Die Arbeit strebt eine Systematisierung der Vorgehensweise bei der Resolution von Kontiguitätsanaphern an. Dafür widmet sich der theoretische Rahmen dieser Überlegungen der Darstellung und Beschreibung von Kontiguitätsanaphern, wobei anschließend ein auf der Rhetorischen Strukturtheorie basierender Auflösungsansatz entwickelt wird. Weiterhin handelt es sich im empirischen Teil dieses Beitrags um die Erprobung dieses anaphorischen Auflösungsansatzes am Beispiel einiger Texte. Am Ende der Erprobung ergibt sich, dass der entwickelte Auflösungsansatz sich am bestens für die Auflösung von indirekten NP-Anaphern eignet als für die von indirekten pronominalen Anaphern. Darüber hinaus ist auch festzustellen, dass der entwickelte Auflösungsansatz nur um eine Uniformierung bzw. Systematisierung der Auflösungsvorgehensweisen um etwa 70% gekommen ist.
Inhaltsverzeichnis
- Zusammenfassung
- Einleitung
- Ausgangspunkt und Problemstellung
- Kontiguitätsanapher und ihre diversen Formen
- Theoretische Vorgehensweise
- Die Rhetorische Strukturtheorie(RST)
- Entwurf des Auflösungsansatzes
- Einsatz des Auflösungsansatzes
- Nominalphrasenanaphern
- Pronominalanaphern
- Schlussbemerkung und Grenzen des Auflösungsansatzes
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Vorgehensweise bei der Resolution von Kontiguitätsanaphern zu systematisieren. Dazu wird die Rhetorische Strukturtheorie (RST) herangezogen, um einen Auflösungsansatz zu entwickeln und empirisch zu testen. Der Fokus liegt dabei auf der Identifizierung und Beschreibung von Kontiguitätsanaphern sowie der Entwicklung eines systematischen Vorgehens für ihre Auflösung.
- Systematisierung der Resolution von Kontiguitätsanaphern
- Entwicklung eines Auflösungsansatzes auf Basis der Rhetorischen Strukturtheorie
- Empirische Erprobung des Auflösungsansatzes
- Unterscheidung zwischen Nominalphrasen- und Pronominalanaphern
- Grenzen des entwickelten Auflösungsansatzes
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Kontiguitätsanapher ein und erläutert die Problemstellung, die aus der fehlenden Systematisierung bei der Auflösung von Kontiguitätsanaphern resultiert. Das Kapitel 1.2 erläutert die diversen Formen von Kontiguitätsanaphern und die Besonderheiten bei ihrer Interpretation im Vergleich zu direkten Anaphern.
Im Kapitel 2 wird die Rhetorische Strukturtheorie als Grundlage für den entwickelten Auflösungsansatz vorgestellt. Der Entwurf des Ansatzes wird im zweiten Teil dieses Kapitels erläutert.
Das dritte Kapitel widmet sich der Anwendung des entwickelten Ansatzes anhand von Beispieltexten, wobei zwischen Nominalphrasenanaphern und Pronominalanaphern unterschieden wird.
Schlüsselwörter
Die zentralen Begriffe, die in dieser Arbeit behandelt werden, sind Kontiguitätsanapher, Rhetorische Strukturtheorie (RST), Anker, indirekte Anaphorik, Nominalphrasenanaphern und Pronominalanaphern. Diese Begriffe bilden die Grundlage für die Untersuchung und Systematisierung der Vorgehensweise bei der Resolution von Kontiguitätsanaphern.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptziel der Arbeit zur Resolution von Kontiguitätsanaphern?
Das Ziel der Arbeit ist die Systematisierung der Vorgehensweise bei der Auflösung (Resolution) von Kontiguitätsanaphern durch einen Entwurf auf Basis der Rhetorischen Strukturtheorie (RST).
Welche Rolle spielt die Rhetorische Strukturtheorie (RST) in diesem Ansatz?
Die RST dient als theoretischer Rahmen, um einen systematischen Auflösungsansatz zu entwickeln, der die strukturellen Beziehungen innerhalb eines Textes zur Interpretation anaphorischer Bezüge nutzt.
Für welche Art von Anaphern eignet sich der entwickelte Ansatz am besten?
Die empirische Erprobung ergab, dass sich der Ansatz besser für die Auflösung von indirekten NP-Anaphern (Nominalphrasen) eignet als für indirekte pronominale Anaphern.
Wie hoch ist der Grad der Systematisierung durch diesen Ansatz?
Der entwickelte Auflösungsansatz erreichte eine Uniformierung bzw. Systematisierung der Vorgehensweisen von etwa 70 %.
Was wird im empirischen Teil der Arbeit untersucht?
Im empirischen Teil wird der entwickelte anaphorische Auflösungsansatz anhand konkreter Beispieltexte erprobt, wobei zwischen Nominalphrasen- und Pronominalanaphern unterschieden wird.
Welche zentralen Begriffe werden in der Arbeit behandelt?
Zu den Schlüsselwörtern gehören Kontiguitätsanapher, Rhetorische Strukturtheorie (RST), Anker, indirekte Anaphorik sowie Nominalphrasen- und Pronominalanaphern.
- Arbeit zitieren
- Nelson Leroi Sofac Fogo (Autor:in), 2022, Zur Systematisierung der Vorgehensweise bei der Resolution von Kontiguitätsanaphern. Entwurf eines Auflösungsansatzes auf Basis der Rhetorischen Strukturtheorie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1281106