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Tanz und Inklusion. Tanz als vielversprechende Möglichkeit zur sportlichen Inklusion

Titel: Tanz und Inklusion. Tanz als vielversprechende Möglichkeit zur sportlichen Inklusion

Hausarbeit , 2022 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Theaterwissenschaft, Tanz
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit umfasst folgende Inhalte: Grundlagen zum Thema Inklusion, Sport als wichtiger Lebensbereich von Menschen sowie Tanz als vielversprechende Möglichkeit zur sportlichen Inklusion.

Etwas mehr als eine Milliarde Menschen leben laut derzeitigen Angaben mit einer Form von Behinderung. Dies entspricht etwa 15 Prozent der Weltbevölkerung (basierend auf Schätzungen der Weltbevölkerung aus dem Jahre 2010). Dies ist höher als frühere Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation, die aus den 1970er Jahren stammen und etwa zehn Prozent vorschlagen. Der World Health Survey gibt an, dass rund 785 Millionen (15,6 Prozent) Personen ab dem fünfzehnten Lebensjahr mit einer Behinderung leben, während der Global Burden of Disease eine Zahl von rund 975 Millionen (19,4 Prozent) Personen angibt.

Von diesen sollen nach Angaben des World Health Survey 110 Millionen Menschen (2,2 Prozent) sehr einschränkende Funktionsstörungen haben, während die Global Burden of Disease schätzt, dass 190 Millionen (3,8 Prozent) eine „schwere Behinderung“ aufweisen. Lediglich die Global Burden of Disease erhebt Daten zu Behinderungen im Kindesalter (0–14 Jahre), die auf 95 Millionen (5,1 Prozent) Kinder geschätzt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen zum Thema Inklusion/Teilhabe

1.1 Prävalenz von Menschen mit Behinderungen

1.2 Definition und Formen von Behinderungen

1.3 Probleme von Menschen mit Behinderung

1.4 Definition Inklusion/Teilhabe

1.5 Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention

2 Sport als wichtiger Lebensbereich von Menschen

2.1 Sport für Menschen ohne Behinderung

2.2 Sport für Menschen mit Behinderung

3 Tanz als vielversprechende Möglichkeit zur sportlichen Inklusion

3.1 Wissenschaftlich-empirischer Einblick in die Thematik

3.2 Vielfalt der Körper als Bereicherung

3.3 Potenzielle Barrieren von inklusivem Tanz

3.4 Ansprüche an inklusive Tanzangebote

3.5 Beispiel eines erfolgreichen inklusiven Tanzangebots

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwiefern der Tanz als Medium fungieren kann, um eine erfolgreiche sportliche Inklusion von Menschen mit geistigen oder körperlichen Behinderungen zu fördern und Barrieren in der Gesellschaft abzubauen.

  • Grundlagen der Inklusion und rechtliche Rahmenbedingungen
  • Bedeutung von Sport für die Gesundheit und Teilhabe
  • Mehrperspektivische Analyse von Inklusion im Tanz
  • Barrieren und Anforderungen an inklusive Tanzprojekte
  • Praktisches Beispiel für ein inklusives Tanztheaterprojekt

Auszug aus dem Buch

3.2 Vielfalt der Körper als Bereicherung

Welty zeigt in ihrem Artikel, dass Personen mit besonderen körperlichen Behinderungen eine Bereicherung für jede Art von Tanz darstellen (Welty, 2021). Besonders die Zusammenarbeit zwischen eingeschränkten und uneingeschränkten Tänzerinnen und Tänzern bietet eine Fülle neuer Ausdrucksmöglichkeiten, die ohne diese Diversität nicht erreichbar wäre.

Ein Mensch mit einer körperlichen Behinderung kann genauso gut Profitänzer*in sein wie eine Person mit einem normativen Körper. Die Vorstellung von Ästhetik beginn zunächst in den Köpfen der Gesellschaft, die das als schön empfindet, was bekannt und anerzogen ist. Doch auch ein Individuum im Rollstuhl oder mit Prothesen kann sich ästhetisch anmutig und voller Aussagekraft bewegen (Welty, 2021). Nur geschieht dies womöglich zu selten, sodass diese Art der menschlichen Ästhetik noch zu wenig im Schönheitsbild oder sogar -ideal angekommen ist.

In diesem Kontext ist der Begriff ‚Bewegungsvokabular‘ wichtig (Welty, 2021). Wie in der verbalen Sprache haben Menschen unterschiedlicher Herkunft zum einen eine andere Sprache sowie zum anderen auch andere Dialekte, wenn sie dieselbe Sprache sprechen. Im Tanz ist das ähnlich. Hier bildet Tanz die Sprache, die je nach körperlicher Verfassung und individueller Vorliebe anders gelebt und ausgedrückt wird. Der Punkt einer körperlichen Behinderung ist in diesem Kontext ein großer Gewinn, da Menschen mit Einschränkungen häufig gezwungen sind, andere Formen von Bewegung zu nutzen, um eigene Empfindungen zu äußern. Anders als häufig dargestellt ist dies allerdings kein Nachteil, sondern eine Bereicherung für den Tanz.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Grundlagen zum Thema Inklusion/Teilhabe: Dieses Kapitel erläutert die Prävalenz von Behinderungen, definiert Begriffe wie Inklusion und beleuchtet die historische Benachteiligung sowie die rechtliche Absicherung durch die UN-Behindertenrechtskonvention.

2 Sport als wichtiger Lebensbereich von Menschen: Hier wird die gesundheitliche und soziale Relevanz von sportlicher Betätigung hervorgehoben und aufgezeigt, warum Sport für Menschen mit Behinderungen essenziell ist.

3 Tanz als vielversprechende Möglichkeit zur sportlichen Inklusion: Das Kapitel analysiert den Tanz als inklusives Feld, beleuchtet theoretische Rahmenmodelle, diskutiert existierende Barrieren und definiert Ansprüche an gelungene inklusive Tanzangebote.

4 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass Tanz aufgrund seiner individuellen Ausdrucksfreiheit ein besonders hohes Potenzial für die erfolgreiche Inklusion von Menschen mit Behinderungen besitzt.

Schlüsselwörter

Inklusion, Teilhabe, Tanz, Sport, Behinderung, UN-Behindertenrechtskonvention, Körpervielfalt, Barrierefreiheit, Bewegungsvokabular, Tanzvermittlung, Sozialisation, Ästhetik, Empowerment, Selbstwirksamkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Herausforderungen der sportlichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem Bereich Tanz liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Definitionen von Behinderung, die Bedeutung von Sport für das Individuum sowie die spezifischen Rahmenbedingungen für die Inklusion im Tanzkontext.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Tanz als Sonderstellung im Sport dazu beitragen kann, Teilhabe zu ermöglichen und gesellschaftliche Stigmata abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit fachliterarischen Quellen und empirischen Forschungsansätzen aus der Tanz- und Rehabilitationswissenschaft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über Behinderung und Sport sowie eine detaillierte Analyse der Inklusion im Tanz, inklusive Barrieren und Ansprüchen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Typische Begriffe sind Inklusion, Teilhabe, Vielfalt der Körper, Bewegungsvokabular und die UN-Behindertenrechtskonvention.

Warum wird der Tanz als besonders geeignet für Inklusion hervorgehoben?

Im Gegensatz zu vielen anderen Sportarten, die auf festen Regelwerken und normierten körperlichen Leistungen basieren, bietet Tanz Raum für individuelle Ausdrucksformen unabhängig von körperlichen Standards.

Welche Rolle spielen psychosoziale Barrieren beim inklusiven Tanz?

Psychosoziale Faktoren wie Angst, Depression oder das Gefühl der Nichtzugehörigkeit können die Teilhabe hemmen, weshalb inklusive Tanzprojekte einen sicheren Raum für die emotionale Selbstentfaltung schaffen sollten.

Was genau ist mit dem „Bewegungsvokabular“ gemeint?

Der Begriff beschreibt die individuelle tänzerische Sprache, die sich aus den körperlichen Möglichkeiten einer Person ergibt und durch die Einbeziehung verschiedener Körperlichkeiten bereichert wird.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Tanz und Inklusion. Tanz als vielversprechende Möglichkeit zur sportlichen Inklusion
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
14
Katalognummer
V1280675
ISBN (PDF)
9783346734921
ISBN (Buch)
9783346734938
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Tanz Inklusion
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Tanz und Inklusion. Tanz als vielversprechende Möglichkeit zur sportlichen Inklusion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1280675
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Leseprobe aus  14  Seiten
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