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Frauen in Führungspositionen

Karrierehindernisse im Topmanagement

Titel: Frauen in Führungspositionen

Hausarbeit , 2021 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Liesa Traupe (Autor:in)

Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Frauen in Führungspositionen haben nach wie vor Seltenheitswert im Topmanagement deutscher Unternehmen. Der Frauenanteil in den Führungsebenen der Wirtschaft verharrt seit vielen Jahren auf einem konstant niedrigen Niveau und spiegelt in keiner Weise den Anteil weiblicher Beschäftigter wider. Dabei unterstreichen Daten des International Labour Office den wirtschaftlichen Nutzen von gemischtgeschlechtlichen Führungsteams in der Wirtschaft. Doch weshalb werden die Ressourcen von Frauen bislang nicht ausreichend genutzt? Woran liegt es, dass Frauen trotz veränderter Geschlechterrollen, der Bildungsexpansion, arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und politischen Regelungen noch immer unterrepräsentiert in Leitungsfunktionen der Wirtschaft sind? Dies gilt es in der vorliegenden Hausarbeit zu beleuchten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Begriffliche Erläuterungen

2.1) Führung und Führungskraft

2.2) Geschlecht

2.3) Definition theoretischer Erklärungsansätze

3) Zur Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen

3.1) Frauen in Spitzenpositionen der deutschen Wirtschaft

3.2) Geschlechterungleichheit: Erklärungsversuche

4) Theoretisches Modell: Geschlecht und Organisationen

5) Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Ursachen für die anhaltende Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen in der deutschen Privatwirtschaft. Ziel ist es, ein Bewusstsein für diese soziale Ungleichheit zu schaffen und mittels theoretischer Erklärungsansätze zu ergründen, warum der Frauenanteil im Topmanagement trotz verbesserter Qualifikationen auf einem niedrigen Niveau verharrt.

  • Humankapitaltheoretische Analyse der Qualifikationsunterschiede
  • Einfluss von sozialen Netzwerken auf den beruflichen Aufstieg
  • Die Rolle von Geschlechtsstereotypen und Rollenerwartungen
  • Theoretische Modellbildung zur Verknüpfung der Einflussfaktoren
  • Implikationen für personalpolitische Maßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.2) Geschlechterungleichheit: Erklärungsversuche

Im Sinne humankapitaltheoretischer Überlegungen ist die Unterrepräsentanz von Frauen selbst verschuldet, da diese nicht die nötigen Qualifikationen für den beruflichen Aufstieg mitbrächten. Wie bereits in Kapitel 2.3 erörtert, besitzt jedes Individuum Humankapital in Form von erweiterbarem Wissen, Fähigkeiten, Kompetenzen und (beruflichen) Erfahrungen, mit dem es auf dem Arbeitsmarkt agiert und Kapital erwirtschaftet (Tonn, 2016, S. 51). Daraus lässt sich ableiten: Je stärker ein Individuum in das eigene Humankapital durch (hoch-)schulische Bildung investiert, desto höher ist der individuelle Marktwert. Nach Holst und Friedrich (2017, 40 f.) ist eine höhere Bildung der Schlüssel für den beruflichen Aufstieg. Denn nicht umsonst, so Holst und Friedrich, seien Führungskräfte statistisch signifikant höher qualifiziert als andere Beschäftigte in der Privatwirtschaft (Tabellen 1 und 2). Im Durchschnitt waren sowohl weibliche als auch männliche Führungskräfte drei Jahre länger in (hoch-)schulischer Ausbildung und mehr als 70 Prozent von ihnen besitzen einen Hochschulabschluss im Gegensatz zu sonstigen Beschäftigten, von denen ca. 20 Prozent einen Hochschulabschluss besitzen (Stand 2015).

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, warum Frauen trotz Bildungsexpansion in den Führungsebenen deutscher Unternehmen weiterhin unterrepräsentiert sind, und definiert die Forschungsfrage.

2) Begriffliche Erläuterungen: In diesem Kapitel werden grundlegende Termini wie Führung, Führungskraft und Geschlecht definiert sowie theoretische Ansätze zur Erklärung von Geschlechterdifferenzen eingeführt.

3) Zur Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen: Dieses Kapitel analysiert sowohl die aktuelle statistische Situation von Frauen in der Wirtschaft als auch die vielfältigen Erklärungsversuche für die bestehende Ungleichheit.

4) Theoretisches Modell: Geschlecht und Organisationen: Hier werden die zuvor untersuchten Einflussfaktoren in einem visuellen Theoriemodell zusammengeführt, um das komplexe Zusammenwirken von Barrieren aufzuzeigen.

5) Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen, diskutiert die Grenzen der verschiedenen Erklärungsansätze und leitet Handlungsempfehlungen für die Zukunft ab.

Schlüsselwörter

Frauen in Führung, Topmanagement, Unterrepräsentanz, Humankapitaltheorie, Netzwerktheorie, Role Congruity Theory, Geschlechtsstereotype, berufliche Qualifikation, soziale Netzwerke, Geschlechterungleichheit, Führungskraft, Karriereverlauf, Arbeitsmarkt, betriebliche Barrieren, Privatwirtschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Gründe, warum Frauen in deutschen Unternehmen weiterhin deutlich seltener Führungspositionen besetzen als Männer, obwohl sie formal häufig ähnlich hoch qualifiziert sind.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Humankapitaltheorie, die Bedeutung von informellen Netzwerken für Beförderungen sowie die Auswirkungen von gesellschaftlichen Geschlechtsstereotypen auf die Wahrnehmung von Führungskompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Ursachen der Unterrepräsentanz zu erlangen und die verschiedenen Einflussfaktoren – von persönlichen Qualifikationen bis hin zu strukturellen Barrieren – in einem Modell zu systematisieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Ursachenanalyse, in der existierende wissenschaftliche Modelle wie die Humankapitaltheorie und die Role Congruity Theory auf die aktuelle Situation von Frauen in deutschen Führungsebenen angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Fundierung, eine Analyse der aktuellen Situation in der Wirtschaft sowie eine detaillierte Erörterung von Erklärungsansätzen, die das Scheitern oder Gelingen von Frauen auf ihrem Karriereweg maßgeblich beeinflussen.

Welche Schlüsselbegriffe sind für die Arbeit charakteristisch?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Humankapital, Netzwerke, Geschlechtsstereotype, Führungskraft und Topmanagement.

Kann die Unterrepräsentanz von Frauen heute noch mit mangelnder Qualifikation begründet werden?

Nein, die Arbeit zeigt auf Basis aktueller Daten, dass Frauen ihr Bildungsniveau in den letzten Jahrzehnten stark angehoben haben und formal vergleichbar qualifiziert sind wie männliche Führungskräfte.

Was sind laut der Arbeit "Old Boys' Networks" und warum behindern sie Frauen?

Es handelt sich um informelle männerdominierte Netzwerke, die der Aufrechterhaltung männlicher Machtstrukturen dienen und durch Tendenz zur Geschlechterhomophilie den Zugang für Frauen erschweren oder diese systematisch ausschließen.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Frauen in Führungspositionen
Untertitel
Karrierehindernisse im Topmanagement
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
Note
1,3
Autor
Liesa Traupe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
25
Katalognummer
V1340846
ISBN (PDF)
9783346846068
ISBN (Buch)
9783346846075
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frauen Führungspositionen Benachteiligung Soziale Ungleichheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Liesa Traupe (Autor:in), 2021, Frauen in Führungspositionen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1340846
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Leseprobe aus  25  Seiten
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