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Konzernrechnungslegungspflicht bei der GmbH & Co. KG

Title: Konzernrechnungslegungspflicht bei der GmbH & Co. KG

Term Paper , 2016 , 24 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Felix Knaak (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Die Rechtsform der GmbH & Co. KG ist unabhängig von der Erscheinungsform eine Unterart der Kommanditgesellschaft, also eine Personenhandelsgesellschaft, mit dem Ziel der Haftungsbegrenzung. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob oder unter welchen Voraussetzungen eine Konzernrechnungslegungspflicht für die GmbH & Co. KG besteht. Dabei gilt es zu beantworten, wer durch das Gesetz zur Konzernrechnungslegung verpflichtet ist: die Komplementär-GmbH oder die KG? Zur Beurteilung der Konzernrechnungslegungspflicht der GmbH & Co. KG ist zum einen nach den Erscheinungsformen der GmbH & Co. KG sowie den Verpflichtungstatbeständen des § 290 HGB zu unterscheiden. Daher werden zunächst die Rechtsform der GmbH & Co. KG und ihre Erscheinungsformen sowie deren Charakteristika erläutert. Anschließend werden die Tatbestandsvoraussetzungen des § 290 HGB auf eine GmbH & Co. KG im Normalstatut mit personenverschiedener und personenidentischer Gesellschafterstruktur angewendet. Daraufhin wird auf die Möglichkeit eines befreienden Konzernabschlusses nach § 264b HGB hingewiesen und aufgezeigt, warum durch die verwirrende Darstellung des Eigenkapital- und Ergebnisausweises bei einem Konzernabschluss der Komplementär-GmbH i.d.R. die Absicht besteht, eine Konzernrechnungslegungspflicht der Komplementär-GmbH zu vermeiden. Die Arbeit schließt mit einem Fazit und gibt einen Ausblick auf die Rechtslage nach dem BilRuG.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Begriff und Erscheinungsformen der GmbH & Co. KG

2.1 Normalstatut und personenverschiedene Gesellschafter-struktur

2.2 Normalstatut und personenidentische Gesellschafterstruktur

3. Konzernrechnungslegungspflicht der GmbH & Co. KG ?

3.1 Beherrschender Einfluss des Mutterunternehmens

3.2 Anwendung auf die Erscheinungsformen der GmbH & Co. KG

3.2.1 Normalstatut und personenverschiedene Gesellschafter-struktur

3.2.2 Normalstatut und personenidentische Gesellschafter-struktur

3.2.3 Zwischenergebnis

3.3 Befreiender Konzernabschluss nach § 264b HGB

3.4 Eigenkapital- und Ergebnisausweis im Konzernabschluss der Komplementär-GmbH

4. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Konzernrechnungslegungspflicht für die Rechtsform der GmbH & Co. KG. Dabei liegt der Fokus primär auf der Frage, ob das Mutter-Tochter-Verhältnis zwischen der Komplementär-GmbH und der KG eine Aufstellungspflicht nach § 290 HGB begründet und welche Auswirkungen unterschiedliche Gesellschafterstrukturen auf die Bilanzierung haben.

  • Rechtsformspezifische Ausgestaltung der GmbH & Co. KG
  • Analyse der Tatbestandsvoraussetzungen für beherrschenden Einfluss (§ 290 HGB)
  • Differenzierung zwischen personenverschiedenen und personenidentischen Strukturen
  • Möglichkeiten und Voraussetzungen für einen befreienden Konzernabschluss (§ 264b HGB)
  • Problematiken beim Eigenkapital- und Ergebnisausweis im Konzernabschluss

Auszug aus dem Buch

3.1 Beherrschender Einfluss des Mutterunternehmens

Anders als das Aktienrecht enthält das HGB keine Legaldefinition des Begriffs des Konzerns wie etwa in § 18 AktG, sondern macht die Konzernrechnungslegungspflicht vom Bestehen bestimmter Mutter- / Tochterverhältnisse abhängig. § 290 Abs. 1 und Abs. 2 HGB stellen seit dem BilMoG auf das Kriterium eines beherrschenden Einflusses eines Mutterunternehmens auf ein TU zur Begründung eines Mutter-Tochterverhältnisses ab.

Nach der abstrakten Regelung des § 290 Abs. 1 HGB ist ein Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, wenn das MU die Möglichkeit besitzt, unmittelbar oder mittelbar beherrschenden Einfluss auf ein anderes Unternehmen auszuüben. Dabei ist unerheblich, ob der beherrschende Einfluss auch tatsächlich ausgeübt wird. Der Begriff des beherrschenden Einflusses wurde im HGB nicht legaldefiniert. Nach DRS 19.11 und der Gesetzesbegründung zum BilMoG liegt ein beherrschender Einfluss dann vor, wenn ein Unternehmen unmittelbar oder mittelbar die Möglichkeit besitzt, alle wesentlichen Entscheidungen der Finanz- und Geschäftspolitik eines anderen Unternehmens dauerhaft durchzusetzen, um aus dessen Tätigkeit Nutzen zu ziehen. Die Gesetzesbegründung sei jedoch insoweit missverständlich, da das Kriterium der Nutzenziehung kein eigenständiges Tatbestandsmerkmal eines Mutter-/Tochter Verhältnisses nach § 290 Abs. 1 S. 1 HGB darstelle.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Darstellung der Problemstellung hinsichtlich der Konzernrechnungslegungspflicht bei GmbH & Co. KGs und Einordnung in den gesetzlichen Rahmen.

2. Begriff und Erscheinungsformen der GmbH & Co. KG: Erläuterung der rechtlichen Struktur, insbesondere der Unterschiede bei der Zusammensetzung des Gesellschafterkreises.

3. Konzernrechnungslegungspflicht der GmbH & Co. KG ?: Detaillierte Untersuchung des § 290 HGB in Bezug auf die Beherrschung durch die Komplementär-GmbH sowie die praktische Behandlung in der Rechnungslegung.

4. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung der rechtlichen Lage und Ausblick auf die Relevanz der Befreiungsvorschriften unter Berücksichtigung der Gesetzesentwicklung.

Schlüsselwörter

GmbH & Co. KG, Konzernrechnungslegung, HGB, § 290, Komplementär-GmbH, Mutterunternehmen, Beherrschender Einfluss, Normalstatut, Einheitsgesellschaft, § 264b, Konzernabschluss, Eigenkapitalausweis, Fremdanteile, Publizitätspflicht, Bilanzrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine GmbH & Co. KG verpflichtet ist, einen Konzernabschluss zu erstellen, wobei insbesondere der Einfluss der Komplementär-GmbH analysiert wird.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Untersuchung abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die Rechtsstruktur der GmbH & Co. KG, die Anwendung der Paragraphen zur Konzernrechnungslegung des HGB sowie Abgrenzungsfragen bei verschiedenen Gesellschafterkonstellationen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, wer innerhalb der GmbH & Co. KG – die Komplementär-GmbH oder die KG selbst – im Rahmen einer Konzernstruktur zur Rechnungslegung verpflichtet ist.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer juristisch-ökonomischen Analyse der maßgeblichen HGB-Vorschriften, ergänzt durch die Auswertung einschlägiger Kommentarliteratur und Stellungnahmen zur Rechnungslegung (DRS).

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Anwendung des § 290 HGB auf unterschiedliche Erscheinungsformen der GmbH & Co. KG und den Problemen bei der bilanziellen Darstellung der Eigenkapitalanteile.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Kern der Arbeit zusammenfassen?

Konzernrechnungslegung, GmbH & Co. KG, Konzernabschluss, § 290 HGB und Beherrschungsbegriff stehen im Mittelpunkt.

Welche Rolle spielt die „Einheitsgesellschaft“ in diesem Kontext?

Die Einheitsgesellschaft wird als eine spezielle Erscheinungsform diskutiert, bei der die wechselseitige Beteiligung von KG und Komplementär-GmbH die Konzernzurechnung maßgeblich beeinflusst.

Welche Bedeutung kommt dem befreienden Konzernabschluss nach § 264b HGB zu?

Die Norm bietet eine Wahlmöglichkeit, um die Konzernabschlusspflicht bei betroffenen Personenhandelsgesellschaften zu umgehen, findet jedoch laut der Studie in der Praxis nur eingeschränkte Anwendung.

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Details

Title
Konzernrechnungslegungspflicht bei der GmbH & Co. KG
Course
Konzernrechnungslegung
Grade
1,3
Author
Felix Knaak (Author)
Publication Year
2016
Pages
24
Catalog Number
V1328795
ISBN (eBook)
9783346816238
ISBN (Book)
9783346816245
Language
German
Tags
konzernrechnungslegungspflicht gmbh
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Felix Knaak (Author), 2016, Konzernrechnungslegungspflicht bei der GmbH & Co. KG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1328795
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