Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Gesellschaft bei Jean-Jacques Rousseau und Karl Marx. Inwiefern unterscheiden sich die Gesellschaftstheorien voneinander?

Titel: Gesellschaft bei Jean-Jacques Rousseau und Karl Marx. Inwiefern unterscheiden sich die Gesellschaftstheorien voneinander?

Hausarbeit , 2022 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Hausarbeit ist es, den Terminus "Gesellschaft" aus Sicht von Karl Marx und Jean-Jacques Rousseau zu beleuchten und herauszuarbeiten, inwiefern sich beide Gesellschaftstheorien unterscheiden. Grundlage für diese Betrachtung sind die Werke "Vom Gesellschaftsvertrag" von Jean-Jacques Rousseau und "Manifest der Kommunistischen Partei" von Karl Marx und Friedrich Engels. Zuvor werden beide Überlegungen hinsichtlich ihrer Bedeutung innerhalb und für die Philosophie der Moderne und Neuzeit eingeordnet.

In den Theorien Rousseaus skizziert er das Bild einer klassenlosen Gesellschaft ohne intermediäre Gruppen. Schließlich soll eine bürgerliche Gesellschaft mit Mitbestimmungsrechten und Volkssouveränität hervorgehen. Marx war der Vordenker der kommunistischen Gesellschaft. In seiner Theorie ist die kapitalistische Gesellschaft in zwei Klassen geteilt. Diese Klassengesellschaft bekämpft sich, laut Marx, solange, bis eine kommunistische und klassenlose Gesellschaft entsteht. In dieser Arbeit wird genauer auf beide Gesellschaftstheorien eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Jean-Jacques Rousseau

2.1 Zeitgeschichtlicher Hintergrund von „Gesellschaftsvertrag“

2.2 Gesellschaft bei Rousseau

3 Karl Marx

2.1 Zeitgeschichtlicher Hintergrund von „Manifest der Kommunistischen Partei“

2.2 Gesellschaft bei Marx

4 Zusammenführung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Begriff der „Gesellschaft“ aus der Perspektive von Jean-Jacques Rousseau und Karl Marx zu analysieren und ihre theoretischen Ansätze sowie Unterschiede kritisch gegenüberzustellen.

  • Vergleich der Gesellschaftstheorien von Rousseau und Marx.
  • Analyse des Einflusses zeitgeschichtlicher Hintergründe auf die jeweiligen Werke.
  • Untersuchung der Konzepte von Staat, Freiheit und Gleichheit.
  • Kritische Betrachtung von Privateigentum und Klassengesellschaft.
  • Einordnung der Bedeutung ihrer Theorien für die Philosophie der Moderne.

Auszug aus dem Buch

2.2 Gesellschaft bei Rousseau

Grundlegend für die Theorie des Gesellschaftsvertrags ist Rousseaus Interpretation des Naturzustands. Im Naturzustand gibt es für Rousseau keine soziale Ungleichheit und keinen materiellen Überschuss. Nach Rousseau sind die Menschen von Natur aus frei, wild, friedlich und einträchtig. Seiner Auffassung nach lebte der Mensch einst in der Natur wie im Paradies. Jede Person sei in der Lage gewesen seine ursprünglichen Bedürfnisse zu befriedigen. Die Menschen hatten kein Verständnis für Eigentum und es herrschte kein Austausch untereinander, sodass keine Sprache oder Sesshaftigkeit entstehen hätte können. Dementsprechend auch keine Feind- oder Freundschaft oder Vorstellung von Gerechtigkeit. Es herrschte ebenso keine höhere Instanz, die Recht sprach. Diese Vorstellung wird besonders deutlich durch seine Beschreibung der Menschen in der Zivilisationslosigkeit:

„Da sie untereinander keinerlei Verkehr hatten, kannten sie infolgedessen weder Eitelkeit, noch Rücksicht, noch Ansehen, noch Verachtung. Sie hatten nicht den geringsten Begriff von dein und mein, noch irgendeine wirkliche Idee von Gerechtigkeit. (...) Ohne Fertigkeit, ohne Sprache, ohne Wohnstätte, ohne Feindschaft und ohne Freundschaft, ohne jedes Verlangen nach seinesgleichen wie ohne jeden Trieb, ihm zu schaden, ohne vielleicht jemals jemand darunter als Individuum wieder zu erkennen, irrt der Wilde in den Wäldern herum.“

Folglich ist der Naturzustand positiv. Die Naturmenschen sind gleich an Kräften und Begabungen. Im Einklang mit der Natur priorisieren sie nur ihre Selbsterhaltung. Sobald aber äußere Umstände das Leben der Menschen erschweren, sind die Kräfte des einzelnen Menschen überfordert, sodass sich mehrere vereinen müssen, um zu überleben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das philosophische Verständnis von Gesellschaft ein und erläutert das Ziel der Untersuchung anhand der Werke von Rousseau und Marx.

2 Jean-Jacques Rousseau: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Kontext von Rousseaus „Gesellschaftsvertrag“ und definiert sein Verständnis der bürgerlichen Gesellschaft sowie der Volkssouveränität.

3 Karl Marx: Das Kapitel analysiert den Hintergrund des „Manifests der Kommunistischen Partei“ und beschreibt die marxistische Sicht auf die historische Entwicklung hin zum Kommunismus durch Klassenkämpfe.

4 Zusammenführung: In diesem Kapitel werden die Gemeinsamkeiten und Gegensätze beider Denker, insbesondere hinsichtlich ihrer Gesellschaftskritik und Demokratievorstellungen, zusammengefasst.

Schlüsselwörter

Gesellschaft, Philosophie, Jean-Jacques Rousseau, Karl Marx, Gesellschaftsvertrag, Manifest der Kommunistischen Partei, Naturzustand, Klassenkampf, Volkssouveränität, Privateigentum, Demokratie, soziale Ungleichheit, Kommunismus, Sozialismus, Gesellschaftstheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht und vergleicht die Gesellschaftskonzepte von Jean-Jacques Rousseau und Karl Marx, um ihre philosophischen Ansätze zur Struktur von Gemeinschaft und Staat zu ergründen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Mittelpunkt stehen die Entstehung sozialer Ungleichheit, das Privateigentum, das Konzept des Gesellschaftsvertrags sowie die Transformation hin zu einer idealen Gesellschaftsform.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die philosophischen Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Gesellschaftstheorien beider Autoren herauszuarbeiten und deren Bedeutung für die moderne Philosophie einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer deskriptiven und analytischen Literaturanalyse der Primärquellen Rousseau „Vom Gesellschaftsvertrag“ und Marx/Engels „Manifest der kommunistischen Partei“.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse des zeitgeschichtlichen Hintergrunds, die Darstellung der jeweiligen Gesellschaftstheorien und eine anschließende komparative Zusammenführung der zentralen Thesen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gesellschaft, Klassenkampf, Volkssouveränität, Privateigentum, Kommunismus, Staatssouveränität und Naturzustand.

Wie bewertet Rousseau den Übergang vom Naturzustand zur bürgerlichen Gesellschaft?

Rousseau sieht darin eine notwendige Entwicklung aufgrund äußerer Umstände, die jedoch zur Entstehung von Privateigentum, Egoismus und sozialer Ungleichheit führt.

Welche Rolle spielt das Proletariat in der Marxschen Theorie?

Das Proletariat fungiert als die Klasse, die durch das Erlangen eines Klassenbewusstseins und eine Revolution die kapitalistische Gesellschaftsform überwindet, um den Sozialismus einzuleiten.

Was unterscheidet Rousseau in seiner Vorstellung von der „idealen“ Ordnung von Marx?

Während Rousseau eine demokratische Ordnung, basierend auf einem Gesellschaftsvertrag und dem Gemeinwillen, anstrebt, fordert Marx eine klassenlose Gesellschaft durch die Aufhebung der Produktionsmittel privatbesitzes.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesellschaft bei Jean-Jacques Rousseau und Karl Marx. Inwiefern unterscheiden sich die Gesellschaftstheorien voneinander?
Hochschule
Hochschule Fresenius; Köln
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
14
Katalognummer
V1299763
ISBN (PDF)
9783346765635
ISBN (Buch)
9783346765642
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesellschaft jean-jacques rousseau karl marx inwiefern gesellschaftstheorien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Gesellschaft bei Jean-Jacques Rousseau und Karl Marx. Inwiefern unterscheiden sich die Gesellschaftstheorien voneinander?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1299763
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  14  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum