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Die Verwandlung der lykischen Bauern bei Ovid. Unterrichtsentwurf für das Fach Latein zur Förderung der Textkompetenz (Gymnasium, 11. Klasse)

Title: Die Verwandlung der lykischen Bauern bei Ovid. Unterrichtsentwurf für das Fach Latein zur Förderung der Textkompetenz (Gymnasium, 11. Klasse)

Lesson Plan , 2021 , 29 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Fred Benthien (Author)

Didactics - Latin
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Im Zentrum dieses Unterrichtsentwurfs für das Fach Latein (Gymansium, 11. Klasse) stehen die Texterschließung und Übersetzung der physischen Verwandlung der lykischen Bauern (Ov. VI 376-381), die der dürstenden Göttin Latona verboten, für sich und ihre neugeborenen Zwillinge Wasser zu schöpfen, und dieses sogar verunreinigten. Der Gehalt dieser Metamorphose des augusteischen Dichters Publius Ovidius Naso wird unter der Fragestellung "Wie werden die lykischen Bauern durch die Göttin Latona bestraft?" betrachtet. Die Schülerinnen und Schüler können durch die Hilfe von Texterschließungsverfahren die betreffende Textstelle der Metamorphose dekodieren und anschließend rekodieren.

In dieser Stunde wird vorrangig die Textkompetenz in den Bereichen Texterschließung, Übersetzung und Interpretation gefördert. Durch den Transfer zur künstlerischen Darstellung der Rezeption der Renaissance wird zudem die kulturelle Kompetenz gefördert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Didaktisches Zentrum

2. Analyse der Lerngruppe und der Lernausgangslage

3. Didaktische Analyse mit Materialanalyse

4. Methodische Analyse

5. Anhang

5.1. Literaturverzeichnis

5.1.1. Quellenangaben zum verwendeten Material

5.1.2. Allgemeinpädagogische Literatur

5.1.3. Fachdidaktische und fachwissenschaftliche Literatur zum Unterrichtsgegenstand

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit umfasst einen zielgerichteten Unterrichtsentwurf für das Fach Latein in der E-Phase. Das Hauptziel der Unterrichtssequenz ist die Texterschließung und Interpretation der Metamorphose der lykischen Bauern durch die Göttin Latona (Ov. VI 376-381). Dabei soll geprüft werden, inwiefern die Verwandlung eine angemessene Bestrafung für das unmenschliche Verhalten der Bauern darstellt.

  • Analyse und Interpretation ovidianischer Metamorphosen unter der Fragestellung göttlicher Nemesis.
  • Einsatz binnendifferenzierter Materialien zur Förderung von Sprach- und Textkompetenz.
  • Kulturhistorische Einordnung des Mythos und dessen Rezeption in der Kunstgeschichte.
  • Existentieller Transfer durch die Auseinandersetzung mit moralischen Fragestellungen zum Thema Hilfsbereitschaft und Fehlverhalten.
  • Verknüpfung von lautmalerischen Sprachelementen und inhaltlicher Gestaltung zur vertiefenden Textdeutung.

Auszug aus dem Buch

Die physische Verwandlung der lykischen Bauern

Im Zentrum der heutigen Stunde steht die Texterschließung und Übersetzung der physischen Verwandlung der lykischen Bauern (Ov. VI 376-381), die der dürstenden Göttin Latona verboten, für sich und ihre neugeborenen Zwillinge Wasser zu schöpfen, und dieses sogar verunreinigten. Der Gehalt dieser Metamorphose des augusteischen Dichters Publius Ovidius Naso wird unter der Fragestellung: Wie werden die lykischen Bauern durch die Göttin Latona bestraft? betrachtet werden. Die Schülerinnen und Schüler können durch die Hilfe von Texterschließungsverfahren die betreffende Textstelle der Metamorphose dekodieren und anschließend rekodieren.

Dies wird daran erkennbar, dass die SuS anhand eines Bildeinstiegs und durch die Vergegenwärtigung des bisherigen Verlaufs der Metamorphose Hypothesen zum weiteren Verlauf der Metamorphose, der abschließenden Verwandlung, entwickeln und formulieren können. Dass die SuS die Verse 376-381 der Originallektüre durch das Einstiegsbild und das Markieren der den Wortfeldern „Körperteile“ und „Frösche“ zugehörigen Begriffe inhaltlichen (vor-)erschließen können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Didaktisches Zentrum: Einführung in die zentrale Fragestellung der Unterrichtsstunde und Darstellung der angestrebten Lernziele sowie methodischen Schwerpunkte.

2. Analyse der Lerngruppe und der Lernausgangslage: Bewertung der sprachlichen Voraussetzungen der Schülerschaft sowie Darstellung der individuellen Förderstrategien zur Bewältigung der Textarbeit.

3. Didaktische Analyse mit Materialanalyse: Curriculare Einordnung des gewählten Ovid-Themas und Begründung der Materialauswahl im Kontext der literarischen Dichttechnik.

4. Methodische Analyse: Erläuterung des gewählten Prozessmodells für den Unterrichtsverlauf, inklusive der Strategien zur Texterschließung, Partnerarbeit und vertiefenden Interpretation.

5. Anhang: Dokumentation der verwendeten Fachliteratur, Quellenangaben sowie detaillierte Verlaufspläne und Arbeitsmaterialien für den Unterricht.

Schlüsselwörter

Lateinunterricht, Ovid, Metamorphosen, Unterrichtsentwurf, Textkompetenz, Binnendifferenzierung, Lykische Bauern, Latona, Mythos, Sprachkompetenz, Interpretationsarbeit, Antike, Didaktik, Lernprozess, Nemesis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit stellt einen detaillierten Unterrichtsentwurf für den Lateinunterricht der E-Phase zur Verfügung, der sich mit Ovid's Metamorphosen und dem spezifischen Schicksal der lykischen Bauern beschäftigt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Themen sind unter anderem das Spannungsfeld zwischen „Mensch und Mythos“, das Motiv der menschlichen Hybris sowie die Frage nach göttlicher Nemesis und menschlichem Fehlverhalten.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage im Kontext der Unterrichtsstunde lautet: „Wie werden die lykischen Bauern durch die Göttin Latona bestraft?“ und ob diese Bestrafung als angemessen zu betrachten ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es kommen primär Texterschließungsverfahren, die „percept-Methode“ zur Rezeptionsanalyse sowie binnendifferenzierte Lernansätze zum Einsatz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der Lerngruppe, der fachdidaktischen Begründung der Textauswahl und der methodischen Gestaltung des Unterrichts von der Texterschließung bis zur abschließenden Transferleistung.

Wodurch zeichnet sich die Arbeit aus?

Die Arbeit charakterisiert sich durch einen hohen Praxisbezug, die explizite Berücksichtigung von Schülerheterogenität durch Binnendifferenzierung und die fachdidaktische Tiefe bei der Analyse klassischer Texte.

Warum spielt die Lautmalerei eine Rolle bei der Analyse?

Ovid nutzt lautmalerische Elemente, um das Froschquaken und das Verhalten der Bauern zu imitieren, wodurch eine engere Verbindung von sprachlicher Form und inhaltlicher Aussage erreicht wird.

Welche Rolle spielt die Kulturkompetenz in diesem Entwurf?

Sie dient dazu, das Interesse an Mythen zu wecken und die zeitlose Thematik des Konflikts zwischen göttlichem Anspruch und menschlicher Unmenschlichkeit kritisch auf die heutige Zeit zu übertragen.

Wie werden die Arbeitsmaterialien differenziert?

Die Materialien sind dreifach binnendifferenziert, um sowohl leistungsstarken als auch leistungsschwächeren Schülern gerecht zu werden, wobei letztere mehr Hilfestellungen und lexikalische Unterstützung erhalten.

Welchen Stellenwert hat das Gemälde von Johann Georg Platzer?

Das Gemälde dient als Bildeinstieg zur Vorentlastung und Motivation der Schüler, um den Zugang zum komplexen Metamorphosen-Text zu erleichtern und ein erstes Vorwissen zu aktivieren.

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Details

Title
Die Verwandlung der lykischen Bauern bei Ovid. Unterrichtsentwurf für das Fach Latein zur Förderung der Textkompetenz (Gymnasium, 11. Klasse)
College
Studienseminar für Gymnasien Wiesbaden
Grade
1,0
Author
Fred Benthien (Author)
Publication Year
2021
Pages
29
Catalog Number
V1318952
ISBN (PDF)
9783346802033
ISBN (Book)
9783346802040
Language
German
Tags
die lykischen Bauern Latona Verwandlung Frösche sub aqua
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fred Benthien (Author), 2021, Die Verwandlung der lykischen Bauern bei Ovid. Unterrichtsentwurf für das Fach Latein zur Förderung der Textkompetenz (Gymnasium, 11. Klasse), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1318952
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