Über das Leben und den Dokumentarfilm "Close-up Kurdistan" und des Regisseurs Yüksel Yavuz


Hausarbeit, 2008

23 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hintergrund
2.1 Der Regisseur: Yuksel Yavuz' Leben und Filmografie
2.2 Politischer Hintergrund
2.3 Zum Genre des Dokumentarfilms

3. Narrative Ebene
3.1 Thema und Inhalt
3.2 Aussage des Dokumentarfilms

4. Allgemeine Analyse
4.1 Montage
4.2 Kameraarbeit

5. Analyse der Authentizitat und Strategie
5.1 Sprachliche Gestaltung: Interview und Gesprach
5.2 Die Filmische Darstellung der Interviews ( Kamerawinkel und Montage)

6. Zusammenfassung und Bewertung

7. Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

,,Es gibt kein kurdisches Volk und keine kurdische Sprache. Alle sind Ttirken. Kurdisch ist keine Sprache.“ 1

Um dieses Dogma zu untersuchen, forschte Dr. Ismail Besikci und schrieb mehrere Bucher, fur die er spater zu 17 Jahren Haft verurteilt wurde.

Thema der vorliegenden Arbeit ist der Dokumentarfilm “Close up Kurdistan“ von dem Regisseur Yuksel Yavuz. Ich habe mich fur diesen Film als Thema meiner Hausarbeit aufgrund zweier Grunde entschieden. Zum Einen beeindruckten mich die interessanten Fakten und Informationen, die durch den Film vermittelt werden und uber die in den Medien kaum berichtet wird. Zum Anderen hat es mich interessiert, inwieweit Yavuz Film als objektiv gelten kann angesichts der Tatsache, dass er kurdischer Abstammung ist.

Im Rahmen dieser Hausarbeit werde ich zunachst kurz das Leben des Regisseurs und seine Filmografie darstellen. Im Anschluss werde ich einen komprimierten Eindruck vom kurdisch-turkischen Konflikt vermitteln, damit der Hintergrund des Films auch Laien bekannt ist und so ein besseres Verstandnis meiner Arbeit moglich ist. Danach werde ich versuchen, den Dokumentarfilm vom Spielfilm abzugrenzen und die Charakteristika des Genres ,,Dokumentarfilm“ vorstellen. Im nachsten Schritt werde ich die Handlung des Films zusammenfassen und die Kernaussage herausarbeiten. Darauf werde ich den Film hinsichtlich Montage und Kameraarbeit interpretieren. In der Kernanalyse widme ich mich dann dem Thema ,,Authentizitat“ in Bezug auf die sprachliche Darstellung (Interview) und gehe der Frage nach, welche Strategie der Regisseur verwendet hat, um bei seinem Film realitatsnah zu bleiben und inwiefern es ihm gelungen ist, die Realitat objektiv und authentisch widerzugeben.

Diese Hausarbeit basiert auf einer DVD mit deutschen Untertiteln, die noch nicht im Handel erhaltlich ist. Im Anhang ist ein 18minutiges Sequenz-Protokoll. Es beschrankt sich auf die ersten 18 Minuten des Films, da in diesen Minuten alle Elemente, die es zu analysieren gilt (z.B. Interview), vorkommen.

2. Hintergrund

2.1 Der Regisseur: Yuksel Yavuz' Leben und Filmografie

Yuksel Yavuz wurde am 01.02.1964 in Karakocan in der Turkei geboren. Er absolvierte die allgemeine Schulbildung in einer turkischen Internatsschule in Karakocan. Seit 1980 lebt er in Deutschland; von 1982-1983 arbeitete er in einer Fleischwurst-Fabrik. Spater studierte er Volkswirtschaft und Soziologie in Hamburg. Danach arbeitete er im Bereich „Filmproduktion“.1992 fangt Yavuz sein zweites Studium, „Visuelle Kommunikation“, an.

Sein erster Werk war der kurze Dokumentarfilm „100 und eine Mark“. Kurz danach verwirklichte Yavuz sein zweites Werk ,,Mein Vater, der Gastarbeiter“ (1994). Dieser Film wurde mehrfach ausgezeichnet und bekam den Preis fur den „Besonderen Dokumentarfilm“ auf dem 10. Internationalen Dokumentarfilm-Festival in Munchen. Der Regisseur Yuksel Yavuz lieferte seinen Zuschauern 1999 ein weiteres Werk unter dem Namen „Aprilkinder“, welches den Publikumspreis auf dem Filmfestival, den Max Ophuls Preis und den Sonderpreis der Jury der Baden-Badener Tage des Fernsehspiels erhielt. Im Jahr 2000 entstand sein viertes Werk ,,Der Mann mit dem weiBen Mantel“. Der Spielfilm ,,Kleine Freiheit“ startete 2004 in den Kinos und erhielt den Menschenrechtspreis der international fur den besten Spielfilm und den Preis der Gewerkschaft Verdi fur das beste Drehbuch . 2 Im Jahr 2000 entstand der Dokumentarfilm ,,Close up Kurdistan“ nach mehreren Jahren Dreharbeit. Yavuz verwirklichte mit dem Film seine personliche Reise in seine Heimat „Kurdistan“ 3.

2.2 Politischer Hintergrund

Das Wort „Kurdistan“ bedeutet „Fand der Kurden“. Das „Fand der Kurden“ liegt zentral in Vorderasien. Es erstreckt sich von den Taurusauslaufern im Westen der Turkei bis zum iranischen Hochplateau im Osten, vom biblischen Berg Ararat im Norden bis zu den Ebenen von Mesopotamien im Suden. Die Kurden leben in den Staaten Iran, Irak, Syrien und der Turkei; kleinere Minderheiten leben zudem in Armenien und Aserbaidschan. Nach dem Zerfall das Osmanischen Reiches bekamen die Kurden und Armenier das Recht, ihre eigenen Nationalstaaten zu grunden, was im Vertrag von Sevres 1920 verankert wurde. Im Vertrag von Lausanne wurde dieses Recht 1923 jedoch wieder aberkannt4. Kurz davor fand 1915 der Genozid an den Armeniern statt,5 der bis heute von der turkischen Regierung nicht als Genozid bzw. Volkermord anerkannt wird.

Mit der Bildung des aktuellen turkischen Staates unter der Fuhrung des „Vaters der Turken“ („Ataturk“) begann eine neue Epoche einer modernen Turkei, die eher westlich orientiert ist und gleichzeitig die Menschenrechte verachtet. Die meisten religiosen (Aleviten, Christen) und ethnischen Minderheiten wurden fortan unterdruckt und assimiliert, um die ataturkische Ideologie „Ein Staat, eine Sprache, eine Religion, eine Nation“ zu verwirklichen und die Vielfalt der Turkei zu vernichten.

In der Folge kam es zu mehreren Aufstanden und einer immer radikaleren Unterdruckung in allen vier Teilen Kurdistans. Alleine von 1919 bis 1991 gab es zwolf kurdische Aufstande, die allesamt niedergeschlagen wurden und in deren Folge hunderttausende Kurden getotet wurden. Viele von ihnen starben im Irak bei der Bombardierung der kurdischen Bevolkerung mit Giftgasbomben6, in deren Zuge zudem tausende kurdische Dorfer zerstort wurden. Im turkischen Teil Kurdistans („Nord-Kurdistan“), der den Osten bzw. Sudosten der Turkei umfasst, fanden von 1919 bis heute insgesamt funf Aufstande statt, die gewaltsam niedergeschlagen wurden, ohne die kurdische Frage dauerhaft zu losen. Den letzten bewaffneten Kampf gegen die turkische Regierung begann 1984 die PKK. Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) kampfte mit Waffengewalt, um die Unabhangigkeit der Kurden in der Turkei zu erreichen. Die PKK ist in Europa und den USA als Terrororganisation eingestuft , 7 was in letzter Zeit jedoch zur Disposition steht, da der EuGH (Europaische Gerichtshof) die PKK nicht als terroristische Organisation einstuft 8. Im Kampf zwischen der PKK und dem turkischen Staat gab es viele Opfer auf beiden Seiten. Das turkische Militar begann eine massive Vemichtungspolitik gegen die Kurden, deren Ergebnis die Zerstorung tausender kurdischer Dorfer war. Funf Millionen Menschen mussten ihre Heimatgebiete verlassen. Uber Inhaftierungen und permanente Militareinsatze in den kurdischen Gebieten sowie Folter und Morde an kurdischen Intellektuellen, welche die Medien (besonders die turkischen) oft verschwiegen haben und immer noch verschweigen, informiert uns der Film „Close up Kurdistan“. Da er einen direkten Einblick uber die Lage im Osten der Turkei („Nord-Kurdistan“) gewahrt, ist er besonders fur die westlichen Zuschauer interessant und wird deswegen in das Genre des ,,Politischen Dokumentarfilms“ eingestuft.

2.3 Zum Genre des Dokumentarfilms

Alle Filme, welche die gleichen Charakteristika bzw. Merkmale aufweisen, gehoren meistens zu einer bestimmten Filmgruppe, die als "Genre" bezeichnet wird[9]. Die Filme werden verschiedenen Genres zugeordnet, z.B. Abenteuerfilm, Horrorfilm, Sciencefiction- Film usw. Die Dokumentarfilme gehoren auch zu einem Genre, das ahnliche Merkmale aufweist.

Der Dokumentarfilm ist so alt wie der Film selbst. Der erste Film, der jemals gedreht wurde, war ein Dokumentarfilm namens „Arbeiter verlassen die Lumiere-Werke“, den die Bruder Lumiere am 22. Marz 1895 drehten. Im Dokumentarfilm wird nicht eine inszenierte „fiktive“ Geschichte mit einer erfundenen Handlung und Personen dargestellt. Der Dokumentarfilm berichtet und vermittelt die Realitat; er bringt das Geschehen ins Licht.

Der Dokumentarfilm unterscheidet sich vom Spielfilm. Er gehort zu den nichtfiktionalen Filmen und hat im Gegensatz zum Spielfilm, der zur fiktionalen Kategorie zahlt, einen Realitatsbezug. Er konstruiert nicht seine eigene Welt wie im Spielfilm. Die Welt ist bereits vorhanden und er vermittelt sie weiter. Daher sind die Personen („Protagonisten“) real und das Geschehen ist nicht konstruiert; die Zuschauer konnen den wiedergegebenen Inhalt des Dokumentarfilms uberprufen. Die Uberprufbarkeit des Dokumentarfilms gilt auch als ein Merkmal des Genres "Dokumentarfilm".[10] Der Dokumentarfilm ist ein auf die Realitat beruhender, nichtfiktionaler Filmtyp, der ,,,von S.Kracauer als Tatsachenfilm bezeichnet [wird und] [...] in erster Linie [bezweckt], in relativ ungezwungener, erfreulicher und muheloser Weise zu infiormieren und zu belehren.“[11]

Oft gilt der Dokumentarfilm, der Ereignisse mit der Kamera dokumentiert, als Beweis und Zeuge der unverstellten Realitat, wie der beruhmte Dokumentarfilm „Drifters“ des Regisseurs und Filmkritikers John Grierson. In „Drifiters“ wurde keine einzige Szene inszeniert. Grierson zeigte die Arbeit der Fischer in der Nordsee und meint, dass „The basic force behind [documentary] was social and not esthetic. It was a desire to make a drama out of the ordinary, to set against the prevailing drama of the extraordinary: a desire to bring the citizen’s eye infirom the ends ofi the earth to the story, his own story, of what was happening under his nose.“[12]

Das Genre des Dokumentarfilms ist meistens durch den Realitatsbezug und der Authentizitat gekennzeichnet. Man kann sagen, dass die Entstehung des Dokumentarfilms auf die soziale und politische Lage zuruckgeht und auf die Asthetik, die im Spielfilm vermittelt wird. Was die meisten Dokumentarfilme beinhalten, ist ein sozialkritischer oder politisch kritischer Ansatz. So entstand ein Untergenre des Dokumentarfilmgenres, das sich mit politischen Themen beschaftigt. Michael Moore ist ein Vertreter dieser "politischen Dokumentarfilme", die i.d.R. eine politische oder sozialkritische Botschaft enthalten.

Was die Zuschauer von einem seriosen Dokumentarfilme-Macher erwarten, ist eine objektive, unverfalschte, reflektierte Wiedergabe und Darstellung eines Themas. Der Dokumentarfilm soll Betroffenheit durch direkten Einblick in reale Situationen vermitteln, aber diese Forderungen fuhrten zu heftigen Diskussionen innerhalb dieses Genres. Kontrovers diskutiert wurde die Frage, ob es moglich ist, die Authentizitat des realen Geschehens und der Erzahlung zu bewahren, wahrend die Kamera lauft. Viele Dokumentarfilmkritiker meinen, dass die Objektivitat mit der Entscheidung des Regisseurs, wann und wo er eine reale Handlung mit der Kamera dokumentiert („aufnimmt“), verloren geht.[13]

Der Film „Close up Kurdistan“ gehort aufgrund seiner politischen und sozialen Kritik zu diesem Filmgenre. Ob der Film alle Charakteristika eines Dokumentarfilm aufweist, wie z.B. Realitatsbezug („Authentizitat“) und ob er frei von Manipulationen ist, diese Fragen gilt es detailliert zu untersuchen. Nach der Analyse wird sich herausstellen, ob sich der Regisseur an alle Charakteristika eines Dokumentarfilms gehalten hat und ob seine Darstellung objektiv und authentisch ist. Letztere Frage bildet den Kern dieser Arbeit.

3. Narrative Ebene

3.1 Thema und Inhalt

Der Dokumentarfilm gilt als wahrhaftig und berichtet von bestimmten Ereignissen. Diese Bericht-Art wird meistens durch Interviews und Gesprache vermittelt, wodurch der Film mehr Beweiskraft erhalt.[14] D.h. hier werden durch die sprachliche Gestaltung die wesentlichen Handlungen und Informationen vermittelt, weshalb eine inhaltliche Wiedergabe notwendig ist, um die Thematik des Dokumentarfilms ,,Close Up Kurdistan“ zu verstehen.

,,Close up Kurdistan“ beginnt mit einer Aufnahme des Berges Agri im turkischen Teil Kurdistans (Seq.1). Danach werden Landschaftsbilder vom Dorf der Eltern des Regisseurs gezeigt (Seq.2). Spater schaut sich der Regisseur Yuksel Yavuz mit seinen Eltern verschiedene Fotos an, unter denen ihn eines an seinem ersten Tag im Internat zeigt (Seq.3). Yavuz wechselt vom Foto zum Internat. In einer Klasse versucht eine Lehrerin den Kindern durch Wiederholung bestimmter Worter wie „ATILA“ die Buchstaben beizubringen (Seq.3). Zum Thema „Kinder“ bzw. „Internat“ wird Dr. Ismail Besikci eingefuhrt und interviewt. Wahrend des Interviews (10:18) erzahlt Besikci von seinen verschiedenen Aufenthalten in diversen turkischen Gefangnissen seiner 17jahrigen Haftzeit. Gleichzeitig sieht der Zuschauer die verschiedenen Stadte, in denen Dr. Besikci im Gefangnis saB und dazwischen sind Archivaufnahmen, als Dr. Besikci vor Gericht stand. Der Regisseur und Altun Anil beginnen ein Gesprach uber verschiedene alte Freunde, die getotet wurden (Seq.4.4). Der Regisseur ist wieder bei seinen Eltern und sieht ein Foto, das er als Passfoto verwendete, als er nach Deutschland gereist ist (Seq.5). In Deutschland (Hamburger Hafen) angekommen erzahlt der Regisseur vom Putsch in der Turkei (Seq.5). Aufnahmen von Kurdistans Landschaft werden gezeigt; auf einem Berg best der Zuschauer den Satz „Zuerst das Vaterland“ (Seq.6). Die turkischen Soldaten marschieren; dazwischen tauchen andere Aufnahmen von PKK- Kampfern auf, die ebenfalls marschieren (Seq.6.1). Berivan, eine Ex-PKK-Kampferin, die in einem Zug in Deutschland sitzt, spricht mit dem Regisseur (Seq.8). Sie erzahlt, woher sie kommt und wie sie aufgewachsen ist. Wahrend sie redet, sind Aufnahmen von ihrer Heimatstadt und Kampfaufnahmen zu sehen. Danach wird gezeigt, wie die Kinder im Internat die turkischen Parolen wiederholen.

„Ich bin TUrke, ich bin fleifiig. Grofier AtatUrk! Ich schwore, dass ich den Weg, den du eingeschlagen hast, und das Ziel, das du aufgezeigt hast, unermUdlich verfolgen werde. Meine Existenz sei der Existenz des TUrkentums gewidmet. Wie glUcklich sind die, die sagen: „Ich bin TUrke\“

Der Regisseur interviewt eine kurdische Familie, die in Armut lebt. Der Mann beginnt, seine Situation zu schildern, und erzahlt vom Genozid an den Armeniern. Seine Eltern hatten damals erlebt, wie die Christen umgebracht (zerstuckelt) wurden; Kinder und Erwachsene ohne Ausnahme (21:00). Verschiedene Aufnahmen vom Leben in der Stadt Diyarbakir werden gezeigt. Danach folgt ein Interview mit dem Schriftsteller Orhan Miroglu. Er schildert die Vielfalt der kurdischen Stadte, die nicht mehr existiert. AnschlieBend berichtet er von einem Attentat auf ihn und Musa Anter (24-27:50). Turkische Parolen mit verschiedenen Staatssymbolen werden gezeigt. Im Internat versucht die Lehrerin einer Schulerin das Wort „Ataturk“ beizubringen, das diese nach mehreren Versuchen gelernt hat.

In der 31. Minute berichtet der turkische Schriftsteller Dr. Ismail Besikci, wie die Vielfalt in der Turkei vernichtet wurde, und wie der Versuch begann, eine neue Gesellschaft zu bilden. Besikci erklart, dass die kurdischen Aufstande nur eine Reaktion auf diese Politik waren und berichtet, warum die PKK 1984 zu den Waffen gegriffen hat.

[...]


[1] Close up Kurdistan. Seq.3.1 (06:25)

[2] Vgl.http://german.imdb.com/title/tt0349688/ (Stand:22.07.08)

[3] Vgl.http://www.closeup-kurdistan.de/(Stand:22.07.08)

[4] Vgl.http://wwi.lib.byu.edu/index.php/Section_I%2C_Articles_1_-_260(Stand:25.07.2008)

[5] Vgl.http://www.bundestag.de/dasparlament/2005/12/daspolitischebuch/005.htmI(Stand:25.07.2008)

[6] Vgl.http://www.onlinereports.ch/Politik.110+M5d2b25d6129.0.htmI(Stand:25.07.2008)

[7] Vgl.http://www.whitehouse.gov/news/releases/2008/05/20080530-5.html(Stand:26.07.2008)

[8] Rechtssache T-229/02 kurdistan Workers’ Party (PKK) und Kurdistan National Congress (KNK) gegen Rat der Europaischen Union,, Aus denAkten ergiht sich, dass die Kurdistan Workers’ Party (KurdischeArbeiterpartei) (PKK) imJahr 1978 in Erscheinung trat und einen bewaffneten Kampf gegen die tUrkische Regierung aufnahm, damit das Recht der Kurden auf Selbstbestimmung anerkannt wird. Nach der schriftlichen Aussage von O. Ocalan erkldrte die PKK im Juli 1999 einen einseitigen Waffenstillstand unter Vorbehalt des Rechts auf Selbstverteidigung. Nach derselben Aussage beschloss der Kongress der PKK im April 2002, um dieser NeuausrichtungAusdruckzu verleihen, dass ,,alle Tatigkeiten unter demNamen ,PKK‘ am 4. April 2002 eingestellt werden und dass alle imNamen derPKK vorgenommenen Tatigkeiten als unrechtmafiig gelten “ (Anlage 2 zurKlageschrift, Nr. 16). Es wurde eine neue Vereinigung, derKongreya AzadO sDemokrasiya Kurdistan (KongressfurDemokratie und Freiheit Kurdistans — KADEK), errichtet, umpolitische Ziele im Namen der kurdischen Minderheit auf demokratischem Wege zu erreichen. A. Ocalan wurde zum Prasidenten des KADEK ernannf \

[9] Vgl.Borstnar,Nils/Pabst, Eckhard/Wulff, Hans Jurgen:Einfuhrung in die Film-und Fernsehwissenschaft. Konstanz:2002,S52.

[10] Borstnar,Nils/Pabst, Eckhard/Wulff, Hans Jurgen:Einfuhrung in die Film-und Fernsehwissenschaft. Konstanz:2002 S.52

[11] Silbermann, Alphons: Handworterbuch der Massenkommunikation und Medienforschung, Band1.Berlin:1982,S.69.

[12] _____ Vgl.http://www.griersontrust.org/iohn grierson.htm (Stand: 11.08.08)

[13] Hattendorf, Manfred: Close up. Dokumentarfilm und Authentizitat.Band4,2Auflage.Konstanz:1999.S.151

[14] Ebd. S.150

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Über das Leben und den Dokumentarfilm "Close-up Kurdistan" und des Regisseurs Yüksel Yavuz
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Institut für Kommunikationswissenschaften)
Veranstaltung
Vertiefungsmodul Medienkulturen/ Filmanalyse
Note
1,3
Autor
Jahr
2008
Seiten
23
Katalognummer
V127303
ISBN (eBook)
9783640336180
ISBN (Buch)
9783640336166
Dateigröße
1420 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leben, Dokumentarfilm, Close-up, Kurdistan, Regisseurs, Yüksel, Yavuz
Arbeit zitieren
Mohammad Hasinyani (Autor), 2008, Über das Leben und den Dokumentarfilm "Close-up Kurdistan" und des Regisseurs Yüksel Yavuz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/127303

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