In dieser Abschlussarbeit wird eine Zielgruppe beschrieben, aus der ein Kundenstamm aufgebaut werden soll. Ebenfalls wird ein Marketingplan erläutert, mit dessen Hilfe es zum Erstkontakt und schlussendlich zur Kundengewinnung kommt. Nach einem Eingangs-Check-Up wird auf der Grundlage der Auswertung der Anamnese ein zielgerichteter Trainingsplan ausgearbeitet. Darauffolgend findet eine Auswertung des Trainingsprozesses statt. Abschließend werden Instrumente erläutert, die eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Klienten sicherstellen sollen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Planung des Konzepts
2.1 Zielgruppe definieren
2.2 Ausarbeitung eines Marketingplans
2.2.1 Produkt - Produktpolitik
2.2.2 Price - Preispolitik
2.2.3 Place - Vertriebspolitik
2.2.4 Promotion - Kommunikationspolitik
2.3 Vom Erstkontakt bis zur Kundengewinnung
2.4 Anamnese
2.4.1 Datenerfassung
2.4.2 Auswertung des Fragebogens
2.4.3 Auswertung der Körperdaten
2.4.4 Auswertung der motorischen Tests
3. Erstellung einer 6-monatigen Trainingsplanung
3.1 Zielsetzung
3.2 Trainingsplanung
3.2.1 Mesozyklus 1 - Kraftausdauertraining
3.2.2 Mesozyklus 2 - Hypertrophietraining
3.2.2 Mesozyklus 3 - Maximalkrafttraining
3.3 Durchführung
3.3.1. Warm-up
3.3.2 Beispiel für einen Mikrozyklus im Mesozyklus 1
3.3.3 Beispiel für einen Mikrozyklus im Mesozyklus 2
3.3.4 Beispiel für einen Mikrozyklus im Mesozyklus 3
3.3.5 “Hausaufgaben” und sonstige Maßnahmen
3.4 Analyse/Evolution
3.5 Langfristige Betreuung
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Personal-Trainings-Konzept für eine spezifische Zielgruppe zu entwickeln und eine langfristige Trainingsplanung zu erstellen, die eine erfolgreiche Kundengewinnung und -bindung sicherstellt.
- Entwicklung eines Marketingplans basierend auf dem 4-P-Modell.
- Durchführung einer umfassenden Anamnese inklusive biometrischer und motorischer Tests.
- Strukturierung einer sechsmonatigen Trainingsplanung unterteilt in Makro-, Meso- und Mikrozyklen.
- Implementierung von Maßnahmen zur langfristigen Betreuung und Motivationssteigerung.
- Kombination aus Krafttraining, Mobilitätsverbesserung und Ernährungsumstellung.
Auszug aus dem Buch
2.4.4.1 Mobilitätstests
Zuerst haben wir uns mithilfe des Toe-Touch-Tests einen Einblick in die Mobilität der hinteren Kette verschafft. Peter wies einen Abstand von 10 cm zwischen seinen Fingerspitzen und dem Boden. Daraus lässt sich schließen, dass Peter eindeutige Einschränkungen in seiner hinteren Kette hat. Dabei kann z.B. der hintere Oberschenkel, der Gluteus oder ein Teil der Wirbelsäule betroffen sein.
Als Nächstes analysieren wir die Schulter- sowie Hüftmobilität von Peter. Da beide miteinander zusammenhängen, eignet sich hierfür der Deep Squat Test aus dem Functional Movement Screen (FMS) hervorragend. Peter bewältigt den Test nur mit angehobenen Fersen und nach vorne fallendem Oberkörper (Oberkörper nicht mehr parallel zu Oberschenkeln) und somit mit dem Wert 1 von 3. Daraus können wir schließen, dass die Mobilität und Stabilität der Schultern sowie der Hüfte bei Peter beeinträchtigt sind.
Mithilfe des Shoulder Reach Flexibility Tests überprüfen wir letztendlich neben der Schultermobilität auch die Beweglichkeit in der Brustwirbelsäule und dem Brustkorb. Dabei erfolgt die Bewertung wieder nach dem FMS. Peter erreicht auf beiden Seiten eine 1 und zeigt somit deutliche Einschränkungen in diesem Bereich.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Beschreibt das wachsende Interesse an Gesundheit und Fitness in der Gesellschaft sowie die Notwendigkeit professioneller Anleitung für eine spezifische Kundengruppe.
2. Planung des Konzepts: Erläutert die Definition der Zielgruppe (Führungskräfte), die Marketingstrategie via 4-P-Modell sowie die Anamnese eines fiktiven Klienten.
3. Erstellung einer 6-monatigen Trainingsplanung: Detailliert die methodische Periodisierung in verschiedene Zyklen und die praktische Durchführung inklusive Warm-up und spezifischer Trainingsbeispiele.
4. Fazit: Reflektiert die Notwendigkeit ganzheitlicher Kompetenz außerhalb des reinen Trainingsbereichs für den Erfolg als selbständiger Personal Trainer.
Schlüsselwörter
Personal Training, Marketingplan, Zielgruppenanalyse, Anamnese, Trainingsplanung, Periodisierung, Kraftausdauertraining, Hypertrophietraining, Maximalkraft, Mobilität, Kundengewinnung, Gesundheitsmanagement, Coaching, Leistungsdiagnostik, Regenerationsmaßnahmen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines professionellen Konzepts für einen Personal Trainer, mit dem Ziel, Führungskräfte als Klienten zu gewinnen und durch ein strukturiertes Training langfristig zu betreuen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die strategische Planung (Marketing), die fundierte Klientenanalyse (Anamnese und Fitness-Tests) sowie die methodische Gestaltung eines maßgeschneiderten Trainingsplans.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, ein belastbares Konzept zu entwickeln, um einem Klienten zu helfen, ehrgeizige Ziele wie Gewichtsreduktion, Muskelaufbau und verbesserte Mobilität durch professionelle Begleitung sicher zu erreichen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird das Fünf-Stufen-Modell zur Trainingsplanung angewendet, ergänzt durch das 4-P-Modell für das Marketing und verschiedene standardisierte Testverfahren wie den FMS (Functional Movement Screen).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst detaillierte Analysen des Klienten (Anamnese), die Konzeption der Marketingstrategie sowie einen konkreten sechsmonatigen Trainingsplan, unterteilt in Mesozyklen, inklusive spezifischer Übungsempfehlungen.
Wie lässt sich die Arbeit in Schlüsselwörtern charakterisieren?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Personal Training, Zielgruppenanalyse, Periodisierung, Leistungsdiagnostik, Kundenbindung und eine ganzheitliche Trainingssteuerung charakterisiert.
Warum wurde für Peter genau das 6-monatige Trainingskonzept gewählt?
Da Peter lange Zeit sportlich inaktiv war und berufliche Stressfaktoren aufweist, dient das Konzept dazu, ihn sicher an die Belastung zu gewöhnen, Dysbalancen auszugleichen und durch eine schrittweise Steigerung der Intensität (Kraftausdauer bis Maximalkraft) langfristige Ergebnisse zu erzielen.
Warum spielt die Dokumentation der Daten so eine große Rolle?
Die Dokumentation ist essenziell, um Trainingsfortschritte (Progression) sichtbar zu machen, das Training individuell auf Basis der Daten anzupassen und den Klienten durch messbare Erfolge nachhaltig zu motivieren.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2022, Ausarbeitung eines Personal Training-Konzepts und Erstellung einer langfristigen Trainingsplanung. Abschlussarbeit Personal Trainer B-Lizenz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1319562