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"Hasskriminalität" am Beispiel von Antisemitismus. Ursprung und Entwicklung seit den 1960er Jahren

Titel: "Hasskriminalität" am Beispiel von Antisemitismus. Ursprung und Entwicklung seit den 1960er Jahren

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 14 Seiten , Note: 10 Punkte

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Geschichte - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Hausarbeit, mit der Fragestellung: „Wie hat sich das Leben der Juden seit den 1960er Jahren verändert?“, thematisiert den Ursprung und die Entwicklung von Hasskriminalität am Beispiel des Antisemitismus. Im ersten Schritt geht es um die grundlegende Begriffsbestimmung von „Hasskriminalität“ und „Antisemitismus“, wobei letzteres Hauptthematik für die vorliegende Arbeit darstellt. Im nächsten Schritt werden die verschiedenen Phänomene des Antisemitismus charakterisiert, sodass auf die seit langem bestehenden Stereotype der Judenfeindlichkeit eingegangen wird. Nicht nur die Stereotype inmitten der Gesellschaft stellen Kernthematik der Seminararbeit dar, sondern auch das Leben der Juden inmitten der Gesellschaft und die Entwicklung des Antisemitismus seit den 1960er bis hin zu den 1990er Jahren. Dabei wird nicht nur auf die letzten Jahrzehnte eingegangen, sondern auch auf aktuelle Geschehnisse der letzten Jahre, um auf die Aktualität der Thematik Stellung zu nehmen. Anhand von aktuellen Beispielen innerhalb der Politik und der Covid-19-Pandemie der vergangenen Jahre, wird die Arbeit in seinen Grundzügen dargelegt.

Zuletzt wird auf Präventionsmaßnahmen eingegangen. Im letzten Schritt wird die Arbeit mit einem Fazit angeschlossen, indem die These beantwortet wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition Hasskriminalität

3. Definition Antisemitismus

3.1 Phänomene Antisemitismus

3.1.1. Religiös- antijüdischer Antisemitismus

3.1.2 Völkisch-rassistischer Antisemitismus

3.1.3 sekundär-schuldabwehrender Antisemitismus

3.2 Stereotype Antisemitismus

4. Leben der Juden inmitten der Gesellschaft und antisemitische Entwicklung

4.1 Entwicklung von 1960- 1990

4.2 Entwicklung der letzten Jahre

4.2.1 Corona und die Medien

4.2.2 Anschläge in Deutschland

4.2.3 Antisemitische Aussagen in der Politik

5. Präventionsmaßnahmen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Veränderung des Lebens jüdischer Menschen in Deutschland seit den 1960er Jahren vor dem Hintergrund der Entwicklung des Antisemitismus und der Hasskriminalität und analysiert dabei sowohl historische Kontexte als auch aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen.

  • Ursprung und Entwicklung von Antisemitismus in der Bundesrepublik
  • Die Auswirkungen von Stereotypen und Hasskriminalität auf die jüdische Gemeinschaft
  • Einfluss aktueller politischer Debatten und Krisenzeiten (Covid-19) auf antisemitische Tendenzen
  • Analyse der Wirksamkeit und Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen gegen Judenhass

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Völkisch-rassistischer Antisemitismus

Mitte des 19. Jahrhunderts etablierte sich der Begriff der sogenannten „Judenfrage“, da die Rassentheorie immer mehr an Bedeutung gewann. Juden seien in ihrer menschlich biologischen Andersartigkeit als Rasse zu bezeichnen und anzusehen. Es herrschte der stereotypische Gedanke, Juden seien geldgierig und heuchlerisch, welches durch die Titulierung durch Schmarotzer und/oder Parasit bekräftigt wurde. Im 20. Jahrhundert wurden die Anschuldigungen gegen Juden immer deutlicher und entwickelten sich durch Massendemonstrationen, Aufmärsche und Ansammlungen weiter. Die Weltanschauung der Bewahrung der „reinen Rasse“, die die breite Masse vertrat, wurde durch diese übernommen. Schließlich entstanden vermehrt soziale Bewegungen, die sich zum Ziel machten, Minderheiten wie Juden in jeglicher Form zu unterdrücken. Dieser völkisch- rassischer Antisemitismus lässt sich als Ideologie einordnen, der sich zur Aufgabe machte, die Ideologie zu verbreiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Fragestellung und den Aufbau der Arbeit vor, welche den zeitlichen Wandel des jüdischen Lebens im Kontext von Antisemitismus seit 1960 untersucht.

2. Definition Hasskriminalität: Hier wird der Begriff der Hasskriminalität im Rahmen des polizeilichen Erfassungssystems erläutert und als Straftat gegen Personengruppen definiert.

3. Definition Antisemitismus: Dieses Kapitel definiert Antisemitismus als Teilbereich der Hasskriminalität und charakterisiert Judenhass als eine antimoderne, ausgrenzende Weltanschauung.

3.1 Phänomene Antisemitismus: Es werden verschiedene Ausprägungen wie der religiöse, völkisch-rassistische und sekundär-schuldabwehrende Antisemitismus differenziert.

3.2 Stereotype Antisemitismus: Hier wird analysiert, wie historische Vorurteile und Mythen gesellschaftliche Spannungen erzeugen und als Instrument zur Diffamierung genutzt werden.

4. Leben der Juden inmitten der Gesellschaft und antisemitische Entwicklung: Dieses Kapitel beleuchtet die soziopolitische Situation jüdischer Bürger in der Bundesrepublik von 1960 bis heute.

4.1 Entwicklung von 1960- 1990: Eine Darstellung der schwierigen Etablierung jüdischen Lebens nach der Shoah und der öffentlichen Auseinandersetzungen der 1980er Jahre.

4.2 Entwicklung der letzten Jahre: Untersuchung aktueller Trends, bei denen soziale Medien und politische Aussagen zu einer neuen Radikalisierung beitragen.

4.2.1 Corona und die Medien: Fokus auf die Zunahme antisemitischer Verschwörungsmythen während der Pandemie.

4.2.2 Anschläge in Deutschland: Eine Analyse von Gewalttaten wie dem Attentat in Halle als Manifestation rechtsextremer Ideologie.

4.2.3 Antisemitische Aussagen in der Politik: Betrachtung der gesellschaftlichen Wirkung verharmlosender Aussagen von Politikern gegenüber dem Nationalsozialismus.

5. Präventionsmaßnahmen: Das Kapitel diskutiert staatliche und gesellschaftliche Ansätze, um durch Bildung und Strafverfolgung gegen Antisemitismus vorzugehen.

6. Fazit: Eine Schlussbetrachtung, die feststellt, dass trotz legislativer Bemühungen antisemitische Gewalt weiterhin ein ungelöstes und präsentes Problem in der Bundesrepublik darstellt.

Schlüsselwörter

Antisemitismus, Hasskriminalität, Judenfeindlichkeit, Diskriminierung, Holocaust, Rechtsradikalismus, soziale Medien, Verschwörungsmythen, Prävention, Bundesrepublik Deutschland, Stereotype, Rassentheorie, Politisch Motivierte Kriminalität, Minderheitenschutz, Zivilgesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Wandel des Lebens jüdischer Menschen in der Bundesrepublik Deutschland seit den 1960er Jahren und analysiert dabei die Ursprungsformen sowie die aktuelle Entwicklung des Antisemitismus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind die Definition von Hasskriminalität, verschiedene phänomenologische Ausprägungen des Antisemitismus und die historische sowie gegenwärtige gesellschaftliche Stellung jüdischer Bürger.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Frage zu beantworten, wie sich das Leben von Juden in Deutschland seit 1960 verändert hat, und welche Rolle aktuelle Gegebenheiten dabei spielen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine qualitative Analyse, die auf der Auswertung von Fachliteratur, Sicherheitsberichten und der aktuellen Berichterstattung zu antisemitischen Vorfällen basiert.

Was ist das Hauptaugenmerk des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, eine historische Analyse der Nachkriegszeit sowie eine Untersuchung aktueller gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen, inklusive der Rolle der sozialen Medien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Die wichtigsten Begriffe sind Antisemitismus, Hasskriminalität, Holocaust-Relativierung, soziale Medien, Radikalisierung und präventive Bildungsarbeit.

Welche Bedeutung kommt der Corona-Pandemie für die Untersuchung zu?

Die Pandemie wird als Katalysator betrachtet, der durch die Verbreitung von Verschwörungstheorien und die Nutzung sozialer Medien die Ausbreitung antisemitischer Narrative in der Gesellschaft verstärkt hat.

Wie bewertet die Arbeit die Wirksamkeit aktueller Präventionsmaßnahmen?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass bisherige Ansätze zur Prävention, etwa durch schulische Bildung oder die strafrechtliche Verfolgung, zwar existieren, aber angesichts der Zunahme antisemitischer Vorfälle noch keine hinreichende Lösung für das Problem darstellen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"Hasskriminalität" am Beispiel von Antisemitismus. Ursprung und Entwicklung seit den 1960er Jahren
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Note
10 Punkte
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
14
Katalognummer
V1273331
ISBN (PDF)
9783346717030
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Hasskriminalität Antisemitismus Leben der Juden Hasskriminalität Völkisch-rassistischer Antisemitismus Anschläge in Deutschland Antisemitische Aussagen in der Politik Leben der Juden inmitten der Gesellschaft und antisemitische Entwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, "Hasskriminalität" am Beispiel von Antisemitismus. Ursprung und Entwicklung seit den 1960er Jahren, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1273331
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Leseprobe aus  14  Seiten
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