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Smarte Ziele in der Sozialen Arbeit. Zielformulierungen im Hilfeplanverfahren der Kinder- und Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen unter Zuhilfenahme der SMART-Methode

Title: Smarte Ziele in der Sozialen Arbeit. Zielformulierungen im Hilfeplanverfahren der Kinder- und Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen unter Zuhilfenahme der SMART-Methode

Term Paper , 2017 , 14 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michael Heinrich (Author)

Social Work - Child and Youth Welfare
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Die vorliegende Arbeit thematisiert die Formulierung von Zielen im Hilfeplanverfahren unter Zuhilfenahme des SMART-Konzepts.
Der Studierende arbeitet im Rahmen der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) im Auftrag des Jugendamtes und ist bei einem freien Träger mit Sitz in Bottrop beschäftigt. Er wird im Rahmen der Jugendhilfe von Jugendämtern des Ruhrgebietes beauftragt Familien, Jugendliche und Kinder in unterschiedlichen kritischen Lebenslagen zu unterstützen. Zur Auftragsklärung und der Ermittlung des Hilfebedarfs findet vor Beginn der praktischen Hilfen ein so genanntes Hilfeplangespräch statt. Während dieser Hilfeplangespräche werden mit allen beteiligten Teilnehmer*innen Ziele für die weitere praktische Hilfe vereinbart, formuliert und schriftlich festgehalten.

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Inhaltsverzeichnis

1 Zielsetzung und Definition

2 Institution

3 Sozialpädagogische Familienhilfe

4 Hilfeplan

4.1 Die Beteiligten des Hilfeplanverfahrens

4.1.1 Hilfeerbringer

4.1.2 Hilfeempfänger

4.2 Das Hilfeplangespräch

5 Die SMART-Methode

5.1 Specific / spezifisch

5.2 Measurable / messbar

5.3 Accepted / akzeptabel

5.4 Realistic / realisierbar

5.5 Timely / zeitlicher Rahmen

6 Durchführung in der Praxis

6.1 Fallbeschreibung

6.2 Die Zielvereinbarung

6.3 Gestaltung eines Ziels nach den Smart-Kriterien

6.3.1 Spezifisch

6.3.2 Messbar

6.3.3 Akzeptabel

6.3.4 Realisierbar

6.3.5 Zeitlicher Rahmen

6.4 Das SMART-Ziel

7 Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht, wie das SMART-Modell zur präzisen Formulierung von Zielen im Hilfeplanverfahren der Kinder- und Jugendhilfe eingesetzt werden kann, um die Unterstützung von Jugendlichen in Krisensituationen zu optimieren und messbar zu machen.

  • Grundlagen des Hilfeplanverfahrens und der Zusammenarbeit mit Hilfeempfängern.
  • Erläuterung der SMART-Methodik zur Zieldefinition.
  • Praktische Anwendung der Kriterien im Rahmen einer sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH).
  • Analyse der Wirksamkeit von Zielvereinbarungen anhand eines konkreten schulischen Fallbeispiels.

Auszug aus dem Buch

6.1 Fallbeschreibung

Beschrieben wird die Familie R. aus Essen. Frau R. ist alleinerziehend und wohnt mit ihren 2 Töchtern und ihrem Sohn in einer 3-Zimmerwohnung in einem östlichen Stadtteil von Essen. Frau R. wandte sich rat- und hilfesuchend an das Jugendamt der Stadt Essen, da sie sich mit der Erziehung ihres Sohnes E. überfordert fühlt. Als größte Problematik sieht die Mutter das Fehlverhalten ihres Sohnes in der Schule.

E. fehlte in den letzten Monaten sehr häufig unentschuldigt in der Schule, weil er morgens nicht rechtzeitig oder überhaupt nicht zum Unterricht erschien oder die Schule vorzeitig verließ. E. hat massive Probleme sich in der Schule an Regeln zu halten, wurde daher schon mehrmals vom Unterricht suspendiert und wurde im Endeffekt von der Gesamtschule, die er bis dahin besuchte, verwiesen.

E. besucht seit Januar 2017 eine Förderschule im gleichen Stadtteil. Da E. in seiner bisherigen Schule viele unentschuldigte Fehlzeiten hatte, wurde er auf der Förderschule nur unter der Bedingung aufgenommen, regelmäßig und pünktlich zum Unterricht zu erscheinen. Da ihm dies an der neuen Schule nur bedingt gelang, wurde E. nach den ersten Schultagen an der neuen Schule unter Attestzwang gestellt. Bei Attestzwang reicht eine schriftliche Entschuldigung der Erziehungsberechtigten für Fehlstunden nicht aus. Die Schüler sind verpflichtet ein ärztliches Attest vorlegen um die Fehlzeiten zu entschuldigen. Als letzte Konsequenz drohte der Schulleiter der Förderschule die Fehlzeiten beim Ordnungsamt zu melden, was zur Folge haben kann, dass E. bei fortwährender Schulverweigerung mit mehrtägigem Freiheitsentzug in Form von Jugendarrest bestraft wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zielsetzung und Definition: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Zielformulierung im Hilfeplanverfahren mittels des SMART-Konzepts ein.

2 Institution: Es wird das Unternehmen Kinder- und Jugendhilfe FLOW gGmbH als freier Träger der Jugendhilfe vorgestellt.

3 Sozialpädagogische Familienhilfe: Dieses Kapitel erläutert die Aufgaben und das Selbstverständnis der SPFH als ambulante Hilfeform nach dem SGB VIII.

4 Hilfeplan: Der Begriff und die Funktion des Hilfeplans als zentrale Grundlage für die Ausgestaltung der sozialen Hilfe werden definiert.

5 Die SMART-Methode: Die theoretischen Grundlagen des SMART-Akronyms werden als Werkzeug für die Zielvereinbarung erläutert.

6 Durchführung in der Praxis: Anhand einer Fallbeschreibung wird die konkrete Anwendung und Ausarbeitung von Zielen nach SMART-Kriterien aufgezeigt.

7 Fazit: Das Fazit reflektiert die erreichten Meilensteine und bewertet die Eignung der SMART-Methode in der sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

SMART-Methode, Hilfeplanverfahren, Sozialpädagogische Familienhilfe, Schulverweigerung, Zielvereinbarung, Jugendhilfe, Fallmanagement, Erziehungshilfe, SGB VIII, Monitoring, Leistungsangebot, Fachkräfte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Es geht um die Anwendung der SMART-Methode zur Verbesserung der Zielformulierung und Dokumentation im Hilfeplanverfahren der Kinder- und Jugendhilfe.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Hilfeplanverfahren, die pädagogische Arbeit in Familien, die Anwendung betriebswirtschaftlicher Methoden in sozialen Berufen und die schulische Integration.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch konkrete und messbare Zielvereinbarungen die Erfolgsaussichten erzieherischer Hilfemaßnahmen erhöht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen und eine Fallstudie (Einzelfallbeschreibung) zur exemplarischen Anwendung der SMART-Kriterien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Struktur der Jugendhilfe, der Erarbeitung der SMART-Kriterien und der praktischen Umsetzung an einem Fallbeispiel zur Schulproblematik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind SMART-Methode, Hilfeplan, SPFH, Jugendhilfe und Erziehungshilfe.

Welche spezifische Problematik liegt dem Fallbeispiel zugrunde?

Das Fallbeispiel handelt von einem Jugendlichen mit massiven Schulfehlzeiten, der durch eine gezielte Zielvereinbarung zur regelmäßigen Teilnahme motiviert werden soll.

Warum wird im Fallbeispiel ein Attestzwang eingeführt?

Der Attestzwang wurde aufgrund der chronischen unentschuldigten Fehlzeiten als notwendige Maßnahme festgelegt, um die Teilnahmepflicht sicherzustellen.

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Details

Title
Smarte Ziele in der Sozialen Arbeit. Zielformulierungen im Hilfeplanverfahren der Kinder- und Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen unter Zuhilfenahme der SMART-Methode
College
Steinbeis University Berlin  (Essen)
Course
Wirtschaftswissenschaften in der Sozialen Arbeit
Grade
1,3
Author
Michael Heinrich (Author)
Publication Year
2017
Pages
14
Catalog Number
V1380241
ISBN (PDF)
9783346919366
ISBN (Book)
9783346919373
Language
German
Tags
Soziale Arbeit Smart Smarte Ziele Kinder- und Jugendhilfe Hilfeplan
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Heinrich (Author), 2017, Smarte Ziele in der Sozialen Arbeit. Zielformulierungen im Hilfeplanverfahren der Kinder- und Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen unter Zuhilfenahme der SMART-Methode, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1380241
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