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Inklusion von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten in Kindertagesstätten. Konzeptionelle Überlegungen und Prüfung der praktischen Umsetzbarkeit durch quantitative Forschung

Titel: Inklusion von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten in Kindertagesstätten. Konzeptionelle Überlegungen und Prüfung der praktischen Umsetzbarkeit durch quantitative Forschung

Bachelorarbeit , 2022 , 74 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Cathrin Best (Autor:in)

Pädagogik - Inklusion
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Intention der Arbeit liegt darin, zu untersuchen, wie weit die Etablierung eines inklusiven Konzeptes in Kindertagesstätten vertreten ist und wie inklusive Wertevorstellungen im Alltagsgeschehen der Einrichtungen umgesetzt werden können. Die als positiv oder negativ erlebten Erfahrungen von Kindern werden nicht nur im familiären Rahmen gesammelt. Kinder sind bereits in den ersten Lebensjahren in verschiedene Systeme eingebunden und werden demnach früh mit vielfältigen Normen und Rollenbildern konfrontiert. Sowohl die Interaktion mit gleichaltrigen Kindern als auch der regelmäßige Besuch der Kindertagesstätte kann sich folglich darauf auswirken, wie sich das Verhalten des Kindes entwickelt und ob gewisse Verhaltenszüge als auffällig wahrgenommen werden.

Der Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten ist demnach nicht nur die Aufgabe betroffener Eltern. Fachkräfte in Kindertagesstätten stehen ebenso vor der Herausforderung, auffällige Verhaltensweisen wahrzunehmen und den Gruppenalltag unter Berücksichtigung dieser angemessen zu gestalten. Das Konzept der Inklusion erweitert den Grundgedanken der Integration und führt zu einem Paradigmenwechsel. Das Ziel ist es demnach nicht mehr, dass sich die Kinder an die Verhältnisse eines Systems anpassen müssen, um ein Teil dieses Systems sein zu können. Inklusive Wertevorstellungen verfolgen das Ziel, dass Systeme im Allgemeinen und in diesem Fall die Institution Kindertagesstätte ihre Rahmenbedingungen an den Bedürfnissen der Kinder orientiert. An dieser Stelle knüpft die Thematik dieser Thesis an.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1- Einleitung

2- Verhaltensauffälligkeiten im Kindergartenalter

2.1 Begriffserklärung Verhaltensauffälligkeit

2.2 Erscheinungsformen

2.3 Theoretische Ansätze zur Erklärung von Verhaltensauffälligkeiten

2.4 Konsequenzen für das pädagogische Handeln

3- Inklusion von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten in Kindertagesstätten

3.1 Begriffserklärung Inklusion

3.2 Konzepte der Inklusion in Kindertagesstätten

3.3 Herausforderungen

4- Befragung von pädagogischen Fachkräften

4.1 Forschungsdesign

4.1.1 Fragestellungen

4.1.2 Die Institution Kindertagesstätte

4.1.3 Feldzugang und Stichprobenauswahl

4.2 Instrument: Fragebogen

4.3 Auswertung

5- Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Umgang pädagogischer Fachkräfte mit Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten in Kindertagesstätten. Ziel ist es, die Etablierung inklusiver Konzepte und inwieweit diese in der täglichen Praxis gelebt werden können, kritisch zu beleuchten und mögliche Herausforderungen in der Umsetzung zu identifizieren.

  • Grundlagen zu Verhaltensauffälligkeiten im Kindergartenalter
  • Theoretische Konzeptionen inklusiver Pädagogik
  • Empirische Befragung pädagogischer Fachkräfte
  • Analyse praktischer Herausforderungen im Gruppenalltag
  • Zusammenhang zwischen Rahmenbedingungen und Inklusionsqualität

Auszug aus dem Buch

2- Verhaltensauffälligkeiten im Kindergartenalter

Durch die Auseinandersetzung mit der verwendeten wissenschaftlichen Literatur wird ersichtlich, dass der Begriff der Verhaltensauffälligkeit nicht einheitlich definiert werden kann. Es existiert eine Vielzahl von Definitionen, welche sich durch das Setzen unterschiedlicher Schwerpunkte bei der Bestimmung des Begriffes unterscheiden. Diese werden im Folgenden näher differenziert und erläutert.

Gründe dafür, dass bislang keine allgemeingültige und einheitlich verwendete Definition existiert, sind zum einen die Blickwinkel der unterschiedlichen Professionen. Verhalten kann dabei abhängig von dem jeweiligen Kontext, aus welchem es betrachtet wird, als mehr oder weniger auffällig beschrieben werden (vgl. Theunissen 2011, 50). Dabei spielen vor allem die der Fachrichtung zugrunde liegenden theoretischen Grundlagen eine Rolle, da die jeweiligen Fachkräfte darauf basierend ihr Verhalten und damit auch die Beobachtung des Verhaltens anderer analysieren und bewerten (vgl. Theunissen 2011, 56).

Zum anderen sind Abgrenzungen zu anderen nahestehenden Begriffen auf den ersten Blick oft schwer zu erkennen, weshalb es in der Fachliteratur zu Überschneidungen kommt. Häufig geht es hier um den Begriff der Verhaltensstörung. Vergleicht man die Begrifflichkeiten der Verhaltensstörung und Verhaltensauffälligkeit liegt der Unterschied darin, dass bei einer Störung des Verhaltens die auftretenden Symptome häufiger eintreten und auch die Intensität der Symptome zunimmt. Außerdem ist es auch von Bedeutung, ob neben den bereits auftretenden Symptomen weitere Auffälligkeiten hinsichtlich der psychosozialen Entwicklung bestehen. Dabei sollte festgestellt werden, ob die auffälligen Verhaltensweisen Auswirkungen auf die allgemeine Leistungsfähigkeit, das eigene Wohlbefinden oder die Sozialkompetenz und damit das soziale Umfeld haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1- Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen beim Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten in Kindertagesstätten und führt in das Konzept der Inklusion sowie die Forschungsabsicht der Arbeit ein.

2- Verhaltensauffälligkeiten im Kindergartenalter: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Verhaltensauffälligkeit, erläutert Erscheinungsformen sowie theoretische Erklärungsansätze und diskutiert Konsequenzen für das pädagogische Handeln.

3- Inklusion von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten in Kindertagesstätten: Hier werden Definitionen von Inklusion, gängige Konzepte in Kitas sowie die damit verbundenen Herausforderungen detailliert dargestellt.

4- Befragung von pädagogischen Fachkräften: Das Kapitel beschreibt das methodische Forschungsdesign, erläutert die Auswahl des Instruments und präsentiert die Ergebnisse der Befragung hinsichtlich der gelebten Inklusion.

5- Diskussion und Ausblick: Die Ergebnisse aus Theorie und Empirie werden zusammengeführt, kritisch diskutiert und ein Ausblick auf notwendige Veränderungen in den Rahmenbedingungen der Einrichtungen gegeben.

Schlüsselwörter

Inklusion, Verhaltensauffälligkeit, Kindertagesstätte, pädagogische Fachkräfte, Kindergarten, Sozialverhalten, Inklusionskonzept, Rahmenbedingungen, Beobachtung, Interventionsmöglichkeiten, Heterogenität, Gruppenalltag, Empirische Forschung, Erziehung, Bildungsauftrag.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Untersuchung thematisiert den professionellen Umgang mit verhaltensauffälligen Kindern innerhalb von Kindertagesstätten unter besonderer Berücksichtigung des Inklusionsbegriffs.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Erklärungen für auffälliges Verhalten, der Implementierung inklusiver Leitbilder in Kitas sowie der Analyse der praktischen Umsetzung und der existierenden Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Bachelorarbeit?

Es soll untersucht werden, inwieweit inklusive Leitlinien in den Konzeptionen von Kindertagesstätten verankert sind und welche Diskrepanzen zwischen Theorie und praktischer Umsetzbarkeit im Alltag bestehen.

Wissenschaftliche Methode der Untersuchung?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einer quantitativen empirischen Forschung, für die 56 pädagogische Fachkräfte mittels eines Fragebogens befragt wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Verhaltensauffälligkeiten und Inklusion sowie in einen empirischen Teil, der die erhobenen Daten aus der Befragung der Fachkräfte auswertet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zentrale Begriffe sind Inklusion, Verhaltensauffälligkeit, Kindertagesstätte, pädagogische Professionalität, Rahmenbedingungen und Inklusionskonzepte.

Warum spielt die Gruppengröße eine so zentrale Rolle für die Inklusion?

Die Analyse zeigt, dass eine hohe Kinderanzahl in Verbindung mit Personalmangel die Zeit für Dokumentation und individuelle Förderung massiv einschränkt, was die Umsetzung inklusiver Leitlinien in der Praxis erschwert.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der Qualifizierung des Personals?

Die Studie ergibt, dass die Herausforderungen nicht primär auf eine fehlende Qualifizierung der Fachkräfte zurückzuführen sind, sondern auf strukturelle Mängel in den Rahmenbedingungen der Einrichtungen.

Ende der Leseprobe aus 74 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inklusion von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten in Kindertagesstätten. Konzeptionelle Überlegungen und Prüfung der praktischen Umsetzbarkeit durch quantitative Forschung
Hochschule
Katholische Fachhochschule Mainz
Note
1,3
Autor
Cathrin Best (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
74
Katalognummer
V1280366
ISBN (eBook)
9783346734624
ISBN (Buch)
9783346734631
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verhaltensauffälligkeiten Inklusion Kindertagesstätte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cathrin Best (Autor:in), 2022, Inklusion von Kindern mit Verhaltensauffälligkeiten in Kindertagesstätten. Konzeptionelle Überlegungen und Prüfung der praktischen Umsetzbarkeit durch quantitative Forschung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1280366
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Leseprobe aus  74  Seiten
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