In diesem Projektbericht werden Techniken, methodische Überlegungen und ein Lehrverlauf im Stand-Up-Paddling dokumentiert. Hierzu muss der Vollständigkeit halber im Voraus eine kurze Übersicht über Ausrüstung, Reviertypen und den Sicherheitsaspekten erfolgen.
Neben Holz, Carbon und Hartschaumplatten gibt es seit einiger Zeit auch Inflatables, aufblasbare SUP Boards, die nach wenigen Minuten mit einer Handpumpe genauso groß und stabil werden wie die anderen Konstruktionsweisen. Daneben unterteilt Barth (2017) SUP Boards in Klassen, die je nach Form einen bestimmten Zweck erfüllen. Als Allrounder werden die typischen Einsteigermodelle bezeichnet, da sie mit ihren weichen Kanten und ihrer gerundeten Form eine ausgeglichene Fahrweise ermöglichen.
Inhaltsverzeichnis
1 Grundlegendes zum Stand-Up-Paddling
2 Beschreibung der Techniken und Varianten beim Stand-Up-Paddling
2.1 Aufsteigen und Aufstehen
2.2 Grundlegende Paddeltechniken
2.3 Spezielle Paddeltechnik
2.4 Standwaage auf dem SUP Board
3 Methodische Überlegungen
3.1 Ziel der Lerneinheit
3.2 Methodischer Aufbau der Lerneinheit
3.3 Lernhindernisse und deren Bewältigung
3.4 Ergebnis des Lernprozesses und persönliche Eindrücke
4 Betrachtung im schulischen Kontext
5 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dokumentiert eine methodisch angeleitete Lerneinheit im Stand-Up-Paddling, mit dem Ziel, einer Anfängerin die grundlegenden Techniken sowie Sicherheitsaspekte dieser Sportart sicher und effizient zu vermitteln.
- Grundwissen zu Ausrüstungstypen (Allrounder, Cruiser, etc.) und deren spezifischen Einsatzgebieten.
- Methodische Vermittlung von Aufstiegstechniken in flachem und tiefem Wasser.
- Detaillierte Analyse der Paddelphasen (Catch, Power, Exit, Recovery) und Kurskorrekturmanöver.
- Didaktische Aufarbeitung von Lernhindernissen und pädagogische Reflexion der Rolle als Sportlehrkraft.
- Einschätzung der Integration des Stand-Up-Paddlings in den schulischen Sportunterricht.
Auszug aus dem Buch
2.2 Grundlegende Paddeltechniken
Balanciert man nun auf seinem Board, steht als Nächstes der Paddelzug an. Bücking und Mohr, Inhaber einer Surfschule am Kemnader See: „Beim SUP besteht jeder Paddelschlag aus vier Phasen“ (2018, S.368). Der einfache „Basis-Schlag“ beginnt mit der Eintauchphase (Catch). Dabei wird der Oberkörper nach vorne gebeugt und das Paddel nah am Bug ins Wasser getaucht, um die anschließende Durchzugsphase (Power) zu verlängern. Das Paddel wird vom Bug bis ungefähr zu den Füßen nah am Board vorbeigezogen. In der Ausholphase (Exit) wird das Paddel so gedreht, dass es parallel zum Board steht und erst dann aus dem Wasser gehoben. Diese Drehung verhindert Widerstand und das Abbremsen des Boards. In der letzten Phase, der Vorholphase (Recovery), wird das Paddel wieder Richtung Bug geschwungen und dabei so gedreht, dass das Paddelblatt waagerecht eingetaucht werden kann. Danach beginnen die Phasen wieder von vorne (siehe Abb. 3.).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Grundlegendes zum Stand-Up-Paddling: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über Materialkunde, verschiedene Board-Klassen und wichtige Sicherheitsaspekte beim Stand-Up-Paddling.
2 Beschreibung der Techniken und Varianten beim Stand-Up-Paddling: Es werden konkrete Bewegungsabläufe für das Aufsteigen, verschiedene Paddeltechniken sowie die Standwaage erläutert.
3 Methodische Überlegungen: Hier wird der Lehr-Lern-Prozess einer praktischen SUP-Einheit dokumentiert, inklusive Zielsetzung, methodischer Durchführung und Reflexion der Lernergebnisse.
4 Betrachtung im schulischen Kontext: Dieses Kapitel diskutiert die Möglichkeiten und Herausforderungen der Implementierung von SUP in den Sportunterricht und verknüpft sie mit den Anforderungen des Lehrplans.
5 Fazit: Eine persönliche Reflexion des Autors über den eigenen Lernprozess und die Vorteile einer angeleiteten SUP-Ausbildung gegenüber dem autodidaktischen Lernen.
Schlüsselwörter
Stand-Up-Paddling, SUP Board, Paddeltechnik, Basis-Schlag, Pivot-Turn, Standwaage, Lerneinheit, Wassersport, Sicherheitsaspekte, Instruktion, Sportunterricht, Erlebnispädagogik, Koordinationsvermögen, Inflatables, Anfängerschulung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Vermittlung von Stand-Up-Paddling-Techniken an eine unerfahrene Person und dokumentiert dies als methodisches Lehr-Lern-Projekt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen Ausrüstungskunde, Bewegungsabläufe auf dem Board, sicherheitsrelevante Aspekte auf dem Wasser sowie pädagogische Reflexionen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die strukturierte Einweisung einer Anfängerin in die grundlegenden Fertigkeiten des Stand-Up-Paddlings sowie die Dokumentation dieses Prozesses.
Welche wissenschaftliche oder pädagogische Methode wird verwendet?
Es wird ein lerntheoretischer Ansatz verfolgt, bei dem sowohl Trockenübungen an Land als auch praktische Übungen auf dem Wasser in Teillernschritten angewendet werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen als auch die detaillierte Durchführung der Lerneinheiten inklusive der Korrektur von Lernhindernissen beschrieben.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Stand-Up-Paddling, Paddeltechnik, Pivot-Turn, Sicherheitsaspekte, Instruktion und Lehr-Lern-Einheit.
Wie überwindet die Schülerin ihre Angst vor dem Wasser?
Durch das gezielte Hineinfallenlassen während der ersten Übungsphase verlor die Schülerin ihre Angst, was zu einer deutlich entspannten Haltung auf dem Board führte.
Welche Bedeutung hat die "Standwaage" in diesem Kontext?
Die Standwaage dient als koordinative Herausforderung und akrobatische Übung, die Gleichgewicht und Standfestigkeit auf dem SUP Board fördern soll.
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- Anonym (Author), 2020, Projektbericht zur Basisqualifikation in Sport, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1331417