Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Auswirkungen es gibt, bis zur Beendigung der Grundschule die Schwimmfähigkeit zu erreichen und welche Rolle die Schwimmfähigkeit dazu beiträgt. Um hierbei systematisch vorzugehen, konzentriert sich der erste Abschnitt auf die Definition und Reproduktion der Schwimmfähigkeit und auf die beschreibende Schwimmfähigkeit im Kerncurriculum Niedersachsen. Dies ermöglicht eine Analyse der Relevanz im Hinblick auf die Wichtigkeit der Schwimmfähigkeit. Im weiteren Verlauf konzentrieren sich die nächsten Unterpunkte auf die möglichen Beweggründe heutzutage sicher schwimmen zu können. Diese Punkte legen den Schwerpunkt auf die Auswirkungen der Schwimmfähigkeit. Nach der Vorstellung der zentralen Begriffe und Belege folgt die Diskussion. Hier werden die wesentlichen Argumente - angelehnt an meine Fragestellung - gegenübergestellt und in ihrer Auswirkung auf die Schwimmfähigkeit besprochen. Zum Schluss werden die zentralen Befunde der Fragestellung zusammengefasst und ein Fazit gezogen.
Die Themenwahl für die Hausarbeit habe ich ausgewählt, da Wasser für mich schon seitdem ich denken kann, eine große Rolle spielt. Begonnen hat es damals für mich, als ich mich auf das Frühschwimmersabzeichen „Seepferdchen" vorbereitet habe. „Ich brauche den Schwimmgürtel nicht. Ich kann auch ohne schwimmen". Das war mein Motivationsruf und darüber hinaus bemerkte ich bereits im Kindesalter, dass ich keine große Scheu vorm Wasser habe und somit schnell angstfrei und sicher schwimmen konnte. Durch verschiedene Schwimmkurse und anderen Weiterbildungen, konnte ich mir derweil ein großes Wissen in diesem Bereich aneignen.
Wer künftig einen guten Schwimmkurs belegt hat, sollte die Fähigkeit Schwimmen nicht so schnell verlernen, aber sollte dennoch weiterhin an dieser Schwimmtechnik üben. Im Hinblick auf die Gesundheit wird eine hohe Bedeutung dem Schwimmen zugesprochen, da beim Schwimmen die Ausdauer, die Kraft und die Muskeln, ohne die Gelenke zu belasten uvm., trainiert wird. Ebenfalls kann durch Schwimmen eine Fehlhaltung des Körpers verhindert werden und auch Stress kann abgebaut werden. Im Jahr 2017 gab es eine stellvertretende Umfrage durch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) die feststellte, dass ca. 60% der Zehnjährigen keine sicheren Schwimmer sind. Die Bewegung für die kindliche Entwicklung ist einer hohen Bedeutsamkeit zugesprochen, das bedeutet, jedes Kinder sollte eine wechselseitige Bewegungserfahrung generieren. Die Kinder sollten nicht nur am Land beispielsweise beim Turnen Bewegungserfahrungen sammeln, sondern auch das Schwimmen können gehört ebenfalls dazu.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 SCHWIMMFÄHIGKEIT
2.1 DEFINITION VON SCHWIMMFÄHIGKEIT
2.2 SCHWIMMFÄHIGKEIT IM KC
3 RELEVANZ DER SCHWIMMFÄHIGKEIT
3.1 SCHWIMMEN MIT SPORTPÄDAGOGISCHER BEGRÜNDUNG
3.2 SCHWIMMEN FÜR DIE GESUNDHEIT
3.3 AUSWIRKUNGEN FÜR DIE NICHT ERLERNTE SCHWIMMFÄHIGKEIT
4 DISKUSSION
5 FAZIT
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit analysiert die Relevanz der Schwimmfähigkeit von Grundschulkindern, um die gesundheitliche und Sicherheitsbedeutung des Schwimmlernprozesses im schulischen Kontext zu untersuchen.
- Bedeutung der Schwimmfähigkeit für die Sicherheit von Kindern
- Sportpädagogische und gesundheitliche Aspekte des Schwimmens
- Einbindung der Schwimmfähigkeit in Kerncurricula
- Analyse von Statistiken zur Schwimmfähigkeit und Ertrinkungszahlen
- Herausforderungen in der schulischen Schwimmausbildung
Auszug aus dem Buch
3.1 Schwimmen mit sportpädagogischer Begründung
Die sportpädagogische Begründung des Schwimmens liegt ausdrücklich vor, wenn die SuS ihre Bewegungs-, Spiel- und Sportkultur selbst erschließen. Dabei entstehen viele neue motorische und sensomotorische Erfahrungen, die eng verkettet zur psychischen und sozialen Entwicklung sind (vgl. DGUV 2019, S.9). Das Schwimmen kann jedoch bereits im Säuglingsalter gefördert werden, so hat das Kind von Anfang an die Möglichkeit sich mit dem Element Wasser vertraut zu machen und erreicht die erste Niveaustufe der Wassergewöhnung. Der Auftrieb im Wasser sorgt dafür, dass sich das Baby leichter bewegen kann und die Koordination trainiert wird. Ebenfalls können SuS, die eine Beeinträchtigung haben stärker am Schwimmunterricht teilnehmen als beispielsweise beim Turnen (vgl. DGUV 2019, S.9).
In der Grundschule haben die SuS die Chance das Schwimmen zu erlernen, also ihre Schwimmfähigkeit im Sportunterricht zu verbessern, zentral ist es möglich die Schwimmabzeichen wie Bronze, Silber und Gold (ab 10 Jahren) zu erwerben. Im KC ist wird deutlich darauf hingewiesen, dass das Schwimmen Können einer hohen Bedeutung zu gesprochen wird. „Dieser Konsens beruht einerseits auf der Befürchtung, dass Nichtschwimmer höher gefährdet sind zu ertrinken und anderseits auf der Überzeugung, dass Kindern, die nicht schwimmen können der Zugang zu wertvollen Lebensbereichen und Bewegungsräumen verschlossen bleibt (ebd., S.10)“.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Es wird die persönliche Motivation zur Themenwahl erläutert und die zentrale Forschungsfrage nach der Relevanz und den Auswirkungen der Schwimmfähigkeit bis zum Ende der Grundschulzeit formuliert.
2 SCHWIMMFÄHIGKEIT: Dieses Kapitel definiert Schwimmfähigkeit und betrachtet die Vorgaben für den Schulsport im Kerncurriculum sowie die Bedeutung von Schwimmabzeichen.
3 RELEVANZ DER SCHWIMMFÄHIGKEIT: Hier werden die sportpädagogischen und gesundheitlichen Aspekte des Schwimmens diskutiert sowie die negativen Folgen mangelnder Schwimmfähigkeit dargelegt.
4 DISKUSSION: Die Ergebnisse aus Statistiken und Literatur werden kritisch zusammengeführt, um die Diskrepanz zwischen theoretischen Anforderungen und der schulpraktischen Umsetzung zu bewerten.
5 FAZIT: Eine abschließende Synthese der Ergebnisse verdeutlicht die Notwendigkeit einer systematischen Schwimmausbildung und benennt die aktuellen infrastrukturellen Herausforderungen.
Schlüsselwörter
Schwimmfähigkeit, Grundschule, Sicherheit, Wassergewöhnung, Sportunterricht, DLRG, Kerncurriculum, Schwimmabzeichen, Gesundheit, Motorik, Schwimmbäder, Prävention, Ertrinken, Sportpädagogik, Kompetenzentwicklung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Hausarbeit untersucht die Bedeutung und Relevanz der Schwimmfähigkeit von Grundschulkindern im deutschen Bildungssystem.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Arbeit fokussiert sich auf sportpädagogische Anforderungen, gesundheitliche Vorteile, Sicherheitsaspekte und die strukturellen Gegebenheiten in Schulen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Auswirkungen der Erreichung oder Nichterreichung einer sicheren Schwimmfähigkeit bei Grundschulkindern kritisch zu analysieren.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es handelt sich um eine Literatur- und Datenanalyse, die Statistiken zur Schwimmfähigkeit und offizielle Curricula miteinander vergleicht.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil beleuchtet die Definition der Schwimmfähigkeit, ihre Verankerung im Kerncurriculum, den gesundheitlichen Nutzen und die Konsequenzen unzureichender Schwimmkenntnisse.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Schwimmfähigkeit, Sicherheit im Wasser, Sportunterricht, DLRG-Statistiken, Wassergewöhnung und Prävention.
Welche Rolle spielt die DLRG in der Argumentation?
Die DLRG liefert statistische Daten über die Anzahl der Nichtschwimmer und Ertrinkungsfälle, die den Bedarf für eine bessere schulische Schwimmausbildung belegen.
Inwiefern beeinflusst der soziale Status die Schwimmfähigkeit?
Die Autorin weist darauf hin, dass der soziale Hintergrund eine Rolle dabei spielt, wie gut Kinder beim Erwerb von Schwimmabzeichen gefördert werden können.
- Arbeit zitieren
- Joana Schmelzer (Autor:in), 2022, Schwimmfähigkeit im Grundschulalter. Auswirkungen der Schwimmfähigkeit auf die Gesundheit und Folgen bei Schwimmunfähigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1327986