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Soziale Arbeit mit behinderten Menschen

Titel: Soziale Arbeit mit behinderten Menschen

Hausarbeit , 14 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Ivana Kvesic (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit geht es um Menschen mit Behinderung und um die Fortschritte der Sozialen Arbeit, die in Deutschland bereits erzielt wurden. In dieser Auseinandersetzung wird auch der behindertenpolitische Kontext erwähnt. Um Menschen mit Behinderungen nicht weiter zu benachteiligen, gab es die letzten Jahre sehr viele Veränderungen. Behinderung galt noch in den vorherigen Jahrhunderten als gottgegebenes, unveränderliches Schicksal und nicht als individuelles Defizit.

Über Jahrhunderte wurden behinderte Menschen ausgegrenzt. Dennoch hat sich einiges verbessert. Alleine schon wegen der kontinuierlichen Steigerung der Behinderungen ändert sich ständig die Gesetzeslage und das politische Handeln. Der Anteil derjenigen, die als behindert kategorisiert werden, steigt an. Als normal gelten Menschen, die uneingeschränkt sehen, hören und schriftlich kommunizieren können und die möglichst produktiv sind. Erst im 18. Jahrhundert kam man auf die Idee, dass gewisse Anomalien heilbar sein könnten und man mittels Therapie und Erziehung den Menschen wieder in die Gesellschaft eingliedern kann.

Im ersten Abschnitt werden die Begrifflichkeiten, sowie der historische Wandel ab dem Mittelalter erläutert. Weiter wird anhand von der Historie betrachtet, wie mit behinderten Menschen in den beiden Weltkriegen umgegangen wurde. Im mittleren Abschnitt wird die Zeit der Wende und Krüppelpädagogik präsentiert und welche Veränderungen bis heute vorgenommen worden sind. Auch veranschaulicht werden weitere Schritte ab den 1970er und deren Behindertenpolitik in Deutschland. Dabei wird auf die Begriffe Barrierefreiheit und Inklusion eingegangen und diese erklärt. Im letzten Abschnitt wird darauf eingegangen, welche Fortschritte die Soziale Arbeit bis heute erzielt hat, um beeinträchtigten Menschen entgegenzukommen. Weiteres wirft diese wissenschaftliche Auseinandersetzung mehrere Fragen auf.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was bedeutet Behinderung überhaupt?

2.1 Menschen mit Behinderung in Deutschland bis 2017

2.2 Epoche Mittelalter

2.3 Umgang behinderter Menschen während der Weltkriege

3 Politische Wende in den 1970 in Deutschland

3.1 Ausbau der Barrieren

3.2 Krüppelpädagogik

3.3 UN-Behindertenkonvention

4 Professionelles Handeln in der Behindertenhilfe seitens der Sozialen Arbeit

4.1 Welche Fortschritte wurden bereits seitens der Sozialen Arbeit erzielt?

4.2 Was sollte sich zukünftig für behinderte Menschen ändern?

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Fortschritte der Sozialen Arbeit in Deutschland hinsichtlich der Vermeidung von Benachteiligungen gegenüber Menschen mit Behinderung und analysiert den historischen sowie politischen Wandel der Behindertenhilfe.

  • Historische Entwicklung des Umgangs mit Behinderung vom Mittelalter bis zur Neuzeit
  • Bedeutung der politischen Wende in den 1970er Jahren und der Krüppelbewegung
  • Die Rolle der UN-Behindertenrechtskonvention für Inklusion und Teilhabe
  • Professionelle Handlungsfelder der Sozialen Arbeit in der Behindertenhilfe
  • Zukunftsperspektiven und notwendige gesellschaftliche Veränderungen

Auszug aus dem Buch

3 Politische Wende und selbstbestimmtes Leben

Ab den 1970 er Jahren bildeten behinderte Menschen kleine Gruppen, die sich gegen Diskriminierungen zur Wehr setzten. Hierbei ging es um die Aussonderung und die Entmündigung behinderter Menschen. 1981 kam es zum historischen Höhepunkt. Auf dem sogenannten *Krüppeltribunal* klagten behinderte Menschen die stattlichen Entscheidungsträger_Innen wegen zahlreiche Menschenrechtsverletzungen an. Sie klagten wegen der Aussonderung in Psychiatrie, Sonderschulen uvm an. Des Weiteren klagten sie wegen baulicher Barrieren an, die es zu bewältigen galt. Die führte danach zu einem Umdenken. (vgl. Zinsmeister,2017,S.592)

3.1 Ausbau der Barrieren

Um weitere Barrieren auszubauen, beschloss die UN-BRK (Art.3) eine Herstellung und Weiterentwicklung der Barrierefreiheit. Barrierefreiheit ist gegeben, wenn sich Menschen mit Beeinträchtigungen in ihrer physischen Umgebung möglichst ohne fremde Hilfe bewegen, ungehindert kommunizieren und die digital-vernetzte Infrastruktur gleichberechtigt mit anderen nutzen können. Zumal wurden für mobilitätsbehinderte Menschen unteranderem Stufen und Schwellen in Deutschland ausgebaut. Für sinnesbehinderte Menschen gibt es mittlerweile universelle Designs, die zu einer Verständigung führen sollen. Zu dem Design zählen auch eine Gestaltung und Kennzeichnung von Produkten. (vgl. Zinsmeister,2017,S.602)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Menschen mit Behinderung ein und erläutert die Relevanz der Sozialen Arbeit im historischen und rechtlichen Kontext.

2 Was bedeutet Behinderung überhaupt?: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Behinderung und beleuchtet deren historische Entwicklung von der Antike bis zu den beiden Weltkriegen.

2.1 Menschen mit Behinderung in Deutschland bis 2017: Dieser Abschnitt liefert statistische Daten zur Anzahl und Kategorisierung von Menschen mit Beeinträchtigungen in Deutschland im Zeitraum bis 2017.

2.2 Epoche Mittelalter: Das Kapitel beschreibt die ambivalente Sichtweise des Mittelalters auf Behinderungen, geprägt durch Armenpflege einerseits und Ausgrenzung sowie Stigmatisierung andererseits.

2.3 Umgang behinderter Menschen während der Weltkriege: Hier wird die prekäre Lage und systematische Verfolgung beeinträchtigter Menschen während der Weltkriege, insbesondere im Nationalsozialismus, thematisiert.

3 Politische Wende in den 1970 in Deutschland: Dieser Teil analysiert den Aufbruch behinderter Menschen durch Protestbewegungen und den damit verbundenen Wandel im gesellschaftlichen Umgang mit Behinderung.

3.1 Ausbau der Barrieren: Hier wird die Bedeutung von Barrierefreiheit für die physische und digitale Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen dargelegt.

3.2 Krüppelpädagogik: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der Krüppelbewegung und deren Einfluss auf die Heilpädagogik sowie das Selbstverständnis behinderter Menschen.

3.3 UN-Behindertenkonvention: Dieser Abschnitt beschreibt die Bedeutung internationaler Rechtsinstrumente wie der UN-BRK für das Recht auf Teilhabe und Inklusion.

4 Professionelles Handeln in der Behindertenhilfe seitens der Sozialen Arbeit: Das Kapitel fokussiert auf das generalistische Handeln der Sozialen Arbeit und deren Beitrag zur Inklusion und Lebensweltorientierung.

4.1 Welche Fortschritte wurden bereits seitens der Sozialen Arbeit erzielt?: Hier werden konkrete Einsatzgebiete und Erfolge der Sozialarbeit in der Unterstützung von Menschen mit Behinderung reflektiert.

4.2 Was sollte sich zukünftig für behinderte Menschen ändern?: Dieser Abschnitt erörtert notwendige zukünftige Schritte aus der Perspektive der Gesellschaft und der Betroffenen zur Verbesserung der Lebensbedingungen.

5 Schlussbetrachtung: Das Fazit beantwortet die zentrale Fragestellung der Arbeit und reflektiert die Rolle der Sozialen Arbeit als Anwalt der Menschenrechte.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Behinderung, Inklusion, Barrierefreiheit, Krüppelpädagogik, UN-Behindertenkonvention, Teilhabe, Behindertenhilfe, Menschenrechte, Selbstbestimmung, Lebensweltorientierung, Sozialpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der Sozialen Arbeit bei der Unterstützung von Menschen mit Behinderung und der Analyse der Fortschritte zur Vermeidung von Benachteiligungen im deutschsprachigen Kontext.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Untersuchung?

Die zentralen Themenfelder sind die historische Entwicklung des Behindertenbegriffs, der Wandel durch die politische Wende der 1970er Jahre sowie professionelle Interventionsformen der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, welche Fortschritte durch die Soziale Arbeit erzielt wurden, um die Benachteiligung behinderter Menschen abzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mittels Literaturrecherche sowie der Analyse von Internetquellen.

Was wird primär im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung, die politische Wende und die Krüppelbewegung sowie das professionelle Handeln der Sozialen Arbeit in verschiedenen Lebensbereichen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Inklusion, Partizipation, Barrierefreiheit und Selbstbestimmtes Leben geprägt.

Welche historische Bedeutung hatte das "Krüppeltribunal" für die Behindertenbewegung?

Das Krüppeltribunal von 1981 war ein historischer Höhepunkt, bei dem behinderte Menschen erstmals öffentlich gegen Diskriminierung und Menschenrechtsverletzungen protestierten, was ein gesellschaftliches Umdenken einleitete.

Wie unterscheidet sich das soziale Modell von Behinderung vom medizinischen Modell?

Das soziale Modell definiert Behinderung nicht als individuelles Defizit, sondern als Status der Ausgrenzung durch eine nicht barrierefreie Umwelt und eine stigmatisierende Gesellschaft, anders als das medizinische Modell, das auf Defizitheilung fokussiert.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Arbeit mit behinderten Menschen
Note
2,7
Autor
Ivana Kvesic (Autor:in)
Seiten
14
Katalognummer
V1321933
ISBN (PDF)
9783346810939
ISBN (Buch)
9783346810946
Sprache
Deutsch
Schlagworte
soziale arbeit menschen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ivana Kvesic (Autor:in), Soziale Arbeit mit behinderten Menschen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1321933
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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