In der vorliegenden Einsendeaufgabe werden zuerst Personendaten der zu trainierenden Person erhoben, dann wird ein Beweglichkeitstest nach Janda (2000) durchgeführt und es werden zwei Trainingspläne, einmal als Beweglichkeitstraining und einmal als Koordinationstraining erstellt. Final folgt noch eine Literaturrecherche.
Inhaltsverzeichnis
1 LÖSUNG AUFGABE 1 - PERSONENDATEN
1.1 Lösung Teilaufgabe 1.1 – Allgemeine und biometrische Daten
2 LÖSUNG AUFGABE 2 - BEWEGLICHKEITSTESTUNG
2.1 Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
2.2 Hüftbeugemuskulatur (M. iliopsoas)
2.3 Kniestreckmuskulatur (M. rectus femoris)
2.4 Kniebeugemuskulatur (Mm. Ischocrurales)
2.5 Wadenmuskulatur (Mm. Triceps surae)
3 LÖSUNG AUFGABE 3 - TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
4 LÖSUNG AUFGABE 4 - TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LÖSUNG AUFGABE 5 - LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, einen sportwissenschaftlich fundierten Beweglichkeits- und Koordinationsplan für einen Probanden zu erstellen, basierend auf einer manuellen Beweglichkeitstestung nach Janda und aktuellen Trainingsmethoden.
- Analyse biometrischer Daten und Vitalparameter.
- Durchführung und Auswertung manueller Beweglichkeitstestungen.
- Erstellung eines spezifischen Dehnungs-Trainingsprogramms zur muskulären Dysbalance-Korrektur.
- Entwicklung eines Koordinationstrainingsplans unter Nutzung instabiler Unterlagen.
- Wissenschaftliche Literaturrecherche zu den Effekten von Dehnmethoden.
Auszug aus dem Buch
2.1 Brustmuskulatur (M. pectoralis major)
Zur Testdurchführung (modifiziert nach Janda, 2000, S. 270) für die Testung der Brustmuskulatur legt sich der Proband mit dem Rücken auf eine Behandlungsliege, die Beine sind zur Beckenfixierung angewinkelt, der Bauch ist angespannt und die Füße aufgestellt. Der Tester fixiert den Brustkorb, während der Proband den zu testenden Arm seitlich vorm Körper weg hält und das Ellbogengelenk zu 90° gebeugt ist, sodass sich die Hand auf Kopfhöhe befindet. Als Messbereich gilt die Position des Oberarms zur Horizontalen. Es ist wichtig, dass ein Anheben des Beckens oder eine Hyperlordose vermieden wird, da diese das Testergebnis manipulieren. Dazu ist es hilfreich, die Bauchmuskulatur anzuspannen.
Testauswertung (modifiziert nach Janda, 2000, S. 271):
Stufe 0: Keine Beweglichkeitsdefizite. Oberarm erreicht Horizontale. Durch leichten Druck des Testers kann Oberarm unter die Horizontale bewegt werden.
Stufe 1: Leichte Beweglichkeitsdefizite. Oberarm erreicht Horizontale nicht. Durch leichten Druck des Testers kann Oberarm bis zur Horizontale bewegt werden.
Stufe 2: Deutliche Beweglichkeitsdefizite. Oberarm erreicht Horizontale auch durch Druck des Testes nicht.
Zusammenfassung der Kapitel
1 LÖSUNG AUFGABE 1 - PERSONENDATEN: Erfassung und Klassifizierung der allgemeinen und biometrischen Daten des Probanden zur Beurteilung des aktuellen Gesundheitszustands.
2 LÖSUNG AUFGABE 2 - BEWEGLICHKEITSTESTUNG: Durchführung manueller Beweglichkeitstests nach Janda für verschiedene wichtige Muskelgruppen, um mögliche Defizite zu identifizieren.
3 LÖSUNG AUFGABE 3 - TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Erstellung eines strukturierten Dehnungsplans basierend auf den Testergebnissen zur Verbesserung der muskulären Flexibilität.
4 LÖSUNG AUFGABE 4 - TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Ausarbeitung eines Koordinationstrainingsplans zur Förderung der Gleichgewichtsfähigkeit und Tiefensensibilität mittels instabiler Unterlagen.
5 LÖSUNG AUFGABE 5 - LITERATURRECHERCHE: Wissenschaftlicher Vergleich zweier aktueller Studien zur Wirksamkeit von Dehnungsübungen und Foam Rolling auf den Bewegungsumfang.
Schlüsselwörter
Trainingslehre, Beweglichkeitstestung, Janda, Dehntraining, Koordinationstraining, Muskeldehnung, Pezziball, Bewegungsdefizite, Hyperlordose, Dorsalextension, Trainingsplanung, Foam Rolling, ROM, Propriozeption, muskuläre Dysbalance
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit umfasst die Durchführung einer sportlichen Eingangsanalyse sowie die Erstellung individueller Trainingspläne für Beweglichkeit und Koordination.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der Beweglichkeitsdiagnostik, der strukturierten Trainingsplanung und der wissenschaftlichen Einordnung verschiedener Dehnmethoden.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, ein maßgeschneidertes Trainingsprogramm zu entwickeln, das vorhandene leichte muskuläre Dysbalancen korrigiert und die allgemeine Beweglichkeit des Probanden nachhaltig verbessert.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Testung verwendet?
Für die Beweglichkeitstestung wurde der manuelle Muskelfunktionstest nach Janda angewendet.
Was wird im methodischen Teil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine IST-Analyse der Vitalparameter, die Durchführung standardisierter Beweglichkeitstests und die detaillierte Planung konkreter Übungen für das Dehn- und Koordinationstraining.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda, Trainingsplanung und muskuläre Dysbalancen beschreiben.
Warum spielt die berufliche Tätigkeit für die Trainingsplanung eine Rolle?
Die sitzende Tätigkeit als Verkäufer wurde als Ursache für eine muskuläre Verkürzung im Brustbereich identifiziert, was die Schwerpunkte des Dehnplans beeinflusst.
Welche Rolle spielt die Tiefensensibilität im Koordinationstraining?
Durch Übungen mit geschlossenen Augen oder auf instabilen Unterlagen wie dem Pezziball soll die Tiefensensibilität gefördert werden, um die Balancefähigkeit zu verbessern.
Ergeben die Studien zum Dehnen einen synergetischen Effekt?
Die Literaturrecherche ergab, dass eine Kombination aus statischem Dehnen und Foam Rolling keinen signifikanten synergetischen Effekt zur Verbesserung des dorsalen Bewegungsumfangs liefert.
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- Anonym (Author), 2021, Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1351742