Karl Raimund Poppers "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde". Eine detaillierte Auseinandersetzung


Hausarbeit, 2009

22 Seiten, Note: 1,7

Adam Seitz (Autor)


Leseprobe

Karl Raimund Popper (1902-1994): Die offene Gesellschaft und ihre Feinde

Karl Raimund Popper war einer der einflussreichsten Vertreter der Wissenschaftsphilosophie des 20. Jahrhunderts. Zugleich hat er, besonders intensiv während des Zweiten Weltkriegs, einen wichtigen, bis heute sehr kontrovers diskutierten Beitrag zur politischen Philosophie und Gesellschaftstheorie geliefert. Allein der letztgenannte Aspekt soll in dieser Arbeit im Mittelpunkt stehen - was sich stellenweise als problematisch erweist, denn konzipiert ist sein (von ihm so genannter) „Kritischer Rationalismus" bzw. „Falsifikationismus" als eine umfassende methodologische Einheit. Das Herausgreifen eines einzelnen Gesichtspunkts hinterlässt lose Enden, die för ein umfangreicheres Verstehen und besonders för eine substanzielle Bewertung verknöpft werden sollten. Das kann hier nicht geschehen, sollte aber zumindest im Hintergrund präsent sein.

Karl Raimund Popper wurde 1902 in Wien als Sohn jödischer Eltern geboren, die einer Schicht angehörten, die gerne als das „klassische Wiener Bildungsbörgertum" jener Jahre bezeichnet wird.1 Bereits ab dem Alter von 16 Jahren, zunächst vier Jahre ohne förmliche Immatrikulation, nahm er aktiv an Veranstaltungen der Universität Wien teil. Diese fröhen Jahre scheinen formativ för Poppers intellektuellen Werdegang gewesen zu sein, und besonders auch im Hinblick auf die vorliegende Auseinandersetzung mit seiner politischen Philosophie scheinen hier bereits einige wichtige Grundtendenzen seines späteren Denkens stark durch. 1919 trat er einer sozialistischen Studentenorganisation bei, aber nach kurzer Zeit war er schnell von dem seiner Ansicht nach doktrinären Charakter besonders des Marxismus abgestogen und wandte sich ab. Haften blieb nach dieser kurzen Phase eine nach eigenem Bekunden starke Dominanz marxistischer Denkweisen und Methoden in seinem Denken. Etwa zur gleichen Zeit kam er offenbar wiederum intensiv mit der Psychoanalyse Freuds und Adlers in BerUhrung. Besonders wichtig för Popper scheinen dann besonders Einsteins Vorlesungen zu der kurz zuvor entwickelten allgemeinen Relativitätstheorie gewesen zu sein, die er ebenfalls 1919 bzw. 1920 hörte. Hiernach will er nach eigener Aussage, und dieser Punkt ist för die vorliegende Arbeit besonders wichtig, einen fundamentalen Unterschied zwischen dem „kritischen Geist" Einsteins und dessen Abwesenheit bei Marx, Freud und Adler erkannt haben, was för die Entwicklung des „Kritischen Rationalismus" von grocer Bedeutung gewesen zu sein scheint: Kritik ist för Popper die Basis der Vernunft. Während die marxistischen und psychoanalytischen Konzepte seiner Ansicht nach letztendlich nur Raum för deren eigene Bestätigung liegen und damit nicht besonders profund, sondern im Gegenteil, sogar unwissenschaftlich seien, bestand Einsteins Theorie aus einzeln überprüfbaren Implikationen, die, sollte sich nur eine davon als falsch erweisen, die allgemeine Relativitätstheorie insgesamt zum Einsturz bringen konnte. Diese Emphase auf (und Faszination för) ständige und umfassende Kritik und besondersKritisierbarkeitsollte der Grundbaustein sein, auf dem sich später Poppers Bestreben nach einer einheitlichen Methodologie von Natur- und Sozialwissenschaften im Rahmen eines experimentellen Falsifikationismus gröndete: nur eine Theorie, die durch potentielle empirische Beobachtungenfalsifizierbarsei, könne als wissenschaftlich gelten. Genau das treffe aber auf die Freudsche Psychoanalyse genauso wenig zu wie auf die Marxsche Konzeption. Im Hintergrund steht hierbei Poppers Auffassung, dass jegliches Wissen provisorisch und jegliche Definition nur eine momentane Zustands- bzw. Gegenstandsbeschreibung ist - ein Angriff auf fundamentale Konzeptionen des Wissens und in dem vorliegenden Fall besonders auf den platonisch-aristotelischen Essentialismus. Eine wissenschaftliche Theorie kann nach Popper nur entweder provisorisch bestätigt oder in Gänze verworfen werden. Allein durch „kritischen Empirismus" könnten falsche Theorien ausgeschlossen und unter den verbleibendenStuck fur Stuckdurchpraktische Anwendungbzw. Erprobung die momentan „beste" ausgewählt werden.

Popper promovierte 1928 und veröffentlichte 6 Jahre später seine erste Schrift „Die Logik der Forschung", die, so Popper selbst, das „Tötenglöckchen des Positivismus"2

geläutet habe. Das Buch erschien in einer Schriftenreihe des ihm zu grogen Teilen nicht besonders wohl gesonnenen Wiener Kreises, was später zu Verwirrungen führen sollte; gerade Popper lehnte die neo -positivistischen Tendenzen innerhalb des Wiener Kreises strikt ab, und auger einer besonderen Wertschätzung für die Naturwissenschaften hatten er und der überwiegende Teil des Wiener Kreises wenig gemein. Dem Werk wurde jedenfalls entgegen allen Erwartungen sehr groge Aufmerksamkeit zuteil, und 1935 folgte er einem Ruf nach England. 1937 schlieglich flüchtete er vor den zunehmenden Angriffen der österreichischen Faschisten nach Neuseeland, wo er an der Universität Canterbury zu lehren begann. Dort blieb er für die gesamte Dauer des Zweiten Weltkriegs, in dessen Verlauf er den grögten Teil seiner in Osterreich zurück gebliebenen Familie in deutschen Vernichtungslagern verlor. Seine intensivste Auseinandersetzung mit politischer Philosophie bzw. Gesellschaftstheorie, die in der Veröffentlichung der beiden hier relevanten Werke gipfelte, begann nach eigener Aussage 1938, kurz nach der Annexion Osterreichs durch das „Dritte Reich".

Die besagten Werke sind „The Poverty of Historicism" („Das Elend des Historizismus", 1943) und besonders „The Open Society and its Enemies" („Die offene Gesellschaft und ihre Feinde", 1944), in denen Popper in erster Linie den Einfluss „historizistischer" und totalitärer Sozialphilosophien kritisiert, aber auch seine Idee einer „offenen" und demokratischen Gesellschaft zu entwickeln versucht. Selbst betrachtete er die „Offene Gesellschaft..." als „kritische Einführung in die politische Philosophie und Geschichtsphilosophie."3 Die verwendeten Zitate und Verweisstellen in der vorliegenden Arbeit entstammen im Ubrigen dem englischen Originaltext und sind vom Verfasser selbst übersetzt.

Der zentrale Ansatzpunkt für Poppers Kritik ist der von ihm entwickelte Begriff des „Historizismus". Darunter versteht er die Vorstellung, dass der Lauf der Geschichteunabhängigvon handelnden Individuen von übergeordneten und nicht beeinflussbaren Gesetzmägigkeiten bestimmt wird. „Groge Männer", die den Lauf der Geschichte „von oben" als Spiel „der groger Nationen und ihrer groger Führer, oder vielleicht der grogen Klassen oder der groger Ideen"4 betrachten wollen, glaubten aus ihren Beobachtungenallgemein giiltigehistorische Gesetzmägigkeiten ableiten und daraus den Lauf der Zukunftvoraussagenzu können. Es gibt aber lediglich Interpretationen von Geschichte aus individuellen Blickwinkeln, so Popper, die sich zudem von Generation zu Generation verschöben. Der Historizismus gehe davon aus, dass es eine „Geschichte an sich" gebe, die aufgrund ihr inhärenter Gesetze die Menschen und ihre Zukunft determiniere. Diese Art von Glaube an absolute und ewige Wahrheiten und an die Konstruktion teleologischer Geschichtsbilder ist filr Popper absurd. Ein Ideal, auf das die Geschichte zustrebt (oder zustreben soll), sowie als mögliche Konsequenz das Zwingen der Menschen in Richtung eines vorgegebenen Ziels seien der Nährboden filr totalitäres Gedankengut. Der Glaube an ein historisches Schicksal sei purer Aberglaube; es gebe schlichtweg keine wissenschaftliche Methode, mit der derartige Vorhersagen getroffen werden könnten.

Popper illustriert den Begriff Historizismus mit einer Unterscheidung seiner verschiedenen Erscheinungsformen. So gebe es etwa naturalistischen, spirituellen oder ökonomischen Historizismus, denen die genannten Merkmale gemeinsam seien, und die zudem die „Doktrin der Auserwählten" als zentrales Element teilten: eine auserwählte Rasse, ein von Gott auserwähltes Volk, oder eine auserwählte Elite. Die Geschichte ist jedoch in der Gegenwart zu Ende, so Popper, und jedes Individuum habe in eigener Verantwortung die Möglichkeit, die Zukunft selbst mit zu gestalten. Allein von diesen Entscheidungen sei die Zukunft abhängig, niemals von scheinbar unabänderlichen historischen Gesetzmägigkeiten. Die Konsequenzen individueller Entscheidungen innerhalb einer Gesellschaft seien zu keinem Zeitpunkt vorhersehbar, „Auserwählte" gebe es nicht.

Ein weiterer, mit dem Konzept des Historizismus eng verwandter Ansatzpunkt filr Poppers Kritik ist der Begriff Holismus, derhierin erster Linie die Vorstellung beschreiben soll, dass eine Gruppe generell als gröger betrachtet werde als die Summe ihrer individuellen Mitglieder - was Popper vehement ablehnt, ebenso wie die Vorstellung, dass die Gruppe als ein organisches Ganzes zu verstehen sei, das eigene und von den einzelnen Individuen unabhängige Entwicklungslinien durchlaufe. Wirksam ist diese Kritik in dem vorliegenden Zusammenhang besonders in Poppers Ablehnung kollektivistischen Gedankenguts, das er als Rest eines primitiven Gefilhls von Stammeszugehörigkeit interpretiert. So stellt er auch fest, dass filr ihn die Idee des Nationalstaats die Manifestation eines Rests von Stammeszugehörigkeitsgefilhl sei, ein irrationaler und romantischer Traum, durch nichts gerechtfertigt und dazu da, individuelle Verantwortung in einem Akt von Angst oder Bequemlichkeit auf ein Kollektiv abzuschieben.5 Während der Holismus davon ausgehe, dass das Individuum von der es umgebenden Gruppe determiniert werde, betrachte der Historizismus diese Gruppe mit Hilfe der von ihm angenommenen inhärenten Prinzipien, die wiederum dessen Schicksal determinierten. Das ist die entscheidende Verbindung der beiden Popperschen Konzepte.

Popper sieht den Historizismus und die damit verbundene (wie er es nennt) „orakelhafte Philosophie" als einen Frontalangriff auf die Vernunft. Er bezeichnet den Konflikt zwischen Rationalismus und Irrationalismus als „das wichtigste intellektuelle, und vielleicht sogar moralische Problem [seiner] Zeit."6 Den Begriff „Rationalität" will Popper moglichst weit gefasst zunächst nur als eine Grundeinstellung verstanden wissen, Problemsituationen „vernünftig" l=sen zu wollen; das heigt für ihn in erster Linie moglichst emotionsfrei. Sein Kerngedanke ist hier die Anerkennung eines jeden Argumentationspartners als potentielle Quelle vernunftorientierter Information. Rationalität (im Sinne von Vernunft geleitetem Handeln) wiederum soll man sich „wie die Naturwissenschaft"7 als durch wechselseitige Kritik gewachsen vorstellen - wobei dieses Wachstum in keiner Weise planbar oder vorhersehbar sei.

Die Wahl zwischen einer rationalen oder einer irrationalen Einstellung sei die fundamentalste ethische Entscheidung. Popper nimmt in diesem Zusammenhang eine klarverantwortungsethischePosition ein: es sei von höchster Wichtigkeit, sich im Zusammenhang mit einer moralischen Entscheidung stets die potentiellen Folgen vor Augen zu halten. Nur wenn man in der Lage sei, die moglichen Folgen einer Entscheidung vorher rational zu analysieren, wisse man dann auch um die gesamte Tragweite dieser Entscheidung. Zwar determiniere eine vorherige rationale Analyse die Entscheidung selbst nicht, aber sie mache den entscheidenden Unterschied zwischen einer „blinden" und einer „bewussten" Entscheidung aus. Rationalismus sei mit dem Einsehen verknüpft, dass gesellschaftliche Institutionen nötig sind, um die Freiheit der Menschen zu bewahren und denen zu helfen, die Hilfe benötigen; aber auch mit einer moralischen Verpflichtung, diese Institutionen ggf. zu verteidigen. Vernunft und eine humanitäre Einstellung gehören nach Popper zusammen. Irrationalität, die auf Emotionen und Leidenschaft basiere, führt nach Popper unweigerlich zu Gewalt und, noch wichtiger, sie missachte dieGleichwertigkeitder Menschen. Die „Gleichheit vor dem Gesetz" sei eine politische Forderung, die auf einer moralischen Entscheidung fuge.8 Damit komme der irrationale Standpunkt allzu leicht in Konflikt, der zu stark mit der Emphase auf Emotionen und Leidenschaft verbunden sei: auch unsere „besten" Emotionen, Liebe und Mitgeföhl, spalteten die Menschheit in Kategorien, denn man könne nicht för alle Mitgeföhl hegen. Holistische Auffassungen, unsere Gedanken und Meinungen seien von unserer sozialen oder nationalen Herkunft abhängig, seien ein direkter Weg in die Irrationalität. Von allen politischen Idealen sei dasjenige, das die Menschen glöcklich machen will, das gefährlichste, denn es föhre zu dem Versuch, den Menschen „zu ihrem Besten" die Werte öberstölpen zu wollen, die nach Meinung der Herrschenden för ihr „Glöck" unabdingbar sind: „Der Versuch, den Himmel auf Erden schaffen zu wollen, endet unweigerlich in der Hölle."9 Scharf greift Popper den „moralischen Positivismus" vor allem Hegels an, den er charakterisiert als „die Theorie, nach der kein moralischer Standard existiere als der momentan herrschende; was ist, ist vernönftig und gut; [...]might is right."10 Die historizistische Moraltheorie sei nur eine andere Form des moralischen Positivismus, der schlicht in die Zukunft verlegt werde: „coming might is right."11 Gemeinsam sei beiden Formen das Unterbinden jeglicher moralischen Kritik; die Substitution der Gegenwart durch die Zukunft sei nur ein gradueller Unterschied.

Die Suche nach einemidealenStaat (oder Herrscher) ist för Popper irrelevant: „Die alte Frage 'Wer sollen die Herrscher sein?' muss ersetzt werden durch die realistischere Frage 'Wie sollen wir sie bändigen?'."12 Allein praktische und problemorientierte Fragen sollen im Mittelpunkt stehen: wie können schlechte politische Verhältnisse beseitigt, oder schlechte Herrscher abgesetzt werden? Gesellschaften seien, wieder entlang des Popperschen Falsifikationismus, nurgraduelldurch Stöckwerktechnik in einem Versuch und Irrtum -Verfahren zu verbessern, und zwar in erster Linie um die jeweils grögten gesellschaftlichen Ubel zu beseitigen. Diese Stöckwerktechnik, die auf ständiges Problem-Lösen ausgelegt sein mösse, sei im Grundsatz mit Vernunft und Rationalität verbunden, da sie unter realistischen Bedingungen innerhalb der Gesellschaft ausgeföhrt und sowohl diese als auch selbst immer wieder geändert bzw. verbessert werden könne.

[...]


1 Die Lebensdaten und die Daten öber Poppers persönlichen Hintergrund entstammen der Stanford Encyclopedia of Philosophy: http://plato.stanford.edu/entries/popper/, zuletzt gesichtet am 23. Juli 2009.

2 Stanford Encyclopedia of Philosophy: http://plato.stanford.edu/entries/popper/, S. 3.

3 The Open Society and its Enemies, Vol. 1: The Spell of Plato, Princeton 51971, S. vii.

4 Open Society 1, S. 8. Siehe augerdem: The Poverty of Historicism, New York 42007.

5 Dazu: The Open Society and its Enemies, Vol. 2: Hegel and Marx, Princeton 51971, S. 49.

6 Open Society 2, S. 224.

7 Open Society 2, S. 227.

8 Popper unterscheidet hier Gleichwertigkeit von der Vorstellung, alle Menschen seien gleich geboren, was „möglicherweise" nicht haltbar sei.

9 Open Society 2, S. 237.

10 Open Society 2, S. 206.

11 Ebda.

12 Open Society 2, S. 133.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Karl Raimund Poppers "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde". Eine detaillierte Auseinandersetzung
Hochschule
Universität Hamburg  (Philosophisches Seminar)
Veranstaltung
Schlüsselfragen der Politischen Philosophie
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
22
Katalognummer
V137610
ISBN (eBook)
9783640455348
ISBN (Buch)
9783640455485
Dateigröße
1848 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Hausarbeit entstand im Zusammenhang mit der Veranstaltung "Schlüsselfragen der Politischen Philosophie" am Philosophischen Seminar der Universität Hamburg im Jahr 2009 und wurde mit der Note 1,7 bewertet: inhaltlich sei die Arbeit "sehr gut" und sie beweise "intime Kenntnisse" der politischen Philosophie Karl R. Poppers, Abzüge gab es lediglich für eine nicht immer klare Gliederung. Insgesamt "gleichwohl eine überzeugende Leistung!"
Schlagworte
karl, raimund, popper, gesellschaft, feinde, eine, auseinandersetzung
Arbeit zitieren
Adam Seitz (Autor), 2009, Karl Raimund Poppers "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde". Eine detaillierte Auseinandersetzung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/137610

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