Durch die Globalisierung und die weltweite Vernetzung sind Unternehmen in der Lage Marketingstrategien auf der ganzen Welt zu senden. Dies erhöht den eigenen Bekanntheitsgrad enorm und kann zu deutlichen Umsatzsteigerungen führen. Allerdings birgt das auch gewisse Risiken aufgrund von unterschiedlichen, regional verteilten Kulturdimensionen. Diese Unterschiede müssen sich Unternehmen im Voraus bewusst machen, um die gewünschten Effekte erzielen zu können.
Im Folgenden wird beschrieben, was Unternehmen bei einer Markteinführung beachten müssen und worauf es bei einem erfolgreichen Marketing in regionalen wie auch globalen Märkten ankommt. Dabei wird anhand einer Kampagne einer weltweit agierenden Getränkemarke die unterschiedliche Herangehensweise in zwei verschiedenen Kulturen analysiert.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Definition Kultur
3 Kultur in der Wirtschaft
4 Der Begriff Marketing
5 Die 4P’s des Marketing
6 Think local, act global
7 Beispiel Coca Cola
8 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung von interkulturellem Marketing für agierende Unternehmen, wobei der Fokus auf der Anpassung von Werbestrategien an unterschiedliche kulturelle Gegebenheiten liegt.
- Kulturelle Grundlagen und Dimensionen in der Wirtschaft
- Die Relevanz von Emotionalität in globalen Marketingkampagnen
- Methodik des Marketing-Mix nach McCarthy
- Analyse kultureller Standards anhand von Werbespot-Beispielen
- Strategien zur Vermeidung interkultureller Missverständnisse
Auszug aus dem Buch
7 Beispiel Coca Cola
Die amerikanische Coca Cola Company ist das größte Getränkeunternehmen weltweit. Sie ist in über 200 verschiedenen Ländern aktiv und verkauft über 1,9 Milliarden Getränke pro Tag. Dabei ist die Coca Cola das bekannteste Produkt der Firma und die umsatzstärkste Cola-Marke der Welt.
Coca Cola sorgt immer wieder mit weltweiten Kampagnen für Aufsehen. Im Jahr 2014 feierte die Firma mit der Kampagne „Share a coke“ weltweit einen großen Erfolg. Weltweit verbuchte die Firma Umsatzsteigerungen in Höhe von 2,5%. Dafür schrieb die Firma die beliebtesten Namen einzelner Länder auf die Flaschen, was besonders in den sozialen Netzwerken Anerkennung fand.
Ein Grund für diesen Erfolg liegt auch im guten interkulturellen Marketing. Die Firma entwickelte nämlich für jedes Land eigene Werbesports. Im Folgenden werden die ausgestrahlten Spots aus Amerika und China genauer analysiert.
Beim amerikanischen Werbesport ist eine junge Frau zu sehen, die in einem Lebensmittelladen eine Coca Cola Flasche mit offensichtlich ihrem Namen darauf findet und anschließend noch eine weitere Flasche mit dem Namen einer Freundin kauft. Die zwei jungen Frauen kommen später in den Laden zurück und kaufen vier neue Flaschen, wovon sie zwei an weitere Freunde verteilen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung globaler Marketingstrategien durch weltweite Vernetzung und die damit verbundenen Herausforderungen durch unterschiedliche Kulturdimensionen.
2 Definition Kultur: Der Begriff wird etymologisch hergeleitet und als kollektive Programmierung des Geistes definiert, die Gruppen von Menschen durch gelernte Gemeinsamkeiten unterscheidet.
3 Kultur in der Wirtschaft: Dieses Kapitel thematisierte, wie kulturelle Unterschiede, etwa in Sprache oder Gestik, im globalen geschäftlichen Umfeld beachtet werden müssen, um Missverständnisse zu vermeiden.
4 Der Begriff Marketing: Hier wird Marketing als Prozess der Entwicklung und Förderung von Produkten definiert, bei dem die Analyse von Marktveränderungen zentral zur Wettbewerbssicherung beiträgt.
5 Die 4P’s des Marketing: Vorstellung des klassischen Marketing-Mix von Edmund Jerome McCarthy, bestehend aus Produkt-, Preis-, Distributions- und Kommunikationspolitik.
6 Think local, act global: Das Kapitel behandelt die Herausforderung, wie globale Unternehmen auf lokalen Märkten durch emotionale Ansprache und kulturelle Adaption bestehen können.
7 Beispiel Coca Cola: Eine detaillierte Analyse der Kampagne „Share a coke“, bei der Werbespots gezielt auf die spezifischen Kulturstandards und Gepflogenheiten in Amerika und China angepasst wurden.
8 Fazit: Das Fazit unterstreicht, dass Erfolg im internationalen Geschäft maßgeblich von der Fähigkeit abhängt, lokale kulturelle Standards zu verstehen und erfolgreich in die Unternehmensidentität zu integrieren.
Schlüsselwörter
Interkulturelles Marketing, Kulturdimensionen, Globalisierung, Coca Cola, Marketing-Mix, E. Jerome McCarthy, Share a coke, Lokale Märkte, Werbestrategie, Kulturelle Identität, Marktbearbeitung, Konsumentenpsychologie, Markenführung, Soziale Harmonie, Unternehmenskommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und den Herausforderungen des interkulturellen Marketings für international tätige Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen die Definition von Kultur, wirtschaftliche Konsequenzen kultureller Unterschiede, klassische Marketinginstrumente und die Bedeutung von Emotionalität in der globalen Werbung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch eine kulturell sensible Anpassung ihrer Marketingstrategien erfolgreich auf internationalen Märkten operieren können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit bedient sich einer Literaturrecherche zu den Grundlagen des Marketings und der Kulturwissenschaft sowie einer komparativen Analyse von Werbekampagnen eines globalen Markenherstellers.
Was wurde im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Marketing und Kultur sowie eine praktische Fallstudie zur Kampagne „Share a coke“ in Amerika und China.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Interkulturelles Marketing, Kulturstandards, Globalisierung, Markenstrategie und kulturelle Anpassung definieren.
Warum ist das Beispiel Coca Cola für die Untersuchung relevant?
Coca Cola dient als Fallbeispiel, da es exemplarisch aufzeigt, wie eine globale Marke den Spagat zwischen standardisierter Identität und lokaler kultureller Anpassung erfolgreich meistert.
Wie unterscheidet sich die Ansprache in den analysierten Werbespots?
In den USA setzt die Werbung auf Individualität und Gleichheit, während in China soziale Harmonie und konfliktscheues Verhalten als zentrale Kulturstandards in den Spot integriert wurden.
- Quote paper
- Marcel Mosner (Author), 2019, Interkulturelles Marketing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1303226