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Simulationsplanung

Logistikplanung mit Simulationsplanungssoftware

Title: Simulationsplanung

Term Paper , 2009 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bachelor Michel Hecking (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Die zunehmende Komplexität und Dynamik in den Bereichen der Logistik eines Unternehmens führt zu immer neuen Aufgaben in der Planung und Optimierung von Logistiksystemen. Die Möglichkeiten statischer Betrachtungen und Berechnungen mit Durchschnittswerten finden hier nur begrenzte Anwendungsgültigkeit. Computergestützte Simulationssysteme, die die Komplexität und Dynamik großer Logistiksysteme realitätsnah abbilden, können diese Grenzen aufheben.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die softwareunterstützte Simulation in der Logistik zu kategorisieren und sich dadurch neu ergebende Möglichkeiten aufzuzeigen. Um dies zu verdeutlichen ist diese Ausarbeitung in fünf Kapitel untergliedert. Zunächst stellt die Einleitung kurz die Problemstellung und das Ziel der Arbeit vor. Das zweite Kapitel dient der Definition wichtiger Begrifflichkeiten, beschreibt die einzelnen Teilaspekte einer Simulation und soll so den Grundstein für die weiteren Erläuterungen legen. Weiterführend werden im dritten Kapitel die verschiedenen Softwaremöglichkeiten klassifiziert sowie auf deren Aufbau eingegangen. Im vierten Kapitel wird darauf eingegangen, wie Simulationssoftware die Durchführung einer Simulationsstudie unterstützen kann. Den Abschluss der Arbeit bilden ein kurzes Fazit sowie ein Ausblick auf zukünftige Simulationssysteme.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung und Abgrenzung

2.1 Definition

2.2 Notwendigkeit von Simulation

2.3 Effektivität und Effizienz

2.4 Nutzenaspekte

2.5 Anwendungsbereiche

2.6 Simulationsmethoden

3 Anforderungen und Charakteristika von Simulationssoftware

3.1 Klassifikation von Simulationssoftware

3.2 Aufbau von Simulationssoftware

3.3 Auswahlkriterien für Simulationssoftware

4 IT Unterstützung bei einer Simulationsstudie

4.1 Einsatzdefinition und Datenerhebung

4.2 Modellbildung

4.3 Verifikation und Validierung

4.4 Simulationsexperimente

4.5 Ergebnisanalyse und -aufbereitung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, softwareunterstützte Simulationslösungen im Kontext der Logistik zu systematisieren und die daraus resultierenden Potenziale für die Planung und Optimierung komplexer Systeme aufzuzeigen. Dabei liegt der Fokus auf der Einordnung verschiedener Simulationstypen und der methodischen Unterstützung von Simulationsstudien.

  • Grundlagen und Definitionen der logistischen Simulation
  • Klassifikation und technische Charakteristika von Simulationssoftware
  • Methodischer Ablauf einer Simulationsstudie (von der Modellbildung bis zur Ergebnisanalyse)
  • Anwendungsbereiche und Nutzen von Simulationswerkzeugen
  • Kriterien für die Auswahl geeigneter Softwarelösungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Klassifikation von Simulationssoftware

Um eine Simulationsstudie durchführen zu können, ist heutzutage umfangreiche Software von Nöten, welche die komplexen Berechnungen und vielseitigen Anforderungen verarbeitet und gegebenenfalls grafisch aufbereitet. Hauptcharakteristikum von Simulationssoftware ist die computergestützte Nachbildung eines Systems in Form eines Modells. Dabei greift die Software auf unterschiedliche Modellierungskonzepte zurück, wodurch die drei Werkzeugklassen Simulationssprachen, Simulatoren und Simulationsentwicklungsumgebungen unterschieden werden können.

Simulationssprachen folgen einem sprachorientiertem Modellierungskonzept, welches an eine einfache Programmiersprache angelehnt ist und über Zusatzfunktionalitäten, speziell für die Logistik, verfügt. Zu diesen gehören die „Erzeugung und Steuerung von temporären/dynamischen Objekten, Ressourcen, Warteschlangen […] und statistischen Auswertungsfunktionen.“ Das entsprechende Simulationsmodell wird mittels einer Programmsyntax beschrieben und beim Ausführen von einem Compiler übersetzt. Typische Vertreter solcher Simulationssprachen sind z.B. GPSS oder SLAM. Simulationssprachen benötigen eine lange Einarbeitungszeit und besitzen einen hohen Grad an Modellierungsaufwand, können aber sehr flexibel in den verschiedensten Bereichen eingesetzt werden.

Aufbauend auf einem generischen Modellierungskonzept kann die Simulationsentwicklungsumgebung als Software bezeichnet werden, die zur Entwicklung von Simulatoren eingesetzt wird. Die Software zeichnet sich durch den hohen Grad der Wiederverwendbarkeit aus. Sie wird zumeist nur von Simulationsentwicklern genutzt, deren Ergebnis dann dem Endanwender zur Verfügung gestellt wird. Solche Software, mit der sich z.B. Spezialsimulatoren für andere Anwendungen generieren lassen, wird auch als CASE-Tool bezeichnet.

Als dritte Werkzeugklasse können Simulatoren differenziert werden. Diese bezeichnen eigene Programmpakete mit verschiedenen Funktionalitäten und Bestandteilen, die nach einem Bausteinkonzept anwendungsorientiert arbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik komplexer logistischer Systeme ein und definiert das Ziel, softwaregestützte Simulationsmethoden zu kategorisieren und deren Nutzen darzulegen.

2 Begriffsbestimmung und Abgrenzung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Simulation, ihre Notwendigkeit in der Logistik sowie die verschiedenen methodischen Ansätze zur Modellierung.

3 Anforderungen und Charakteristika von Simulationssoftware: Hier erfolgt eine Klassifizierung der am Markt verfügbaren Simulationswerkzeuge sowie die Erläuterung technischer Anforderungen und Auswahlkriterien.

4 IT Unterstützung bei einer Simulationsstudie: Dieses Kapitel beschreibt den strukturierten Prozess einer Simulationsstudie, von der Datenerhebung und Modellbildung bis hin zur Validierung und Ergebnisauswertung.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Simulation für die Logistik zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen wie die Digitale Fabrik.

Schlüsselwörter

Simulation, Logistikplanung, Simulationssoftware, Materialfluss, Modellbildung, Simulationsstudie, Produktionslogistik, Validierung, Verifikation, Prozessoptimierung, Simulationsexperiment, Systemanalyse, Softwareauswahl, Datenverwaltung, Schnittstellen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Einsatz von simulationsgestützter Software zur Planung und Optimierung logistischer Prozesse in Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernpunkten gehören die Definition von Simulation, die Klassifizierung von Softwarewerkzeugen sowie die methodische Durchführung und Analyse von Simulationsstudien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die softwareunterstützte Simulation in der Logistik zu kategorisieren und die Möglichkeiten sowie den Nutzen dieses Werkzeugs aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die theoretische Ansätze und Klassifikationsmodelle (wie VDI-Richtlinien) auf die Simulationspraxis anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition und Abgrenzung der Simulation, die Klassifikation der Software, die Anforderungen an diese Systeme sowie den IT-gestützten Prozess einer Simulationsstudie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Simulation, Logistikplanung, Modellbildung, Validierung und Materialfluss.

Wie unterscheidet sich die "planungsphase" von der "betriebsphase" bei der Simulation?

Die Planungsphase dient der langfristigen Gestaltung und dem Nachweis von Funktionalität, während die Betriebsphase den laufenden Betrieb optimiert und Störfälle analysiert.

Warum ist eine Verifikation und Validierung eines Modells wichtig?

Die Verifikation stellt die korrekte technische Umsetzung sicher, während die Validierung durch Abgleich mit der Realität die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz des Modells bei Auftraggebern gewährleistet.

Welche Bedeutung haben Schnittstellen bei der Simulationssoftware?

Schnittstellen ermöglichen die Integration in bestehende IT-Umgebungen und den Datenimport, um redundante Eingaben zu vermeiden und schnelle Entscheidungsalternativen zu bieten.

Welchen Stellenwert nimmt die "Digitale Fabrik" im Fazit ein?

Sie wird als zukunftsweisender Ansatz beschrieben, um durch die Verknüpfung verschiedener Modelle eine ganzheitliche Planung sämtlicher Fabrikprozesse zu ermöglichen.

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Details

Title
Simulationsplanung
Subtitle
Logistikplanung mit Simulationsplanungssoftware
College
University of Münster  (Institut für Wirtschaftsinformatik)
Course
IT-Systeme in der Logistik
Grade
1,3
Author
Bachelor Michel Hecking (Author)
Publication Year
2009
Pages
28
Catalog Number
V136250
ISBN (eBook)
9783640434428
ISBN (Book)
9783640434121
Language
German
Tags
Simulation Logistik Wirtschaftsinformatik IT-Systeme IT-Systeme in der Logistik Logistikplanung Simulationsplanung Simulationstools
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor Michel Hecking (Author), 2009, Simulationsplanung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/136250
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