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Der Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status und dem Gesundheitszustand

Titel: Der Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status und dem Gesundheitszustand

Hausarbeit , 2022 , 15 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Allgemeines
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Inwieweit besteht ein Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status und dem Gesundheitszustand eines Menschen?

Als im Jahre 1948 die World Health Organization, auf Deutsch die Weltgesundheitsorganisation, gegründet wurde, definierten sie den Begriff Gesundheit. Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, definiert Gesundheit als einen „Zustand völligen körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens“ (WHO, 2018). Anschließend folgt in dieser Definition, dass Gesundheit nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen darstellt (Kramer, 2020). Aufgrund dieser Definition, kann hergeleitet werden, dass körperliche, also biologische, und seelische, also psychische Faktoren sowie soziale Faktoren in den Gesundheitszustand einfließen. Teil dieser Ausarbeitung ist es, sich genauer auf letzteres zu fokussieren. Spezifisch geht es dabei um den Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status eines Menschen und dessen Gesundheitszustands. Unter sozioökonomischen Status wird ein sozialer Status verstanden, der unter anderem durch das Einkommen, den Beruf, die Wohngegend und gelegentlich auch durch das Bildungsniveau definiert wird (Wirtz, 2019). Sozialer und sozioökonomischer Status werden in dieser Ausarbeitung synonym verwendet.
Des Häufigeren kommen die Fragen auf, ob Armut krank macht oder auch umgedreht, ob Krankheit arm macht (Dorner, 2021).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sozioökonomischer Status und Gesundheit

2.1 Sozioökonomischer Status und Mortalität sowie Morbidität

2.2 Sozioökonomischer Status und subjektive Gesundheit

3 Erklärungsmodelle

3.1 Faktoren

3.2 Modelle

4 Implikation und Bedeutung für die Prävention und Gesundheitsförderung

5 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status eines Menschen und seinem Gesundheitszustand, um zu klären, inwieweit soziale Faktoren als Determinanten für körperliches und psychisches Wohlbefinden fungieren.

  • Definition von sozioökonomischem Status und Gesundheit
  • Analyse von Mortalitäts- und Morbiditätsraten in Abhängigkeit vom Status
  • Theoretische Erklärungsansätze: Soziale Kausation vs. Gesundheitsselektion
  • Einfluss individueller Faktoren und Modelle (Job Demand/Control & Effort/Reward)
  • Präventionsstrategien und Bedeutung für die Gesundheitsförderung

Auszug aus dem Buch

3 Erklärungsmodelle

Wie bereits im vorherigen Kapitel angekündigt, ist das Ziel dieses Kapitels den Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status einer Person und deren Gesundheitszustand anhand verschiedener Faktoren und Modelle zu erklären. Dabei gibt es hauptsächlich in der Literatur zwei Ansätze. Diese sind die Hypothese der sozialen Kausation und die Hypothese der Gesundheitsselektion. Die letztere besagt, dass der sozioökonomische Status vom Gesundheitszustand determiniert wird, wohingegen die Hypothese der sozialen Kausation besagt, dass der Gesundheitszustand vom sozialen Status determiniert wird. Diese zwei Modelle werden nun zur Beantwortung der Forschungsfrage genauer behandelt (Dorner, 2021, S.188f.).

Die Theorie der sozialen Kausation hat, wie bereits erwähnt, zur Grundlage, dass der Gesundheitszustand vom sozialen Status determiniert wird. Umgangssprachlich folgt diese Hypothese der Redewendung „Armut macht krank“. Sozusagen wird der Gesundheitsstatus als Folge des sozialen Status angesehen. Diese Hypothese kann damit bestätigt werden, dass durch einen niedrigen sozialen Status ein schlechterer Zugang zum Versorgungssystem und damit eine schlechtere medizinische Versorgung sowie weniger Gesundheitsressourcen gewährt werden (Dorner, 2021, S.189). Ein Beispiel dazu wäre, dass aufgrund von Armut häufiger zu günstiger, statt zu gesunder Ernährung gegriffen wird oder Eigenzuzahlungen bei Medikamenten den persönlichen preislichen Rahmen überschreiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Gesundheitsdefinition der WHO und Herleitung der zentralen Forschungsfrage zum Zusammenhang zwischen sozioökonomischem Status und Gesundheit.

2 Sozioökonomischer Status und Gesundheit: Betrachtung der Auswirkungen des sozialen Status auf Mortalität, Morbidität und die subjektive Gesundheitseinschätzung der Bevölkerung.

3 Erklärungsmodelle: Darstellung theoretischer Ansätze (soziale Kausation, Gesundheitsselektion) sowie relevanter Einzelfaktoren und Arbeitswelt-Modelle zur Erklärung gesundheitlicher Unterschiede.

4 Implikation und Bedeutung für die Prävention und Gesundheitsförderung: Diskussion von Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung und Vorstellung der 5-A-Strategie zur Unterstützung individueller Verhaltensänderungen.

5 Diskussion: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage durch Reflektion der erarbeiteten Theorien und Modellansätze anhand praktischer Beispiele.

Schlüsselwörter

Sozioökonomischer Status, Gesundheit, Mortalität, Morbidität, Soziale Kausation, Gesundheitsselektion, Job Demand/Control-Modell, Effort/Reward-Modell, Gesundheitsförderung, Prävention, Gesundheitskompetenz, Sozialkapital, Lebensstil, Kohärenzsinn, 5-A-Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung, ob und wie der sozioökonomische Status einen Einfluss auf den Gesundheitszustand eines Individuums ausübt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Mortalität und Morbidität, theoretischen Erklärungsmodellen sowie der Anwendung von Präventionsmaßnahmen im Gesundheitswesen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage: Inwieweit besteht ein Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status und dem Gesundheitszustand eines Menschen?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse bestehender gesundheitspsychologischer und Public-Health-Studien sowie der Anwendung theoretischer Erklärungsmodelle auf konkrete Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert gesundheitliche Unterschiede in verschiedenen Bevölkerungsschichten, stellt Erklärungsmodelle wie die soziale Kausation gegenüber und beleuchtet individuelle Faktoren wie den Lebensstil.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind sozioökonomischer Status, Gesundheitsungleichheit, Prävention sowie spezifische psychologische Modelle wie das Job Demand/Control-Modell.

Welche Bedeutung haben die Erklärungsmodelle für die Fragestellung?

Die Modelle helfen zu verstehen, ob Armut Krankheit verursacht (soziale Kausation) oder ob gesundheitliche Probleme zu einem niedrigeren sozialen Status führen (Gesundheitsselektion).

Wie lässt sich die 5-A-Strategie in diesem Kontext anwenden?

Sie dient als verhaltensorientierte Beratungsstrategie, um Menschen bei einer gesünderen Lebensstiländerung systematisch zu unterstützen, was besonders bei sozial benachteiligten Gruppen relevant ist.

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Details

Titel
Der Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status und dem Gesundheitszustand
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
15
Katalognummer
V1299310
ISBN (PDF)
9783346766007
ISBN (Buch)
9783346766014
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeitspsychologie Gesundheitspsychologie sozioökonomischer Status AGW AGW1 Arbeits- und Gesundheitspsychologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Der Zusammenhang zwischen dem sozioökonomischen Status und dem Gesundheitszustand, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1299310
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Leseprobe aus  15  Seiten
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