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"Aus dem Leben eines Taugenichts". Nur ein romantischer Reiseroman?

Titre: "Aus dem Leben eines Taugenichts". Nur ein romantischer Reiseroman?

Thèse Scolaire , 2022 , 15 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Philologie Allemande - Littérature Allemande Moderne
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In dieser Facharbeit geht es um die Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ geschrieben von Joseph von Eichendorff, aus dem Jahre 1826 und untersucht, ob es sich bei ihr ausschließlich um einen romantischen Reiseroman handelt.

Die Novelle kann der Spätromantik zugeordnet werden. Es handelt sich bei dem Text um eine epische Textsorte in Verbindung mit eingebrachter Lyrik, in Form von Gedichten und Volksliedern. In der Novelle finden die Werte der Bauern, sowie des Bürgertums deutlich mehr Anklang, während die Werte des Adels weitestgehend überschattet werden. Dies lässt darauf zurückführen, dass Eichendorff selbst, an den Befreiungskriegen gegen Frankreich teilnahm. Durch diese Befreiungskriege gewannen die Bürger deutlich mehr Freiheiten und Rechte, was ein Einfluss auf die Novelle hatte. Wie erwähnt worden, ist die Novelle epochal der Spätromantik zuzuordnen. Daraus resultiert, dass im Werk selbst wichtige Motive dieser Epoche vertreten sind.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Übersicht zur Romantik

„Romantik“ – Historischer Hintergrund

„Romantik“ - Motive und Merkmale

Biographie Eichendorffs

Zusammenfassung des Romans

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Facharbeit untersucht, inwiefern die Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ von Joseph von Eichendorff über die Einordnung als reiner romantischer Reiseroman hinausgeht. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der romantischen Motive, der gesellschaftlichen Einflüsse und der autobiografischen Bezüge in Eichendorffs Werk.

  • Einordnung in die Literaturepoche der Spätromantik
  • Analyse zentraler romantischer Motive und Symbole
  • Historischer Kontext und Auswirkung auf das literarische Schaffen
  • Autobiografische Aspekte und deren literarische Verarbeitung
  • Kritik an gesellschaftlichen Konventionen und „Philistern“

Auszug aus dem Buch

Zusammenfassung des Romans

Die Erzählung des Taugenichts beginnt damit, dass dieser von seinem Vater vor die Tür gesetzt wird. Er solle nun selbst sein Geld verdienen und in die Welt hinausziehen. Gleich zu Beginn der Geschichte erhält der Leser ein Einblick in die vorherrschenden Motive der Zeit. Der „Taugenichts“ (S.5) wie der Vater ihn zu Beginn ebenfalls bezeichnet, will nun „in die Welt gehen und [s]ein Glück machen“ (S.6) ⁰. Bereits hieran symbolisiert sich der Drang nach Subjektivität, Individuation und Wanderlust. Im ersten Lied wird deutlich, mit welch einer Haltung der Taugenichts den Philistern entgegensteht, „Wem Gott will Rechte Gunst erweisen“ konfrontiert die beiden Existenzarten miteinander und bezeichnet paradoxerweise diejenigen , welche „nur vom Kinderwiegen“ und „Von Sorgen, Last und Not und Brot“ wissen als „Die Trägen“, während der Taugenichts, der „Den lieben Gott[…] walten lässt“ als aktiver Handelnder erscheint. Deutlich wird hier die Kritik am philisterhaften Leben. Auch die Natur und die Hingabe dessen wird im ersten Lied kenntlich, so wird von „Bächlein“, welche „von den Bergen springen“ gesungen und Substantive wie „Wald und Strom und Feld“ genannt (. S.6). Unverkennbar ist an dieser Stelle der Begriff „Gott“, (S.6), welcher sich im Gedicht doppelt. Diese Begrifflichkeit, die im weiteren Verlauf der Geschichte häufiger verwendet wird, stellt ursprünglich ein Motiv des Barocks dar, gilt aber in der Novelle als Verbindung zwischen Natur und Geist. Zudem war Eichendorff ein gläubiger Katholik, was dem Fortschreiten der Säkularisation in der Romantik entgegensetze und sich auch in seinem Werk zeigt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema, die Fragestellung zur Einordnung als Reiseroman und die Motivation für die Beschäftigung mit der Novelle dar.

Übersicht zur Romantik: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Romantik, ihre zeitliche Einordnung sowie die charakteristischen Merkmale der Früh-, Hoch- und Spätromantik.

„Romantik“ – Historischer Hintergrund: Der Abschnitt beleuchtet die gesellschaftlichen und politischen Veränderungen des 18. und 19. Jahrhunderts, insbesondere den Einfluss der Französischen Revolution und der Säkularisierung, auf die Epoche.

„Romantik“ - Motive und Merkmale: Hier werden zentrale romantische Konzepte wie Fernweh, Naturverbundenheit, das Nachtmotiv, die „Blaue Blume“ und die romantische Ironie definiert.

Biographie Eichendorffs: Dieses Kapitel verknüpft Lebensdaten und prägende Erfahrungen von Joseph von Eichendorff, wie die Teilnahme an den Befreiungskriegen, mit seinem schriftstellerischen Werk.

Zusammenfassung des Romans: Dieser Teil bietet eine inhaltliche Inhaltswiedergabe der Novelle, durchsetzt mit Analysen zu Symbolik und Motiven an den entsprechenden Stellen der Handlung.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und bestätigt, dass die Novelle trotz ihrer romantischen Elemente eine komplexe autobiografische und zeitkritische Komponente besitzt.

Schlüsselwörter

Romantik, Spätromantik, Joseph von Eichendorff, Taugenichts, Reiseroman, Natur, Sehnsucht, Wanderschaft, Philister, Säkularisierung, Blaue Blume, Nachtmotiv, Romantische Ironie, Autobiografie, Literaturanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ und hinterfragt, ob das Werk lediglich als romantischer Reiseroman zu kategorisieren ist oder tiefere Bedeutungsebenen besitzt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Epoche der Spätromantik, die Analyse spezifischer Motive, Einflüsse der Historie auf das Werk sowie die Rolle des Bürgertums und der Religion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, ob das Werk ausschließlich ein romantischer Reiseroman ist oder durch weitere Elemente wie Gesellschaftskritik und autobiografische Bezüge ergänzt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse des Primärtextes unter Einbeziehung von Sekundärliteratur zur Epoche und Biografie Eichendorffs angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine epochengeschichtliche Übersicht, eine biografische Kontextualisierung des Autors und eine detaillierte Zusammenfassung sowie Analyse des Romans.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Romantik, Spätromantik, Taugenichts, Sehnsucht, Wanderschaft, Philister, Säkularisierung, Natur und Eichendorff.

Wie beeinflusste Eichendorffs Glauben seine literarische Arbeit?

Als gläubiger Katholik nutzte Eichendorff Begriffe wie „Gott“ als Brücke zwischen Natur und Geist, was im Kontrast zur fortschreitenden Säkularisierung der damaligen Zeit stand.

Welche Funktion hat die „romantische Ironie“ im Taugenichts?

Sie wird eingesetzt, indem sich das Werk als „Roman“ selbst reflektiert, wodurch der Autor eine Distanz zu seiner Erzählung und den Geschehnissen offenbart.

Fin de l'extrait de 15 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
"Aus dem Leben eines Taugenichts". Nur ein romantischer Reiseroman?
Note
2,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
15
N° de catalogue
V1274330
ISBN (PDF)
9783346719843
Langue
allemand
mots-clé
Taugenichts Eichendorff Roman Romantikepoche Novelle
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2022, "Aus dem Leben eines Taugenichts". Nur ein romantischer Reiseroman?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1274330
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Extrait de  15  pages
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