Wie kann die Kommunikation mit Eltern vereinfacht werden, bzw. wie kann sie effektiver gestaltet werden? Aus Sicht der pädagogischen Fachkräfte besteht die Annahme, dass aufgrund der vermehrten Handynutzung eine Informationsweitergabe per E-Mail sinnvoll und effizient wäre. Um dies in einer bayerischen Einrichtung herauszufinden, soll im Zuge dessen eine Evaluation der Kommunikationswege veranlasst werden. Zur Debatte steht, ob das Medium des Internets in Form von E-Mails als Kommunikationsmittel eingesetzt werden soll. Es soll herausgefunden werden, ob und wer sich für diesen Weg der Kommunikation entscheidet, um für die Zukunft einen Weg einzuschlagen, der Informationen in beide Richtungen optimal transportiert.
In dieser Arbeit soll, nachdem der Zweck der Evaluation ausführlich geklärt wurde, ein Blick auf die Beteiligten geworfen werden. Im nächsten Schritt werden Ziele definiert und festgelegt, sowie die Fragestellung, die die Form der Evaluation klärt. Im Anschluss
daran werden Indikatoren festgelegt und die Wahl einer Erhebungsmethode wird erläutert. Zum Abschluss erfolgt die Datenerhebung und -auswertung, die anschließend mit einem Fazit abgerundet wird.
Inhaltsübersicht
1. Einleitung
2. Definition Evaluation
3. Evaluationszweck
3.1. Ausgangssituation
3.2. Problemlage und bisherige Lösungsversuche
4. Beteiligte
5. Evaluationsgegenstand und Fragestellung
5.1. Definition Leit-, Mittler- und Handlungsziele
5.2. Ziele
5.3. Fragestellung
5.4. Formfestlegung der Evaluation
6. Operationalisierung
6.1. Definition Operationalisierung und Indikatoren
6.2. Auswahl von Indikatoren
6.3. Auswahl der passenden Erhebungsmethode
7. Datenerhebung
7.1. Erstellung des Fragebogens
7.2. Auswertung der gesamten Daten
8. Fazit
Zielsetzung & Forschungsthemen
Die Arbeit untersucht im Rahmen einer Evaluation, ob und wie die schriftliche Kommunikation mit Eltern in einer bayerischen Kindertagesstätte durch den Einsatz digitaler Medien (E-Mail) optimiert und effizienter gestaltet werden kann.
- Analyse der aktuellen Kommunikationswege und bestehender Defizite bei der Informationsübermittlung.
- Evaluation der Akzeptanz und Nutzbarkeit verschiedener Medien unter Berücksichtigung unterschiedlicher Familiensituationen.
- Untersuchung von Korrelationen zwischen Bildungsstand, Familiensituation und bevorzugten Informationskanälen.
- Ableitung von Handlungsstrategien für eine zeitgemäße, adressatengerechte Kommunikation.
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
„Heute ist der Ausflug in den Wald?“, „Leider habe ich den Abschnitt, um mein Kind anzumelden zu Hause vergessen.“ oder „Oh, man sollte sich in eine Liste eintragen? Habe ich leider nicht gesehen.“. So oder so ähnliche Sätze sind im Kindergartenalltag immer wieder zu hören. Pädagogische Fachkräfte, die sich die Frage stellen, wie die Eltern informiert werden können, stoßen immer wieder an Grenzen. Im Zuge der neuen Medien, die uns zum Beispiel via Facebook an alle wichtigen Dinge, wie bevorstehende Veranstaltungen, Geburtstage oder Einladungen erinnern, stellt sich die Frage, inwieweit man diese Kommunikationsmuster auch im Bereich der frühkindlichen Bildungseinrichtungen aufgreifen sollte.
Es stellt sich also die Frage, wie die Kommunikation mit Eltern vereinfacht werden, bzw. wie sie effektiver gestaltet werden kann. Aus Sicht der pädagogischen Fachkräfte besteht die Annahme, dass aufgrund der vermehrten Handynutzung eine Informationsweitergabe per E-Mail sinnvoll und effizient wäre. Um dies in einer bayerischen Einrichtung herauszufinden, soll im Zuge dessen eine Evaluation der Kommunikationswege veranlasst werden. Zur Debatte steht, ob das Medium des Internets in Form von E-Mails als Kommunikationsmittel eingesetzt werden soll. Es soll herausgefunden werden, ob und wer sich für diesen Weg der Kommunikation entscheidet, um für die Zukunft einen Weg einzuschlagen, der Informationen in beide Richtungen optimal transportiert.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt die Probleme der aktuellen Elternkommunikation im Kindergartenalltag und führt in die Fragestellung zur Einführung von E-Mails als Kommunikationsmedium ein.
2. Definition Evaluation: Erläutert theoretische Grundlagen der Evaluation, grenzt diese zum Controlling ab und führt den Ansatz der „Developmental Evaluation“ nach Patton ein.
3. Evaluationszweck: Analysiert die Ausgangssituation der Kindertagesstätte, beschreibt die Struktur der Elternschaft und definiert die bestehenden Kommunikationsprobleme.
4. Beteiligte: Identifiziert die relevanten Akteure des Evaluationsprozesses, insbesondere das pädagogische Personal, die Eltern sowie den Träger der Einrichtung.
5. Evaluationsgegenstand und Fragestellung: Definiert die Ziele auf Basis eines strukturierten Zielsystems (Leit-, Mittler- und Handlungsziele) und leitet die konkrete Fragestellung ab.
6. Operationalisierung: Beschreibt die methodische Vorgehensweise, die Indikatoren sowie die Wahl der quantitativen Erhebungsmethode (Fragebogen).
7. Datenerhebung: Erläutert die Erstellung des Fragebogens und präsentiert die Ergebnisse der durchgeführten Befragung sowie deren Auswertung.
8. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Wirksamkeit der E-Mail-Kommunikation in Abhängigkeit von soziodemografischen Faktoren und gibt einen Ausblick auf geplante Umsetzungen.
Schlüsselwörter
Evaluation, Kindertagesstätte, Elternkommunikation, Informationsweitergabe, E-Mail, Developmental Evaluation, Digitalisierung, pädagogisches Handeln, Bildungsstand, Fragebogen, Korrelationsanalyse, Kommunikationswege, Effizienz, Elternbrief, Inklusion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit befasst sich mit der Optimierung der schriftlichen Kommunikation zwischen einer Kindertagesstätte und den Eltern durch den Einsatz elektronischer Medien.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder sind die Evaluation pädagogischer Arbeitsprozesse, die Kommunikationspsychologie im Kindergartenkontext und die strategische Neuausrichtung von Informationswegen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Es soll evaluiert werden, ob E-Mails als Informationsmittel die Kommunikation effizienter machen und wie diese an die Bedürfnisse der verschiedenen Familiengruppen angepasst werden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es kommt eine quantitative Methodenlehre zum Einsatz, wobei durch Fragebögen Daten erhoben und mittels Korrelationsanalysen ausgewertet werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil deckt die theoretische Fundierung der Evaluation, die Zieldefinition nach dem s.m.a.r.t.-Modell, die Operationalisierung sowie die praktische Erhebung und Auswertung der Daten ab.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit verbindet Konzepte wie Evaluation, digitale Kommunikationswege, Kindertagesstättenmanagement, Inklusion und datengestützte Prozessoptimierung.
Welchen Einfluss hat der Bildungsstand auf das Ergebnis?
Die Untersuchung zeigt eine deutliche Korrelation: Je höher der Bildungsstand, desto stärker ist der Wunsch nach Informationen per E-Mail, während Eltern mit niedrigem Bildungsstand meist den traditionellen Elternbrief favorisieren.
Wie geht die Einrichtung mit sprachlichen Barrieren um?
Für Familien, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, werden Fragebögen mehrsprachig (Russisch, Türkisch, Arabisch) übersetzt, und es ist ein Paten-System geplant, um die Inklusion zu verbessern.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2017, Schriftliche Kommunikationswege mit Eltern verbessern. Ist ein Informationsversand per E-Mail sinnvoll?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1306082