In der vorliegenden Arbeit geht es darum, den Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Bildungserfolg zu erfassen. Als Grundlage dieser Gegenüberstellung dient die Habitus-Theorie nach Pierre Bourdieu, einem französischen Soziologen. Demnach werde ich die Fragestellung wie folgt bearbeitet: Der erste Teil der Arbeit dient dem Verständnis und beinhaltet zunächst die Definition des Habitus und die genauere Darstellung der Theorie nach Bourdieu. Im zweiten Teil wird das
Phänomen ,,Bildungsungleichheit“ in Verbindung mit der zuvor genannten Theorie gebracht. Zum besseren Verständnis werden in diesem Teil auch konkrete Zahlen aus Statistiken hinzu gezogen und verglichen. Der Schlussteil dient dem reflektieren der Arbeit und gibt gleichzeitig eine subjektive Antwort auf die anfangs gestellte Frage.
Inhaltsverzeichnis
- I Die Habitus-Theorie nach Pierre Bourdieu
- Der Begriff des Habitus
- Die Theorie nach Bourdieu
- II Der Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Bildungserfolg
- Bildungsungleichheit
- Statistische Erkenntnisse
- III Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Bildungserfolg anhand der Habitus-Theorie von Pierre Bourdieu. Der Fokus liegt darauf, die Theorie zu erläutern, um die Problematik der Bildungsungleichheit im Kontext von sozialer Ungleichheit zu verstehen.
- Definition und Anwendung der Habitus-Theorie
- Die Rolle von Kapitalformen (ökonomisch, kulturell, sozial) im Bildungsprozess
- Die Auswirkungen von sozialer Lage und Kapital auf Bildungserfolg
- Analyse der Bildungsungleichheit anhand statistischer Daten
- Kritik und Ausblick auf mögliche Lösungsansätze
Zusammenfassung der Kapitel
I Die Habitus-Theorie nach Pierre Bourdieu
Dieses Kapitel stellt den Begriff des Habitus nach Bourdieu vor und erklärt, wie dieser durch die Kapitalformen (ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital) geprägt wird. Es wird dargestellt, wie sich der Habitus auf das Handeln und die Lebenschancen von Menschen auswirkt.
II Der Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Bildungserfolg
Dieses Kapitel untersucht den Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Bildungserfolg im Kontext der Habitus-Theorie. Anhand von Statistiken und Beispielen wird gezeigt, wie die Kapitalformen den Bildungserfolg beeinflussen und zu Bildungsungleichheit führen können.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht Pierre Bourdieu unter dem Begriff "Habitus"?
Der Habitus ist ein System dauerhafter Dispositionen, das durch die soziale Herkunft geprägt wird und das Denken sowie Handeln eines Menschen unbewusst steuert.
Wie hängen soziale Lage und Bildungserfolg zusammen?
Die Arbeit zeigt, dass Kinder aus höheren sozialen Schichten aufgrund ihres "passenden" Habitus und Kapitals im Bildungssystem bevorzugt werden, was zu Bildungsungleichheit führt.
Welche Kapitalformen unterscheidet Bourdieu?
Bourdieu unterscheidet ökonomisches Kapital (Geld/Besitz), kulturelles Kapital (Wissen/Bildungstitel) und soziales Kapital (Beziehungen/Netzwerke).
Was ist "kulturelles Kapital" im Kontext der Schule?
Es umfasst Bildungsvoraussetzungen, Sprachkompetenz und kulturelles Wissen, das in der Schule als "normal" vorausgesetzt wird und Kindern aus bildungsnahen Haushalten Vorteile verschafft.
Warum ist Bildungsungleichheit ein soziologisches Problem?
Weil der Bildungserfolg nicht allein auf individueller Leistung basiert, sondern stark von der sozialen Herkunft und den damit verbundenen Startvorteilen abhängt.
- Citar trabajo
- Anonym (Autor), 2022, Soziologische und entwicklungspsychologische Grundlagen sozialer Arbeit. Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Bildungserfolg nach Pierre Bourdieu, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1358356