In der folgenden Seminararbeit, die einer langen und aufwendigen Recherche unterliegt, werden die Frauen in Frankreich thematisiert: ihre Frauenbewegungen und Kämpfe für ihre Rechte, die spezielle Form der Mode, für die Frankreich genauer gesagt Paris bekannt ist, die Haute Couture von der viele französische und Modeschöpfer der ganzen Welt damals wie heute profitieren und wie die Mode von einer Notwendigkeit zu einem Statussymbol geworden ist.
Täglich werden wir mit Mode konfrontiert, sei es die Outfitwahl am Morgen, beim Kauf neuer Kleidung oder bei denjenigen die uns täglich gegenüberstehen. Auch im Religiösen Bereich spielt Mode eine große Rolle und wird, besonders im afrikanischen Raum, nicht immer positiv genutzt. Die Kleidung unterliegt einem Jahrhunderte langen Wandel und wird sich auch in den nächsten tausenden Jahren noch oft verändern. Während diese Hautbedeckung lange Zeit als Körperschmuck diente, zählt es heute zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Doch verschiedene Kleidungsstücke sind angebracht für unterschiedliche Anlässe. Farben, Formen und der Grundschnitt sind entscheidende Faktoren bei der Wahl unseres Outfits. Seit Beginn der Mode gibt es immer wieder Trends denen viele Menschen folgen, oft inspiriert durch große Persönlichkeiten. Die Mode bietet jedoch die Chance, seine individuelle Persönlichkeit zu zeigen und sich so auszuleben.
Die Entwicklung der Kleidung ist ein wichtiger Punkt in der Gleichsetzung von Mann und Frau und spielt somit auch Gesellschaftlich eine enorme Rolle. Mit den Jahrhunderten durften Frauen immer häufiger das tragen, was ihnen zusagte und mit schicken Kleidern ihren Gatten raus aus der Wohnung begleiten.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG
2 Kleidung
2.1 Klärung des Begriffs
2.2 Von der Notwendigkeit zu einem Statussymbol
3 Die Frau im 18. bis 20. Jahrhundert
4 Haute Couture
4.1 Der Versuch einer Definition
4.2 Die Anfänge und die Entwicklung bis ins 21. Jahrhundert
4.3 Paris die Modehauptstadt
5 Ausführliche Analyse zwei selbstgewählter Outfits
6 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den historischen Einfluss der Mode, insbesondere der Haute Couture, auf die gesellschaftliche Rolle und Emanzipation der Frau in Frankreich vom 18. bis zum 20. Jahrhundert unter Berücksichtigung sozioökonomischer Veränderungen.
- Evolution der Kleidung vom Grundbedürfnis zum Statussymbol
- Historische Entwicklung der französischen Frauenbewegungen und deren Rechte
- Definition und Aufstieg der Haute Couture als Pariser Phänomen
- Einfluss sozioökonomischer Ereignisse wie Weltkriege auf die Modeindustrie
- Analyse typischer Merkmale moderner Haute-Couture-Kreationen
Auszug aus dem Buch
4.2 Die Anfänge und Entwicklung bis ins 21. Jahrhundert
Der Beruf des Schneiders kam erst im 12. Jahrhundert auf, zuvor wurde die Kleidung vorwiegend nur in Klöstern und in der Familie hergestellt. Die Spezialisierung von Damen- und Herrenschneider gab es noch nicht. Schneiderinnen durften nicht vor 1675 Zünfte gründen, anders als die Kleidermacher, diesen war dies gestattet. Außerdem war ihnen bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts nur die Herstellung von Morgenröcken, Unterwäsche und dergleichen erlaubt. Es gab immer Schneider, die ihren Berufsgenossen voraus waren, aber bis Mitte des 19. Jahrhunderts übte keiner einen besonderen Einfluss auf die Mode aus, auch deswegen, da die handwerkliche Tradition den schöpferisch tätigen, von der bürgerlichen Gesellschaft als Künstler anerkannten Schneider allgemein noch nicht zuließ. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts hatte die aus der Zunft der Merciers (frz., Kurzwarenhändler) hervorgegangene Zunft der Marchands beziehungsweise Marchandes des modes (frz., Modehändler, Modehändlerinnen) Einfluss auf die Mode. Diese durften jedoch nur Mäntel, Umhänge und Fichus nähen, aber sie besorgten die Verschönerung eines Kleides, das Beiwerk, dazu Kopfbedeckung und Coiffure. Aufgrund der teuren und langwierigen Herstellung von Kleidung, waren diese Details entscheidend. Im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts erlangte die Kleidung des gebildeten Bürgertums und des englischen Landadels Geltung und Einfluss, dies wirkte sich auf die Situation der französischen Schneider und Modehändler aus. So blieb die Mode der Damen, mehr oder weniger die Domäne des Modehändlers. Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts unterhielten berühmte Pariser Modehändler prächtige Häuser in der bereits damals bevorzugten Pariser Gegend zwischen Rue Saint-Honoré und Faubourg. Diese sind bis heute das Viertel der Haute Couture geblieben.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Mode als tägliches Bedürfnis und gesellschaftliches Ausdrucksmittel sowie die Relevanz der Untersuchung für die Rolle der Frau.
2 Kleidung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Kleidung und beschreibt deren Wandel von einer rein schützenden Funktion hin zu einem Statussymbol und Kommunikationsmittel.
3 Die Frau im 18. bis 20. Jahrhundert: Hier werden die politischen und sozialen Bewegungen der Frauen in Frankreich sowie deren Kampf um Gleichberechtigung und Wahlrecht analysiert.
4 Haute Couture: Dieses Kapitel erläutert den Ursprung und die Entwicklung der Haute Couture sowie die historische Bedeutung von Paris als Welthauptstadt der Mode.
5 Ausführliche Analyse zwei selbstgewählter Outfits: Eine praktische Analyse, in der Merkmale moderner Haute-Couture-Entwürfe mit Alltagsmode gegenübergestellt werden.
6 Fazit: Das Fazit stellt zusammenfassend den tiefgreifenden Wandel der Frauenrolle und die fortbestehende, exklusive Stellung der Haute Couture dar.
Schlüsselwörter
Haute Couture, Mode, Frankreich, Frauenemanzipation, Frauenbewegung, Kleidung, Statussymbol, Pariser Mode, Modeschöpfer, Gesellschaftswandel, Wahlrecht, Modegeschichte, Schneiderkunst, Haute-Couture-Label, Damenmode
Häufig gestellte Fragen
Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?
Die Arbeit analysiert den historischen Zusammenhang zwischen der Evolution der Mode, speziell der Haute Couture, und der sich verändernden gesellschaftlichen Rolle der Frau in Frankreich.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Das Spektrum reicht von der allgemeinen Definition der Kleidung über die Kampfgeschichte der französischen Frauenbewegung bis hin zur ökonomischen und künstlerischen Entwicklung des Pariser Modezentrums.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?
Die Arbeit exploriert die spezifischen Einflüsse der Haute-Couture-Entwicklung auf die Emanzipationsbestrebungen und die Teilhabe der Frau in der französischen Gesellschaft.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?
Die Autorin stützt sich auf eine aufwendige Literaturrecherche sowie eine vergleichende Analyse zweier ausgewählter Outfits, um die Unterschiede zwischen hoch exklusiver Couture und zeitgenössischer Alltagskleidung aufzuzeigen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung von Kleidung, eine historische Analyse der gesellschaftlichen Stellung der Frau und eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Entwicklung und Bedeutung der Haute Couture.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Haute Couture, Mode, Frauenbewegung, Frankreich, Statussymbol und die Rolle der Frau im 18. bis 20. Jahrhundert.
Welchen Stellenwert nimmt Paris im Kontext der Haute Couture ein?
Paris wird als historische und dauerhafte Modehauptstadt identifiziert, die durch spezifische Strukturen, wie das Chambre Syndicale de la Haute Couture, den Beruf des Modeschöpfers professionalisiert hat.
Wie bewertet die Arbeit den Erfolg der Frauenemanzipation?
Die Entwicklung wird als einen langwierigen Prozess beschrieben, bei dem das Erlangen des Wahlrechts nach beiden Weltkriegen als maßgeblicher Meilenstein für die Gleichstellung gewertet wird.
- Arbeit zitieren
- Paula Jabs (Autor:in), 2020, Entwicklung der Mode in Frankreich. Einfluss auf die Rolle der Frau, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1357609