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Innovationspotenzial von Biokraftstoff aus Algen

Einschätzung der technischen Realisierungsmöglichkeiten

Title: Innovationspotenzial von Biokraftstoff aus Algen

Bachelor Thesis , 2009 , 27 Pages , Grade: 2

Autor:in: Stefan Ponsold (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

To reduce the global fossil fuel consumption and to protect further environmental damages, the natural grown materials become a huge importance in our global economy. They can be divided in first generation and second generation biofuels. First generation biofuels have an inefficient CO2 emissions to output ratio. In fact they currently need mineral-oil for their production. Second generation biofuels have nearly the same energy efficiency with much lower environmental damages. Producing a second generation biofuel, for example from algae, most of the needed process energy can be produced by the process itself. CO2 outputs will be recycled by using it as an input product. To get a high biofuel yield from algae, light availability and intensity must be optimized to the current algae-species. Therefore biofuel reactors need to be optimized for a homogeneous light saturation. To estimate the innovation potential of biofuels from algae nine different assessment techniques where used. The result is, that there is no main method for biofuel production from algae on an industrial scale. It depends on consumer requirements, location and the technology.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Biokraftstoffe der ersten Generation

1.3 Biokraftstoffe der zweiten Generation

1.4 Vergleich von Biokraftstoffen der ersten mit der zweiten Generation

1.5 Verwendung von Biokraftstoff aus Algen für kommerzielle Systeme

2 Technische Realisierungsmöglichkeiten

2.1 Algenarten zur Biokraftstoffgewinnung

2.2 Massenproduktion von Mikroalgen

2.3 Biodieselherstellung aus Mikroalgen

3 Innovationspotenzial

3.1 Innovationsspezifische Einflussgrößen

3.1.1 Relative Vorteilhaftigkeit der Innovation

3.1.2 Kompatibilität der Innovation

3.1.3 Komplexität der Innovation

3.1.4 Beobachtbarkeit der Innovation

3.1.5 Reifegrad der Innovation

3.2 Innovationsmerkmale

3.2.1 Unsicherheit

3.2.2 Komplexität

3.2.3 Konfliktgehalt

3.2.4 Neuheitsgrad

4 Persönliches Resümee

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die technischen Möglichkeiten der Biokraftstoffgewinnung aus Algen, um deren Innovationspotenzial basierend auf spezifischen Einflussgrößen und Innovationsmerkmalen zu bewerten.

  • Technische Grundlagen und Realisierungsmöglichkeiten von Biokraftstoffen aus Algen
  • Vergleich von Biokraftstoffen der ersten und zweiten Generation hinsichtlich ihrer Effizienz
  • Analyse des Innovationspotenzials mittels innovationsspezifischer Einflussgrößen
  • Untersuchung von Innovationsmerkmalen wie Neuheitsgrad und Komplexität
  • Bewertung der industriellen Skalierbarkeit und technischer Anforderungen

Auszug aus dem Buch

2.2 Massenproduktion von Mikroalgen

Mikroalgen stellen durch Photosynthese regenerative Energie her und sind somit eine ökologisch, wie ökonomisch nachhaltige Alternative zum Verbrauch von fossilen Rohstoffen. Entscheidend hierfür ist, wie kostengünstig Mikroalgen in Massen produziert werden können. Dafür werden Photobioreaktoren benötigt, die mit der Ausnutzung von Sonnenenergie, hohe Biomassekonzentrationen, bei gleichzeitig hoher Produktivität, erreichen. Nur für eine geringe Anzahl von Mikroalgen können offene Becken und Kanäle für die Massenanzucht verwendet werden, da sie unter extremen Bedingungen wachsen. Der Großteil der Wertstoffproduzenten sind Photobioreaktoren, die für eine axenische, also keimfreie, Massenkultur nötig sind. So wurden Airlift-, Blasensäulen- und Röhrenreaktoren unterschiedlichster Bauart entwickelt, die aber alle nur eine Kontrolle von verschiedenen Prozessparametern (pH-Wert, Temperatur, Durchmischung), mit untergeordneter Bedeutung, erlauben.

Die wichtigsten Faktoren sind jedoch Lichtverfügbarkeit und Lichtintensität. Ohne diese findet keine Biomasseproduktivität statt. Da die Lichtintensität mit steigendem Abstand zur Reaktoroberfläche abnimmt, trifft dies vor allem bei Kulturen mit hoher Zelldichte zu. In Photobioreaktoren sind Algenzellen an der Reaktoroberfläche hohen Lichtintensitäten ausgesetzt, die wiederum Photoinhibition, also eine Überbelichtung, bewirken können, während Algenzellen mit steigendem Abstand zur Reaktoroberfläche nur geringe Lichtintensitäten erhalten, die wachstumslimitierend sind. Da hohe Zellkonzentrationen wichtigster Parameter für eine wirtschaftliche Algenproduktion sind, muss die Zelle in optimal beleuchteter Reaktorzone gehalten werden. Dies erfolgt durch gezielten Transport, der mittels geeigneter Frequenzen die Zellen durch die unterschiedlichen Lichtzonen des Reaktors führt. Ziel ist eine homogene, optimale Lichtausnutzung des Reaktors. Somit hängt die Ausbeute der Biomasseproduktivität von einem lichtoptimalen Transport der Algenzellen ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert den Bedarf an alternativen Biokraftstoffen aufgrund steigender Rohölpreise und beschreibt das Ziel, das Innovationspotenzial von Algenkraftstoffen technisch zu bewerten.

2 Technische Realisierungsmöglichkeiten: Dieses Kapitel behandelt die biologischen Grundlagen der Algenarten sowie die technischen Herausforderungen bei der Massenproduktion und der Biodieselherstellung.

3 Innovationspotenzial: Hier erfolgt eine tiefgreifende Bewertung des Potenzials von Algenkraftstoffen anhand von Kriterien wie Vorteilhaftigkeit, Kompatibilität, Komplexität, Reifegrad sowie allgemeiner Innovationsmerkmale.

4 Persönliches Resümee: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und stellt fest, dass Algen ein hohes Innovationspotenzial besitzen, jedoch weitere Forschung zur Optimierung der Kernprozesse erforderlich ist.

5 Literaturverzeichnis: Zusammenstellung der verwendeten Quellen aus Büchern, Fachzeitschriften, Internetquellen und sonstigen persönlichen Mitteilungen.

Schlüsselwörter

Biokraftstoff, Algen, Mikroalgen, Innovationspotenzial, Photobioreaktoren, Photosynthese, Biomasse, Biodiesel, Innovationsmerkmale, Prozessparameter, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, technische Realisierung, CO2-Bilanz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der technischen Analyse von Biokraftstoffen, die aus Mikroalgen gewonnen werden, und untersucht deren Eignung als innovative und ökologische Energiequelle.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den technischen Produktionsmethoden, der Effizienz im Vergleich zu Biokraftstoffen der ersten Generation sowie einer theoretischen Bewertung des Innovationspotenzials.

Was ist das primäre Ziel der Bachelorarbeit?

Das Ziel ist die objektive Abschätzung des Innovationspotenzials von Biokraftstoff aus Algen unter Ausschluss einer wirtschaftlichen Detailbetrachtung.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Bewertung verwendet?

Der Autor nutzt innovationsspezifische Einflussgrößen wie relative Vorteilhaftigkeit und Kompatibilität sowie das Modell der Innovationsmerkmale nach Norbert Thom.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technischen Rahmenbedingungen, wie Algenarten und Reaktordesigns, und eine analytische Bewertung, warum diese Technologie als Innovation betrachtet werden kann.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Begriffe sind Mikroalgen, Photobioreaktoren, Innovationsmanagement, Biomasseausbeute und technische Realisierungsmöglichkeit.

Warum sind Biokraftstoffe der zweiten Generation (Algen) vorteilhafter als die erste Generation?

Sie konkurrieren nicht direkt mit Nahrungsmitteln, bieten höhere Biomasseerträge pro Hektar und weisen eine deutlich bessere CO2-Bilanz auf.

Was ist die größte technische Herausforderung bei der Algenproduktion?

Die größte Hürde ist die Lichtsteuerung in Photobioreaktoren, um eine homogene Lichtausnutzung zu erreichen und die Zellen optimal durch verschiedene Lichtzonen zu transportieren.

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Details

Title
Innovationspotenzial von Biokraftstoff aus Algen
Subtitle
Einschätzung der technischen Realisierungsmöglichkeiten
College
Campus02 University of Applied Sciences Graz
Grade
2
Author
Stefan Ponsold (Author)
Publication Year
2009
Pages
27
Catalog Number
V130783
ISBN (eBook)
9783640361434
ISBN (Book)
9783640361595
Language
German
Tags
Innovationspotenzial Biokraftstoff Algen Einschätzung Realisierungsmöglichkeiten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Ponsold (Author), 2009, Innovationspotenzial von Biokraftstoff aus Algen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130783
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