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Vom (Un)Glück, Vater zu sein. Die postpartale Depression beim Mann

Title: Vom (Un)Glück, Vater zu sein. Die postpartale Depression beim Mann

Research Paper (undergraduate) , 2021 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Yvonne Numberger (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Diese Arbeit beschäftigt sich tiefgründig mit der postpartal auftretenden Depression beim Mann. Im Verlauf sollen folgende Forschungsfragen beantwortet werden: Welche Auswirkungen hat eine postpartale Depression des Mannes auf seine Vaterrolle als auch die Beziehung zu seiner Partnerin und warum ist eine umfassende Prävention bei einer postpartalen Depression des Mannes so bedeutsam?

Zur Hinführung an das Thema und zum weiteren Verständnis der postpartalen Depression beim Mann gibt das erste Kapitel einen kurzen Einblick in die aktuelle Studienlage. Im Anschluss wird zum einen der Begriff der postpartalen Depression beschrieben als auch die Symptomatik, mit der sich diese bemerkbar macht, erläutert. Im darauffolgenden Absatz werden sodann mögliche Ursachen und Risikofaktoren für die Entwicklung einer postpartalen Depression beim Mann herausgearbeitet.

Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Auswirkungen der postpartalen Depression des Mannes auf die Beziehung zu seinem Kind und die damit verbundene Vaterrolle wie auch die Beziehung zu seiner Partnerin. Welche Bedeutung eine Prävention bei einer postpartalen Depression hat, behandelt das vorletzte Kapitel, welches in das Fazit überleitet, mit welchem diese Arbeit ihren Abschluss findet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Die Postpartale Depression beim Mann

1.1 Aktuelle Studienlage

1.2 Beschreibung, Klassifikation und Symptomatik

1.3 Ursachen und Risikofaktoren

2 Auswirkungen einer postpartalen Depression des Mannes

2.1 auf seine Vaterrolle

2.2 auf seine Beziehung zu seiner Partnerin

3 Die Bedeutung von Prävention

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die postpartale Depression bei Männern, um die Auswirkungen auf die Vaterrolle sowie die partnerschaftliche Beziehung zu beleuchten und die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen zu begründen.

  • Aktuelle Studienlage und Prävalenz der väterlichen postpartalen Depression
  • Klinische Beschreibung, Klassifikation und Symptomatik bei Männern
  • Einfluss der Erkrankung auf die Vater-Kind-Interaktion und Vaterrolle
  • Belastung der partnerschaftlichen Beziehung durch väterliche Depression
  • Bedeutung und Ansätze für eine umfassende Prävention in der Betreuung

Auszug aus dem Buch

1.2 Beschreibung, Klassifikation und Symptomatik

Eine postpartale Depression beschreibt eine psychische Störung, die sich nachgeburtlich durch entsprechende Symptomatik, zeigt. Im Rahmen der Klassifikation, stellt sie jedoch kein eigenständiges Krankheitsbild, dar (Rohde & Dorn, 2007, S. 185). Diese Form der Depression tritt im ersten Jahr postpartal auf und steht somit in direktem zeitlichen Zusammenhang zur Geburt (Habib, 2012, S. 4).

Wie Berger es eingehend erläutert, werden postpartale Depressionen in der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-10) meistens innerhalb der Kategorie für psychischen und Verhaltensstörungen, zu depressiven Episoden oder rezidivierenden depressiven Störungen, gezählt (Hecht et al., 2019, S. 361). Die Kategorie „Psychologische Faktoren oder Verhaltensfaktoren bei anderenorts klassifizierten Krankheiten“ (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), 2020) soll ausschließlich für Störungen verwendet werden, die keinem der genannten Störungsbilder in Kapitel V, zugeordnet werden können und innerhalb der ersten 6 Wochen nach der Geburt auftreten (Rohde & Dorn, 2007, S. 185).

Im ICD-10 werden depressive Episoden, je nach Ausprägungsform in leichte, mittelgradige und schwere Episoden, unterteilt (BfArM), 2020).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der postpartalen Depression beim Mann ein und definiert die zentralen Forschungsfragen hinsichtlich der Auswirkungen auf die Vaterrolle, die Partnerschaft und die Relevanz von Prävention.

1 Die Postpartale Depression beim Mann: Dieses Kapitel erläutert aktuelle Studienergebnisse, klassifiziert das Krankheitsbild klinisch und analysiert spezifische Symptome sowie Ursachen und Risikofaktoren für Väter.

2 Auswirkungen einer postpartalen Depression des Mannes: Der Fokus liegt hier auf den negativen Folgen der Depression für die Vater-Kind-Beziehung, das Erziehungsverhalten und die partnerschaftliche Interaktion.

3 Die Bedeutung von Prävention: Hier wird der Bedarf an Aufklärung im medizinischen Fachpersonal sowie an präventiven Unterstützungsangeboten für Väter während der Schwangerschaft und Nachsorge begründet.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Belastungsfaktoren zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, Väter bei der Betreuung und Unterstützung in der perinatalen Phase aktiv einzubeziehen.

Schlüsselwörter

Postpartale Depression, Väter, Vaterrolle, psychische Gesundheit, Prävention, Schwangerschaft, Perinatalzeit, Partnerschaft, Symptomatik, Risiko, Früherkennung, Erziehungsverhalten, Unterstützung, Krankheitsbild, psychische Belastung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit beleuchtet das oft vernachlässigte Thema der postpartalen Depression bei Vätern, um deren Auswirkungen auf das Familiengefüge zu untersuchen und auf die Dringlichkeit präventiver Ansätze hinzuweisen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt der Untersuchung?

Neben der klinischen Definition des Störungsbildes fokussiert die Arbeit auf die Verhaltensänderungen der Väter gegenüber ihren Kindern sowie die Spannungen, die sich in der Partnerschaft ergeben.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, dass eine Depression des Vaters nicht nur ihn selbst, sondern auch sein Kind und seine Partnerin massiv belastet, und daraus die Forderung nach einer ganzheitlichen perinatalen Betreuung abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode liegt dieser Ausarbeitung zugrunde?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die aktuelle Studien und klinische Klassifikationssysteme wie ICD-10 und DSM-5 heranzieht, um das väterliche Störungsbild zu beschreiben.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil erstreckt sich von der epidemiologischen Studienlage über die spezifische Symptomatik bei Männern bis hin zu einer tiefgehenden Analyse der Auswirkungen auf die Vaterrolle und die Beziehung zur Partnerin.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind postpartale Depression beim Mann, väterliche Gesundheit, perinatale Prävention, Vater-Kind-Interaktion und partnerschaftliche Unterstützung.

Warum berichten manche Väter von Gefühlen der Unfähigkeit?

Studien zeigen, dass Männer ohne eigene positive väterliche Vorbilder oder solche, die sich durch den starken Fokus der Medizin auf die Mutter isoliert fühlen, häufiger Hilflosigkeit und Selbstzweifel entwickeln.

Wie unterscheidet sich die Symptomatik bei Männern von der bei Frauen?

Während Frauen oft eher mit psychischen Symptomen assoziiert werden, zeigen Männer bei einer Depression häufig körperliche Beschwerden oder nach außen gerichtete Verhaltensweisen wie erhöhte Risikobereitschaft, Substanzmissbrauch oder gesteigerte Aggression.

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Details

Title
Vom (Un)Glück, Vater zu sein. Die postpartale Depression beim Mann
College
University of Applied Sciences Hamburg  (Psychologie)
Course
Klinische Psychologie 2
Grade
1,0
Author
Yvonne Numberger (Author)
Publication Year
2021
Pages
18
Catalog Number
V1316109
ISBN (PDF)
9783346792020
ISBN (Book)
9783346792037
Language
German
Tags
Postpartale Depression Vatersein Männergesundheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yvonne Numberger (Author), 2021, Vom (Un)Glück, Vater zu sein. Die postpartale Depression beim Mann, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1316109
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