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Prozesscontrolling. Zielorientierte Gestaltung und Überwachung der Geschäftsprozesse in Unternehmen

Titel: Prozesscontrolling. Zielorientierte Gestaltung und Überwachung der Geschäftsprozesse in Unternehmen

Hausarbeit , 2022 , 21 Seiten

Autor:in: Christina Hahn (Autor:in)

BWL - Controlling
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Controlling ist mit eine der wichtigsten Aufgaben jedes Unternehmens, welches erfolgreich und nachhaltig am Markt bestehen bleiben will. Per Definition nimmt das Controlling dem Unternehmer die subjektive Bauentscheidung durch Planung, Steuerung und Kontrolle der gegenwärtigen Unternehmensinformationen ab.

Während bei Kleinstunternehmen von allgemeinem Controlling gesprochen wird, liegt bei größeren Unternehmen zur kontinuierlichen Optimierung der Fokus auf Prozesscontrolling. Da keine fehlerfreien Unternehmen existieren, geraten diese in regelmäßigen Perioden in Zugzwang und müssen Prozesse überdenken und optimieren. Mit welchen Methoden und Kennzahlen dies möglich ist, wird in den folgenden Kapiteln näher erläutert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konzeptionelle Grundlagen

2.1 Terminologie

2.2 Aufgaben, Anwendungsbereiche und Zielsetzung

3. Gestaltung der Geschäftsprozesse

3.1 Controlling-Prozessmodell 2.0

3.2 Planung, Steuerung und Ziel

3.3 Modellierung

3.3.1 Geschäftsprozessmodellierung

3.3.2 Softwareansatz und Funktionsweise von EPK-Modellen

4. Gestaltung der Geschäftsprozesse

4.1 Strategische Analysemethode – Benchmarking

4.2 Operative Analysemethode – Forecast

5. Prozesskennzahlen

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Prozesscontrollings als Instrument zur zielorientierten Gestaltung und kontinuierlichen Überwachung von Geschäftsprozessen in Unternehmen, um Ineffizienzen zu identifizieren und die Unternehmensperformance nachhaltig zu steigern.

  • Grundlegende Terminologie und Konzepte des Prozesscontrollings
  • Methoden zur Modellierung von Geschäftsprozessen (insbesondere EPK)
  • Strategische Analysemethoden wie das Benchmarking
  • Operative Steuerung durch Prognosemethoden (Forecast)
  • Einsatz und Kategorisierung von Prozesskennzahlen

Auszug aus dem Buch

3.3.2 Softwareansatz und Funktionsweise von EPK-Modellen

EPK-Modelle wurden 1990 gemeinsam mit dem Softwarehersteller SAP als Modellierungssprache entwickelt und zählen bis dato als einer der am häufigsten verwendeten Methoden zur Geschäftsprozessanschaulichung. Mitarbeiter oder Führungskräfte können anhand dessen Arbeitsabläufe besser nachvollziehen, sowie kann durch die Systematisierung Zeit und Kosten gespart werden. Ziel war es, eine einfache und formale Modellierungssprache zu entwickeln, die Informationen wirklichkeitsgetreu abbilden können.

Die ereignisgesteuerte Prozesskette folgt einer logischen Anordnung bestimmter Elemente, die durch die Anwendung der Pionier-Software ARIS modelliert werden können. ARIS bildet die Grundlage für viele weitere kostenlose Softwareprogramme, wie beispielsweise Lucidchart. Eine Prozesskette beginnt zwingend und endet wahlweise mit einem Ereignis (sechseckiges Symbol) oder einem Prozesswegweiser, welcher auf einen anderen Prozess hindeutet. Ereignisse dürfen unter keinen Umständen zweimal hintereinander modelliert werden und müssen sich mit Funktionen (abgerundetes rechteckiges Symbol) abwechseln. Um ein Verständnis für die Modellierung zu erlangen, muss der Anwender sich fragen, welche Voraussetzungen/Ereignisse notwendig sind, damit die gewünschte Funktion eintritt. Hiermit ist beispielsweise die Prüfung eines Berichts gemeint. Adaptiert in ARIS würde dies bedeuten: „Geschäftsabschluss prüfen.“, „Geschäftsabschluss ist geprüft.“, „Geschäftsabschluss weiterleiten.“, „Geschäftsabschluss ist weitergeleitet.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz des Prozesscontrollings für Unternehmen zur Existenzsicherung und Effizienzsteigerung durch Planung, Steuerung und Kontrolle.

2. Konzeptionelle Grundlagen: Definiert die zentralen Begriffe „Ablauforganisation“ und „Geschäftsprozess“ sowie die Aufgabenfelder des Controllings.

3. Gestaltung der Geschäftsprozesse: Erläutert das IGC Controlling-Prozessmodell 2.0 sowie verschiedene Ansätze zur Modellierung von Prozessen, insbesondere mittels ereignisgesteuerter Prozessketten (EPK).

4. Gestaltung der Geschäftsprozesse: Analysiert strategische Benchmarking-Ansätze und operative Forecast-Methoden zur zukunftsorientierten Unternehmenssteuerung.

5. Prozesskennzahlen: Thematisiert die Kategorisierung und den zielgerichteten Einsatz von Kennzahlen zur Messung von Prozesserfolgen in verschiedenen Dimensionen.

6. Ausblick: Fasst zusammen, dass Prozesscontrolling ein ganzheitlicher, begleitender Prozess sein sollte, der nicht isoliert, sondern als Teil des gesamten Unternehmensgeschehens betrachtet werden muss.

Schlüsselwörter

Prozesscontrolling, Geschäftsprozesse, Controlling, Modellierung, EPK-Modelle, Prozessorientierung, Benchmarking, Forecast, Prozesskennzahlen, Unternehmenssteuerung, Effizienz, Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement, Unternehmensführung, Transparenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zielorientierten Gestaltung und Überwachung von Geschäftsprozessen innerhalb von Unternehmen durch den Einsatz spezifischer Controlling-Methoden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören die Grundlagen der Prozessgestaltung, verschiedene Modellierungstechniken, Analysemethoden wie Benchmarking und Forecast sowie die Verwendung von Kennzahlen zur Prozesssteuerung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen mittels Prozesscontrolling Ineffizienzen in ihren Geschäftsabläufen minimieren und zielorientierte Optimierungsmaßnahmen einleiten können.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse sowie die Erläuterung modelltheoretischer Ansätze wie der ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK).

Was umfasst der inhaltliche Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die konzeptionellen Grundlagen, die Modellierung von Prozessen (insbesondere mittels EPK), strategische Analyseverfahren und operative Prognoseinstrumente.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Prozesscontrolling, Geschäftsprozessoptimierung, Modellierung, Benchmarking, Forecast und Prozesskennzahlen.

Wie werden Prozesse in der Modellierung korrekt strukturiert?

Der Autor erläutert, dass Prozesse logisch durch den Wechsel von Ereignissen und Funktionen abgebildet werden müssen, wobei Operatoren wie UND, ODER und XOR den logischen Ablauf definieren.

Warum wird zwischen strategischem und operativem Controlling unterschieden?

Die Differenzierung erfolgt aufgrund der zeitlichen Ausrichtung und Zielsetzung: Strategisches Benchmarking dient der langfristigen Wettbewerbssicherung, während operativer Forecast kurzfristige Planungen und Korrekturen unterstützt.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Prozesscontrolling. Zielorientierte Gestaltung und Überwachung der Geschäftsprozesse in Unternehmen
Hochschule
Hochschule Bochum
Autor
Christina Hahn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
21
Katalognummer
V1314283
ISBN (PDF)
9783346794796
ISBN (Buch)
9783346794802
Sprache
Deutsch
Schlagworte
prozesscontrolling zielorientierte gestaltung überwachung geschäftsprozesse unternehmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christina Hahn (Autor:in), 2022, Prozesscontrolling. Zielorientierte Gestaltung und Überwachung der Geschäftsprozesse in Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1314283
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Leseprobe aus  21  Seiten
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