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Vertragsschlüsse im elektronischen Geschäftsverkehr. Voraussetzungen und Probleme unter Miteinbeziehung des Internet of Things (IoT)

Título: Vertragsschlüsse im elektronischen Geschäftsverkehr. Voraussetzungen und Probleme unter Miteinbeziehung des Internet of Things (IoT)

Trabajo Escrito , 2022 , 34 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Chrisovalantis Konstantinou (Autor)

Derecho - Derecho Civil - mercantil, de sociedades, comercial, de la competencia y económico
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Resumen Extracto de texto Detalles

Die vorliegende Arbeit hat das Ziel, zu erörtern, ob der elektronische Geschäftsverkehr einer neuen Rechtsordnung bedarf. Hierzu werden zunächst die Grundlagen des elektronischen Geschäftsverkehrs skizziert. Dabei werden auch Begrifflichkeiten erläutert, die in diesem Kontext relevant sind. Anschließend sollen im Schwerpunktkapitel III die Voraussetzungen und Probleme beim Vertragsschluss im elektronischen Geschäftsverkehr dargestellt werden, unter besonderer Berücksichtigung des Internets der Dinge (IoT) und automatisierter Vertragsschlüsse.

Der Fokus liegt hierbei besonders auf drei ausgewählten Problemfeldern: zum einen auf dem Vertragsrecht und dem Vertragsschluss, zum zweiten auf dem Datenschutz und zum dritten auf Haftungsfragen. Dabei wird auch ein Ausblick auf die Regelungsmaterie und die zukünftigen Herausforderungen für Gesetzgeber, Unternehmen und die Gesellschaft gegeben. Für alle Problemfelder wird eine Zwischenlösung bzw. ein Zwischenfazit formuliert.

Industrie 4.0: Internet of Things, Smart Contracts, Big Data, Künstliche Intelligenz / Artifical Intelligence und Algorithmic Decision-Making. Mit diesen Begriffen werden die Themen der Zukunft verbunden. Es besteht kein Zweifel dran, dass wir in einer hochdynamischen, sich ständig verändernden, disruptiven Welt leben. Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik ist deshalb zwingend notwendig.

Maschinen kommunizieren miteinander, schließen Verträge, sog. "Smart Contracts". Produktionen können lahmgelegt werden, wenn Maschinen falsche Teile bestellen. Es können schlechte Entscheidungen getroffen werden, wenn Maschinen falsche Auskünfte erteilen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob konservatives Recht noch ausreicht oder ob eine Anpassung künftig notwendig sein wird. Setzen neue, autonome Technologien auch neue Paragrafen, Gesetze und ggf. eine neue Rechtsordnung voraus? Schließlich gibt es kein "Internetrecht", das ausschließlich den Umgang mit dem Internet regelt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Grundlagen des elektronischen Geschäftsverkehrs

1. Begrifflichkeiten

1.1. E-Commerce

1.2. Internet of Things

1.3. Künstliche Intelligenz

1.4. Algorithmic Decision-Making

1.5. Big Data

1.6. Softwareagenten

2. Zustandekommen von Verträgen im Internet

2.1. Kaufvertrag

2.2. Werk- und Dienstverträge

2.3. Miete

2.4. Der Vertragsschluss

2.4.1. Verträge mittels Bestellmaske

2.4.2. Invitatio ad offerendum

2.4.3. Zugang der Willenserklärung

2.4.4. Annahme des Angebots

2.4.5. Verträge per E-Mail

2.4.6. Verträge in Chat-Rooms oder mittels Internettelefonie

III. Ausgewählte Problemfelder: Vertragsrecht und Vertragsschluss, Datenschutz und Haftungsfragen

1. Vertragsrecht und Vertragsschluss

1.1. Voraussetzungen und Probleme

1.2. Zwischenlösung Problemfeld 1

2. Datenschutz

2.1. Voraussetzungen und Probleme

2.2. Zwischenlösung Problemfeld 2

3. Haftungsfragen

3.1. Haftungsverteilung

3.2. Schadenersatzpflicht

3.3. Zwischenlösung Problemfeld 3

IV. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob der elektronische Geschäftsverkehr einer neuen Rechtsordnung bedarf, insbesondere angesichts autonomer Technologien wie dem Internet der Dinge (IoT) und automatisierter Vertragsschlüsse. Dabei werden die Auswirkungen dieser Technologien auf das geltende Recht analysiert, um rechtliche Unsicherheiten zu bewerten und Lösungsansätze zu entwickeln.

  • Grundlagen des modernen E-Commerce und technologische Begriffe
  • Rechtliche Analyse des Vertragsschlusses in digitalen Umgebungen
  • Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz im Vertragsrecht
  • Datenschutzrelevante Aspekte und Wahlfreiheit
  • Haftungsfragen bei unvorhersehbarem Systemverhalten

Auszug aus dem Buch

1.6. Softwareagenten

Als letzter Begriff ist der sog. Softwareagent zu erläutern, da diesem im Zusammenhang mit dem elektronischen Geschäftsverkehr, dem IoT und den automatisierten Vertragsschlüssen eine besondere Bedeutung zukommt. Es handelt sich um autonom handelnde Softwareobjekte, die ein intelligentes Verhalten aufweisen. Sie verfügen über ein stark ausgeprägtes Maß an Lern-, Entscheidungs- und Verhaltensautonomie. Sie interagieren autonom miteinander und generieren Lösungen, die nicht mehr vorhersehbar sind. Innerhalb vorher festgelegter Grenzen sind sie das Eigentum einer natürlichen oder juristischen Person als Handelndem.

Die digitalen Werkzeuge können binnen Sekunden automatisierte Handelstransaktionen durchführen. Für Unternehmen sind Softwareagenten von entscheidender Bedeutung, denn mittels automatischer Empfehlungen können Kundenbedürfnisse befriedigt werden und dadurch kann der Absatz erhöht werden. Weitere Aufgaben von Softwareagenten können unter anderem sein:

- das Durchführen von gezielten Recherchen im Internet,

- das Prüfen und Priorisieren von eingehenden E-Mails,

- das Finden guter Angebote im Online-Handel,

- das Ausfüllen von elektronischen Formularen,

- das Beobachten des Marktes und die Registrierung von Preisbewegungen,

- das Vorschlagen von Kaufzeitpunkten,

- die Nachverfolgung der Lagerbestände in Unternehmen sowie

- das selbstständige Besorgen von Nachschub.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themen Industrie 4.0, Internet of Things und Künstliche Intelligenz ein und skizziert die Forschungsfrage, ob das bestehende Recht für diese technologischen Entwicklungen ausreicht.

II. Grundlagen des elektronischen Geschäftsverkehrs: Dieses Kapitel definiert zentrale Begrifflichkeiten wie E-Commerce, IoT und KI und erläutert die rechtlichen Grundlagen des Zustandekommens von Verträgen im Internet.

III. Ausgewählte Problemfelder: Vertragsrecht und Vertragsschluss, Datenschutz und Haftungsfragen: Hier werden spezifische Herausforderungen in den Bereichen Vertragsrecht, Datenschutz und Haftung detailliert analysiert und mögliche Zwischenlösungen erarbeitet.

IV. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass das bestehende Recht grundsätzlich ausreicht, jedoch punktuelle Anpassungen vorgenommen werden sollten, um Unsicherheiten zu minimieren.

Schlüsselwörter

Elektronischer Geschäftsverkehr, E-Commerce, Internet of Things, Künstliche Intelligenz, Smart Contracts, Vertragsrecht, Datenschutz, DSGVO, Haftung, Algorithmic Decision-Making, Softwareagenten, Haftungsverteilung, Gefährdungshaftung, Verbraucherschutz, Rechtsordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die rechtlichen Voraussetzungen und Probleme beim Vertragsschluss im elektronischen Geschäftsverkehr unter besonderer Berücksichtigung moderner Technologien wie KI und dem Internet der Dinge.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Vertragsrecht, dem Datenschutz gemäß der DSGVO sowie den komplexen Haftungsfragen bei Fehlern automatisierter Systeme.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu erörtern, ob aufgrund der technologischen Entwicklungen die bestehende Rechtsordnung ausreichend ist oder ob eine neue geschaffen werden muss.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert als Studienarbeit auf dem methodischen Vorgehen der Literaturarbeit, die den aktuellen Forschungsstand aufarbeitet und kritisch diskutiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Neben den technischen Grundlagen wird detailliert auf das Zustandekommen von Verträgen eingegangen und es werden drei spezifische Problemfelder sowie deren Zwischenlösungen analysiert.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter dieser Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie E-Commerce, IoT, Künstliche Intelligenz, Smart Contracts, Haftungsregeln und Datenschutz-Grundverordnung maßgeblich geprägt.

Welche Herausforderungen sind mit dem Einsatz von Softwareagenten verbunden?

Obwohl Softwareagenten autonom und effizient arbeiten können, bergen sie das Risiko unerwünschten Verhaltens und einer gewissen Unvorhersehbarkeit, was rechtliche Zurechnungsprobleme aufwirft.

Wie bewertet der Autor das Haftungsrisiko bei KI-Systemen?

Der Autor weist auf die Schwierigkeit der Beweislast hin und diskutiert, ob eine verschuldensunabhängige Haftung oder eine Versicherungspflicht notwendig ist, um Unternehmen vor Existenzrisiken zu schützen, ohne Innovationen zu hemmen.

Final del extracto de 34 páginas  - subir

Detalles

Título
Vertragsschlüsse im elektronischen Geschäftsverkehr. Voraussetzungen und Probleme unter Miteinbeziehung des Internet of Things (IoT)
Universidad
Brandenburg Technical University Cottbus
Curso
Wirtschaftsrecht
Calificación
1,0
Autor
Chrisovalantis Konstantinou (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
34
No. de catálogo
V1381936
ISBN (PDF)
9783346925886
ISBN (Libro)
9783346925893
Idioma
Alemán
Etiqueta
Wirtschaftsrecht künstliche Intelligenz softwareagenten big data e-commerce algorithmic decision-making internet of things
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Chrisovalantis Konstantinou (Autor), 2022, Vertragsschlüsse im elektronischen Geschäftsverkehr. Voraussetzungen und Probleme unter Miteinbeziehung des Internet of Things (IoT), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1381936
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