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Die personenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers und die motivierende Gesprächsführung Miller und Rollnick. Ein Vergleich

Titel: Die personenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers und die motivierende Gesprächsführung Miller und Rollnick. Ein Vergleich

Hausarbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Elisa Renner (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Bedarf an Beratung nimmt, aufgrund der steigenden Anzahl und Vielfältigkeit der Probleme der Menschen, immer mehr zu. Immer mehr Menschen wenden sich an professionelle Berater/innen, um eine Hilfestellung zu erhalten und dadurch die Chance zu bekommen, ihre Lebensqualität zu erhöhen. Auf den folgenden Seiten werden aufgrund dieser Tatsache nun zwei Arten der Gesprächsführung vorgestellt, um einen genauen Einblick in die Grundlagen der heute so stark gebrauchten Beratung zu gewähren. Hierbei werden jedoch nicht nur die motivierende und die personenzentrierte Gesprächsführung an sich vorgestellt, sondern auch deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede gegenübergestellt, um zu verdeutlichen, inwieweit sie sich voneinander unterscheiden, oder Gemeinsamkeiten aufweisen.

Ziel der Arbeit ist es, ein grundlegendes Verständnis der personenzentrierten Gesprächsführung nach Rogers und der motivierenden Gesprächsführung nach Miller und Rollnick zu vermitteln und einen Einblick in diese beiden Verfahren zu gewähren. Um diesen Einblick zu gewährleisten, wird besonders auf die vier essentiellen Grundeinstellungen der motivierenden und die sechs Bedingungen für konstruktive Gesprächsführung nach Rogers eingegangen.
Abschließend möchte ich noch auf den Aufbau meiner Hausarbeit eingehen, um meine Herangehensweise an diese Thematik zu erläutern. Im ersten Kapitel wird zunächst auf die personenzentrierte Gesprächsführung, sowie deren Vor- und Nachteile eingegangen. Hierbei liegen besonders die zuvor erwähnten sechs Bedingungen für konstruktive Gesprächsführung im Fokus. Das darauffolgende Kapitel behandelt die motivierende Gesprächsführung und deren vier essentielle Grundhaltungen. Abschließend werden im zweiten Kapitel noch deren Vor- und Nachteile behandelt. Das vierte und letzte Kapitel stellt die beiden zuvor erläuterten Techniken der Gesprächsführung gegenüber und zeigt deren Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede auf.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Personenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers

2.1. Sechs Bedingungen für konstruktive Gesprächsführung

2.2. Vorteile und Nachteile personenzentrierter Gesprächsführung

3. Motivierende Gesprächsführung nach Miller und Rollnick

3.1. Die vier Grundeinstellungen der motivierendenden Gesprächsführung

3.2. Vorteile & Nachteile motivierender Gesprächsführung

4. Gegenüberstellung der personenzentrierten und motivierenden Gesprächsführung

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, ein grundlegendes Verständnis für die personenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers und die motivierende Gesprächsführung nach Miller und Rollnick zu vermitteln sowie deren Gemeinsamkeiten und methodische Unterschiede herauszuarbeiten.

  • Grundlagen der personenzentrierten Gesprächsführung nach Rogers
  • Die sechs Bedingungen für konstruktive Kommunikation
  • Kernkonzepte der motivierenden Gesprächsführung
  • Die vier zentralen Grundeinstellungen (Partnerschaftlichkeit, Akzeptanz, Mitgefühl, Evokation)
  • Gegenüberstellung und Vergleich beider Beratungsansätze

Auszug aus dem Buch

2. Personenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers

Die Basis der personenzentrierten Gesprächsführung ist das sogenannte humanistische Menschenbild, welches sich grundlegend aus sechs Werten, die ein jedes Individuum besitzt, zusammensetzt. Diese sechs Thesen besagen, dass alle Menschen von Grund auf gut sind, Selbstständigkeit anstreben, ein sinnhaftes und zielgeleitetes Leben führen wollen, Gleichberechtigung ausleben, eine „ganzheitliche „Körper-Seele-Geist-Einheit“ sind und in der Interaktion zwischen sich selbst und einer Gruppe von Menschen von Selbstständigkeit und gegenseitiger Abhängigkeit leben. (vgl. Hellwig, 2020, S.13)

Es ist außerdem wichtig an dieser Stelle anzumerken, dass der zu beratenden Person das Wissen zur Lösung ihrer Probleme innewohnt und nicht der beratenden Person. Hierbei ist das Verhältnis der beiden Gesprächspartner/innen jedoch von großer Bedeutung, da es eine sehr wirkungsvolle Hilfestellung darstellen kann, wenn es für den/die Klienten/Klientin darum geht aus eigener Motivation heraus eine Lösung für das jeweilige Problem zu finden. (vgl. Hellwig, 2020, S.8)

Um eine personenzentrierte Therapie auf eine wirksame Art und Weise durchführen zu können, ist es für den/die Berater/in wiederum essentiell eine in sich kohärente und sich selbst entwickelnde Reihe von Einstellungen, welche in seine/ihre individuelle Ordnung eingebunden ist und ein Einstellungssystem, welches durch spezifische Vorhergehensweisen umgesetzt wird, die mit dem System übereinstimmen, zu besitzen. (vgl. Rogers, 1965, S.19)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den steigenden Beratungsbedarf und definiert das Ziel der Arbeit, die beiden Beratungsansätze vorzustellen und einander gegenüberzustellen.

2. Personenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers: Dieses Kapitel erläutert das humanistische Menschenbild als Grundlage und detailliert die sechs Bedingungen für eine konstruktive Gesprächsführung nach Rogers.

3. Motivierende Gesprächsführung nach Miller und Rollnick: Hier werden die Ursprünge in der Suchttherapie, die vier Grundeinstellungen sowie die Vorteile und Herausforderungen der motivierenden Gesprächsführung beschrieben.

4. Gegenüberstellung der personenzentrierten und motivierenden Gesprächsführung: Dieses Kapitel vergleicht beide Methoden hinsichtlich ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der praktischen Anwendung durch den Berater und den Klienten.

5. Schluss: Der Schluss fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die historische und methodische Verbundenheit der beiden Beratungsansätze.

Schlüsselwörter

Personenzentrierte Gesprächsführung, Motivierende Gesprächsführung, Carl Rogers, Miller, Rollnick, Beratung, Gesprächstechniken, Empathie, Kongruenz, Wertschätzung, Verhaltensänderung, Coaching, Kommunikation, Therapie, Ambivalenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die beiden bedeutenden Beratungsansätze der personenzentrierten Gesprächsführung nach Carl Rogers und der motivierenden Gesprächsführung nach Miller und Rollnick.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundlagen, den therapeutischen Wirkfaktoren, den notwendigen Grundeinstellungen des Beraters sowie einem vergleichenden Blick auf beide Techniken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser ein fundiertes Verständnis dieser Ansätze zu vermitteln und durch eine Gegenüberstellung aufzuzeigen, wie sie sich in ihre Praxisanwendung unterscheiden und wo ihre Wurzeln liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Abhandlung verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die auf Basis einschlägiger Fachliteratur und Standardwerke zu den jeweiligen Gesprächsführungsmethoden erstellt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der personenzentrierten Gesprächsführung (Vor- und Nachteile, sechs Bedingungen) und der motivierenden Gesprächsführung (vier Grundeinstellungen, Anwendung bei Ambivalenz).

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Gesprächsführung, humanistisches Menschenbild, Empathie, Veränderungsmotivation, Kongruenz und therapeutische Interaktion geprägt.

Inwiefern beeinflusst der Ansatz von Carl Rogers die motivierende Gesprächsführung?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die motivierende Gesprächsführung stark auf den Grundannahmen Rogers basiert, insbesondere bei Aspekten der Akzeptanz und der wertschätzenden Grundhaltung.

Welche Rolle spielt die Ambivalenz des Klienten?

Die Ambivalenz wird als zentrale Hürde bei Veränderungsprozessen identifiziert, wobei die motivierende Gesprächsführung spezifische Strategien anbietet, um damit konstruktiv umzugehen.

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Details

Titel
Die personenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers und die motivierende Gesprächsführung Miller und Rollnick. Ein Vergleich
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)  (Psychologie)
Veranstaltung
Grundlagen der Beratung
Note
1.3
Autor
Elisa Renner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1365473
ISBN (PDF)
9783346892836
ISBN (Buch)
9783346892843
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gesprächsführung Carl Rogers personenzentriert Miller Rollnick
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Elisa Renner (Autor:in), 2021, Die personenzentrierte Gesprächsführung nach Rogers und die motivierende Gesprächsführung Miller und Rollnick. Ein Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1365473
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Leseprobe aus  14  Seiten
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