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Die Persönlichkeit von Extremsportlern am Beispiel des Extrembergsteigens. Eine ausgewählte Analyse charakteristischer Muster und möglicher Erklärungen

Titel: Die Persönlichkeit von Extremsportlern am Beispiel des Extrembergsteigens. Eine ausgewählte Analyse charakteristischer Muster und möglicher Erklärungen

Bachelorarbeit , 2022 , 59 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Isabel Eilbrecht (Autor:in)

Sport - Sportsoziologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Warum praktizieren Sportler*innen das Extrembergsteigen? Wie handeln und fühlen Extrembergsteiger*innen in Situationen der Angst und des Risikos? Gibt es mögliche Erklärungen für das Denken, Handeln und Fühlen, beispielsweise aus soziologischer Sicht? Welche Bedeutung nehmen gesellschaftliche Veränderungen und Hintergründe mit Blick auf die Persönlichkeit ein? In dieser Arbeit findet eine ausgewählte Analyse charakterlicher Eigenschaften statt, die sich auf Basis von wissenschaftlicher Literatur auf folgende Aspekte bezieht: die Gründe und Motive zum Extrembergsteigen, die Einstellung zum Thema Angst und die Risikobereitschaft und -wahrnehmung.

All diese Aspekte werden auf Basis wissenschaftlicher Publikationen und Studien über praktizierende Extrembergsteiger*innen analysiert. Hinzukommt, dass die Erkenntnisse stets mit Literatur aus den Bereichen Psychologie und Soziologie verknüpft werden, um einen möglichen Zusammenhang zwischen der Persönlichkeit und Soziologie bzw. Psychologie herstellen zu können.

Verbunden werden die Studien mit Literatur, die sich in den meisten Fällen auf das Phänomen 'Extremsport' und insbesondere auf das konkrete Beispiel des Extrembergsteigens fokussieren. Diese thematisieren beispielsweise die Gründe oder Motive aus gesellschaftlicher, psychologischer und individueller Perspektive der Extrembergsteiger*innen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHER HINTERGRUND

2.1 DEFINITION EXTREMPORT

2.2 RISIKO-BEGRIFF UND RISIKOSPORT

2.3 DAS EXTREMBERGSTEIGEN

2.3.1 Definition und Abgrenzung vom herkömmlichen Bergsteigen

2.3.2 Entwicklungsgeschichte des (extremen) Bergsteigens

2.3.3 Risikoeinschätzung des Extrembergsteigens

3 METHODIK

4 ANALYSE: DIE PERSÖNLICHKEIT VON EXTREMSPORTLERN AM BEISPIEL DES EXTREMBERGSTEIGENS

4.1 DIE MOTIVE UND BEWEGGRÜNDE ZUM EXTREMBERGSTEIGEN

4.1.1 Das Individualitätsbedürfnis

4.1.2 Die Sehnsucht nach Körperlichkeit

4.1.3 Selbstermächtigung

4.1.4 Das Bedürfnis nach Ungewissheit und Hochspannung

4.1.5 Die Sehnsucht nach Erfahrungen im Setting Natur

4.2 ZWISCHENFAZIT

4.3 DER UMGANG MIT ANGST

4.4 DIE RISIKOBEREITSCHAFT UND -WAHRNEHMUNG

5 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Persönlichkeit von Extrembergsteiger*innen durch die Verknüpfung soziologischer und psychologischer Ansätze, um ein umfassendes Persönlichkeitsprofil zu erstellen und Erklärungen für charakteristische Muster in Denken, Handeln und Fühlen zu finden.

  • Soziologische und psychologische Erklärungsansätze für Extremsport
  • Motive und Beweggründe des Extrembergsteigens
  • Die Rolle von Angstmanagement und Risikowahrnehmung
  • Der Einfluss gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse
  • Persönlichkeitsmerkmale wie Individualitätsstreben und Selbstermächtigung

Auszug aus dem Buch

Die Persönlichkeit von Extremsportlern am Beispiel des Extrembergsteigens

Voranschreitende Modernisierungsprozesse haben besonders in den letzten Jahrzehnten ein ausgeprägtes Verlangen nach Extrem- und Risikoerfahrungen vieler Individuen in der Natur oder in außergewöhnlichen Settings hervorgebracht (Bette, 2011, S. 87f.). Der Extremsport könnte demnach als eine Reaktion auf gesellschaftliche Defizite verstanden werden. Viele Menschen leiden unter der zunehmenden Bedeutungslosigkeit, Passivität und Risikominimierung, die sich in der Vergangenheit immer stärker ausgeprägt hat. Folglich versuchen sie, ihre verlorene Handlungsfähigkeit durch exzessive und extreme Sportpraktiken zurückzuerlangen. Abhanden gekommene „Abenteuerfelder“ (ebd., S. 88) sollen wieder neu entdeckt werden (ebd.).

Eine von vielen Extremsportarten stellt das Extrembergsteigen dar, welches sich auf außergewöhnliche Tätigkeiten in den Bergen fokussiert. Vielen ist diese Sportart durch berühmte Bergsteigende wie Reinhold Messner bekannt. Jedoch fällt auf, dass der Extremsport im ersten Moment oftmals mit den typischen Praxisfeldern wie dem Basejumping oder Wellenreiten assoziiert wird. Ein Blick in andere Bereiche des Extremsports - in diesem Fall das Extrembergsteigen – ist sinnvoll, um diese Art des exzessiven Sports ganzheitlich zu betrachten. Zudem charakterisiert sich diese Form des Bergsteigens als komplexes Paradoxon. So werden einerseits freiwillig bedrohliche Situationen in Kauf genommen und das eigene Leben in den Bergen riskiert. Andererseits stellt das Praktizieren einen Ausdruck der Lebensbejahung dar (Aufmuth, 1985, S. 100).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in das Thema, Darlegung der Aktualität von Extrem- und Risikosportarten sowie Formulierung der Forschungsfragen.

2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Definition des Extremsport-Begriffs, Einordnung des Risikos aus soziologischer Sicht sowie grundlegende Abgrenzung des Extrembergsteigens.

3 METHODIK: Darstellung der Vorgehensweise, insbesondere der Fachliteraturanalyse und der Heranziehung einschlägiger wissenschaftlicher Studien.

4 ANALYSE: DIE PERSÖNLICHKEIT VON EXTREMSPORTLERN AM BEISPIEL DES EXTREMBERGSTEIGENS: Detaillierte Untersuchung der Motive, psychologischen Aspekte, des Umgangs mit Angst und der Risikobereitschaft der Sporttreibenden.

5 FAZIT: Zusammenfassung der Ergebnisse und abschließende Beantwortung der Forschungsfrage im Hinblick auf das erarbeitete Persönlichkeitsprofil.

Schlüsselwörter

Extrembergsteigen, Persönlichkeit, Risikobereitschaft, Risikowahrnehmung, Soziologie, Psychologie, Flow-Erleben, Individualität, Abenteuer, Gesellschaft, Identitätsarbeit, Grenzziehung, Leistungsanspruch, Angstmanagement, Extremismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Forschungsarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Persönlichkeit von Extrembergsteiger*innen, um zu verstehen, warum Menschen exzessive Risiken suchen und welche soziologischen und psychologischen Motive dahinterstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Motive zum Handeln, der Umgang mit Angst, die Risikowahrnehmung und wie gesellschaftliche Modernisierungsprozesse die Identitätsbildung dieser Sportler prägen.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Erstellung eines fundierten Persönlichkeitsprofils, das durch fachwissenschaftliche Literatur und Studien gestützt wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Analyse einschlägiger soziologischer und psychologischer Fachliteratur sowie ausgewählter wissenschaftlicher Studien basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse spezifischer Motive (z. B. Individualität, Körperlichkeit) sowie der Untersuchung von Angstwahrnehmung und Risikobereitschaft im Extrembergsteigen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk am besten?

Extrembergsteigen, Persönlichkeit, Risikowahrnehmung, Identitätsarbeit und gesellschaftliche Modernisierung sind die tragenden Begriffe der Studie.

Ist das Extrembergsteigen lediglich als Flucht aus dem Alltag zu verstehen?

Laut der in der Arbeit zitierten Literatur ist es mehr als eine Flucht; es fungiert als sinnstiftendes Instrument, um verloren gegangene Handlungsautonomie und körperliche Lebendigkeit zurückzugewinnen.

Welche Rolle spielt die Angst beim Extrembergsteigen?

Angst wird nicht bloß negativ bewertet, sondern als notwendiger Teil des Sports gesehen, der durch Training und Erfahrung konstruktiv für das eigene Wachstum und die Selbstentwicklung genutzt wird.

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Details

Titel
Die Persönlichkeit von Extremsportlern am Beispiel des Extrembergsteigens. Eine ausgewählte Analyse charakteristischer Muster und möglicher Erklärungen
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen  (Sozialwissenschaften)
Note
1,0
Autor
Isabel Eilbrecht (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
59
Katalognummer
V1324818
ISBN (PDF)
9783346810243
ISBN (Buch)
9783346810250
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sportsoziologie Extremsport Bergsteigen Sportpsychologie Risikosport
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabel Eilbrecht (Autor:in), 2022, Die Persönlichkeit von Extremsportlern am Beispiel des Extrembergsteigens. Eine ausgewählte Analyse charakteristischer Muster und möglicher Erklärungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1324818
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  59  Seiten
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