Folgende Fragen werden im Laufe der vorliegenden Arbeit beantwortet: 1. Was ist für Sie Selbstbestimmung? Was versteht man unter "persönlicher Assistenz"? 2. Was ist Assistenz? Welche Herausforderungen können sich ergeben? 3. Was ist die UN-Behindertenrechtskonvention? Was regelt sie? 4. Seit wann gibt es das Bundesteilhabegesetz und was regelt es? 5. Was ist der Unterschied zwischen „Inklusion“ und „Integration“?
Inhaltsverzeichnis
1. Aufgabe A
1.1 A1 Was ist für Sie Selbstbestimmung? Was versteht man unter „persönlicher Assistenz“?
1.2 A2 Stellen Sie sich vor, Sie würden als Assistent bzw. Assistentin arbeiten bei Jemanden, der so wie ich eine starke Körperbehinderung hat. Was für Probleme und Herausforderungen könnten auftreten? Wie wäre das für Sie?
1.3 A3 Jetzt stellen Sie sich bitte vor Sie würden so wie ich körperbehindert sein und Assistenz beziehen. Wie wäre das für Sie? Was für Herausforderungen würden sich ergeben?
2. Aufgabe B
2.1 B4 Was ist die UN-Behindertenrechtskonvention?
2.2 B5 Was regelt sie? Bitte nennen Sie 6 wichtige Artikel und Bereiche der UN-BRK.
2.3 B6 Seit wann gibt es das Bundesteilhabegesetz und was regelt es?
2.4 B7 Was sagen Kritiker zum Bundesteilhabegesetz und wie ist Ihre persönliche Meinung zum Gesetz? (Siehe auch #nichtmeingesetz)
3. Aufgabe C
3.1 C8 Was ist der Unterschied zwischen „Inklusion“ und „Integration“?
3.2 C9 Gehen Sie bitte auf die Homepage der Fläming-Grundschule Berlin und beschreiben Sie kurz das Bildungsmodel. Schauen Sie auch den Trailer zum Film "Klassenleben" an. Was ist Ihr Eindruck?
3.3 C10 Schauen Sie sich auch den Trailer zum Film "Ich, du, Inklusion" an. Was fällt Ihnen an Unterschieden zwischen den beiden Filmen auf?
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit setzt sich kritisch mit den Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen auseinander, reflektiert persönliche Perspektiven auf Assistenzmodelle und analysiert rechtliche Rahmenbedingungen sowie Inklusionsansätze im Bildungswesen.
- Persönliche Selbstbestimmung und Notwendigkeit der Assistenz
- Die UN-Behindertenrechtskonvention und ihre praktische Relevanz
- Kritische Würdigung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG)
- Abgrenzung von Inklusion und Integration
- Inklusive Bildungspraxis anhand von Schulbeispielen
Auszug aus dem Buch
A2 Stellen Sie sich vor, Sie würden als Assistent bzw. Assistentin arbeiten bei Jemanden, der so wie ich eine starke Körperbehinderung hat. Was für Probleme und Herausforderungen könnten auftreten? Wie wäre das für Sie?
Probleme und Herausforderungen könnten sein, von dieser Person akzeptiert zu werden. Ich stelle es mir nicht leicht vor mehr oder weniger abhängig von einer anderen Person zu sein, zu realisieren, dass man eben Hilfe braucht, da man bestimmte Dinge nicht alleine meisten kann. Für die Rolle der Assistentin stelle ich mir schwer vor die Klientin ,,normal“ zu behandeln. Nicht in die Mitleidsschiene zu rutschen. Man hat außerdem viel Verantwortung und ein großes Aufgabenspektrum. Ich stelle mir diese Arbeit nicht leicht vor. Bei einer starken Behinderung stelle ich mir eine Rund-um-die-Uhr Betreuung vor, welche von einer Assistenz alleine nicht machbar ist. Für mich persönlich wäre es eine große Herausforderung. Ich hätte zunächst vermutlich viel Angst etwas falsch zu machen. Außerdem befindet man sich bei dieser Art von Arbeit komplett im Lebensmittelpunkt dieser Person. In der Wohnung, zusammen mit Familienmitgliedern, bei der Arbeit des/ der Betroffenen. Eine große Herausforderung.
Zusammenfassung der Kapitel
Aufgabe A: Diese Kapitel beleuchten das Konzept der Selbstbestimmung und die Rolle der persönlichen Assistenz aus einer reflektierten, persönlichen Perspektive.
Aufgabe B: Hier werden die Grundlagen der UN-Behindertenrechtskonvention sowie das Bundesteilhabegesetz vorgestellt, ergänzt durch eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Gesetzgebung.
Aufgabe C: Dieses Kapitel widmet sich der begrifflichen Unterscheidung von Inklusion und Integration sowie der Analyse von Inklusionsmodellen im schulischen Kontext.
Schlüsselwörter
Behindertenrechtskonvention, Inklusion, Integration, Selbstbestimmung, Persönliche Assistenz, Bundesteilhabegesetz, BTHG, Barrierefreiheit, Förderschwerpunkt, Grundschule, Diskriminierung, Menschenrechte, Teilhabe, Bildungssystem, Sozialhilfe
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderungen, insbesondere im Kontext von Selbstbestimmung, Teilhabe und Inklusion.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf der persönlichen Assistenz, der UN-Behindertenrechtskonvention, dem Bundesteilhabegesetz und der Umsetzung inklusiver Bildung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Reflexion über die Lebensrealität behinderter Menschen sowie die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Gesetzen und Bildungspraktiken.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer reflexiven Erarbeitung von Aufgabenstellungen, der Analyse offizieller Gesetzestexte sowie der Auswertung von Fallbeispielen und Filmmaterial.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden persönliche Ansichten zur Assistenz, Details zu Artikeln der UN-BRK, eine Analyse des BTHG und eine Fallstudie zu einem schulischen Inklusionsmodell behandelt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe umfassen Inklusion, Selbstbestimmung, UN-BRK, Bundesteilhabegesetz und Teilhabe.
Wie bewertet der Autor das Bundesteilhabegesetz?
Der Autor sieht das Gesetz kritisch und argumentiert, dass es viele Probleme nicht löst, bürokratische Hürden fortsetzt und die Wunsch- und Wahlrechte der Betroffenen nicht ausreichend stärkt.
Welche Rolle spielt die persönliche Assistenz für ein selbstbestimmtes Leben?
Sie gilt als notwendige individuelle Unterstützung, die den Alltag in allen Lebensbereichen erst ermöglicht und Voraussetzung für das Wohnen in eigener Wohnung sein kann.
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- Anonym (Author), 2021, Behinderung und Gesellschaft. UN-Behindertenrechtskonvention und Teilhabegesetz, Inklusion in der Schule, persönliche Assistenz und Selbstbestimmung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1358417