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Exegese Hebräer 4,14-16

Title: Exegese Hebräer 4,14-16

Term Paper , 2008 , 35 Pages , Grade: 1-

Autor:in: Sebastian Gräbe (Author)

Theology - Biblical Theology
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Summary Excerpt Details

In der Arbeit wird eine Exegese mit ihren entsprechenden Einzelschritten für Heb 4,14-16 durchgeführt.

Die exegesierte Perikope ist sehr kurz, aber enthält mit dem Hohepriester einen Terminus, zu dem der Hebräerbrief eine eigene Theologie entfaltet. Als Brückenperikope im Hebräerbrief und als fester Bestandteil der Perikopenordnung ist die Perikope trotz ihrer Kürze von großer Bedeutung. Der Arbeitsschritt der Literarkritik entfiel, da die Integrität des Verfassers für diese Perikope unbestritten ist. Die Arbeitsschritte der semantischen Umwelt- und Religionsgeschichte werden zusammen bearbeitet, da die Semantik und Religionsgeschichte nur schwer zu trennen sind. Die Arbeitsschritte semantische Umwelt und soziale Umwelt wurden getauscht, da die semantische Klärung des Hohepriesters wesentlich zur Erarbeitung der sozialen Umwelt beiträgt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Aufbau und Vorgehen der Arbeit

2. Der Text und sein Exeget

3. Synchrone Analyse

3.1. Textkritik

3.1.1. Äußere Bezeugung

3.1.2. Innere Bezeugung

3.1.3. Fazit

3.2. Abgrenzung des Textes

3.3. Rohübersetzung

3.4. Sprachlich- Syntaktische Analyse

3.5. Semantische Analyse

3.6. Pragmatische Analyse

3.7. Gliederung

3.8. Text in seinem Kontext

3.9. Exkurs: Die Hohepriestertheologie im Hebräerbrief

4. Diachrone Analyse

4.1. Formgeschichte

4.2. Traditionsgeschichte und Redaktionsgeschichte

4.3. Quellenkritik

5. Der Text in seiner Umwelt

5.1. Entstehungssituation des Textes

5.2. Semantische Umwelt und Religionsgeschichte

5.3. Soziale Umwelt

6. Synthese der exegetischen Beobachtungen

6.1. Versexegese

6.2. Ziel des Textes

6.3. Endgültige Übersetzung

7. Wirkung des Textes

7.1. Rezeptionsgeschichte

7.2. Homiletische Überlegungen

8. Kritische Würdigung und Ausblick

9. Anhang

9.1. Auszüge Apostolische Väter

9.2. Apokryphen

10. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit befasst sich mit der exegetischen Untersuchung der Perikope Hebräer 4,14-16. Ziel ist es, den Text durch eine Kombination aus synchronen und diachronen Analysemethoden zu erschließen, die Hohepriestertheologie des Hebräerbriefs herauszuarbeiten und die Bedeutung des Bekenntnisses für die christliche Identität und Praxis aufzuzeigen.

  • Exegese der Passage Hebräer 4,14-16 unter Berücksichtigung des Makrokontextes.
  • Analyse der Hohepriester-Christologie im Hebräerbrief.
  • Untersuchung der semantischen, sozialen und religionsgeschichtlichen Umwelt des Textes.
  • Reflexion über die Bedeutung von Bekenntnis und Gottesnähe im christlichen Glauben.
  • Homiletische Überlegungen zur Relevanz des Textes für eine heutige Gemeinde.

Auszug aus dem Buch

3.6. Pragmatische Analyse

Der Autor des Briefes versucht den Adressatenkreis zum Bekennen des Priestertums Christi und zum Hinzutreten zu Gottes Thron zu bewegen.

Auf die These „ἔχοντες οὖν ἀρχιερἐα μέγαν“ folgt die Aufforderung κρατῶμεν τῆς ὁμολογίας. Durch die Parenthese zwischen These und Aufforderung wird die Identität des ἀρχιερέα schrittweise enthüllt und somit ein Spannungsbogen aufgebaut. Die These „Es ist uns ein Hohepriester gegeben“ wird, sofern die Perikope um 90 n.Chr. entstanden ist (vgl. 5.1), verwundert haben, da es nach der Tempelzerstörung 70 n.Chr. keinen Hohepriester mehr gab. Das Geheimnis findet seine Klimax in διεληλυθότα τοὺς οὐρανούς. Der Himmel an sich ist Geheimnis, wie viel mehr derjenige, der ihn durchschritt. Die Auflösung ist die Begründung Ἰησοῦν τὸν υἱὸν τοῦ θεοῦ. Hat der Adressat freudig erkannt, dass es einen Hohepriester gibt, wurde seine Identität enthüllt, folgt die Aufforderung „lasst uns beständig an diesem Bekenntnis festhalten.“ Freudiges und Geheimnisvolles soll bekannt werden und der Leser darf dies vor der Welt enthüllen. Die Aufforderung selbst erfolgt voluntativ und schließt den Autor ein. Autor und Adressat begegnen sich in der Verkündigung auf Augenhöhe.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufbau und Vorgehen der Arbeit: Begründung der Methodenwahl aufgrund der Kürze der Perikope und deren inhaltlicher Bedeutung.

2. Der Text und sein Exeget: Persönliche Reflexion des Verfassers über das Textverständnis vor Beginn der Exegese.

3. Synchrone Analyse: Detaillierte Untersuchung des Textes auf sprachlicher, syntaktischer, semantischer und pragmatischer Ebene.

4. Diachrone Analyse: Untersuchung von Formgeschichte, Tradition und Quellen, um den Ursprung des Textes besser einordnen zu können.

5. Der Text in seiner Umwelt: Einordnung der Entstehungssituation sowie Analyse der semantischen und sozialen Umgebung des Textes.

6. Synthese der exegetischen Beobachtungen: Zusammenführung der Ergebnisse, Vers-für-Vers-Analyse und endgültige Übersetzung.

7. Wirkung des Textes: Analyse der Rezeptionsgeschichte und Überlegungen für eine homiletische Anwendung.

8. Kritische Würdigung und Ausblick: Selbstkritische Reflexion des Arbeitsprozesses und Identifikation weiterführender Forschungsfragen.

9. Anhang: Bereitstellung von Quellentexten (Apostolische Väter und Apokryphen) zur Veranschaulichung.

10. Literaturverzeichnis: Auflistung der für die Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Literatur.

Schlüsselwörter

Hebräerbrief, Exegese, Hohepriester, Christus, Bekenntnis, Thron der Gnade, Sühne, Erbarmen, neutestamentliche Theologie, Christologie, Melchisedek, Glaube, Gottesdienst, Himmelfahrt, Versöhnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit bietet eine tiefgehende exegetische Untersuchung der Verse Hebräer 4,14-16, um den darin enthaltenen Glaubensimpuls theologisch zu analysieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Hohepriester-Christologie, der Bedeutung des Bekenntnisses sowie der theologischen Einordnung der Person Christi als Mittler.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erschließung der Perikope durch exegetische Beobachtungen, um die Verbindung von christlicher Identität, Sühne und dem Zugang zu Gottes Gnade zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor wendet klassische exegetische Methoden an, bestehend aus synchroner Textanalyse (Sprache, Pragmatik) und diachroner Analyse (Form- und Traditionsgeschichte).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der Textstruktur, die Untersuchung der semantischen Wortfelder und die Synthese der Beobachtungen zur Exegese des Textes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Hohepriester, Christus, Bekenntnis, Sühne, Gnade und neutestamentliche Exegese definieren.

Warum spielt der Begriff "Hohepriester" im Hebräerbrief eine so zentrale Rolle?

Der Hohepriester dient als christologischer Hoheitstitel, der im Hebräerbrief bipolar entfaltet wird: als Antithese zum Priestertum des alten Bundes und als Vollendung durch Christus.

Welche Rolle spielt der "Thron der Gnade" für den Adressatenkreis?

Er symbolisiert den Zugang zu Gott, der durch Christus eröffnet wurde und den Leser dazu einlädt, mit Zuversicht vor Gott zu treten.

Was bedeutet die "Brückenfunktion" der Perikope innerhalb des Briefes?

Die Verse 4,14-16 verbinden den ersten Hauptteil des Briefes mit der folgenden Christologie und führen das Motiv des Hohepriesters für die späteren Ausführungen (Kapitel 5-12) ein.

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Details

Title
Exegese Hebräer 4,14-16
College
Theological Seminary Elstal
Grade
1-
Author
Sebastian Gräbe (Author)
Publication Year
2008
Pages
35
Catalog Number
V127173
ISBN (eBook)
9783640339495
ISBN (Book)
9783640336975
Language
German
Tags
Exegese; Theologie; Hebräerbrief; Neues Testament
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Gräbe (Author), 2008, Exegese Hebräer 4,14-16, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127173
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