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Intersektionalität nach Katherina Walgenbach. Bedeutung für die Soziale Arbeit

Title: Intersektionalität nach Katherina Walgenbach. Bedeutung für die Soziale Arbeit

Essay , 2019 , 6 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Alexandra Brunet (Author)

Politics - Topic: Public International Law and Human Rights
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In dieser Arbeit werden drei Fragestellungen über den Text "Interesktionalität – eine Einführung" von Katherina Walgenbach beantwortet und diskutiert. Weiterhin wird ein Bezug zur Soziale-Arbeit hergestellt und mit Beispielen aus der Praxis verdeutlicht.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Konzept der Intersektionalität und der Metapher dahinter

3. Auswahl und Gleichgewicht der Kategorien

4. Perspektive des Intersektionalitäts – Paradigmas

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem theoretischen Konzept der Intersektionalität auseinander und beleuchtet dessen Relevanz für die Soziale Arbeit. Dabei wird untersucht, wie sich verschiedene Diskriminierungsformen gegenseitig beeinflussen und verstärken, um ein besseres Verständnis für komplexe individuelle Problemlagen in der sozialen Praxis zu entwickeln.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte der Intersektionalität
  • Die Metapher der Straßenkreuzung zur Veranschaulichung multipler Diskriminierung
  • Herausforderungen bei der Auswahl und Gewichtung sozialer Kategorien
  • Die drei Perspektiven der Komplexität nach Leslie McCall
  • Anwendung intersektionaler Ansätze in der Sozialen Arbeit und im Gesundheitswesen

Auszug aus dem Buch

Das Konzept der Intersektionalität und der Metapher dahinter

Der Begriff Intersektionalität (engl. Intersection) wurde von der amerikanischen Rechtswissenschaftlerin K. Crenshaw im Jahr 1989 eingeführt. (vgl. Walgenbach, S. 11) Das Konzept hat sich vor allen in der USA verbreitet, während in Europa wurde es ungleichzeitig aufgenommen und es hat nur zu einem späterem Punkt zu einer rechtlichen Debatte geführt. (vgl. Lutz et. al., S.13; 15)

Um dieser neuen Begriff zu verdeutlichen, benutzt Crenshaw der Metapher einer Straßenkreuzung. Analog zu einer Straßenkreuzung, wo die Verkehr aus alle vier Richtungen fließt, können unterschiedliche Diskriminierungsformen von mehreren Richtungen stammen. Dadurch besteht das Gefahr einer Umfall in der Kreuzung Doppel so groß und somit von Diskriminierung von mehreren Richtungen getroffen zu werden, da die Ursachen der Diskriminierung manchmal aus alle Richtungen gleichzeitig stammen können. (vgl. Walgenbach, S. 12) Dies war der Fall der schwarzen Frauen in der Sammelklage gegen General Motor, wo sie bei der Einstellung sowohl von rassistischen als auch von sexistischen Diskriminierung getroffen wurden. (ebd.) Weiterhin hebt der Metapher der Straßenkreuzung ein anderes Problem vor, nämlich das der Zuständigkeit in dem Fall eines Unfalles in der Kreuzung: wer ist für die Sicherheit in der Kreuzung zuständig, wer soll die potenziellen Opfer vor einem Unfall schützen. Wenn also schwarze Frauen aus zwei Gründe bzw. aus zwei Richtungen von der Diskriminierung getroffen wurden, Gender und Race, heißt das, dass für diese Fälle entweder die Gender – Rettungswage oder die Race – Rettungswage zuständig ist. Uns was passiert dann, wenn keine von der Beiden sich dafür zuständig füllen. (ebd. S. 13)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die behandelten Fragestellungen zum Text von Katherina Walgenbach und stellt den Bezug zur Sozialen Arbeit sowie zur praktischen Anwendung her.

2. Das Konzept der Intersektionalität und der Metapher dahinter: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung des Begriffs durch K. Crenshaw und veranschaulicht mittels der Straßenkreuzungs-Metapher die Problematik gleichzeitig auftretender Diskriminierungsformen.

3. Auswahl und Gleichgewicht der Kategorien: Hier wird die Herausforderung thematisiert, welche Kategorien in der intersektionalen Forschung relevant sind und wie eine willkürliche Auswahl durch analytische Modelle vermieden werden kann.

4. Perspektive des Intersektionalitäts – Paradigmas: Das Kapitel führt die drei Analyseperspektiven nach Leslie McCall ein, um die Komplexität sozialer Kategorien systematisch zu erfassen.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Intersektionalität einen unverzichtbaren theoretischen Rahmen für die Soziale Arbeit bietet, insbesondere bei der Betrachtung mehrfach benachteiligter Personen im Gesundheitswesen.

Schlüsselwörter

Intersektionalität, Katherina Walgenbach, K. Crenshaw, Diskriminierungsformen, soziale Kategorien, Gender, Race, Soziale Arbeit, Mehrebeneanalyse, Leslie McCall, Komplexität, psychiatrische Einrichtung, soziale Benachteiligung, Identität, Machtverhältnisse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in das Konzept der Intersektionalität und analysiert dessen Bedeutung sowie Anwendungsmöglichkeiten für das Handlungsfeld der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Intersektionalitätsdebatte, die Kategorisierung von Diskriminierung sowie die Notwendigkeit einer intersektionalen Perspektive im professionellen helfenden Handeln.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Ansätze der Intersektionalität auf die Praxis der Sozialen Arbeit zu übertragen und aufzuzeigen, wie komplexe Diskriminierungserfahrungen besser verstanden und berücksichtigt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturdiskussion, die bestehende Konzepte (wie die Straßenkreuzungs-Metapher und die Mehrebeneanalyse) reflektiert und auf spezifische Praxisbeispiele anwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Definition und Geschichte der Intersektionalität, die Problematik der Kategorienwahl sowie verschiedene theoretische Paradigmen, um die Komplexität sozialer Benachteiligung abzubilden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Intersektionalität, soziale Kategorien, Diskriminierung, Macht, Mehrfachbenachteiligung und praktische Soziale Arbeit.

Warum ist die Straßenkreuzungs-Metapher zentral für das Verständnis?

Sie verdeutlicht anschaulich, dass Individuen an den Schnittpunkten verschiedener Diskriminierungslinien (z. B. Race und Gender) besonders gefährdet sind und Institutionen häufig nicht für diese komplexen Überlagerungen zuständig sind.

Wie unterscheidet sich die europäische von der US-amerikanischen Debatte?

Während in den USA oft die Triade Race, Gender und Class im Vordergrund steht, werden in Europa häufig zusätzlich Kategorien wie Alter, Sexualität oder Nation in die Analyse einbezogen.

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Details

Title
Intersektionalität nach Katherina Walgenbach. Bedeutung für die Soziale Arbeit
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Grade
1,3
Author
Alexandra Brunet (Author)
Publication Year
2019
Pages
6
Catalog Number
V1305958
ISBN (PDF)
9783346777379
Language
German
Tags
Intersektionalität Walgenbach Crenshaw Gender Race Psychiatrie Diskriminierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Brunet (Author), 2019, Intersektionalität nach Katherina Walgenbach. Bedeutung für die Soziale Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1305958
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