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Persönlichkeitseigenschaften, Intelligenzmodelle, Intelligenzmessung und Persönlichkeitstypologien

Ein Überblick

Titel: Persönlichkeitseigenschaften, Intelligenzmodelle, Intelligenzmessung und Persönlichkeitstypologien

Einsendeaufgabe , 2018 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Dominik Archer (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Eigenschaftsparadigma, das diesem sogenannten eigenschaftstheoretischen Ansatz zugrundeliegende Wissenschaftsparadigma, bildet das theoretische Fundament für eigenschaftsorientierte Theorien sowie Persönlichkeitseigenschaften. Das Eigenschaftsparadigma besagt, dass Personen charakteristische Merkmale und Regelmäßigkeiten in ihrem Verhalten und Erleben aufweisen, die zwar nicht direkt beobachtbar, aber durch wiederholte Beobachtung erschließbar sind. Gegensätzlich zur allgemeinen Psychologie, die sich zur Aufdeckung von allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Erlebens und Verhaltens auf die durchschnittliche Person konzentriert, sind hier die Differenzen von Person zu Person der zentrale Betrachtungswinkel, denn Individualität zeigt sich lediglich durch den Vergleich mit vergleichbaren Personen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Persönlichkeitseigenschaften und Eigenschaftsparadigma

1.1 Grundlegende Annahmen und die daraus folgende Kontroverse des eigenschaftstheoretischen Ansatzes

1.1.1 Kontroverse schaffende Studienergebnisse als Wegbereiter der State‐Trait‐Debatte

1.2 Die State‐Trait‐Debatte

1.2.1 Ende der State‐Trait‐Debatte

1.3 Differenzierung von States und Traits im Alltag

1.3.1 Verallgemeinernde Aussagen

1.3.2 Fundamentaler Attributionsfehler

1.4 Differenzierung von States und Traits vor dem Hintergrund des Einsatzes von Assessment Center‐Verfahren

1.4.1 Stärkere Beurteilungsvalidität unter Berücksichtigung von State‐Trait‐Wechselwirkungen

2 Intelligenz

2.1 Verständnis und Konzeptualisierung von Intelligenz

2.2 Modelle der Intelligenz

2.2.1 Die Zweifaktoren‐Theorie von Charles Spearman

2.2.2 Das Berliner Intelligenzstrukturmodell von Adolf Jäger

2.2.3 Das Modell der multiplen Intelligenzen von Howard Gardner

2.3 Diskussion der vorgestellten Intelligenzmodelle

2.4 Intelligenzmessung im Alltag

2.4.1 Intelligenz als valider Erfolgs‐ und Leistungsprädiktor

2.4.2 Intelligenzmessung zum Zwecke interkulturreller Intelligenzvergleiche

2.4.3 Intelligenztests im Rahmen der Personalauswahl

3 Persönlichkeitsmodelle: Dimensionale Ansätze und Typologien

3.1 Dimensionale Ansätze

3.1.1 “The Big Five” von Costa und McCrae

3.2 Typologische Ansätze

3.2.1 „Psychologische Typen“ von Jung

3.3 Anwendungsgebiete dimensionaler sowie typologischer Persönlichkeitsmodelle im arbeitspsychologischen Kontext

3.3.1 Dimensionale Ansätze zur Personalauswahl

3.3.2 Typologische Ansätze zu Teambildungsmaßnahmen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen von Persönlichkeitsmodellen sowie Intelligenzkonzepten im Arbeitskontext. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie psychologische Modelle zur Differenzierung von stabilen Eigenschaften und fluktuierenden Zuständen sowie zur Messung kognitiver Fähigkeiten beitragen und welchen Mehrwert diese für eine validere Personalauswahl und Teamarbeit bieten.

  • State‐Trait‐Debatte und deren Bedeutung für die Persönlichkeitspsychologie
  • Vergleich und Diskussion verschiedener theoretischer Intelligenzmodelle
  • Messbarkeit von Intelligenz als Prädiktor für beruflichen Erfolg
  • Gegenüberstellung dimensionaler und typologischer Ansätze in der Arbeitswelt
  • Einsatz von Persönlichkeitsmodellen in der Personalauswahl und Teamarbeit

Auszug aus dem Buch

1.2 Die State‐Trait‐Debatte

Walter Mischel griff dieses im Jahre 1968 wieder auf und veröffentlichte eine Übersicht über empirische Befunde, die niedrige transsituative Konsistenz im Verhalten feststellten. Er schloss daraus, dass Verhalten sehr viel stärker durch „states“, also zeitlich fluktuierende und meist situationsspezifische Befindlichkeiten einer Person, als durch Traits, die zeitlich überdauernd sind und über Situationen generalisierte Verhaltenstendenzen beschreiben, dominiert sei. Weiterhin wurde gefolgert, Verhalten sei nicht über Situationen hinweg konsistent, was das Konzept von Traits im Speziellen und eigenschaftstheoretischer Ansätze im Allgemeinen sinnlos erscheinen lässt. Verfestigt wurden diese Schlüsse durch die Resultate des mindestens ebenso kontroversen Stanford Prison Experiment, bei dem Verhalten von Studenten beobachtet wurde, die zufällig die Rolle des Wärters oder des Insassen eines Gefängnisses zugeteilt bekamen. Auch hier zeigte sich, dass das Verhalten weit mehr von der Rollenvergabe, also der situativen Bedingung, bestimmt wurde als angenommen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Persönlichkeitseigenschaften und Eigenschaftsparadigma: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der eigenschaftstheoretischen Forschung, behandelt die historisch bedeutsame State-Trait-Debatte und beleuchtet Probleme wie den fundamentalen Attributionsfehler.

2 Intelligenz: Hier werden verschiedene Konzeptualisierungen und prominente Modelle der Intelligenz vorgestellt, deren praktische Messbarkeit erörtert und die Eignung von Intelligenztests als Erfolgsprädiktor diskutiert.

3 Persönlichkeitsmodelle: Dimensionale Ansätze und Typologien: Das Kapitel vergleicht dimensionale Modelle, wie die „Big Five“, mit typologischen Ansätzen und analysiert deren Nutzen für Personalauswahlprozesse sowie die Bildung von Arbeitsteams.

Schlüsselwörter

Persönlichkeit, Intelligenz, Eigenschaftsparadigma, State, Trait, transsituative Konsistenz, Big Five, Intelligenzmessung, Personalauswahl, Arbeitspsychologie, Typologie, Leistungsprädiktor, interkulturelle Vergleiche, Persönlichkeitsprofil, Faktorenanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der differentiellen Psychologie, insbesondere mit der Struktur von Persönlichkeitseigenschaften und Intelligenz sowie deren Anwendungsmöglichkeiten im beruflichen Kontext.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernaussagen zählen die Differenzierung zwischen zeitstabilen Eigenschaften (Traits) und fluktuierenden Zuständen (States), verschiedene Intelligenztheorien sowie der Vergleich zwischen dimensionalen und typologischen Persönlichkeitsmodellen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, wie wissenschaftlich fundierte Persönlichkeits- und Intelligenzmodelle zur Verbesserung der Personalauswahl und zur Optimierung der Arbeit im Team beitragen können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender psychologischer Studien und Metaanalysen sowie auf die methodische Auswertung von Strukturmodellen und faktorenanalytischen Ergebnissen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei zentrale Kapitel: das Eigenschaftsparadigma, die Analyse von Intelligenzmodellen und die Anwendung von Persönlichkeitsmodellen in der Arbeitswelt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie transsituative Konsistenz, Intelligenzfaktoren (g-Faktor), Eigenschaftsparadigma, Assessment-Center-Validität und Person-Situation-Passung geprägt.

Welche Rolle spielt die State-Trait-Debatte in diesem Dokument?

Die Debatte dient als systematischer Ausgangspunkt, um zu verdeutlichen, dass das Verhalten von Menschen sowohl durch situative Einflüsse als auch durch überdauernde Persönlichkeitsdispositionen beeinflusst wird.

Warum wird vom Einsatz mancher Typentests in der Personalauswahl abgeraten?

Die Arbeit kritisiert, dass viele Typentests durch ihre starre Kategorisierung der Individualität des Einzelnen nicht gerecht werden und zudem ein einfaches Schubladendenken fördern, statt facettenreiche Potenziale abzubilden.

Wie lässt sich die Personalauswahl laut dieser Arbeit optimieren?

Die Autorin empfiehlt die Kombination multipler, insbesondere dimensionaler Methoden, um eine höhere Passung zwischen der Persönlichkeit der Bewerber und den Anforderungen der jeweiligen Arbeitssituation zu erreichen.

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Details

Titel
Persönlichkeitseigenschaften, Intelligenzmodelle, Intelligenzmessung und Persönlichkeitstypologien
Untertitel
Ein Überblick
Hochschule
SRH Fernhochschule  (Psychologie)
Veranstaltung
Differentielle Psychologie
Note
1,3
Autor
Dominik Archer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
18
Katalognummer
V1306085
ISBN (PDF)
9783346779526
ISBN (Buch)
9783346779533
Sprache
Deutsch
Schlagworte
state trait debatte persönlichkeitseigenschaften Intelligenzmodelle Intelligenzmessung Intelligenz Typologien dimensionale Ansätze
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Archer (Autor:in), 2018, Persönlichkeitseigenschaften, Intelligenzmodelle, Intelligenzmessung und Persönlichkeitstypologien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1306085
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Leseprobe aus  18  Seiten
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