Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Umgang von selektiv mutistischen Kindern und zeigt verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für sie auf. Dabei wird der folgenden Fragestellung nachgegangen: „Inwieweit können selektiv mutistische Kinder im Schulalter gefördert werden?“
Um dieser Fragestellung nachzugehen, wird der Begriff Mutismus zunächst einmal definiert, um anschließend auf das Störungsbild einzugehen. Hierbei werden Symptome und Risikofaktoren der Störung erklärt, Zusammenhänge zu anderen Störungen hergestellt, mögliche Ursachen genannt und das Vorgehen bei der Diagnostik geschildert.
Daraufhin wird der Spracherwerb und die Sprachentwicklung von selektiv mutistischen Kindern erläutert, um auf Grundlage dessen, im nächsten Punkt auf die Fördermaßnahmen einzugehen. Dabei werden sowohl Unterstützungsangebote für den Unterricht dargelegt als auch die Zusammenarbeit mit weiteren Fachleuten und den Eltern aufgezeigt. Zum Schluss werden im Fazit letzte Schlüsse gezogen und die Fragestellung beantwortet.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Definition und Klassifikation
- 3. Störungsbild
- 3.1 Auftreten und Symptomatik
- 3.2 Epidemiologie, Komorbidität und Risikofaktoren
- 3.3 Ätiologie
- 3.4 Diagnostik
- 4. Spracherwerb und Sprachentwicklung mit selektivem Mutismus
- 5. Förderung von selektiv mutistischen Schulkindern
- 5.1 Fördermöglichkeiten im Unterricht
- 5.2 Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachleuten
- 5.3 Zusammenarbeit mit den Eltern
- 6. Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Umgang von selektiv mutistischen Kindern im Schulalter und beleuchtet verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für sie. Die zentrale Fragestellung lautet: „Inwieweit können selektiv mutistische Kinder im Schulalter gefördert werden?“. Um diese Frage zu beantworten, wird zunächst der Begriff Mutismus definiert, anschließend das Störungsbild im Detail betrachtet, einschließlich der Symptome, Risikofaktoren, möglichen Ursachen und der Diagnostik.
- Definition und Klassifikation von selektivem Mutismus
- Symptome und Risikofaktoren des selektiven Mutismus
- Spracherwerb und Sprachentwicklung bei Kindern mit selektivem Mutismus
- Fördermaßnahmen für selektiv mutistische Kinder im Schulalter
- Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachleuten und den Eltern
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung: Einleitung der Arbeit mit der Fragestellung und dem Aufbau der Untersuchung.
- Kapitel 2: Definition und Klassifikation: Unterscheidung zwischen elektivem/selektivem und totalem Mutismus nach ICD-10 und DSM-5.
- Kapitel 3: Störungsbild: Detaillierte Erläuterung des Störungsbildes selektiver Mutismus, einschließlich des Auftretens und der Symptomatik, der Epidemiologie, Komorbidität und Risikofaktoren.
- Kapitel 4: Spracherwerb und Sprachentwicklung mit selektivem Mutismus: Analyse des Spracherwerbs und der Sprachentwicklung bei selektiv mutistischen Kindern.
- Kapitel 5: Förderung von selektiv mutistischen Schulkindern: Vorstellung verschiedener Fördermöglichkeiten im Unterricht, der Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachleuten und der Zusammenarbeit mit den Eltern.
Schlüsselwörter
Selektiver Mutismus, Sprachstörung, Kinder, Schulalter, Förderung, Unterricht, Zusammenarbeit, Eltern, Fachleute, ICD-10, DSM-5, Risikofaktoren, Sprachentwicklung, Komorbidität.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter selektivem Mutismus?
Selektiver Mutismus ist eine psychisch bedingte Sprachstörung, bei der Kinder in bestimmten Situationen oder gegenüber bestimmten Personen (z. B. in der Schule) nicht sprechen, obwohl sie die Fähigkeit dazu besitzen.
Wie wird selektiver Mutismus diagnostiziert?
Die Diagnostik erfolgt nach Klassifikationssystemen wie ICD-10 oder DSM-5, wobei Symptome, Häufigkeit und mögliche Komorbiditäten (Begleiterkrankungen) genau untersucht werden.
Welche Fördermöglichkeiten gibt es im Unterricht?
Im Unterricht können betroffene Kinder durch spezielle Unterstützungsangebote gefördert werden, die den Druck zur verbalen Kommunikation senken und alternative Kommunikationswege eröffnen.
Wie wichtig ist die Zusammenarbeit mit den Eltern?
Die Kooperation zwischen Schule, Eltern und Fachleuten ist essenziell, um ein konsistentes Umfeld für das Kind zu schaffen und den Therapieerfolg abzusichern.
Gibt es einen Unterschied zwischen elektivem und selektivem Mutismus?
Die Arbeit thematisiert die Definition und Klassifikation nach internationalen Standards, wobei heute meist der Begriff „selektiver Mutismus“ verwendet wird, um die Situationsabhängigkeit zu betonen.
- Arbeit zitieren
- Alicia Hoch (Autor:in), 2020, Der Umgang mit selektiv mutistischen Kindern im Schulalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1290058