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Das Machtgefälle zwischen Klienten und Sozialarbeitern. Am Beispiel Case Management

Titel: Das Machtgefälle zwischen Klienten und Sozialarbeitern. Am Beispiel Case Management

Hausarbeit , 2023 , 20 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit geht es um die Beschreibung der Macht von Sozialarbeiter:innen und was Macht überhaupt bedeutet. Außerdem soll ein Denkanstoß gesetzt werden, um sich der Macht bewusst zu sein und wie wir sie nutzen und handhaben können.

Zu Beginn des zweiten Kapitels möchte ich die Begriffe Macht und Case Management grundsätzlich für die weitere Hausarbeit definieren, für ein besseres Verständnis. Im dritten Kapitel gehe ich detaillierter auf die Case-Management-Methode ein, betrachte, welche Strukturen dort anzutreffen sind und welche Pflichten und Rechte für Klient:innen und Case Manager:innen zu beachten sind. Dazu erläutere ich auch das Phasenmodell, um die klaren Regeln des Case-Managements aufzuzeigen und darin gegebenenfalls Macht-Strukturen aufzudecken.

In Kapitel vier erörtere ich die Macht-Strukturen in der sozialen Arbeit, um dann in Kapitel fünf daraus Rückschlüsse auf die Macht im Case Management schließen zu können. Im Unterkapitel 5.1 möchte ich selbstständig die Machtquellen und Stufen, basierend auf der Literaturrecherche in Bezug zum Case Management, herstellen. Kapitel sechs arbeitet dann die Lösungsansätze heraus, um Wege für eine mögliche Verbesserung bei der Arbeit mit dem Case Management aufzuzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition

2.1 Definition Macht

2.2 Definition Case Management

3. Case Management

3.1 Phasen Modell

3.2 Rechte und Pflichten

4. Macht in der Sozialen Arbeit

4.1 Machtquellen nach Staub-Bernasconi

4.2 Stufenmodell der Macht nach Popitz

5. Macht im Case Management

5.1 Problemdefinition nach Neuffer:

5.2 Machtquellen und -Stufen im Case Management

6. Lösungsansatz

6.1 Reflexionsebenen von Macht

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das bestehende Machtgefälle zwischen Klient:innen und Sozialarbeiter:innen am Beispiel der Methode des Case Managements, um tiefere Machtstrukturen aufzudecken und Möglichkeiten für einen verantwortungsvolleren Umgang mit diesen Machtaspekten aufzuzeigen.

  • Grundlagendefinitionen von Macht und Case Management
  • Analyse von Machtquellen und -stufen in der Sozialen Arbeit
  • Untersuchung von Machtstrukturen innerhalb der Phasen des Case Managements
  • Identifikation von Lösungsansätzen zur Reflexion von Machtverhältnissen

Auszug aus dem Buch

3.1 Phasen Modell

„In verschiedenen Handlungskonzepten Sozialer Arbeit findet sich eine phasenorientierte Struktur. Einerseits deutet sich damit an, dass es sich hier sowohl um planbare Arbeitsweisen handelt als auch um prozesshaft angeordnete Arbeitsabläufe. Andererseits, und dies trifft auf das Grundkonzept des Case Managements zu, soll erreicht werden, dass Hilfestellungen in der Sozialen Arbeit, die in aller Regel komplexe Vorgänge sind, zusammengefügt werden. Oft sind soziale Dienstleistungen zersplittert oder spezialisiert. In den vorliegenden Konzepten von Case Management werden unterschiedliche Begriffe für die Phasen verwendet.“ (Neuffer, S. 70)

Beim Case Management gibt es sechs Phasen für die vorgesehene Fallarbeit.

Unter der ersten Phase „Intake. Klärungsphase und Erstberatung“ versteht Neuffer, dass zu Beginn einer Fallarbeit die Situation des Klienten grob zusammengefasst wird. Besonders im Case Management geht es darum, den Klient:innen den bestmöglichen Zugang zu den Hilfeleistungen zu geben. Die Klient:innen sind Nutzer:innen dieser Dienstleistungen und sollen nicht um diese betteln müssen. Dazu erhalten Klient:innen die nötigen Informationen über die benötigten Hilfeleistungen. (vgl. Neuffer 2013, S.72)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin legt die Motivation für die Themenwahl dar, definiert die Fragestellung zur Existenz von Machtstrukturen im Case Management und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.

2. Definition: Es werden die zentralen Begrifflichkeiten "Macht" nach Max Weber und Peter Imbusch sowie "Case Management" anhand der DGCC-Definition für das weitere Verständnis der Arbeit geklärt.

3. Case Management: Dieses Kapitel erläutert die personenorientierte Methode, beschreibt das Phasenmodell der Fallarbeit sowie die gegenseitigen Rechte und Pflichten von Klient:innen und Case Manager:innen.

4. Macht in der Sozialen Arbeit: Hier werden die komplexen Machtverhältnisse in der Sozialen Arbeit durch die Machtquellen nach Staub-Bernasconi und das Stufenmodell von Popitz theoretisch fundiert.

5. Macht im Case Management: Die theoretischen Machtkonzepte werden auf das Case Management angewendet, wobei insbesondere Neuffers Problemdefinitionen und die Machtquellen in den einzelnen Phasen analysiert werden.

6. Lösungsansatz: Es werden Perspektiven zur Reflexion von Macht im beruflichen Alltag aufgezeigt, wobei besonders das Mehr-Ebenen-Analyseraster zur Bewusstmachung von Machtstrukturen dient.

7. Fazit: Die Autorin resümiert ihre Erkenntnisse über das allgegenwärtige Machtgefälle im Case Management und betont die Notwendigkeit der ständigen Reflexion durch Sozialarbeiter:innen.

Schlüsselwörter

Macht, Case Management, Soziale Arbeit, Machtgefälle, Machtquellen, Machtstufen, Klient:innen, Sozialarbeiter:innen, Reflexionen, Hilfeplanung, Empowerment, Beratungskontext, Machtstrukturen, Einzelfallhilfe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Machtverhältnissen zwischen Fachkräften und Klient:innen im Kontext der sozialen Methode des Case Managements.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Das Werk verknüpft Definitionen von Macht und Case Management mit theoretischen Machtmodellen und untersucht deren praktische Relevanz in der professionellen Sozialarbeit.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, ob es ein Machtgefälle zwischen Klient:innen und Sozialarbeiter:innen gibt und wie sich dieses innerhalb des Case Managements äußert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung basierend auf einer ausführlichen Literaturrecherche, insbesondere unter Einbezug der Theorien von Staub-Bernasconi und Popitz.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Definitionsgrundlagen als auch die praktische Anwendung der Machtmodelle auf die sechs Phasen des Case Managements und spezifische Lösungsansätze zur Fallreflexion erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Macht, Case Management, soziale Interaktion, Machtquellen, professionelle Reflexion und Klientenzentrierung charakterisiert.

Warum spielt die Freiwilligkeit im Case Management laut der Autorin eine so große Rolle?

Die Freiwilligkeit wird als unabdingbare Voraussetzung für eine zielführende, auf Augenhöhe stattfindende Zusammenarbeit zwischen den professionellen Helfern und den Klient:innen hervorgehoben.

Welche Bedeutung kommt der Schweigepflicht im Case Management zu?

Die Schweigepflicht wird als essentielles Kernelement gewertet, da sie das Vertrauensverhältnis schützt und den Klienten die Autonomie ermöglicht, selbst über die Preisgabe ihrer Informationen zu bestimmen.

Wie kommen Machtaspekte in der ersten Phase (Intake) zum Tragen?

Schon beim Erstkontakt zeigt sich laut der Arbeit ein Machtgefälle, da die Klient:innen sich oft in einem für sie neuen, unbekannten System bewegen, während die Fachkräfte durch institutionelles Wissen und Expertise einen Vorsprung besitzen.

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Details

Titel
Das Machtgefälle zwischen Klienten und Sozialarbeitern. Am Beispiel Case Management
Hochschule
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
20
Katalognummer
V1354215
ISBN (PDF)
9783346865632
ISBN (Buch)
9783346865649
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Case Management Soziale Arbeit Macht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Das Machtgefälle zwischen Klienten und Sozialarbeitern. Am Beispiel Case Management, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1354215
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Leseprobe aus  20  Seiten
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