Die Art und Weise wie Menschen zusammenleben und wirtschaften wurde durch die Digitalisierung und die Entstehung der ersten Website im Jahr 1991 maßgeblich geprägt. Als Folge der Digitalisierung wird die digitale Transformation hauptsächlich von Unternehmen, Konsumenten und der Entwicklung digitaler Tools vorangetrieben. Die Digitalisierung betrifft dabei alle Branchen und Bereiche des Lebens und enthält dabei viele Chancen und Risiken. In diesem Zusammenhang werden Unternehmen und Konsumenten mit Herausforderungen wie Schnelligkeit, Komplexität, Interdisziplinarität und Globalität konfrontiert. Nicht nur die Veränderungen der Produkte eines Unternehmens sind im Zuge der Digitalisierung gemeint, es geht vielmehr um die digitale Transformation der gesamten Unternehmensorganisation.
Inhaltsverzeichnis
1 Digitalisierung
1.1 Definition Digitalisierung
1.2 Ubiquitous Computing
1.3 Internet der Dinge und Dienste (IoTS)
1.4 Big Data
1.5 Cyber-Physische-Systeme
2 Digitalisierung der Logistik
2.1 8 Richtigen der Logistik
2.2 Digitalisierung und Logistik 4.0
2.3 Anforderung an Wandlungsfähigkeit
3 Digitalisierung
3.1 Digitale Transformation
3.2 Entwicklung der industriellen Revolution 1.0 - 4.0
3.3 Abgrenzung Digitalisierung, digitale Transformation und Industrie 4.0
3.4 Entwicklung der Industrie 1.0 – 4.0 technologischer Wandel in der Produktion
3.5 Cybersecurity
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit befasst sich mit der weitreichenden Bedeutung der Digitalisierung für die Logistik und Produktionsbranche. Zentral ist dabei die Untersuchung, wie technologische Fortschritte wie Industrialisierung 4.0, cyber-physische Systeme und Big Data die Wertschöpfungskette und Geschäftsmodelle transformieren.
- Grundlagen der Digitalisierung und technologische Treiber
- Die Rolle von Industrie 4.0 und der Logistik 4.0 bei der Transformation von Prozessen
- Anforderungen an Wandlungsfähigkeit moderner Produktionsumgebungen
- Sicherheitsrelevante Aspekte und Herausforderungen durch Cybersecurity
Auszug aus dem Buch
1.2 Ubiquitous Computing
Ubiquitous Computing beschreibt nicht speziell eine Technologie, vielmehr die Allgegenwärtigkeit der Informationsverarbeitung. Dabei werden Informations- und Kommunikationstechnologien zur Effizienz- und Effektivitätssteigerung in diverse Gegenstände integriert, die die Umwelt erfassen, untereinander kommunizieren und zentralen Kontakt zu einem Rechner aufnehmen. Dies ist mithilfe von Mikroelektronik wie, Sensoren, Prozessoren, Kommunikationsmodulen und Speicherbausteinen, möglich. Durch den Einsatz und die Vernetzung der, mit Informationstechnologie ausgestatteten, smarten Gegenstände über das Internet, entsteht die erste Phase der technologischen Entwicklung von Industrie 4.0, das sogenannte „Ubiquitous Computing“. Abbildung 2 gibt einen Überblick über die Entwicklung der Computertechnik von Großrechnern bis hin zu kleinen, intelligenten Objekten und Produkten.
Zum besseren Begriffsverständnis wird die RFID-Technologie als Beispiel genommen. Bei der RFID-Technologie handelt es sich um eine Technologie, die eine kontaktlose und umfassende Identifizierung von Gegenständen und der Erfassung von Daten ermöglicht. Das RFID-System besteht aus drei Komponenten, dazu gehört der Rechner, ein Lesegerät und ein RFID-Transponder, der auch als Tag bezeichnet wird. Dieser Tag ist einem Gegenstand, zum Beispiel an einer Ware oder einem Container befestigt. Durch die Verwendung magnetischer und elektromagnetischer Felder erfolgt eine Datenübertragung und Energieversorgung zwischen dem Transponder und Lesegerät. Im nächsten Schritt sendet das Lesegeräte die empfangenen Daten an den Transponder und empfängt Informationen von diesem, sobald der Transponder in die entsprechende Näher kommt. Diese Daten werden anschließend durch die Computerapplikation ausgewertet.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Digitalisierung: Einführung in die Begrifflichkeiten und Grundlagen der Digitalisierung, einschließlich der Entwicklung von Anwendungen wie Ubiquitous Computing und Big Data.
2 Digitalisierung der Logistik: Analyse der Transformation logistischer Prozesse durch Digitalisierung und Erläuterung der "8 Richtigen der Logistik" sowie der Logistik 4.0.
3 Digitalisierung: Vertiefung in die digitale Transformation, die historische Entwicklung der industriellen Revolution bis hin zur Industrie 4.0, sowie die Bedeutung von Cybersecurity.
Schlüsselwörter
Digitalisierung, Logistik 4.0, Industrie 4.0, Digitale Transformation, Ubiquitous Computing, Internet der Dinge, Big Data, Cyber-Physische Systeme, Wandlungsfähigkeit, Cybersecurity, Smart Factory, Wertschöpfungskette, RFID, Prozessoptimierung, Automatisierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Wandel durch die Digitalisierung und deren Einfluss auf die Logistik- und Produktionslandschaften im Rahmen von Industrie 4.0.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die Definition der Digitalisierung, die Entwicklung der industriellen Revolutionen, digitale Transformation, logistische Grundprinzipien sowie IT-Sicherheitsaspekte.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie technologische Vernetzung und Digitalisierung die Effizienz, Flexibilität und Wandlungsfähigkeit von Unternehmen steigern können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Konzepte und Definitionen im Kontext der Wirtschaftswissenschaften und Informatik.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil erörtert die technologischen Bausteine von Industrie 4.0, die spezifische Transformation der Logistikprozesse und die Notwendigkeit der Resilienz gegenüber Cyber-Bedrohungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Industrie 4.0, Digitalisierung, Logistik 4.0, Big Data und Cyber-physische Systeme.
Welche Rolle spielen Cyber-physische Systeme (CPS) für die Produktion?
Sie bilden die intelligente Basis, indem sie Software und Hardware zu komplexen Verbünden verknüpfen, die eigenständig Daten erfassen und Prozesse steuern können.
Warum ist Cybersecurity für die Logistik 4.0 so kritisch?
Durch den hohen Vernetzungsgrad entlang der Wertschöpfungskette steigt die Angriffsfläche für Cyber-Kriminalität, was den Schutz von Unternehmensdaten und Infrastrukturen essenziell macht.
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- Anonym (Autor:in), 2022, Digitale Transformation in Logistik und Industrie. Entwicklung der Digitalisierung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1337337