Konzeption eines Interfaces zur intuitiven Nutzung von Software. Interaction Design und User Experience


Präsentation, 2022

30 Seiten, Note: 2,7

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Konzeptpapier

1 Zuhöreranalyse

2 Kernbotschaft und Ziele der Präsentation

3 Gliederung der Präsentation

4 Ablauf der Präsentation
4.1 Begrüßung und Einführung
4.2 Der UX Design Prozess
4.3 UX Design Kriterien
4.4 Nachhaltiges UX Design
4.5 Fallbeispiel der Crave S.R.L. (Usability Bewertung)
4.6 Fazit und Danksagung

5 Abschließende Bemerkungen

Literaturverzeichnis

Anhang – Präsentation

Abkürzungsverzeichnis

ISO Internationale Organisation für Normung

PP PowerPoint

s. siehe

S.R.L. Società a responsabilità limitata (italienische Rechtsform)

UEQ User Experience Questionaire

UX User Experience

z.B. zum Beispiel

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Begrüßung (Flipchart)

Abbildung 2: Brainstorming 1 (Flipchart)

Abbildung 3: UX Design Prozess

Abbildung 4: Was macht gutes UX Design aus?

Abbildung 5: Was macht UX Design aus?

Abbildung 6: Empirische Daten der Umfrage

Abbildung 7: Auswertung der erhobenen Daten

Abbildung 8: Abschied (Flipchart)

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Gliederung der Präsentation

Konzeptpapier

1 Zuhöreranalyse

Die Erstellung eines Interfaces für ein Online-Portal erfordert mehrere Mitarbeiter, die vielfältige Aufgabenbereiche abdecken können. Das UX (User Experience) Projektteam besteht aus folgenden Personen:1

- Geschäftsführer, 48 Jahre alt, 20 Jahre Berufserfahrung, zuständig für wirtschaftliche Entscheidungen und Interessen der Beispielfirma
- Marketing- / Vertriebsmitarbeiter, 32 Jahre alt, 12 Jahre Berufserfahrung, zuständig für User-Research-Analysen und Unternehmenskommunikation
- Designerin, 42 Jahre alt, 13 Jahre Berufserfahrung, zuständig für das Unternehmens- und Produktdesign (Corporate Identity)
- IT-Spezialist (Front-End-Web-Entwickler), 25 Jahre alt, 4 Jahre Berufserfahrung, zuständig für die Gestaltung der Webseite und des Onlineauftritts
- IT-Spezialist (Back-End-Web-Entwickler), 31 Jahre alt, 8 Jahre Berufserfahrung, zuständig für die Softwareprogrammierung
- UX Designer (Moderator), 33 Jahre alt, 5 Jahre Berufserfahrung, leitet den UX Design Prozess und steht dem Team beratend zur Seite

Aus diesen Angaben lässt sich schließen, dass dieses Team in Bezug auf die Zuständigkeiten, das Alter und die Berufserfahrung sehr heterogen ist. Um sicherstellen zu können, dass Grundvoraussetzungen wie Offenheit, Kollaboration, Neugierde und Motivation für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gewährleistet sind, bedarf es einer sorgfältigen Prozessbegleitung und Moderation. Es gilt, das Team sicher durch den Prozess zu führen. Ziele und Methoden müssen klar gesetzt und strukturiert werden. Flache Hierarchien während des Prozesses sorgen dafür, dass Meinungen und Ideen grundsätzlich gleichwertig sind. Bei Hindernissen muss der Moderator das Team gezielt steuern können, um die Grundvoraussetzungen aufrecht zu erhalten.2 Es wird davon ausgegangen, dass lediglich eine Person (UX Designer) fachliche Vorkenntnisse zum UX Design Prozess besitzt. Alle Teilnehmer wissen bereits vor der Präsentation, dass die Aufgabe des Teams die Erstellung eines Interfaces für ein Online-Portal ist.

2 Kernbotschaft und Ziele der Präsentation

Die Kernbotschaft dieser Präsentation lautet: „Das Nutzererlebnis einer Website ist umso besser, je benutzerfreundlicher sie ist.“3

Das Ziel dieser Präsentation ist die Identifizierung relevanter Anforderungen an die Plattform und die Konzeption eines schlüssigen Interfaces, damit die Nutzer die gewünschten Inhalte und Informationen sicher finden und das System intuitiv benutzen können. Dem UX Team wird der nachhaltige UX Design Prozess anhand Garrets (2012) Elemente der User Experience vermittelt. Das Team soll nach dem Vortag die Grundlagen des UX Designs kennen. Der Fokus liegt auf den anzuwendenden Schritten und Methoden, um die zukünftigen Nutzer des Interfaces besser zu verstehen und kennenzulernen. Des Weiteren wird dem UX Team vermittelt, was gutes UX Design ausmacht und wie es sich erkennen lässt. Das Team soll nach der Präsentation UX Design bewerten und anschließend verbessern können, um einen ganzheitlichen und nachhaltigen UX Design Prozess im Unternehmen zu etablieren. Die Erstellung und kontinuierliche Weiterentwicklung eines Styleguides sowie einer User-Story-Map sind dabei essenziell, um das Design an die Menschen, die es benutzen anzupassen.

Zur Veranschaulichung dient am Ende der Präsentation ein Fallbeispiel, bei dem die Usability anhand einer Umfrage bewertet wird.

3 Gliederung der Präsentation

Die Präsentation mit einer anschließenden Fragerunde findet in einem Konferenzraum des Unternehmens statt. Dieser verfügt über ein Whiteboard, eine Flipchart sowie einen Laptop mit einem Projektor. Für die Präsentation steht ein Zeitkontingent von 45 Minuten zur Verfügung. Für mögliche Fragen im Anschluss werden weitere 15 Minuten eingeplant. Die Gliederung der Präsentation staffelt sich anhand der Empfehlungen von Renz (2016) wie folgt:4

- Einleitung 15%
- Hauptteil 75 %
- Schluss 10%

Die Tabelle 1 stellt die Gliederung, verwendete Präsentationsmedien sowie die zeitliche Gestaltung der Präsentation dar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Gliederung der Präsentation

Quelle: Eigene Darstellung

4 Ablauf der Präsentation

4.1 Begrüßung und Einführung

Es wird davon ausgegangen, dass die einzelnen Teammitglieder den Raum bereits ein paar Minuten früher betreten. Der Moderator begrüßt jeden Teilnehmer persönlich. Im Raum befindet sich leicht ersichtlich eine Flipchart (s. Abbildung 1). Dadurch wissen die Teilnehmenden, dass sie in der richtigen Veranstaltung sind. Bis zum Start der Präsentation führt der Moderator Small Talk und macht das Team miteinander vertraut.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Begrüßung (Flipchart)

Quelle: Eigene Darstellung

Die Präsentation beginnt pünktlich und startet mit einer kurzen Vorstellung des Moderators zur eigenen Person und der Rolle im Team. Im Anschluss daran haben die anderen kurz Zeit, sich selbst vorzustellen und ihre Erwartungen an die heutige Präsentation zu äußern. Es wird darauf hingewiesen, dass alle Teilnehmenden den Foliensatz im Nachgang per E-Mail erhalten und Fragen zum Schluss beantwortet werden.

Im nächsten Schritt erfolgt ein gemeinsames Brainstorming, um sich ein Bild über den Kenntnisstand der einzelnen Anwesenden zu verschaffen. Zum Einsatz kommt das Whiteboard (s. Abbildung 2), auf dem die Gedanken und Ideen des Teams gesammelt werden. Der Moderator weiß dadurch, wie tief er auf einzelne Elemente der Präsentation eingehen muss.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Brainstorming 1 (Whiteboard)

Quelle: Eigene Darstellung

Anschließend wird die erste PowerPoint Folie mit der Kernbotschaft gezeigt. Mit dem Zitat von Mangold soll verdeutlicht werden, wie wichtig nutzerorientiertes Design ist.5 Es folgt eine kurze Sprechpause, um diese Botschaft auf das Team wirken zu lassen.6 Danach wird die Agenda der Präsentation vorgestellt.

4.2 Der UX Design Prozess

Der Hauptteil beginnt mit einer Übersicht des UX Design Prozesses (s. Abbildung 3) laut Garret. An dieser Stelle werden die theoretischen Grundlagen des Modells kurz vermittelt, bevor die einzelnen Ebenen näher beleuchtet werden. Da der Fokus der Aufgabe auf der Nutzeranalyse liegt, werden nach der ersten Ebene die User-Research-Methoden (Natürliche Beobachtung, Umfragen, Focus Groups und Interviews) und die damit verbundene Präsentationsform der Daten (Personas) vorgestellt und erläutert.7 Danach werden die anderen Ebenen präsentiert.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: UX Design Prozess

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an Garret (2010), S.29

Durch die entsprechenden Leitfragen der einzelnen Ebenen auf jeder Folie wird ein praktischer Bezug hergestellt. Das theoretische Wissen lässt sich dadurch leichter verstehen und zukünftig umsetzen.

4.3 UX Design Kriterien

In diesem Abschnitt des Vortrags, werden die drei wichtigsten Kriterien von gutem UX Design nach Norman (2016) dem Team erklärt. Anhand dieser Kriterien sollen sie zukünftig selbst Ergebnisse des UX Designs verstehen, bewerten und verbessern können. Ein Zitat von Norman (s. Abbildung 4) soll dieses nochmals verdeutlichen.8

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: Was macht gutes UX Design aus?

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an www.interaction-design.org

4.4 Nachhaltiges UX Design

In diesem Teil der Präsentation werden die wichtigsten Aspekte übersichtlich zusammengefasst, um einen nachhaltigen UX Design Prozess zu vermitteln. Die Erstellung eines Styleguides sowie die gesammelten Daten der User Research Methoden als auch die Wireframes und Sitemaps sorgen dafür, dass auch in Zukunft weitere Aufgaben von den vorhandenen Informationen bewältigt werden können.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5: Was macht UX Design aus?

Quelle: Eigene Darstellung

4.5 Fallbeispiel (Usability Bewertung)

Im letzten Abschnitt des Vortrags findet die Bewertung der Usability eines Online-Portals statt. Wichtig ist es, vorab den Zuhörern zu erklären, anhand welcher Kriterien diese Bewertung stattfindet. Laut ISO 9241-11 sind Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit das entscheidende Charakteristikum bei der Bewertung.9 Zum Einsatz in diesem Beispiel kommt ein standardisierter Fragebogen (UEQ) mit einem dazugehörigen Auswertungstool, um Daten zu erheben. Ein Vorteil dieser Methode ist z.B., dass Daten in computerlesbarer Form erhoben werden. Dies erleichtert die Weiterverarbeitung der Daten und reduziert die Gefahr von Eingabefehlern.10 Nach der Vorgehensweise zur Gestaltung des Fragebogens, bekommen die Zuhörer den Arbeitsauftrag der befragten Personen präsentiert. Danach folgt die Darstellung der erhobenen Daten (s. Abbildung 6). An der Umfrage nehmen fünf potenzielle Neukunden der der Firma teil.

[...]


1 Vgl. Canziba.

2 Vgl. The Interaction Design Foundation (2022).

3 Mangold (2022).

4 Vgl. Renz (2016), S. 50.

5 Vgl. Richter/Flückiger (2016), S. 9.

6 Vgl. Meinholz/Förtsch (2019), S. 429.

7 Vgl. Garrett (2012), S. 29.

8 Vgl. Norman (2016), S. 234.

9 Vgl. Jabberwocky Development Group.

10 Vgl. Reinhardt/Ornau (2016), S. 94–95.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Konzeption eines Interfaces zur intuitiven Nutzung von Software. Interaction Design und User Experience
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
2,7
Jahr
2022
Seiten
30
Katalognummer
V1268382
Sprache
Deutsch
Schlagworte
konzeption, interfaces, nutzung, software, interaction, design, user, experience
Arbeit zitieren
Anonym, 2022, Konzeption eines Interfaces zur intuitiven Nutzung von Software. Interaction Design und User Experience, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1268382

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