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Verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation

Titel: Verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation

Hausarbeit , 2006 , 22 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Eliza Kalderon (Autor:in)

Russistik / Slavistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Unterschiede in der verbalen und nonverbalen Kommunikation zwischen deutsch- und russischsprachigen Personen im deutschen Sprachraum werden verglichen und analysiert. Interferenzen und Färbugen werden aufgelistet. Die vorliegende Arbeit wurde als einleitendes Thema im Rahmen des
sprachwissenschaftlichen Hauptseminars „Linguistische und kulturelle Spezifik
interkultureller Kommunikation“ entwickelt und untersucht die verbalen und
nonverbalen Aspekte der Kommunikation, die kulturellen Ähnlichkeiten und
Unterschiede zwischen Repräsentanten des Gastlandes (in diesem Fall
Deutschland) und Zugewanderten1, Bildungsinländern und/oder ausländischen
Studierenden und vor allem wie sie manch ein Verhalten oder einen Satz
(Phraseologismus) verstehen.
Das Ziel der Arbeit ist, durch theoretische und praktische Beispiele aufzuzeigen,
worin genau der Erfolg oder der Misserfolg der Kommunikation zwischen zwei
oder mehreren Kulturen bestehen, wo sie verwurzelt sind, wie die
Repräsentanten dieser Kulturen nach einem gegenseitigen Verständnis suchen
und wie sie dieses erreichen oder nicht. Bewusst wurde Literatur aus drei
verschiedenen Sprachkreisen gewählt, deutsch-, russisch- und englischsprachig,
damit auch die Sichtweisen der Autoren, die größtenteils neutral sind, jedoch
aber auch einer bestimmten Kultur angehören, verglichen werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1 Der Begriff der Kommunikation und der Kommunikationssituation

1.1 Verbale Kommunikation

1.2 Nonverbale Kommunikation

1.2.1 Nichtsprachliche Elemente der nonverbalen Kommunikation

1.2.2 Paralinguistische Elemente der nonverbalen Kommunikation

2 Interkulturalität

2.1 Verbales und nonverbales Verhalten der russisch- und der deutschsprachigen Bevölkerung in einigen exemplarischen Beispielen

2.2 Das Lächeln als unterscheidendes Merkmal jeder Kultur

3 Vom Sprachgewirr zum gegenseitigen Verständnis. Kulturelle und sprachliche Besonderheiten der russischsprachigen und der deutschsprachigen Bevölkerung in Deutschland

4 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die verbalen und nonverbalen Aspekte interkultureller Kommunikation mit dem Ziel, Gründe für Erfolg oder Misserfolg beim gegenseitigen Verständnis zwischen der deutschsprachigen Bevölkerung und Zugewanderten, insbesondere russischsprachigen, aufzuzeigen.

  • Grundlagen der verbalen und nonverbalen Kommunikation
  • Interkulturelle Herausforderungen und Sprachgebrauch
  • Analyse typischer nonverbaler Zeichen und Gesten
  • Die Bedeutung des Lächelns in verschiedenen Kulturen
  • Integration und Code-Switching im sozialen Kontext

Auszug aus dem Buch

2.2 Das Lächeln als unterscheidendes Merkmal jeder Kultur

Verbringt man längere Zeit unter Repräsentanten verschiedener Kulturen, sieht man, dass diese nicht nur unterschiedliche Weltansichten haben, nicht nur andere Sitten und Bräuche in Bezug auf das alltägliche Leben haben, sondern auch in ganz unterschiedlichen Fällen und über unterschiedliche Sachen lachen und/oder die anderen Menschen anlächeln. Jedes Volk, manchmal sogar jede Bevölkerungsgruppe, drücken auf ihrer besonderen Art und Weise Gefühle aus wie Glück oder Freude, Vergnügen und Dankbarkeit, aber auch Verlegenheit, Ironie oder gar Sarkasmus. Und dies nur mit einem einzigen Zeichen: dem Lächeln. Wie dieses beim Gesprächspartner ankommt oder angenommen wird, kann für den Erfolg der Kommunikation entscheidend sein: Werden z. B. zwei unbekannte Menschen einander vorgestellt, wird normalerweise das Händeschütteln mit einem Lächeln begleitet; fehlt dieses, kann es als Zeichen von Desinteresse hinsichtlich der Bekanntmachung und der darauffolgenden Kommunikation aufgefasst werden.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Die Arbeit führt in die linguistische und kulturelle Spezifik interkultureller Kommunikation ein und formuliert das Ziel, verbale und nonverbale Unterschiede zwischen Kulturen theoretisch und praktisch zu beleuchten.

1 Der Begriff der Kommunikation und der Kommunikationssituation: Dieses Kapitel definiert Kommunikation als Austauschprozess, unterscheidet zwischen verbalen und nonverbalen Kanälen und führt grundlegende Kommunikationsmodelle ein.

1.1 Verbale Kommunikation: Hier werden Instrumente der Sprachproduktion und -rezeption sowie verschiedene Arten des verbalen Meinungsaustausches, wie Gespräche oder Diskussionen, erläutert.

1.2 Nonverbale Kommunikation: Dieser Abschnitt klassifiziert die außersprachliche Kommunikation in zwei Hauptgruppen: nichtsprachliche und paralinguistische Elemente.

1.2.1 Nichtsprachliche Elemente der nonverbalen Kommunikation: Es werden zentrale Bestandteile wie Gestik, Mimik, Proxemik und Körperhaltung behandelt, die kulturabhängig sind und Missverständnisse verursachen können.

1.2.2 Paralinguistische Elemente der nonverbalen Kommunikation: Das Kapitel widmet sich den stimmlich definierten Kommunikationsbausteinen wie Stimmqualität, Akzenten und zeitabhängigen Variablen wie dem Sprechtempo.

2 Interkulturalität: Der Fokus liegt auf der Verbindung von Kultur und Integration, illustriert durch Sprichwörter, die das Geben und Nehmen in der Interaktion zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen beschreiben.

2.1 Verbales und nonverbales Verhalten der russisch- und der deutschsprachigen Bevölkerung in einigen exemplarischen Beispielen: Anhand praktischer Vergleiche werden Unterschiede in der Bedeutung und Verwendung spezifischer Gesten und Ausdrücke aufgezeigt.

2.2 Das Lächeln als unterscheidendes Merkmal jeder Kultur: Dieses Kapitel analysiert das Lächeln als kulturgeprägtes Signal und seine variierenden Bedeutungen zwischen russisch- und deutschsprachigen Sprechern.

3 Vom Sprachgewirr zum gegenseitigen Verständnis. Kulturelle und sprachliche Besonderheiten der russischsprachigen und der deutschsprachigen Bevölkerung in Deutschland: Es wird die sprachliche Situation von Migranten in Deutschland beleuchtet, inklusive Phänomenen wie Code-Switching und den Unterschieden in der sozialen Markierung von Sprache.

4 Schlusswort: Das Fazit fasst zusammen, dass interkultureller Erfolg von der Beherrschung der Sprache des Gastlandes sowie der richtigen Interpretation verborgener Sinne hinter Zeichen und Wörtern abhängt.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kommunikation, Nonverbale Kommunikation, Verbale Kommunikation, Sprachwissenschaft, Integration, Russlanddeutsche, Code-Switching, Gestik, Mimik, Sprachbarrieren, Kulturvergleich, Soziolinguistik, Kommunikationsmisserfolge, Semiotik, Sprachvermittlung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert die wechselseitigen Einflüsse und die Komplexität der Kommunikation zwischen unterschiedlichen Kulturen, insbesondere zwischen der deutschsprachigen Bevölkerung und russischsprachigen Zuwanderern.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Theorie der verbalen und nonverbalen Kommunikation, die kulturelle Prägung von Gestik und Mimik, das Lächeln als kulturelles Signal sowie die linguistischen Herausforderungen der Integration.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, theoretisch und anhand praktischer Beispiele aufzuzeigen, wie interkulturelle Kommunikation gelingen oder misslingen kann und wo die kulturellen Wurzeln dieser Kommunikationsprozesse liegen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse aus drei Sprachkreisen (Deutsch, Russisch, Englisch) in Kombination mit eigenen Beobachtungen und Recherchen zu Sprachverhalten und Kommunikationssituationen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Kommunikation, eine Analyse interkultureller Besonderheiten anhand konkreter Beispiele sowie eine Untersuchung sprachlicher Spezifika im Kontext der Integration in Deutschland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Interkulturelle Kommunikation, Nonverbale Kommunikation, Sprachwissenschaft, Code-Switching und Integration charakterisiert.

Wie unterscheidet sich laut der Arbeit das Lächeln in den verschiedenen Kulturen?

Die Autorin zeigt auf, dass Lächeln zwar ein universelles Zeichen ist, aber kulturell sehr unterschiedlich interpretiert wird; während es beispielsweise im russischen Kontext oft nuancierter beschrieben wird, gibt es im Deutschen spezifische Unterscheidungen für ironisches oder verschmitztes Lächeln.

Welche Rolle spielt das „Sprachgewirr“ im Kontext der Integration?

Das „Sprachgewirr“ beschreibt die Vermischung von Herkunftssprache und deutscher Sprache durch Migranten, was zur Entstehung von „Russisch-Deutsch“ führen kann, welches oft zu Kommunikationsmisserfolgen beiträgt, da es für Außenstehende kaum verständlich ist.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Slavistik)
Veranstaltung
Hauptseminar: Linguistische und kulturelle Spezifik interkultureller Kommunikation
Note
2,7
Autor
Eliza Kalderon (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2006
Seiten
22
Katalognummer
V130320
ISBN (eBook)
9783640366538
ISBN (Buch)
9783640863327
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verbale Aspekte Kommunikation
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eliza Kalderon (Autor:in), 2006, Verbale und nonverbale Aspekte der Kommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130320
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