Diese Seminararbeit verfolgt das Ziel, ein Fazit zu erarbeiten, inwiefern das Capital Asset Pricing Model in der heutigen Zeit noch von Relevanz ist, respektive welche Anpassungen vonnöten sind, um das bestehende Modell zu optimieren.
Als Hinführung zur Thematik wird zunächst auf die Portfolio-Theorie nach Markowitz, sowie dessen Annahmen und Problematik eingegangen, welche den Anstoß zur Begründung des CAPM lieferte. Darauf aufbauend, beschäftigt sich die Arbeit zum Großteil mit dem Capital Asset Pricing Model, sowie mit Annahmen und Funktionsweise dieser Theorie. Da auch das CAPM nicht frei von Fehlern ist, wird die im weiteren Verlauf beschriebene Kritik am CAPM den Anlass zu einem weiteren Punkt dieser Seminararbeit, namentlich den ‚Erweiterungen des Capital Asset Pricing Models‘, geben. Hier werden verschiedene Weiterentwicklungen, welche im Laufe der Zeit entstanden sind, vorgestellt. Ein abschließendes Fazit wird die gewonnenen Erkenntnisse präzisieren und die eingangs formulierte Frage beantworten, ob das CAPM in der heutigen Zeit noch von Relevanz ist, oder welche Modifikationen notwendig sind, um die Relevanz dieses Modells zu erhalten
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Die Portfolio-Theorie nach Markowitz
3 Das Capital Asset Pricing Model
3.1 Der Begründer des CAPM: William F. Sharpe
3.2 Annahmen des CAPM
3.3 Die Kapitalmarktlinie
3.4 Die Wertpapiermarktlinie
3.5 Der Beta-Faktor
4 Kritische Würdigung des CAPM
5 Modifikationen des CAPM (Auswahl)
5.1 Das Intertemporal Capital Asset Pricing Model
5.2 Das Drei-Faktoren-Modell
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel zu erarbeiten, inwiefern das Capital Asset Pricing Model (CAPM) in der heutigen Zeit noch von Relevanz ist und welche Anpassungen notwendig sind, um die Aussagekraft des Modells im Kontext moderner Finanzmärkte zu erhalten.
- Grundlagen der Portfolio-Theorie nach Markowitz
- Struktur und Funktionsweise des Capital Asset Pricing Model
- Kritische Analyse der theoretischen Annahmen und Schwachstellen
- Weiterentwicklungen wie das ICAPM und das Drei-Faktoren-Modell
Auszug aus dem Buch
Die Annahmen des CAPM
Wie bereits erläutert beruht das Capital Asset Pricing Model, und demnach auch die Annahmen dieser Theorie, auf den Prämissen, welche Markowitz bereits im Rahmen der Portfolio-Theorie aufstellte. Ergänzend wird im CAPM davon ausgegangen, dass es allen Investoren möglich ist, Beträge in unbegrenzter Höhe zum risikolosen Zinssatz sowohl aufzunehmen als auch zu verleihen. Darüber hinaus wird den Investoren eine homogene Erwartungshaltung unterstellt. Durch diese Erweiterungen wird Investoren die Möglichkeit eingeräumt, Kombinationen zwischen risikobehafteten Anlagen und der neu hinzugekommenen risikolosen Anlage zu erstellen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Bedeutung der Portfolio-Theorie ein und skizziert die Relevanz sowie die zentralen Fragestellungen der Arbeit bezüglich des CAPM.
2 Die Portfolio-Theorie nach Markowitz: In diesem Kapitel werden die Grundprämissen von Markowitz erläutert, die als theoretisches Fundament für die spätere Entwicklung des CAPM dienen.
3 Das Capital Asset Pricing Model: Dieses Hauptkapitel erläutert die Entstehung, die wesentlichen Annahmen sowie die mathematischen Kennzahlen wie die Kapitalmarktlinie und den Beta-Faktor.
4 Kritische Würdigung des CAPM: Hier werden die theoretischen Annahmen des Modells mit der Realität abgeglichen und Schwachstellen sowie kontroverse Diskussionspunkte aufgedeckt.
5 Modifikationen des CAPM (Auswahl): Dieses Kapitel präsentiert Weiterentwicklungen wie das ICAPM und das Drei-Faktoren-Modell, die versuchen, die Schwächen des ursprünglichen Ansatzes auszugleichen.
6 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das CAPM trotz verschiedener Kritikpunkte weiterhin als hilfreiches, wenn auch vereinfachtes Instrument zur Bewertung von Investitionsmöglichkeiten in der Finanzwelt dient.
Schlüsselwörter
Capital Asset Pricing Model, CAPM, Portfolio-Theorie, Risikomanagement, Markowitz, Kapitalmarktlinie, Wertpapiermarktlinie, Beta-Faktor, systematische Risiken, Diversifikation, Rendite, Volatilität, Finanzmarktmodellierung, ICAPM, Drei-Faktoren-Modell.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?
Die Arbeit analysiert das Capital Asset Pricing Model, untersucht seine theoretischen Grundlagen und prüft, inwieweit das Modell unter Berücksichtigung aktueller Kritikpunkte und Modifikationen heute noch praxisrelevant ist.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die zentralen Themen sind die Portfolio-Theorie nach Markowitz, die Herleitung des CAPM, die Rolle des risikolosen Zinssatzes sowie die Bedeutung von Risikoprämien und Diversifikationseffekten.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die Forschungsfrage lautet, ob das CAPM in der heutigen Zeit noch Relevanz besitzt und welche Anpassungen bzw. Modifikationen notwendig sind, um die Gültigkeit des Modells unter realen Marktbedingungen zu bewahren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, bei der bestehende Modelle, deren Annahmen und wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Fachliteratur zusammengeführt und kritisch hinterfragt werden.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des Modells, eine kritische Auseinandersetzung mit seinen Schwächen sowie die Erläuterung von Erweiterungen wie dem Drei-Faktoren-Modell.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Neben dem Kernbegriff CAPM stehen Begriffe wie Diversifikation, systematisches Risiko, Beta-Faktor und Markteffizienz im Zentrum der Untersuchung.
Was genau ist die "Kapitalmarktlinie" im Kontext des CAPM?
Die Kapitalmarktlinie stellt die effiziente Kombination aus risikobehafteten Anlagen und risikoloser Anlage dar und definiert das optimale Portfolio unter Berücksichtigung individueller Risikoaversion.
Warum wird der Beta-Faktor im Modell als so essenziell angesehen?
Der Beta-Faktor ist essenziell, da er das systematische Risiko einer einzelnen Anlage im Vergleich zum Gesamtmarkt misst und damit die Grundlage für die Berechnung der erwarteten Risikoprämie bildet.
Was unterscheidet das ICAPM vom ursprünglichen CAPM?
Das Intertemporal Capital Asset Pricing Model (ICAPM) berücksichtigt, dass Investoren nicht nur die Rendite einer einzigen Periode beachten, sondern ihre Entscheidungen über mehrere Zeiträume hinweg optimieren.
- Arbeit zitieren
- Kris Lewandowski (Autor:in), 2023, Capital Asset Pricing Model. Relevanz und Optimierungsmöglichkeiten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1347364