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Change Management und interne Kommunikation

Titel: Change Management und interne Kommunikation

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 10 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Nesrin Bilgili (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit geht es um Veränderungsprozesse in Organisationen. Welche Chancen die interne Kommunikation bei Veränderungsprozessen bietet, soll untersucht werden.

Veränderungen begegnen wir alle. Sie sind Teil unseres Lebens, im privaten wie auch im geschäftlichen Kontext. Wichtig dabei ist, dass alle Beteiligten sich diesen neuen Umständen anpassen und dadurch besser agieren können. Die Veränderungen sollen dazu dienen, im Wettbewerb mithalten zu können und immer erfolgreicher zu werden. Heutzutage sind die Unternehmen von der sich ständig verändernden Umweltdynamik geprägt, die Veränderungen zur Folge haben. Das bedeutet, dass der Erfolg der Unternehmen davon abhängt, wie sie mit Veränderungen in ihrer Organisation umgehen. Misserfolge, die während der Veränderungsprozesse auftauchen, können jedoch die Existenz einer Organisation und damit auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter in Gefahr setzen. Herausforderungen müssen somit erkannt und auch angenommen werden. Es müssen Konzepte und Strategien entwickelt werden, damit das Unternehmen wirtschaftlich stark bleibt. Dafür ist das Change Management zuständig. Dies stellt eine sehr wichtige Kernkompetenz für die Unternehmen dar. Dabei stellt sich auch die Frage danach, was zu einer erfolgreichen Veränderung beiträgt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

3. Interne Kommunikation

4. Kommunikation in Veränderungsprozessen

5. Wichtige Elemente einer effektiven Kommunikation

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung der internen Kommunikation für den Erfolg von Change-Management-Prozessen in Unternehmen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Kommunikationsstrategie Widerstände abgebaut, Akzeptanz gefördert und die Motivation der Mitarbeitenden während organisatorischer Veränderungsphasen aufrechterhalten werden kann.

  • Rolle der internen Kommunikation in Veränderungsprozessen
  • Kommunikation als kritischer Erfolgsfaktor im Change Management
  • Grundlagen der zwischenmenschlichen Kommunikation in Organisationen
  • Effektive Kommunikationsmodell nach Kotter und Kalcher
  • Umgang mit Informationsbedarf und Widerständen in der Belegschaft

Auszug aus dem Buch

3. Interne Kommunikation

Laut Häcker und Stapf ist Kommunikation die wichtigste Form der Interaktion (2004). Es ist der wechselseitige Ablauf von Mitteilungen zwischen zwei oder mehreren Personen. Dabei gibt es nach Watzlawick bestimmte Regeln bei der Kommunikation (2007). Eine davon ist, dass es nicht möglich ist, nicht zu kommunizieren. Das bedeutet, dass nicht nur Worte als Material der Kommunikation zählen. Geste, Mimik, Körperhaltung etc. zählen laut Watzlawick auch als Kommunikation. Das bedeutet auch, dass Kommunikation nicht nur dann stattfindet, wenn sie absichtlich und bewusst erfolgt.

Außerdem hat jede Kommunikation einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Der Inhaltsaspekt bestimmt dabei den Beziehungsaspekt und ist somit eine Metakommunikation. Das bedeutet, dass der Inhaltsaspekt Informationen vermittelt und der Beziehungsaspekt anweist, wie die Daten aufzufassen sind. Es wird somit ein Hinweis darauf gegeben, wie der Sender die Mitteilung vom Empfänger verstanden haben will. Dies deutet darauf hin, wie der Sender die Beziehung zwischen sich und dem Empfänger sieht. Alter weist darauf hin, dass Information und Kommunikation im organisationalen Kontext eine wichtige Voraussetzung für das Arbeiten des sozialen Systems sind (2008).

Es bestehen dabei drei Bedürfnisse der Informationen. Diese sind die individuellen, psychologischen sowie betriebswirtschaftlichen Informationsbedürfnisse. Demzufolge müssen ausführliche Informationen durch klare Instruktion oder Organisationsinstrumente gegeben sein. Alter wirft auch die These auf, dass nur Mitarbeiter, die informiert wurden, auch motivierte Mitarbeiter sind. Denn nur informierte Mitarbeiter können mitdenken und Eigenverantwortung übernehmen. Von ihnen wird auch erwartet, dass sie sich mit den Unternehmenszielen identifizieren. Aus diesem Grund müssen auch ihre eigenen Informationsbedürfnisse wie Neugier, Sicherheit und Kontakt durch die Organisation befriedigt werden.

Dabei entscheidet der Empfänger der Informationen selber darüber, ob die gesendeten Informationen richtig sind und ob er diese so annehmen kann (Lippmann, 2010). Somit ist Kommunikation ein wichtiger Teil der Wirklichkeitskonstruktion. Daraus folgt, dass dieselbe Information von unterschiedlichen Personen auch unterschiedlich wahrgenommen werden kann. Im Kontext von Veränderungsprozessen in Organisationen bedeutet das, dass Veränderungen von einer Person als Gefahr, von einer anderen Person jedoch als Chance wahrgenommen werden kann. Das bedeutet, dass in Veränderungsprozessen die Wichtigkeit von Informationen und Kommunikation nicht zu unterschätzen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz von Veränderungen im Unternehmensumfeld und führt in die Notwendigkeit von Change Management und interner Kommunikation ein.

2. Definitionen: Definiert die zentralen Begriffe Organisationsentwicklung und Veränderungsprozesse im Kontext der Fachliteratur.

3. Interne Kommunikation: Erläutert die theoretischen Grundlagen der Kommunikation sowie die spezifischen Informationsbedürfnisse von Mitarbeitenden.

4. Kommunikation in Veränderungsprozessen: Beleuchtet die inhaltliche und prozessuale Perspektive bei der Begleitung von organisationalen Veränderungen durch Führungskräfte.

5. Wichtige Elemente einer effektiven Kommunikation: Stellt das Modell von Kotter vor und analysiert Schlüsselfaktoren, um Wandel erfolgreich zu gestalten.

6. Fazit: Fasst die Kernerkenntnisse zusammen, betont die Rolle der Führungskräfte und empfiehlt den Einsatz von Zwei-Wege-Kommunikation und Metaphern.

Schlüsselwörter

Change Management, Interne Kommunikation, Organisationsentwicklung, Veränderungsprozesse, Führungskräfte, Unternehmenswandel, Zwei-Wege-Kommunikation, Informationsfluss, Mitarbeiterpartizipation, Unternehmenskultur, Kotter, Kommunikationsstrategie, Effektive Kommunikation, Feedback, Widerstandsmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Rolle, die interne Kommunikation einnimmt, wenn Unternehmen tiefgreifende Veränderungsprozesse (Change Management) durchlaufen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen der Kommunikation, den psychologischen Informationsbedürfnissen der Mitarbeiter und den praktischen Anforderungen an Führungskräfte während des Wandels.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Kommunikationsgestaltung die Akzeptanz und Identifikation der Mitarbeiter bei Veränderungsprozessen gesichert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Modelle werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich unter anderem auf die Kommunikationstheorie nach Watzlawick sowie auf das Acht-Stufen-Modell für den Wandel von John P. Kotter.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert, wie Führungskräfte inhaltliche und prozessuale Herausforderungen der Kommunikation meistern können, um Gerüchten vorzubeugen und die Motivation zu erhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Change Management, interne Kommunikation, Widerstandsmanagement, Führungskräfte-Rolle und Organisationsentwicklung.

Wie bewerten die Autoren die Rolle von Führungskräften bei der Kommunikation?

Die Führungskräfte werden als zentrale Schnittstelle gesehen, die durch persönliche Gespräche und authentisches Verhalten eine wichtige Vorbildfunktion einnehmen.

Warum wird im Fazit besonders auf das "Zwei-Wege-Modell" hingewiesen?

Weil reiner Informationsfluss von oben nach unten (Ein-Weg) oft zu Missverständnissen führt, während ein wechselseitiger Austausch (Zwei-Wege) die Akzeptanz und Feedbackkultur signifikant verbessert.

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Change Management und interne Kommunikation
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen
Note
1,7
Autor
Nesrin Bilgili (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
10
Katalognummer
V1353708
ISBN (PDF)
9783346867933
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik Erwachsenenbildung Weiterbildung Organisationsentwicklung Change Management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nesrin Bilgili (Autor:in), 2020, Change Management und interne Kommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1353708
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Leseprobe aus  10  Seiten
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