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Auswirkungen der Borderline-Persönlichkeitsstörung auf Suizidalität

Title: Auswirkungen der Borderline-Persönlichkeitsstörung auf Suizidalität

Term Paper , 2023 , 12 Pages

Autor:in: Marie Josefine Grabner (Author)

Psychology - Clinical Psychology, Psychopathology, Prevention
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Diese Arbeit soll das Ausmaß einer Borderline-Persönlichkeitsstörung verdeutlichen, indem eine Verbindung zu suizidalem Verhalten überprüft wird. Im Anschluss wird die dialektisch-behaviorale Therapie für BPS-Patienten erläutert, und analysiert, inwiefern diese Therapie suizidale Gedanken und Suizidversuche bei Patienten mit BPS verhindern kann. Das Fazit soll die vorangegangenen Studien nochmal aufgreifen und final den Zusammenhang zwischen BPS und Suizidalität erläutern.

In der Altersgruppe der 15- bis 25-jährigen in Deutschland ist Suizid die zweithäufigste Todesursache. Die Anzahl der
Selbsttötung der Jugendlichen nahm von 1980 (740 Suizide) bis 1990 (281 Suizide) deutlich ab. Das Statistische Bundesamt (2004) verzeichnet von 1990 bis heute ein konstantes Niveau der Suizide bei Jugendlichen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Störungsbild Borderline-Persönlichkeitsstörung

3 Symptomatik

4 Suizidalität

4.1 Suizidmethoden

4.2 Suizidalität und psychische Krankheit

5 Dialektisch Behaviorale Therapie

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit hat zum Ziel, das Ausmaß der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) zu verdeutlichen, indem der Zusammenhang zwischen BPS und suizidalem Verhalten analysiert wird. Zudem untersucht die Arbeit, inwiefern die dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) dazu beitragen kann, suizidale Gedanken und Suizidversuche bei betroffenen Patienten effektiv zu verhindern.

  • Charakteristika und Entstehungsmodell der Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Symptomatik und psychische Dynamiken bei BPS-Patienten
  • Theoretische Einordnung und Risikofaktoren von Suizidalität
  • Analyse von Suizidmethoden und Zusammenhängen zu psychischen Erkrankungen
  • Grundlagen und Wirkungsweise der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT)

Auszug aus dem Buch

4 Suizidalität

Suizidalität „umfasst psychopathologische Phänomene, die von Lebensüberdruss, Suizidideationen (Gedanken an und Vorstellungen vom eigenen Tod, aber auch Abwägen und Planen eines Suizides), ambivalenten Suizidversuchen, Suizidversuchen bis hin zum vollendeten Suizid reichen“ (Hennings, 2021, S. 287). Durch das menschliche Handlungsvermögen haben wir die Möglichkeit über den eigenen Tod nachzudenken, sowie den eigenen Tod aktiv herbeizuführen. Jeder Mensch kann also Suizidgedanken entwickeln und diese Überlegungen auch umsetzen. Viele Betroffene sind verzweifelt und der Spielraum der Handlungsmöglichkeiten engt sich erheblich ein. Mit dem Suizid eröffnet sich ein neuer Weg dieser aussichtslosen Realität zu entfliehen. Mit diesem Wissen kann nicht genau gesagt werden, ob Suizid das Ende einer krankhaften Entwicklung oder ein schmerzlicher Ausdruck persönlicher Freiheit ist.

Da Suizidalität das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels neurobiologischer, psychologischer und sozialer Faktoren darstellt gibt es keine einheitliche Theorie (vgl. Stein, 2019, S. 81f.).

Nur unter Berücksichtigung der Gesamtpersönlichkeit, der Belastung und der jeweils individuellen psychosozialen Situation kann Suizidalität verstanden werden. Es zeigt sich, dass es viele Menschen gibt, die auf Grund einer akuten psychosozialen Krisensituation sehr ernsthaft suizidal werden, für die dies aber die einzige suizidale Episode im Leben bleibt. Krisen werden durch äußere belastende Ereignisse wie Todesfälle, Trennungen, Krankheitsdiagnosen oder plötzlichen Arbeitsplatzverlust ausgelöst. Das Befinden Betroffener verschlechtert sich und die Situation spitzt sich rasch zu. Bewältigungsmöglichkeiten, die sonst zur Verfügung stehen, gehen verloren. Es entwickeln sich Gefühle von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit und verschiedene psychische und physische Symptome. Selbstwert und Identität sind in Frage gestellt und das normale psychische Funktionsniveau ist erheblich beeinträchtigt. Eine suizidale Handlung kann Betroffenen dann als letzter Ausweg erscheinen (vgl. Sonneck, 2016, S.220).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Suizidproblematik bei Jugendlichen in Deutschland und stellt die Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen Borderline-Persönlichkeitsstörung und suizidalem Verhalten.

2 Störungsbild Borderline-Persönlichkeitsstörung: Dieses Kapitel erläutert die klinische Definition der Borderline-Störung gemäß ICD-10 und stellt das neurobehaviorale Entstehungsmodell vor.

3 Symptomatik: Hier werden die Kernsymptome wie das Gefühl chronischer innerer Leere, Störungen der Impulskontrolle und zwischenmenschliche Beziehungsprobleme detailliert beschrieben.

4 Suizidalität: Das Kapitel definiert den Begriff der Suizidalität, analysiert gängige Suizidmethoden und beschreibt den komplexen Zusammenhang zwischen chronischer Suizidalität und psychischen Erkrankungen.

4.1 Suizidmethoden: Dieser Unterpunkt befasst sich mit den in Studien identifizierten Methoden von Suiziden bei Jugendlichen und analysiert die Gründe für die Wahl spezifischer Vorgehensweisen.

4.2 Suizidalität und psychische Krankheit: Hier wird der Zusammenhang zwischen rechtsmedizinischen Befunden, vorangegangenen Suizidversuchen und zugrunde liegenden psychiatrischen Diagnosen diskutiert.

5 Dialektisch Behaviorale Therapie: Das Kapitel stellt die DBT als evidenzbasierte Behandlungsmethode vor und erläutert ihre Struktur sowie die Vermittlung von Verhaltensfertigkeiten.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und fordert den Ausbau von Suizidpräventionsprogrammen sowie eine stärkere Berücksichtigung der Postvention.

Schlüsselwörter

Borderline-Persönlichkeitsstörung, BPS, Suizidalität, Suizidprävention, Dialektisch-Behaviorale Therapie, DBT, Affektregulation, Impulskontrolle, Selbstverletzendes Verhalten, Chronische Suizidalität, Psychische Instabilität, Krisenintervention, psychische Erkrankung, Symptomatik, Suizidrisiko

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit untersucht die Zusammenhänge zwischen der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) und dem Auftreten von suizidalem Verhalten bei Betroffenen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themen umfassen die Definition und Symptomatik der BPS, die wissenschaftliche Einordnung von Suizidalität sowie die Anwendung der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) zur Suizidprävention.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, das Ausmaß der BPS zu verdeutlichen und zu analysieren, ob und wie die DBT dazu beitragen kann, suizidale Gedanken und Handlungen bei Patienten zu reduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, bei der aktuelle Studien, Klassifikationssysteme wie ICD-10 und therapeutische Modelle ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden das Störungsbild, Symptome wie das Gefühl der inneren Leere, das Phänomen Suizidalität mit seinen Risikofaktoren und die manualisierte Therapieform DBT ausführlich dargestellt.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Borderline-Persönlichkeitsstörung, Suizidprävention, Dialektisch-Behaviorale Therapie, Impulskontrolle und emotionale Regulation geprägt.

Was besagt das Problemlöse-Modell der Suizidalität?

Das Modell verdeutlicht, dass suizidgefährdete Personen Suizid oft als vermeintliche „Lösung“ einer ausweglosen Lebenssituation betrachten, und betont die Notwendigkeit, durch Therapie alternative Bewältigungsstrategien zu erlernen.

Welche Rolle spielt die dialektische Balance in der DBT?

Die DBT zielt darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen extremen Verhaltensmustern – etwa zwischen extremer Affektkontrolle und emotionalem Ausbruch – zu finden, um das Spannungsniveau der Patienten dauerhaft zu senken.

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Details

Title
Auswirkungen der Borderline-Persönlichkeitsstörung auf Suizidalität
College
University of Applied Sciences Hamburg
Author
Marie Josefine Grabner (Author)
Publication Year
2023
Pages
12
Catalog Number
V1331224
ISBN (PDF)
9783346822574
ISBN (Book)
9783346822581
Language
German
Tags
Suizidalität Borderline
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marie Josefine Grabner (Author), 2023, Auswirkungen der Borderline-Persönlichkeitsstörung auf Suizidalität, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331224
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