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Preisgestaltung für das Angebot digitaler Güter

Titel: Preisgestaltung für das Angebot digitaler Güter

Essay , 2021 , 13 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Daniel Wichert (Autor:in)

BWL - Handel und Distribution
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird speziell die Preisgestaltung digitaler Güter untersucht. Diese weisen einige Besonderheiten auf. Deshalb lassen sich klassische Preiskonzepte nicht ohne Weiteres auf digitale Produkte anwenden. Grund dafür ist, dass bei den Branchen digitaler Güter gewisse ökonomie-basierte Spielregeln gelten, die sich zu anderen Branchen unterscheiden.

Das Ziel dieser Arbeit ist es eben die Besonderheiten der Preisgestaltung digitaler Güter genauer zu betrachten und Ansatzweisen für das Angebot digitaler Güter zu liefern. Zuerst wird in dieser Arbeit die allgemeine Betrachtungsweise der Preispolitik, aber auch digitaler Güter selbst bis hin zum E-Pricing betrachtet. Anschließend wird genauer auf die Preisbildung digitaler Güter und deren Strategien eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entscheidungen der Preispolitik

3. Eigenschaften der digitalen Güter

4. E-Pricing: Allgemeine Betrachtungsweise

4.1 E-Pricing: Preisgestaltung digitaler Güter

4.2 E-Pricing: Preisstrategien digitaler Güter

4.2.1 Preisdifferenzierung von digitalen Gütern

4.2.2 Preisbündelung digitaler Güter

4.2.3 Dynamische Preisstrategien digitaler Güter

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die spezifischen Besonderheiten der Preisgestaltung für digitale Güter zu analysieren und fundierte Ansatzweisen für die strategische Angebotsgestaltung in diesem Bereich abzuleiten. Die Forschungsarbeit beleuchtet dabei, warum klassische Preiskonzepte aufgrund der ökonomischen Struktur digitaler Produkte häufig nicht direkt anwendbar sind.

  • Analyse der kostenstrukturellen Besonderheiten digitaler Güter (Fixkostendominanz).
  • Grundlagen des E-Pricing und dessen Abgrenzung zu konservativen Märkten.
  • Strategien der Preisdifferenzierung unter Berücksichtigung von Selbstselektion.
  • Anwendung von Preisbündelungsmodellen zur Steigerung von Marktanteilen.
  • Einsatz dynamischer Preisstrategien wie Penetrations- oder Skimmingstrategien.

Auszug aus dem Buch

3. Eigenschaften der digitalen Güter

Digitale Güter kommen ausschließlich in immaterieller Form vor. Genauer gesagt werden digitale Güter vollständig als digitale Repräsentationen gespeichert, somit können sie ohne Bindung an ein Medium über Netzwerke wie beispielsweise das Internet entwickelt, angewendet und vertrieben werden. Diese Güter weisen verschiedene Eigenschaften auf, die in der Internetökonomie bestimmte Potenziale erreichen, die erforderlich sind, um deren Strukturen zu ändern und neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Diese Eigenschaften spielen auch vor allem für die Preispolitik eine wichtige Rolle. Einer dieser Eigenschaften sind die Wahrnehmungsunterschiede. Diese Eigenschaft bedeutet, dass digitale Güter als Vertrauensgüter gesehen werden müssen, da die fehlende physische Wahrnehmung fehlt und es dadurch zu einer erschwerten Vergleichbarkeit kommen kann. Digitale Güter wirken nur auf zwei Sinne des Menschen, das Sehen und Hören. Dies führt zu einer ungenaueren Bewertung als bei der Bewertung von physischen Gütern, bei der fünf Sinne gleichzeitig aktiviert werden.

Weitere Eigenschaften sind die Kopierbarkeit und die Veränderbarkeit. Die Kopierbarkeit beschreibt lediglich, dass digitale Güter sich unzählig oft kopieren lassen können und dies auch ohne Qualitätsverluste. Diese Eigenschaft ist für Unternehmen deswegen vom Vorteil, weil sich dadurch die Kosten in der Herstellung ziemlich niedrig halten. Die Eigenschaft der Veränderbarkeit ähnelt der Kopierbarkeit sehr, da diese zwar nicht oftmals dupliziert werden, aber deren Veränderung auf einfacherweise durchgeführt werden können. Somit können für Kunden individuelle Produkte hergestellt werden, ohne dass ein großer Aufwand betrieben werden muss. Ebenfalls vorteilhaft für Hersteller digitaler Güter ist die einhergehende Kostenreduktion durch diesen sogenannten Verbundeffekt. Allgemein lässt sich sagen, dass die Kostenstruktur digitaler Güter einen hohen Anteil an fixen Kosten aufweist, dies liegt an den anteilsmäßig hohen Kosten bezüglich der Erstproduktion und der Entwicklung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz preispolitischer Entscheidungen innerhalb des Marketing-Mix ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Besonderheiten der Preisgestaltung bei digitalen Gütern zu untersuchen.

2. Entscheidungen der Preispolitik: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Preispolitik als Teil des systematischen Planungsprozesses und stellt verschiedene Differenzierungsstrategien sowie deren Einfluss auf den Unternehmenserfolg dar.

3. Eigenschaften der digitalen Güter: Es werden die spezifischen Charakteristika wie Immaterialität, Kopierbarkeit und Veränderbarkeit diskutiert, wobei insbesondere die Kostenstruktur mit ihren hohen Fixkosten – den sogenannten „First Copy Costs“ – hervorgehoben wird.

4. E-Pricing: Allgemeine Betrachtungsweise: Dieses Kapitel untersucht die Prinzipien des E-Pricing, betont die Rolle der Internet-basierten Transparenz und analysiert die Faktoren, die das Preisniveau digitaler Güter beeinflussen.

4.1 E-Pricing: Preisgestaltung digitaler Güter: Hier wird dargelegt, warum eine klassische kostenbasierte Preissetzung bei digitalen Gütern aufgrund gegen null gehender Grenzkosten wenig sinnvoll ist und Wettbewerbs- sowie Nachfrageorientierung in den Fokus rücken.

4.2 E-Pricing: Preisstrategien digitaler Güter: Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Unternehmen durch Freemium-Modelle oder das Erzeugen von Lock-In-Effekten Kunden binden und Erlöse generieren können.

4.2.1 Preisdifferenzierung von digitalen Gütern: Das Kapitel erläutert die drei Grade der Preisdifferenzierung, wobei der Fokus auf Strategien wie Selbstselektion und der Segmentierung von Konsumentengruppen liegt.

4.2.2 Preisbündelung digitaler Güter: Hier wird die Bündelung als Sonderform der Preisdifferenzierung beschrieben, die dazu dient, Zahlungsbereitschaften leichter zu erschließen und Marktanteile zu vergrößern.

4.2.3 Dynamische Preisstrategien digitaler Güter: Dieses Kapitel behandelt zeitraumbezogene Konzepte wie die Penetrations- oder Skimmingstrategie im Kontext des digitalen Markteintritts.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die besondere Profitabilität von Preisbündelung und Differenzierungsstrategien aufgrund der niedrigen variablen Kosten digitaler Erzeugnisse.

Schlüsselwörter

Preisgestaltung, E-Pricing, digitale Güter, Preisdifferenzierung, Preisbündelung, Internetökonomie, Kostenstruktur, Fixkostendominanz, First Copy Costs, Konsumentenverhalten, Preisstrategie, Markteintritt, Zahlungsbereitschaft, Marketing-Mix, Erlösmodelle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit widmet sich der systematischen Analyse der Preisgestaltung für digitale Güter und untersucht, wie Unternehmen in diesem spezifischen Sektor ihre Preisstrategien anpassen müssen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Kernbereichen gehören die ökonomischen Eigenschaften digitaler Güter, die Methoden des E-Pricing, Preisdifferenzierungsmodelle sowie die Bündelung und dynamische Preisstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, die Unterschiede zwischen physischen und digitalen Gütern bei der Preisfindung aufzuzeigen und Strategien zu identifizieren, die angesichts der hohen Fixkosten bei niedrigen Grenzkosten erfolgsversprechend sind.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um einen Scientific Essay, der auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Preismodelle und wirtschaftswissenschaftlicher Grundlagen basiert.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die Preisgestaltung von der Theorie der Preispolitik über die Besonderheiten digitaler Güter bis hin zu konkreten Strategien wie Preisdifferenzierung, Bündelung und dynamischen Modellen.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „First Copy Costs“, Preisdifferenzierung, E-Pricing und die Besonderheiten digitaler Ökonomien charakterisiert.

Warum ist die kostenbasierte Preissetzung bei digitalen Gütern oft nicht zielführend?

Da die Grenzkosten bei digitalen Gütern gegen null verlaufen, wäre eine rein kostenbasierte Preissetzung wirtschaftlich nicht sinnvoll. Stattdessen sind nachfrage- und wettbewerbsorientierte Ansätze von zentraler Bedeutung.

Was versteht der Autor unter dem „Lock-In-Effekt”?

Dies ist eine strategische Vorgehensweise, bei der Kunden durch günstige Angebote oder kostenlose Einstiegsprodukte an ein System gebunden werden, um langfristig durch Komplementärprodukte oder wiederkehrende Erlöse Gewinn zu erzielen.

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Details

Titel
Preisgestaltung für das Angebot digitaler Güter
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Nürnberg früher Fachhochschule
Veranstaltung
Marketing & e-Business
Note
1,7
Autor
Daniel Wichert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
13
Katalognummer
V1358330
ISBN (PDF)
9783346875822
ISBN (Buch)
9783346875839
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Preisgestaltung digitaler Güter e-Business
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Wichert (Autor:in), 2021, Preisgestaltung für das Angebot digitaler Güter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1358330
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Leseprobe aus  13  Seiten
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