Die Soziologie und das Soziale

Eine Erklärung der bislang vergeblichen Versuche einer adäquaten Bestimmung des Gegenstandes der Soziologie


Fachbuch, 2009

106 Seiten


Leseprobe

Gliederung

A. Zur Problemstellung
I. Webers Ansicht zur Analyse sozialer Erscheinungen
II. Webers Ansicht zur Qualität eines Vorganges

B. Zur begrifflichen Bestimmung des Sozialen
I. Zum Sachstand
II. Die Notwendigkeit des neuen Begriffs der Soziologie
1. am Beispiel der sozialen Schichten
a. allgemeine Betrachtung
b. soziale Schichten
2. die logische Klasse der sozialen Erscheinungen
3. der soziale Konflikt
4. das Soziale als durch die Gesellschaft bedingt?
a. Ansicht Webers
b. Ansicht Comtes
c. zur Begriffsentstehung
d. kritische Betrachtung
e. Ansicht Tönnies
f. Ergebnis

C. Die Gegenstandsbestimmung der Soziologie durch Simmel
I. die praktische Notwendigkeit des menschlichen Erkennens
II. Simmels Gegenstandsbestimmung der Soziologie
1. Simmels Bestimmung der disziplinären Spezifik der Soziologie
a. die Abstraktion des Gesellschaftsbegriffs
b. das von Simmel gefasste „Soziale“
c. Simmels Begriff der Vergesellschaftung
aa. Ideologische Grundlagen
bb. Wesen der Vergesellschaftung
d. Simmels Prozess der Vergesellschaftung
e. Simmels Formen der Vergesellschaftung

D. Die bloße Umetikettierung der Gesellschaftswissenschaft zur Soziologie durch Weber
I. Webers Begriff des Sozialen
II. zur Wissenschaftsbezeichnung „Soziologie“

E. Die Herausarbeitung des Gesellschaftlichen durch Durkheim
I. zum Bedeutungsunterschied
II. zur fehlerhaften Übersetzung Königs
III. Durkheims Wesensbestimmung des Gesellschaftlichen
1. Durkheims „gesellschaftliche Tatbestände“
2. zum Problem der „Zwänge“
3. die gesellschaftlichen Tatbestände als Verhaltensbedingungen
4. die gesellschaftlichen Tatbestände als Bestandteile der objektiven Realität
5. das äußere gesellschaftliche Milieu
IV. Webers Wesensbestimmung der Soziologie

Vorwort

Für die unermüdliche Hilfe und die konstruktive Unterstützung möchte ich an dieser Stelle sowohl Frau Dr. Angela Michaelis als auch meinem Sohn Oliver Michaelis ganz herzlich danken.

Berlin, den 15.09.2009 Dr. Holger Michaelis

Literaturverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

A. Zur Problemstellung

Die Wissenschaftsbezeichnung Soziologie wurde erstmals 1839 von Auguste Comte[1] zur eindeutigen Bezeichnung jener Wissenschaft eingeführt, die „sich auf das positive Studium der sämtlichen sozialen Erscheinungen zugrundeliegenden Gesetze bezieht.“[2]

Ausgehend von dieser Kennzeichnung der Wissenschaft als Soziologie, also als Sociologie, d.h. Wissenschaft des Sozialen zu sein, muss es nicht wenigen Studenten der Soziologie als ebenso kurios wie fragwürdig erscheinen, wenn einer ihrer heutigen Professoren als Verfasser eines Lehrbuches der Soziologie die Frage „Was ist Soziologie?“ wie folgt zu beantworten beginnt:

„Die Soziologie ist ein schwieriges Fach und Soziologen sind gewöhnlich nur in wenigen Dingen einer Meinung. Aber die in der Überschrift dieses Kapitels (Was ist Soziologie?) gestellte Frage dürften die meisten von ihnen einhellig beantworten: Sie dürften, wie Raymond Boudon[3] unter Berufung auf Raymond Aron[4] vermutet „in einem Punkt übereinstimmen: in der Schwierigkeit, die Soziologie zu definieren.“[5]

Dieses tatsächlich allen Soziologen bekannte Problem ist kein Zufall, sondern die unausweichliche Folge des den Soziologen eigenen Unvermögens, das Wesen der sozialen Erscheinungen und damit auch das des Sozialen zu erfassen.

Weniger provokant formulierte dagegen Max Weber[6] letztere Feststellung so:

„Es ist nun kein Zufall, dass der Begriff des Sozialen, der einen ganz allgemeinen Sinn zu haben scheint, sobald man ihn auf seine Verwendung hin kontrolliert, stets eine durchaus spezifisch gefärbte Bedeutung in sich trägt; das „allgemeine“ beruht bei ihm tatsächlich in nichts anderem als eben in seiner Unbestimmtheit. Er bietet eben, wenn man ihn in seiner allgemeinen Bedeutung nimmt, keinerlei spezifische Gesichtspunkte“, unter denen man die Bedeutung bestimmter Kulturelemente beleuchten könnte.“[7]

Webers Feststellung, dass der Begriff des Sozialen stets eine durchaus spezifisch „gefärbte“ Bedeutung in sich trägt, besagt zunächst einmal „nur“, dass der Begriff des Sozialen sozial mehrdeutig, also nicht eindeutig und in diesem Sinn unbestimmt ist.

Diese Unbestimmtheit aber kann nur zwei Gründe haben. Einerseits den, dass der Begriff des Sozialen bislang immer nur probleminadäquat zu bestimmen versucht wurde. Und andererseits den, dass der als Soziales bezeichnete Sachverhalt selbst nichts Objektives ist, wodurch er auch keiner objektiven Bestimmung und Analyse sowie Erkenntnis zugänglich sein kann.

Letzteres unterstellt Weber, wenn er zum Ausdruck bringt:

„Es gibt keine schlechthin objektive wissenschaftliche Analyse der sozialen Erscheinungen unabhängig von speziellen und einseitigen Gesichtspunkten, nach denen sie ausdrücklich oder stillschweigend, bewußt oder unbewußt ausgewählt und analysiert werden.“[8]

Gemäß den philosophischen Grundlagen und Intentionen des von Max Weber vertretenen Neukantianismus[9] soll seine Aussage, dass es keine objektive wissenschaftliche Analyse sozialer Erscheinungen gibt, folgendes besagen:

Es kann keine objektive wissenschaftliche Analyse sozialer Erscheinungen geben. Mithin ist eine objektive wissenschaftliche Analyse sozialer Erscheinungen etwas gänzlich Unmögliches.

Da die von Weber behauptete Unmöglichkeit einer objektiven wissenschaftlichen Analyse das den Soziologen attestierte Unvermögen hinsichtlich einer eindeutigen Bestimmung des Sozialen erklären würde, macht sich zunächst ein Eingehen auf den von Weber angeführten Grund dieser von ihm behaupteten Unmöglichkeit erforderlich.

I. Webers Ansicht zur Analyse sozialer Erscheinungen

Auszugehen ist hierzu von seiner Feststellung: „Während für die Astronomie die Weltkörper nur in ihren quantitativen Beziehungen für unser Interesse in Betracht kommen, ist die qualitative Färbung der Vorgänge das, worauf es uns in der Sozialwissenschaft ankommt.“[10]

Soziologen nach Weber dürfte auch kaum seine nachfolgende Aussage entgangen sein:

„Die Qualität eines Vorganges als sozialökonomischer Erscheinung ist nun nicht etwas, was ihm als solchen „objektiv“ anhaftet. Sie ist vielmehr bedingt durch die Richtung unseres Erkenntnis interesses, wie sie sich aus der spezifischen Kulturbedeutung ergibt, die wir dem betreffenden Vorgange im Einzelnen beilegen.“[11]

Im Gegensatz zu Max Weber betrachten die Soziologen vor und nach ihm die Qualität der sozialen Erscheinungen und Prozesse, soziale zu sein als eine diesen Erscheinungen oder Prozessen objektiv eigene oder – mit Weber gesprochen – als eine diesen Erscheinungen oder Prozessen objektiv „anhaftende“ Eigenschaft.

Nicht wenige Soziologen erblicken in der objektiven wissenschaftlichen Analyse und Erkenntnis der sozialen Erscheinungen bzw. des Sozialen den Gegenstand der Soziologie oder – unbestimmter formuliert – die eigentliche Aufgabe der Soziologie.

Folglich wäre Webers Aussage, dass es keine objektive Analyse und Erkenntnis sozialer Erscheinungen bzw. des Sozialen geben kann, im Hinblick auf die Soziologie oder in wissenschaftstheoretischer Hinsicht gleichbedeutend mit der Aussage, dass die Soziologen, etwas ewig Unmögliches oder Aussichtsloses zu leisten versuchen. Realiter jagen sie aber nur einer Fiktion, d.h. einer der Wirklichkeit nicht entsprechenden Annahme nach, weil die sozialen Erscheinungen bzw. das Soziale – Weber zufolge – nicht als etwas Objektives bestimmt und deshalb auch nicht als etwas Objektives zu fassen und zu verifizieren sind.

Die Schlussfolgerung, dass die Soziologie damit etwas ewig Unmögliches und Aussichtsloses zu leisten versucht, ergab sich als wissenschafts-theoretisch zwangsläufige Konsequenz der Feststellung Webers, dass es keine wissenschaftlich objektive Analyse und Erkenntnis sozialer Erscheinungen gibt bzw. geben kann.

Weber zufolge ist eine objektive Analyse und Erkenntnis sozialer Erscheinungen letztlich deshalb unmöglich und aussichtslos, weil die Eigenart dieser Erscheinungen soziale zu sein, also die Qualität des Sozialen diesen Erscheinungen oder Vorgängen nicht als solchen objektiv „anhaftet“, sondern durch die Richtung unseres Erkenntnisinteresses bedingt werde.

Wäre, wie er behauptete, die Qualität oder Eigenart einer Erscheinung oder eines Vorganges nichts, was ihr objektiv immanent oder – in Webers Terminologie – „anhaftet“, so bliebe ewig unerklärlich wie und warum eine objektiv qualitäts- bzw. eigenschaftslose Erscheinung überhaupt irgendein Erkenntnisinteresse auf sich ziehen bzw. irgendeine Bedeutung haben oder erlangen kann.

Der Wirklichkeit widersprechende Aussagen haben nun einmal die Eigenschaft, unhaltbar zu sein.

II. Webers Ansicht zur Qualität eines Vorganges

Nachdem Weber verkündete, dass die Qualität eines Vorganges nicht etwas ist, was ihm als solchem objektiv anhaftet, sondern diese vielmehr durch die Richtung unseres Erkenntnisinteresses bedingt sei, sieht er sich gezwungen festzustellen:

„Wo immer ein Vorgang des Kulturlebens in denjenigen Teilen seiner Eigenart, auf welchen für uns seine spezifische Bedeutung beruht, direkt oder in noch so vermittelter Weise an jenem Tatbestand verankert ist, da enthält er oder kann er wenigstens so weit dies der Fall ist, ein sozialwissenschaftliches Problem enthalten, d.h. eine Aufgabe für eine Disziplin, welche die Aufklärung der Tragweite jenes grundlegenden Tatbestandes zu ihrem Gegenstande macht.“[12]

Weber relativiert mit dieser Aussage nicht nur seine Begründung für die Unmöglichkeit einer objektiven Analyse und Erkenntnis der sozialen Erscheinungen bzw. des Sozialen, sondern er nimmt sie de facto auch zurück.

Folglich gibt es auch keinen Grund mehr für die Annahme, dass den Soziologen eine eindeutige Bestimmung des Gegenstandes der Soziologie bereits deshalb misslingen muss(te), weil sie die sozialen Erscheinungen bzw. das Soziale immer wieder als etwas Objektives unterstellen und zu fassen versuchen.

Gegen den letztlich auf Comte zurückgehenden Versuch, die Soziologie irgendwie als Wissenschaft der sozialen Erscheinungen bzw. des Sozialen bestimmen zu wollen, wendet Weber folgendes ein. Und zwar, dass dieses Vorhaben bzw. ein derartiger Versuch „an dem Fehler krankt, daß der Gesichtspunkt des ‚Sozialen’, also der Beziehung zwischen Menschen nur dann irgendwelche zur Abgrenzung wissenschaftlicher Probleme ausreichende Bestimmtheit besitzt, wenn er mit irgendeinem speziellen inhaltlichen Prädikat versehen ist.“[13]

„Sonst umfasst er, als Objekt einer Wissenschaft gedacht, [...] alle jene Disziplinen, die mit dem wichtigsten konstitutiven Elemente des Kulturlebens: dem Staat, und mit der wichtigsten Form seiner normativen Regelung: dem Recht sich beschäftigen.“[14]

Dieser Einwand Webers, demzufolge der Begriff des Sozialen keine eindeutige Bestimmung der Spezifik der Soziologie und ihrer Abgrenzung von anderen Disziplinen erlaube, ist nur solange richtig, solange mit der Thematisierung des Sozialen die Beziehungen zwischen Menschen thematisiert werden. Also solange der Begriff des Sozialen als abstraktive Verallgemeinerung der Beziehungen zwischen Menschen und somit bereits probleminadäquat verwendet wird.

An dieser Stelle ist auf Webers Feststellung zurückzukommen, „daß der Begriff des Sozialen, der einen ganz allgemeinen Sinn zu haben scheint, sobald man ihn auf seine Verwendung hin kontrolliert, stets eine durchaus besondere, spezifisch gefärbte, wenn auch meist unbestimmte Bedeutung an sich trägt; das allgemeine beruht bei ihm tatsächlich in nichts anderem als eben in seiner Unbestimmtheit.“[15]

Gleich, ob man den Begriff des Sozialen als einen bislang unbestimmten oder probleminadäquat bestimmten Begriff diagnostiziert, da auch von den gegenwärtigen, vor allem Max Webers Auffassungen kolportierenden Zinnen der Profession keine problemadäquate Begriffsbestimmung des Sozialen zu erwarten ist, haben wir uns jetzt mit dem Sozialen selbst zu befassen und hierbei den theoretischen Durchbruch zu leisten.

B. Zur begrifflichen Bestimmung des Sozialen

I. Zum Sachstand

In den voranstehenden Ausführungen wurde den Soziologen ein generelles Unvermögen attestiert, eine adäquate Begriffsbestimmung des Sozialen geben zu können.

Aus diesem Grunde ist es sinnlos, zur begrifflichen Bestimmung des Sozialen diesbezügliche Auffassungen vermeintlicher Klassiker oder anderer Vertreter der Soziologie zu kompilieren und somit nur Ideologisches und Inadäquates zu wiederholen.

Denn gesucht wird der problemadäquate und somit wissenschaftliche Begriff des Sozialen.

II. Die Notwendigkeit des neuen Begriffs der Soziologie

Erkenntnistheoretisch sind Begriffe ideelle Fixierungen von Invarianzen. Sie sind also Eigenschaften von Dingen oder Erscheinungen, die beim Übergang von einem Element einer logischen Klasse – hier der logischen Klasse der sozialen Erscheinungen – zu einem anderen Element dieser logischen Klasse sich unverändert wiederholen. Sie bleiben also invariant und sind somit für diese Klasse von Erscheinungen kennzeichnend.

Zum Auffinden der den sozialen Erscheinungen invarianten Eigenschaft bzw. Bestimmung haben wir also von der logischen Verallgemeinerung „das Soziale“ zunächst zu den sozialen Erscheinungen selbst zurückzugehen und danach zu fragen, aufgrund welcher Eigenschaft der sozialen Erscheinungen diese zur logischen Klasse der sozialen Erscheinungen zusammengefasst und im Begriff des Sozialen abstrakt verallgemeinert werden.

Zum Nachvollzug dieses Abstraktionsprozesses ist kein imaginärer Erkenntnisstand Null vorauszusetzen.

Die Rückkehr zum Konkreten beinhaltet die Forderung, von einigen sozialen Erscheinungen bzw. als soziale Erscheinungen charakterisierten Erscheinungen auszugehen und diese auf ihre qualitative Spezifik hin zu untersuchen.

Da die sozialen Erscheinungen selbst keiner Befragung unterziehbar sind, müssen wir uns eines Experteninterviews bedienen und die Soziologen befragen, warum sie die von ihnen betrachteten sozialen Erscheinungen stets und prononciert als soziale kennzeichnen.

1. am Beispiel der sozialen Schichten

Um eine konkrete soziale Erscheinung herauszugreifen.

Warum kennzeichnen die Soziologen die von ihnen analysierten sozialen Schichten ausdrücklich immer wieder als eben soziale Schichten und nicht einfach nur als Schichten?

a. allgemeine Betrachtung

Der Grund für diese attributive Kennzeichnung „soziale“ ist sofort einsichtig.

Bekannt ist, dass es neben den sozialen Schichten auch noch andere Arten von Schichten gibt, wie beispielsweise Erd- oder Luftschichten.

Diese sind natürliche, d.h. sowohl der Natur zugehörige als auch durch die Natur bedingte Schichten.

Die invariante Eigenschaft aller natürlichen Erscheinungen ist deren Bedingt- und Bestimmtsein durch die Natur.

Ehe die sozialtheoretisch relevanten Implikationen des soeben Gesagten expliziert werden, sollen diejenigen, die die Gegenüberstellung von natürlichen und sozialen Schichten als einen ebenso ungewöhnlichen wie eigenwilligen Ausgangspunkt zur Bestimmung des Sozialen ansehen, zunächst daran erinnert werden, dass die Verwendung des Terminus sozial zur Kennzeichnung der qualitativen Spezifik der sozialen Schichten selbst soziologiegeschichtliche Gründe bzw. Grundlagen hat.

Denn bei der soziologiegeschichtlichen Entwicklung der soziologischen Schichtungs- bzw. Stratifikationstheorie stand das geologische Schichtungsmodell der Erde Pate.

Anders ausgedrückt – die Begriffe soziale Schicht, soziale Schichtung oder soziale Stratifikation wurden soziologiegeschichtlich aus dem geologischen Begriff Stratum = Schicht abgeleitet.

b. soziale Schichten

Da aber die Schichten, mit denen sich die Soziologie befasst, völlig andersartig sind, ergab sich zwangsläufig die Notwendigkeit, die sozialen Schichten auch terminologisch gesondert als eben soziale, d.h. als nicht durch die Natur bedingte Schichten zu kennzeichnen.

Weil nun aber Termini – gemäß der Bedeutung des lateinischen Wortes terminus = Grenzzeichen oder Grenzstein sowie des Wortes terminare = abgrenzen – der Abgrenzung qualitativ verschiedener Erscheinungen bzw. Sachverhalte dienen, dient der Terminus sozial den Soziologen deshalb auch immer primär zur Kennzeichnung der qualitativen Spezifik. Diese sind als sozial charakterisierte Erscheinungen deshalb auch immer primär zur Kennzeichnung der qualitativen Eigenart bzw. Spezifik dieser Erscheinungen keine durch die Natur bedingten Erscheinungen.

Auf ihren Aussagegehalt hin reflektiert, ist dieser an sich trivialen Feststellung bereits mehr an soziologischem Grundlagenwissen zu entnehmen, als der Gesamtheit der unter dem Titel „Soziologie“ oder „moderne soziologische Theorie“ verkauften kurzlebigen Veröffentlichungen.

Denn die Aussage, dass die sozialen Schichten keine durch die Natur bedingten Schichten sind, impliziert de facto bereits eine andere Aussage.

Nämlich die, dass die sozialen Schichten hinsichtlich ihrer qualitativen Eigenart als durch die Gesellschaft bedingte Schichten aufzufassen sind.

Auf diesem Hintergrund erweisen sich die endlosen Diskussionen der Soziologen über eine theoretisch adäquate Bestimmung und Erklärung der sozialen Schichten und Schichtungen im Grunde „nur“ als ein Streit über das Problem, welche konkreten Gegebenheiten einer Gesellschaft die sozialen Schichten bedingen.

Kurz gesagt: als eine strittige Diskussion über die konkreten gesellschaftlichen Determinanten.

Da die sozialen Schichten in der vorliegenden Abhandlung nur als ein Element der zur logischen Klasse der sozialen Erscheinungen gehörenden Elemente in Betracht kamen und keine soziologische Abhandlung über die sozialen Schichten intendiert war, kann auch die Feststellung, dass unter Soziologen nicht die gesellschaftliche Bedingtheit der sozialen Schichten als solche, sondern nur deren konkretes Determinationsgefüge umstritten ist, hier nicht durch diesbezügliche Zitate belegt und sichtbar gemacht werden.

Zur Bestimmung des Sozialen wurde also der soziologischen Erkenntnis die Feststellung abgewonnen, dass soziale Schichten durch die Gesellschaft bedingte Schichten sind.

2. die logische Klasse der sozialen Erscheinungen

Um zu klären, ob diese Eigenschaft, durch die Gesellschaft bedingt, die im Begriff des Sozialen fixierte Invarianz aller sozialen Erscheinungen ist, haben wir jetzt zu anderen Elementen der logischen Klasse der sozialen Erscheinungen überzugehen.

Bei den sozialen Erscheinungen müsste sich dieses Bedingtsein durch die Gesellschaft wiederholen, wenn das Bedingtsein durch die Gesellschaft die allen sozialen Erscheinungen invariante und deshalb auch gemeinsame Eigenschaft ist, die der Begriff des Sozialen verallgemeinert und fixiert.

Um zu prüfen, ob das Bedingtsein durch die Gesellschaft die den sozialen Erscheinungen invariante Eigenschaft ist, ist ein anderes Element der zur logischen Klasse der sozialen Erscheinungen gehörenden Elemente zu betrachten.

Hierzu wählen wir die als soziale Unterschiede reflektierten Erscheinungen.

Bekanntermaßen sind „männlich“ und „weiblich“ keine sozialen, sondern natürliche, also durch die Natur bedingte Unterschiede. Und somit als durch die Natur bedingten, eben keine sozialen, d.h. keine durch die Gesellschaft bedingten, Unterschiede.

Anders bei den sozialen Unterschieden. Um die Erkenntnis des Sozialen auch hier wieder dem theoretischen Reflexionsvermögen neuimmatrikulierter Studenten der Soziologie anzupassen: Soziale Unterschiede manifestieren sich beispielsweise in der Tatsache, dass ein Mensch Pharao, also König und ein anderer Diener, also Sklave ist.

Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, dass der König von Geburt an zum König bestimmt ist, so ist dennoch das König-Sein nicht durch die Natur, sondern durch die existenten gesellschaftlichen Verhältnisse und somit etwas durch die Gesellschaft Bedingtes.

An dieser Aussage ist zumindest solange festzuhalten, solange keine Gene gefunden werden, die bewirken, dass ein Mensch König und ein anderer Diener wird.

Solange dies aber so ist und auch nicht die Unrichtigkeit dieser Aussage bewiesen werden kann, lassen sich die sozialen Unterschiede auch nur als durch die Gesellschaft bedingte Unterschiede erklären.

Kurz gesagt: auch im Falle der sozialen Unterschiede wiederholt sich die Eigenschaft ihres Bedingtseins durch die Gesellschaft als die das Wesen der sozialen Erscheinungen ausmachende und kennzeichnende Eigenschaft.

Weil jedoch den Soziologiestudenten in den Vorlesungen „Grundlagen der soziologischen Theorie“ etwas anderes, nämlich die Aussage verkündet wird, dass das Soziale in den Interaktionen zwischen den Individuen bestehe – mithin die Beziehungen zwischen den Menschen oder Individuen das Soziale seien – ist die Eigenschaft des Bedingtseins durch die Gesellschaft an einer anderen und somit weiteren sozialen Erscheinung, dem sozialen Konflikt daraufhin zu prüfen, ob sich dieses Bedingtsein durch die Gesellschaft als die Eigenschaft zeigt, die sich bei allen sozialen Erscheinungen wiederholt und somit die ihnen gemeinsame Eigenschaft ist.

3. der soziale Konflikt

Als letztes Element unserer Kollektion sozialer Erscheinungen wurde der soziale Konflikt genannt.

Auch im Falle des sozialen Konflikts wäre die Verwendung des Terminus „sozial“ zur eindeutigen Kennzeichnung dieser Art von Konflikten gleichermaßen überflüssig, würde die attributive Verwendung des Terminus sozial nicht primär der eindeutigen Kennzeichnung der Eigenart dieser Konfliktart dienen und zum Ausdruck bringen sollen, dass es sich bei diesem in Betracht kommenden Konflikt nicht bloß um einen Konflikt zwischen Individuen handelt.

Sofern nun aber gemäß üblicher Lesart mit dem Sozialen die Beziehungen zwischen Menschen oder Individuen gemeint sein sollen, wäre jedoch jeder Konflikt zwischen Menschen oder Individuen bereits per definitionem als ein sozialer Konflikt zu begreifen.

Gleichwohl sträubt sich das theoretische Bewusstsein wirklicher Soziologen gegen die Charakterisierung beispielsweise eines Ehekonflikts als eines sozialen Konflikts.

Warum weigert sich das theoretische Bewusstsein wirklicher Soziologen, einen Ehekonflikt als einen sozialen Konflikt zu charakterisieren? – obwohl es sich bei diesem Konflikt um einen Konflikt zwischen Ehepartnern zweifelsfrei um einen Konflikt zwischen (zwei) Menschen oder Individuen handelt?

Der Grund für diese Weigerung ist einfach der, dass ein Ehekonflikt ein durch individuelles Fehlverhalten bedingter Konflikt ist. Dieser ist aber eben kein durch die Gesellschaft bzw. kein durch die die Gesellschaft konstituierenden gesellschaftlichen Verhältnisse bedingter und eo ipso kein sozialer Konflikt.

Also auch im Falle des sozialen Konflikts wiederholt sich die Eigenschaft des Bedingtseins durch die Gesellschaft als die Eigenschaft, die einen Konflikt als eine soziale Erscheinung kennzeichnet.

Bei allen hier in Betracht gezogenen und auf ihren sozialen Charakter hinterfragten sozialen Erscheinungen wiederholte sich das Bedingtsein durch die Gesellschaft als die ihnen gemeinsame Eigenschaft.

4. das Soziale als durch die Gesellschaft bedingt?

Nach diesem Rekurs auf konkrete soziale Erscheinungen oder auf das Konkrete ist jetzt wieder zum Abstrakten, also zum Sozialen zu kommen.

Weiter vorn wurden Begriffe als ideelle Fixierungen von Invarianzen bzw. der invarianten Eigenschaften von Erscheinungen oder Sachverhalten charakterisiert.

Da sich das Bedingtsein durch die Gesellschaft als die allen sozialen Erscheinungen oder Sachverhalten invariante Eigenschaft erwies, bleibt nur noch die Aufgabe, diese den sozialen Erscheinungen invariante Eigenschaft zu verallgemeinern und somit das Soziale begrifflich als das durch die Gesellschaft Bedingte zu fassen und festzuhalten. Denn gerade im Hinblick auf die Soziologie gilt noch immer Simmels[16] Feststellung:

„Jede Wissenschaft beruht auf einer Abstraktion, indem sie die Ganzheit irgendeines Dinges, die wir als ganzheitliche durch keine Wissenschaft erfassen können, je nach einer ihrer Seiten von dem Gesichtspunkt je eines Begriffes aus betrachtet. Der Totalität des Dinges und der Dinge gegenüber erwächst jede Wissenschaft durch arbeitsteilige Zerlegung jener in einzelne Qualitäten und Funktionen, nachdem ein Begriff aufgefunden ist, der diese herauszulösen und in all ihrem Vorkommen an den realen Dingen zu erfassen gestattet.“[17]

Dass diese Feststellung Simmels richtig ist, zeigen nicht zuletzt die Fehlentwicklungen der Soziologie, die Max Weber dadurch bewirkte, dass er das Soziale de facto zwar als das durch die Gesellschaft Bedingte ausmachte, es jedoch nicht als das durch die Gesellschaft Bedingte begrifflich fixierte und festzuhalten vermochte.

Konkret manifestiert sich Webers schizoide Reflexion des Sozialen unmittelbar darin, dass er seit 1904 als Mitherausgeber des „Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik“ und als Verfasser des sogenannten Objektivitätsaufsatzes verkündete:

„Wir machen dabei von dem Rechte Gebrauch, den Ausdruck ‚sozial’ in seiner durch konkrete Gegenwartsprobleme bestimmten Bedeutung zu verwenden.“[18] Jedoch lässt er gerade diesen durch die konkreten Gegenwartsprobleme bestimmten und eingebürgerten Begriffsinhalt des Sozialen – sobald er als Soziologe zu agieren meint – ohne jegliche Begründung wieder fallen.

Da alle Fehlentwicklungen der Soziologie und insbesondere die Tatsache, dass die kontemporäre Soziologie nahezu nichts zu leisten vermag, d.h. keine sozialen Prozesse und Erscheinungen als soziale zu erklären vermag, Folge dieser Tatsache sind, ist nun der von Weber fallengelassene Begriffsinhalt des Sozialen nachfolgend deutlich zu machen.

a. Ansicht Webers

Als Mitherausgeber des „Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik“ kündigte Weber an, von dem Recht Gebrauch machen zu wollen, den Begriff bzw. Terminus „sozial“ in seiner durch die konkreten Gegenwartsprobleme bestimmten Bedeutung zu verwenden.

Den dieser Aussage vorangehenden Ausführungen Webers war bzw. ist zweifelsfrei zu entnehmen, dass er mit diesen Gegenwartsproblemen die sogenannte soziale Frage meinte. Damit thematisierte er, wie er schrieb, “die Beziehungen der modernen Lohnarbeiterklasse zu der bestehenden Gesellschaftsordnung.“[19]

Des Weiteren schrieb er über sie: „Allein je mehr die praktische Behandlung der Arbeiterverhältnisse auch bei uns dauernder Gegenstand der gesetzgebenden Tätigkeit und der öffentlichen Erörterung geworden ist, um so mehr mußte der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit sich auf die Feststellung der universellen Zusammenhänge, in welche diese Probleme hineingehören, verschieben und damit in die Aufgabe der Analyse a l l e r, durch die Eigenart der ökonomischen Grundlagen unserer Kultur geschaffenen und insofern spezifisch modernen Kulturprobleme ausmünden.“[20]

Infolge dieser neuen Sicht- und Herangehensweise, dass die unter die „soziale Frage“ subsumierten Probleme nicht nur zu der bestehenden Gesellschaftsordnung in Beziehung zu setzen, sondern diese als durch die bestehende Gesellschaft entstanden bzw. bedingt zu betrachten sind, wurde es allgemein üblich, alle durch die bestehende Gesellschaft(sordnung) bedingten Probleme und Erscheinungen als eben „soziale“ zu charakterisieren.

Diesen hiermit gegebenen Bedeutungswandel des Ausdrucks –‚sozial’ reflektierte Weber als er verkündete, den Ausdruck sozial in seiner durch konkrete Gegenwartsprobleme bestimmten Bedeutung verwenden zu wollen.

Hieran ändert sich auch nichts, wenn er expressis verbis feststellt, dass die Analyse der sozialen Erscheinungen und Kulturvorgänge unter dem speziellen Gesichtspunkt ihrer ökonomischen Bedingtheit vorzunehmen sei. Denn solange die Ökonomie Basis oder auch nur Teil der Gesellschaft ist, impliziert die Analyse der sozialen Erscheinungen unter dem Gesichtspunkt ihrer ökonomischen Bedingtheit die Auffassung der sozialen Erscheinungen als gesellschaftlich bedingte.

Kurz gesagt: Hätte Weber den durch die Thematisierung der „sozialen Frage“ historisch eingetretenen Bedeutungswandel des Terminus sozial reflektiert, hätte er das Soziale als das durch die Gesellschaft Bedingte erkennen und begrifflich fassen müssen.

Hiervon ausgehend hätte er im Anschluss an Comte die Soziologie als Wissenschaft des Sozialen oder – explizit formuliert – als die Wissenschaft bestimmen müssen, deren Gegenstand die durch die Gesellschaft bedingten Erscheinungen bzw. Prozesse sind.

Dieser Gegenstandsbestimmung der Soziologie entnehmen Soziologen zugleich auch, dass mit der adäquaten Begriffsbestimmung des Sozialen sofort alle der Soziologie bislang eigenen bzw. eigentümlichen Probleme der Bestimmung ihres Gegenstandes sowie ihrer Spezifik gegenüber anderen Wissenschaften verschwinden.

Wenn aber alle der Soziologie bislang eigenen wissenschaftstheoretischen Probleme durch die adäquate Begriffsbestimmung des Sozialen entfallen, können die die Soziologie bislang kennzeichnenden wissenschaftstheoretischen Probleme und Widersprüche ihrerseits nur die wissenschaftstheoretischen Konsequenzen und Ausdrucksformen eines theoretisch inadäquaten Begriffs des Sozialen sein.

Wesentlich für den Begriff des Sozialen ist der durch die Beschäftigung mit der sozialen Frage eingetretene Bedeutungswandel dieses Begriffs.

Die permanente Misere der Soziologie ergibt sich nun daraus, dass die Theoretiker der Soziologie diesen für die Soziologie konstitutiven Bedeutungswandel des Begriffs des Sozialen entweder überhaupt nicht oder – wie bei Max Weber gezeigt – nur ansatzweise wahrnahmen und deshalb ihren soziologietheoretischen Konstrukten durchgängig die ursprüngliche Bedeutung des Be- griffs Soziales bzw. sozial zugrunde legten.

Die durch dieses von vornherein anachronistische bzw. ahistorische Herangehen bewirkten Fehlentwicklungen der Soziologie sind nun nachfolgend am Beispiel einiger soziologiehistorisch bedeutsamer Theoretiker der Soziologie nachvollziehbar zu machen.

Da es Comte war, der die Wissenschaftsbezeichnung Soziologie einführte und somit die Soziologie als Wissenschaft bezeichnete bzw. verstanden wissen wollte, die „sich auf das positive Studium der [...] sämtlichen sozialen Erscheinungen zugrunde liegende Gesetze bezieht“[21], ist hier zunächst Comtes Verständnis der sozialen Erscheinungen zu klären.

[...]


[1] Auguste Comte, eigentlich Isidore Marie Auguste François Xavier Comte (* 19.01.1798 in Montpellier, Frankreich; † 05.09.1857 in Paris, Frankreich) war ein bedeutender Mathematiker, Philosoph und Religionskritiker. Vor allem trat er jedoch als einer der Begründer der Soziologie hervor.

[2] Comte, Soziologie, Band 1, S.184 f.

[3] Raymond Boudon (* 27.01.1934 in Paris, Frankreich) ist ein französischer Soziologe und Philosoph.

[4] Raymond Aron (* 14.03.1905 in Paris, Frankreich; † 17. Oktober 1983 in Paris, Frankreich) war ein französischer Philosoph und Soziologe.

[5] Esser, Soziologie – Allgemeine Grundlagen, S. 3.

[6] Maximilian Carl Emil Weber (* 21.04.1864 in Erfurt, Deutschland; † 14.06.1920 in München, Deutschland) war ein deutscher Jurist, Nationalökonom und Mitbegründer der Soziologie.

[7] Weber, Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, S. 166.

[8] Weber, Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, S. 170.

[9] Neukantianismus ist der Name einer von verschiedenen akademischen Zentren in Deutschland ausgehenden philosophischen Strömung, die sich nach dem Abebben des Idealismus als Gegenbewegung zu dem sich immer mehr ausbreitenden, stark in den Naturwissenschaften verwurzelten Materialismus entwickelte.

[10] Weber, Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, S. 173.

[11] Weber, Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, S. 161.

[12] Weber, Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, S. 161.

[13] Weber, Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, S. 165.

[14] Weber, Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, S. 165 f.

[15] Weber, Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, S. 166.

[16] Georg Simmel (* 01.03.1858 in Berlin, Deutschland; † 26.09.1918 in Straßburg, Frankreich) war ein deutscher Philosoph und Soziologe, welcher wichtige Beiträge zur Kulturphilosophie leistete und Begründer der „formalen Soziologie“ und der Konfliktsoziologie war.

[17] Simmel, Soziologie, S. 3.

[18] Weber, Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, S. 165.

[19] Weber, Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, S. 164.

[20] Weber, Die Objektivität sozialwissenschaftlicher und sozialpolitischer Erkenntnis, S. 164 f.

[21] Comte, Soziologie, S. 185.

Ende der Leseprobe aus 106 Seiten

Details

Titel
Die Soziologie und das Soziale
Untertitel
Eine Erklärung der bislang vergeblichen Versuche einer adäquaten Bestimmung des Gegenstandes der Soziologie
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin
Autor
Jahr
2009
Seiten
106
Katalognummer
V133938
ISBN (eBook)
9783640407125
ISBN (Buch)
9783640407224
Dateigröße
702 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Michaelis, Gesellschaft, Soziologie, Soziales, die soziale Frage, Auguste Comte, Raymond Boudon, Raymond Aron, Max Weber, Neukantianismus, Georg Simmel, Ferdinand Tönnies, Emilé Durkheim, René König, Talcott Parsons, Gabriel Tarde, die soziale Rolle, Erklärung, Holger Michaelis, Gesellschaftswissenschaft, Bestimmung des Sozialen
Arbeit zitieren
Dr. Holger Michaelis (Autor), 2009, Die Soziologie und das Soziale, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/133938

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