Die vorliegende wissenschaftliche Ausarbeitung befasst sich mit der Thematik, wie Impulskäufe am Point of Sale ausgelöst werden und welche Marketingstrategien Impulskäufe steigern.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Impulsives Kaufverhalten
2.1 Definition
2.2 Kaufentscheidungsprozesse
2.2.1 Prozessphasenmodell
2.2.2 S-O-R- Modell
2.3 Entscheidungstypen
2.3.1 Extensives Verhalten
2.3.2 Limitiertes Verhalten
2.3.3 Habitualisiertes Verhalten
2.3.4 Impulsives Verhalten
2.4 Einflussfaktoren für Impulskäufe
3. Marketing am Point of Sale (POS)
3.1 Definition und Ziel des POS
3.2 Marketing- Mix
3.2.1 Produktpolitik
3.2.2 Preispolitik
3.2.3 Distributionspolitik
3.2.4 Kommunikationspolitik
4. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit analysiert, wie gezielte Marketingmaßnahmen am Point of Sale (POS) das Konsumentenverhalten beeinflussen können, um den Impulskauf effektiv zu steigern. Dabei liegt der Fokus auf der psychologischen Wirkungsweise von externen Reizen und der strategischen Gestaltung des Marketing-Mix.
- Psychologische Grundlagen des impulsiven Kaufverhaltens
- Modelle zur Erklärung von Kaufentscheidungsprozessen
- Einflussfaktoren für Impulskäufe durch POS-Marketing
- Strategischer Einsatz des Marketing-Mix zur Verkaufsförderung
- Abgrenzung zwischen impulsivem Verhalten und Suchtpotenzial
Auszug aus dem Buch
2.2.2 S-O-R- Modell
Das S-O-R-Modell ist ein neobehavioristisches Verhaltensmodell und analysiert das Konsumentenverhalten und beschreibt den Kaufentscheidungsprozess, der durch bestimmte Bestimmungsfaktoren beeinflusst wird. Das Modell ist ein Nachfolgermodell des SR- Modells, da hier das „innere Verhalten“ berücksichtigt wird. Es bildet den Stimulus (S), Organismus (O) und Response (R) ab. Der Stimulus beinhaltet externe Reize, die kontrollierbar und nicht kontrollierbar sind. Marketing-Stimuli werden durch das Unternehmen beeinflusst und es sind kontrollierte Variablen. Dazu gehören die 4Ps des Marketings, die im 3. Kapitel erläutert werden.
Neben dem Marketing-Stimuli gibt es noch die Umfeld-Stimuli, die nicht kontrollierbar sind. Beispiele dafür sind politisch- rechtliche, ökonomische, technologische und soziale Stimuli. In Bezug auf impulsives Verhalten kann z. B. das Produktdesign oder ein spezieller Preis den Stimulus aktivieren und das Involvement des Kunden auslösen. Mit der Erweckung von Reizen wirkt sich auf den Organismus ein und das Gehirn verarbeitet den Reiz. Beim Organismus sind die Variablen intervenierend, d.h. von außen nicht beobachtbar. Die soziodemographischen Determinanten wirken sich auf die Einstellung des Konsumenten aus. Die Definition für Einstellung ist die wahrgenommene Eignung eines Gegenstandes, um diesen dann zu beurteilen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der verkaufsfördernden Marketingstrategien am Point of Sale zur Steigerung von Impulskäufen ein.
2. Impulsives Kaufverhalten: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Hintergründe, Entscheidungstypen und die Einflussfaktoren, die zu einem ungeplanten, impulsiven Kauf führen.
3. Marketing am Point of Sale (POS): Hier wird die praktische Umsetzung von Marketinginstrumenten (Marketing-Mix) dargestellt, um den Point of Sale für Konsumenten attraktiver zu gestalten.
4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie durch die gezielte Steuerung von Reizen und kundenorientierte Marketingmaßnahmen Impulskäufe im stationären Handel generiert werden können.
Schlüsselwörter
Impulskauf, Point of Sale, Konsumentenverhalten, Marketing-Mix, S-O-R-Modell, Prozessphasenmodell, Impulsives Verhalten, Kaufentscheidung, Verkaufsförderung, Marketingstrategien, Warenpräsentation, Kundenbindung, Reizverarbeitung, Ladengestaltung, Konsumentenpsychologie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht die Mechanismen, die zu Impulskäufen am Point of Sale führen, und wie Unternehmen den Marketing-Mix einsetzen können, um dieses Verhalten gezielt zu verstärken.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?
Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Psychologie der Konsumentenentscheidung, verschiedenen Modellen des Kaufverhaltens sowie den operativen Möglichkeiten des POS-Marketings.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel ist es zu verdeutlichen, wie durch die Gestaltung des Point of Sale sowie durch Marketingmaßnahmen das Verhalten von Kunden verkaufsfördernd beeinflusst werden kann.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse relevanter verhaltenswissenschaftlicher Modelle und Marketingstrategien, ergänzt durch Fallbeispiele wie die EDEKA-Weihnachtswerbung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden zunächst die Formen des Kaufverhaltens definiert, anschließend die kognitiven und emotionalen Prozesse (z. B. S-O-R-Modell) erläutert und schließlich die 4Ps des Marketings in Bezug auf den POS detailliert betrachtet.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Untersuchung?
Zentrale Begriffe sind Impulskauf, POS-Marketing, Konsumentenpsychologie, Reizverarbeitung, Produktpolitik und Distributionspolitik.
Wie unterscheidet sich impulsives Kaufverhalten von Kaufsucht?
Während Impulskäufe meist Reaktionen auf externe Reize am POS sind, stellt Kaufsucht ein zwanghaftes, durch interne psychische Belastungen getriebenes Verhalten dar, das oft mit Kontrollverlust einhergeht.
Welche Rolle spielen Sinne bei Impulskäufen?
Neben visuellen Reizen wie Warenpräsentation spielen auch akustische Reize (Musik) und olfaktorische Reize (Gerüche) eine entscheidende Rolle, da diese unbewusst eine Atmosphäre schaffen, die das Interesse am Produkt erhöhen kann.
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- Ahmed Omeirat (Author), 2022, Marketingstrategien am Point of Sale zur Steigerung des Impulskaufverhaltens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1358823