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Multimorbidität und Polypharmazie. Wenn weniger mehr ist

Wie entsteht Polpyharmazie und vor welche Herausforderungen stellt sie uns?

Title: Multimorbidität und Polypharmazie. Wenn weniger mehr ist

Term Paper , 2022 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sabine Sender (Author)

Medicine - Pharmacology, Pharmacy
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Wie entsteht Polypharmazie und vor welche Herausforderungen stellt sie uns?

Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es, das Thema Polypharmazie in unserer immer älter werdenden Gesellschaft näher zu betrachten. Polypharmazie ist ein gegenwärtiges und viel diskutiertes Thema, das durch den demografischen Wandel und dem medizinischen sowie therapeutischen Fortschritt zunehmen wird und das deutsche Gesundheitssystem vor große Herausforderungen stellen wird. Die Ursachen der Polypharmazie liegen in vielen Faktoren begründet. Sei es die Zunahme der Lebenserwartung und damit einhergehender Multimorbidität oder die unübersichtliche Anordnung von Arzneimitteln verschiedener Fachrichtungen der Medizin. In Deutschland ist das Kommunikations- und Informationsnetz in der medizinischen Versorgung nicht optimal geregelt, sodass auch eine bestehende Medikation bei den Betroffenen nur selten hinterfragt wird.

Die Lesenden erhalten einen Einblick in die Folgen von Polypharmazie, die insbesondere die ältere Generation schwerwiegend betreffen können. Dabei wird besonders auf das Medikamentenmanagement geblickt, welches für die Entstehung von Polypharmazie und ihren Verlauf mit verantwortlich ist. Die Auswirkungen von Polypharmazie betreffen das gesamte Gesundheitssystem.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Polypharmazie

2.1 Ursachen der Polypharmazie

2.1.1 Alter & Multimorbidität

2.1.2 Kommunikation im intra/interprofessionellen Team

2.1.3 Erwartungshaltung der Betroffenen

2.2 Folgen und Auswirkungen der Polypharmazie

2.2.1 Auswirkungen für die Betroffenen – Erhöhte Sturzgefahr

2.2.2 Einfluss auf die Complaince

2.2.3 Auswirkungen auf das Gesundheitssystem und die Gesellschaft

3 Bedeutung des Medikamentenmanagements

3.1 Verantwortlichkeiten im Rahmen der Medikation

3.1.1 Rechtliche Aspekte

3.1.2 Intra/interprofessionelle Kommunikation

3.2 Information und Beratung

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Thema Polypharmazie vor dem Hintergrund einer alternden Gesellschaft und analysiert die Herausforderungen, die sich für das deutsche Gesundheitssystem sowie die beteiligten Akteure daraus ergeben.

  • Ursachen der multifatoriellen Entstehung von Polypharmazie
  • Medizinische und soziale Folgen für Betroffene (insb. Sturzrisiko)
  • Bedeutung eines strukturierten Medikamentenmanagements
  • Rolle der intra- und interprofessionellen Kommunikation

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Alter & Multimorbidität

Eine wesentliche Ursache für die Polypharmazie ist die steigende Lebenserwartung, denn „jede zweite Person in Deutschland ist heute älter als 45 und jede fünfte Person älter als 66 Jahre“ (Statistisches Bundesamt, 2019, o. S.). Die Altersgruppe der 65-Jährigen und Älteren lag im Jahr 2020 bei 18,3 Millionen, waren es 1991 noch 12 Millionen (Statistisches Bundesamt, 2021, o. S.). Durch die erhöhte Lebenserwartung steigt auch das Risiko für bestimmte Krankheiten. Bestimmte Faktoren führen dazu, dass Krankheiten vermehrt im höheren Alter auftreten (Tesch-Römer & Wurm, 2009, S. 11 f.). Ein Versorgungs-Report aus dem Jahr 2012 zeigt auf, dass Polypharmazie bei den über 65-Jährigen bei 42 % und bei den über 85-Jährigen bei ca. 50 % liegt (Thürmann, Petra, A. et al., 2012, S. 116). Die Zahlen deuten darauf hin, dass fast jeder zweite der Hochbetagten, mit fünf oder mehr Wirkstoffen behandelt wird. Des Weiteren lässt sich aufzeigen, dass „die mit dem Lebensalter zunehmende Multimorbidität und damit häufig assoziierte Multimedikation […] das Risiko für eine kumulative Belastung mit anticholinerg wirksamen Arzneimitteln [erhöht]“ (Leitliniengruppe Hessen, 2021, S. 54). Heutzutage werden multimorbide Menschen mit immer mehr Wirkstoffen gleichzeitig behandelt, um den besten Nutzen zu erzeugen. Der Nutzen kann die Reduktion von Mortalitätsrisiko meinen oder eine bestehende Symptomatik lindern (Heinrich Burkhardt, 2021, S, 15).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der Polypharmazie ein, beleuchtet die Relevanz vor dem Hintergrund der alternden Gesellschaft und definiert die Forschungsfrage sowie den inhaltlichen Aufbau der Arbeit.

2 Polypharmazie: Dieses Kapitel definiert Polypharmazie, untersucht deren multifaktorielle Ursachen und analysiert die gesundheitlichen, sozialen und systemischen Auswirkungen.

3 Bedeutung des Medikamentenmanagements: Hier werden die Verantwortlichkeiten sowie Aspekte der Kommunikation und Beratung im Medikationsprozess detailliert betrachtet, um Lösungsansätze für die Problematik aufzuzeigen.

4 Fazit: Das Kapitel bietet eine zusammenfassende Bewertung der Arbeit und diskutiert mögliche Zukunftsstrategien zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit.

Schlüsselwörter

Polypharmazie, Multimorbidität, Medikamentenmanagement, Sturzrisiko, Compliance, Adhärenz, Arzneimitteltherapiesicherheit, Gesundheitssystem, Geriatrie, interprofessionelle Kommunikation, Medikationsplan, Pharmakotherapie, Gesundheitsberatung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit hauptsächlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik der Polypharmazie, insbesondere im Kontext einer alternden Gesellschaft und dem damit verbundenen Anstieg an Multimorbidität, sowie den daraus resultierenden systemischen Herausforderungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Entstehungsursachen von Polypharmazie, die medizinischen Risiken für die Betroffenen, die Rolle der intra- und interprofessionellen Kommunikation sowie Strategien zur Verbesserung des Medikamentenmanagements.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, die Entstehung von Polypharmazie zu analysieren und zu beantworten, vor welche spezifischen Herausforderungen dieser Prozess das deutsche Gesundheitssystem stellt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der aktuelle Studienergebnisse, Leitlinien und Versorgungsreports ausgewertet werden, um den Ist-Zustand des Medikamentenmanagements zu bewerten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Ursachen und negativen Auswirkungen, wie der erhöhten Sturzgefahr, sowie in eine detaillierte Analyse der Verantwortlichkeiten, rechtlichen Aspekte und Kommunikationshürden im Arzneimittelmanagement.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Polypharmazie, Multimorbidität, Sturzprävention, Arzneimitteleinnahme, interprofessionelle Kommunikation und Patientensicherheit.

Welchen Einfluss hat das Alter auf die Polypharmazie?

Mit steigendem Lebensalter nehmen sowohl die Anzahl der Erkrankungen als auch physiologische Veränderungen der Metabolisierung zu, was die Notwendigkeit sowie das Risiko für Polypharmazie massiv erhöht.

Warum spielt die Kommunikation zwischen Ärzten und Apothekern eine so große Rolle?

Eine mangelhafte Kommunikation zwischen den verschiedenen beteiligten Akteuren führt häufig zu unübersichtlichen bzw. sich widersprechenden Medikationsanordnungen, wodurch Wechselwirkungen und Medikamentenfehler begünstigt werden.

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Details

Title
Multimorbidität und Polypharmazie. Wenn weniger mehr ist
Subtitle
Wie entsteht Polpyharmazie und vor welche Herausforderungen stellt sie uns?
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,0
Author
Sabine Sender (Author)
Publication Year
2022
Pages
18
Catalog Number
V1291741
ISBN (PDF)
9783346754929
Language
German
Tags
Polypharmazie Multimorbidität Pharmakologie Arzneimittel Arzneimittelausgaben Sturzrisiko Sturz Therapie Arzneimittelvergiftung Wirkstoffgruppen Compliance Gesundheitssystem Pflegekräfte Medikamentenmanagement Medikation Anordnung Medikamentenplan Arzt Akte Medikamente ältere menschen hochbetagt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Sender (Author), 2022, Multimorbidität und Polypharmazie. Wenn weniger mehr ist, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1291741
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