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Kindliche Persönlichkeitsentwicklung in der Schule. Produktive Realitätsverarbeitung nach Hurrelmann

Titel: Kindliche Persönlichkeitsentwicklung in der Schule. Produktive Realitätsverarbeitung nach Hurrelmann

Hausarbeit , 2021 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Shiza Monir (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit möchte ich der zentralen Fragestellung nachgehen: Inwieweit die organisierte Sozialisationsinstanz Schule, die kindliche Persönlichkeitsentwicklung beeinflusst?

Zu Beginn der Arbeit wird ein Überblick über die Definition des Sozialisationsbegriffes nach Hurrelmann gegeben, um die wissenschaftliche Relevanz der Arbeit zu beleuchten. Anschließend wird das theoretische Modell der produktiven Realitätsverarbeitung vorgestellt, um aufzuzeigen, wie es zur Persönlichkeitsentwicklung kommt. Danach wird der Bildungsbegriff im Kontext definiert und die Schule in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung als organisiertes Bildungssystem skizziert. Im empirischen Teil der Arbeit werden inhaltsanalytisch neuste Untersuchungen aufgearbeitet. Hierzu wird die Längsschnittstudie AIDA, von Helmut Fend, mit dem Titel „Konstanzer Jugendlängsschnittstudie“, aus dem Jahre 2011, herangezogen, um einen Überblick über die neusten Erkenntnisse zu erhalten. In einem abschließenden Kapitel wird die Forschungsfrage zusammenfassend beantwortet und auf die Grenzen der vorliegenden Arbeit eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Sozialisationsbegriff nach Hurrelmann

3 Das Modell der produktiven Realitätsverarbeitung nach Hurrelmann

3.1 Persönlichkeitsentwicklung

3.1.1 Innere und äußere Realität

3.2 Sekundäre Sozialisation

4 Definition Bildungsbegriff

5 Schule als organisiertes Bildungssystem

6 Empirie

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der organisierten Sozialisationsinstanz Schule auf die kindliche Persönlichkeitsentwicklung. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie schulische Strukturen und Interaktionsbeziehungen die Ausprägung der Ich-Identität innerhalb des Spannungsfeldes von Integration und Individuation prägen.

  • Klaus Hurrelmanns Modell der produktiven Realitätsverarbeitung
  • Die Rolle der Schule als sekundäre Sozialisationsinstanz
  • Begriffsbestimmungen zu Sozialisation und Bildung
  • Empirische Analyse mittels der Konstanzer Jugendlängsschnittstudie (AIDA)
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede in Selbstbild und Leistungsvertrauen

Auszug aus dem Buch

3.1 Persönlichkeitsentwicklung

In den letzten Jahrzehnten scheinen Spielräume für eine individuelle Gestaltung des Lebens größer geworden zu sein. Dies drückt sich darin aus, dass die Übergänge zwischen den Lebensphasen Kindheit, Jugend, Erwachsener und Senior flexibler geworden sind.

Im Laufe der schulischen Sozialisation sollen die vermittelten Normen und Werte, sowie die Kontrolle durch den schulischen Kontext das Verhalten der Schülerinnen und Schüler beeinflussen und so zu einer Persönlichkeitsentwicklung beitragen, damit sie mit den Ansprüchen und Anforderungen der Schule zurechtkommen.

Einerseits wird die alltägliche Lebensführung durch den Familienstand, der sozialen Herkunft und dem Habitus der Kinder und Jugendlichen bestimmt und andererseits durch den Schulstatus. Dies spiegelt die persönlichen Gewohnheiten jedes Einzelnen wider. Aus psychologischer Sicht ist es möglich, individuelle Verhaltensweisen zu unterscheiden. Zum Beispiel wie langsam oder schnell jemand reagiert, wie temperamentvoll er ist und wie sensibel oder stark er ist. (Wieland 2002, 98)

Im Jugendalter kommt es zu einer Spannung zwischen persönlicher Einmaligkeit und der Übernahme gesellschaftlicher Rollen. Außerdem ist die Persönlichkeitsentwicklung nie abgeschlossen. Die Voraussetzung für die Fähigkeit zu einer ständigen Abstimmung der Verarbeitungsfähigkeit, wird durch ein reflektiertes Selbstbild gebildet. Das Selbstbild wird von Hurrelmann als eine innere Konzeption der Gesamtheit der Einstellung, Einschätzung und der Bewertung definiert. Das Ziel dabei ist ein zuverlässiges und stabiles Selbstvertrauen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung der Schule als soziale Institution ein und definiert das Forschungsziel sowie die zentrale Fragestellung der Arbeit.

2 Definition Sozialisationsbegriff nach Hurrelmann: Dieses Kapitel erläutert den erweiterten Sozialisationsbegriff und die Wechselwirkung zwischen dem Individuum und der gesellschaftlich vermittelten Umwelt.

3 Das Modell der produktiven Realitätsverarbeitung nach Hurrelmann: Hier wird das theoretische Kernmodell vorgestellt, welches die Persönlichkeitsentwicklung als reflexiven Prozess der Auseinandersetzung mit innerer und äußerer Realität beschreibt.

3.1 Persönlichkeitsentwicklung: Der Unterabschnitt fokussiert auf die Dynamik der Entwicklung im Jugendalter und die Bedeutung eines stabilen Selbstbildes.

3.1.1 Innere und äußere Realität: Dieses Kapitel differenziert die Analyseeinheiten Organismus/Psyche und Gesellschaft.

3.2 Sekundäre Sozialisation: Es wird die Bedeutung von Erziehungs- und Bildungssystemen außerhalb der Familie für die Ausbildung von Verhaltensmustern dargelegt.

4 Definition Bildungsbegriff: Dieses Kapitel reflektiert den vieldeutigen Bildungsbegriff im Kontext von Aufklärung und Weltaneignung.

5 Schule als organisiertes Bildungssystem: Hier wird die Schule als Institution analysiert, die durch organisierte Impulse gezielt auf die Entwicklung ihrer Lernenden Einfluss nimmt.

6 Empirie: Dieses Kapitel wertet die Ergebnisse der Konstanzer Jugendlängsschnittstudie (AIDA) hinsichtlich Ich-Stärke und Leistungsvertrauen aus.

7 Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen und empirischen Erkenntnisse zusammen und beantwortet die eingangs formulierte Forschungsfrage.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Persönlichkeitsentwicklung, Schule, Hurrelmann, Identität, Bildungsbegriff, sekundäre Sozialisation, AIDA-Studie, Selbstbild, Leistungsvertrauen, Ich-Stärke, Realitätsverarbeitung, Entwicklungsaufgaben, Jugendalter, Bildungssystem

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Schule als organisierte Sozialisationsinstanz auf die Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Modell der produktiven Realitätsverarbeitung, dem Begriff der sekundären Sozialisation und einer empirischen Betrachtung von Leistungsmerkmalen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: Inwieweit beeinflusst die organisierte Sozialisationsinstanz Schule die kindliche Persönlichkeitsentwicklung?

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Bezugsrahmenanalyse nach Hurrelmann und eine inhaltsanalytische Auswertung der empirischen Konstanzer Jugendlängsschnittstudie (AIDA).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Definitionen von Sozialisation und Bildung, das Modell der Realitätsverarbeitung sowie die empirische Analyse von Ich-Stärke und Leistungsvertrauen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Kernelemente sind Sozialisation, Schule, Persönlichkeitsentwicklung, Identität, Hurrelmann-Modell und das Leistungsvertrauen Jugendlicher.

Welche geschlechtsspezifischen Unterschiede identifiziert die AIDA-Studie?

Die Studie belegt, dass Mädchen im Vergleich zu Jungen ein ungünstigeres Selbstbild und geringeres Leistungsvertrauen bei gleichzeitig besseren schulischen Leistungen aufweisen.

Warum wird die Schule als sekundäre Sozialisationsinstanz bezeichnet?

Sie wird so bezeichnet, da sie nach der primären Sozialisation in der Familie gezielte, institutionalisierte Erziehungsprozesse und soziale Normen vermittelt.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kindliche Persönlichkeitsentwicklung in der Schule. Produktive Realitätsverarbeitung nach Hurrelmann
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
2,0
Autor
Shiza Monir (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
21
Katalognummer
V1318115
ISBN (PDF)
9783346795939
ISBN (Buch)
9783346795946
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Erziehung Persönlichkeitsentwicklung Sozialisationsinstanz Schule Kinder Jugendliche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Shiza Monir (Autor:in), 2021, Kindliche Persönlichkeitsentwicklung in der Schule. Produktive Realitätsverarbeitung nach Hurrelmann, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1318115
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Leseprobe aus  21  Seiten
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