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Optimierung durch induktives Lernen. Anwendung inferenzstatistischer Verfahren in regelmäßig abwechselnder Reihenfolge

Titel: Optimierung durch induktives Lernen. Anwendung inferenzstatistischer Verfahren in regelmäßig abwechselnder Reihenfolge

Hausarbeit , 2020 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Kognitive Psychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Fragebogenerhebung zur Optimierung des Interleaving Effekts bei induktivem Lernen untersucht, inwieweit eine sich abwechselnde Regelmäßigkeit verschachtelten Lernens den Lernerfolg verbessert.

Im Vergleich mit zufällig verschachteltem sowie blockweisem Lernen wurde überprüft, ob der Lernvorteil einer abwechselnden Regelmäßigkeit in der Aufgabenstellung auch im Kontext der Anwendung statistischer Testverfahren gilt. Über Fehlerquoten in der Umsetzung eigneten sich die 207 Teilnehmenden induktiv Wissen zu den Charakteristika der drei statistischen Verfahren t-Test, ANOVA und Produkt-Moment Korrelation an. Sie erhielten einen Fragebogen mit je drei Items pro Verfahren in zufälliger, sich systematisch abwechselnder oder blockweiser Präsentation der Aufgaben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Einleitung

Methode

Design

Stichprobe

Durchführung

Ergebnisse

Diskussion

Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit induktives Lernen durch eine regelmäßig abwechselnde Reihenfolge von Aufgaben (Interleaving) den Lernerfolg bei der Anwendung inferenzstatistischer Verfahren (t-Test, ANOVA, Produkt-Moment-Korrelation) im Vergleich zu blockweisem oder zufälligem Lernen optimieren kann und ob dabei Vorkenntnisse eine Rolle spielen.

  • Wirksamkeit von Interleaving bei der Anwendung statistischer Verfahren
  • Vergleich von verschiedenen Aufgabenreihenfolgen (blockweise, zufällig, regelmäßig abwechselnd)
  • Einfluss von statistischen Vorkenntnissen auf den Lernerfolg
  • Analyse der Bedeutung von Motivation und Interesse beim Lernprozess
  • Untersuchung der Altersabhängigkeit von Lernstrategien

Auszug aus dem Buch

Optimierung der Anwendung inferenzstatistischer Verfahren durch induktives Lernen in regelmäßig abwechselnder Reihenfolge

Statistik als Disziplin stellt ein Instrumentarium zur Verfügung, Aussagen über Schemata bzw. Regelmäßigkeiten von Entwicklungen und Kontexten in unterschiedlichen Lebenszusammenhängen objektiver darstellbar zu machen: Aus der Summe einzelner subjektiv wahrgenommener Erlebnisse und Ereignisse schließen wir generalisierende Aussagen. Die Scheu in der Auseinandersetzung mit Statistik ist in der Bevölkerung nichts Neues (Gebelein & Heite, 1951), und auch für eine Mehrheit der Psychologie Studierenden stellt sie eine respektvolle Hürde in der Ausbildung dar (Gradinger et al., 2010). Ob und wie sich eine Kategorisierung in statistische Berechnungsverfahren auch ohne bisherige statistische Vorkenntnisse lernen und unter welchen Bedingungen ggf. erfolgreicher anwenden lässt, ist Untersuchungsziel der vorliegenden Studie, die sich insbesondere mit der Fragestellung beschäftigt, inwieweit dabei induktiv verschachteltes Lernen, Interleaving, diesen Lernerfolg optimiert.

Der Begriff des Interleaving umfasst die Umsetzung eines Übungsplanes, welcher verschiedene Arten von Material und das Verschachteln mehrerer Themen beinhaltet. Induktiv (bottom up) meint dabei das Lernen über Erkenntnis: Merkmale zu erkennen, zu vergleichen, zuzuordnen und zu abstrahieren. In Abgrenzung dazu bezieht sich deduktives Lernen im Block darauf, von einem angeleiteten Thema jeweils zum nächsten zu wechseln (Riehme, 1986). Dass Interleaving effektiver wirkt als Lernen im Block, belegte bereits die Metaanalyse von Rohrer und Pashler (2010). Auch dass sich Lernerfolg im Interleaving bei induktivem Lernen vergrößern lässt, ließ sich darlegen (Kang & Pashler, 2012, S.97-103; Birnbaum, Kornell & Bjork, 2013).

Zusammenfassung der Kapitel

Zusammenfassung: Bietet einen Überblick über die Forschungsfrage, das experimentelle Vorgehen, die Stichprobe und das zentrale Ergebnis zur Wirksamkeit von Interleaving.

Einleitung: Führt in die Bedeutung der Statistik ein und definiert die Lernstrategien Interleaving sowie deduktives Lernen im Block, ausgehend von der Forschungsfrage.

Methode: Beschreibt das zugrunde liegende einfaktorielle ANOVA-Design, die Rekrutierung, die Stichprobenzusammensetzung von 207 Personen und den Ablauf der Untersuchung.

Ergebnisse: Präsentiert die deskriptiven Daten und die inferenzstatistischen Analysen, welche keinen signifikanten Lerneffekt durch die abwechselnde Reihenfolge belegen konnten.

Diskussion: Reflektiert das Scheitern der Hypothesenbestätigung, thematisiert den Einfluss von Motivation und Alter und gibt Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Literaturverzeichnis: Listet sämtliche in der Arbeit verwendeten wissenschaftlichen Quellen auf.

Schlüsselwörter

Induktives Lernen, Interleaving, Statistik, t-Test, ANOVA, Produkt-Moment-Korrelation, Lernstrategie, Lernerfolg, Aufgabenreihenfolge, Versuchsplanung, Psychologie, statistische Vorkenntnisse, Motivation, Altersstruktur, Erkenntnisabstraktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die Lernstrategie des "Interleaving" – also eine systematisch abwechselnde Reihenfolge von Lernaufgaben – gegenüber herkömmlichem blockweisem Lernen Vorteile bei der Anwendung statistischer Verfahren bietet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die zentralen Themen sind pädagogische Psychologie, Lernstrategien im Kontext der Statistikdidaktik, induktives Lernen und die Übertragbarkeit von theoretischem Wissen auf konkrete Anwendungsbeispiele.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel besteht darin herauszufinden, ob Lernende durch eine regelmäßig verschachtelte Aufgabenfolge besser lernen, die korrekten statistischen Verfahren (t-Test, ANOVA, Korrelation) für unterschiedliche Problemstellungen auszuwählen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine einfaktorielle ANOVA in einem Between-Subject-Design eingesetzt, um die Mittelwerte der korrekten Antworten zwischen verschiedenen Gruppen (blockweise, zufällig, regelmäßig abwechselnd) zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil erörtert die theoretische Fundierung des induktiven Lernens, das methodische Vorgehen der Online-Befragung bei 207 Probanden sowie die detaillierte statistische Auswertung der Studienergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Interleaving, induktives Lernen, statistische Anwendungskompetenz, Lernerfolg, Aufgabenvariabilität und psychologische Lernforschung.

Wurden signifikante Unterschiede zwischen den Lernformen festgestellt?

Nein, die statistische Auswertung ergab in der vorliegenden Studie keine signifikanten Leistungsunterschiede zwischen den untersuchten Lernbedingungen.

Welche Rolle spielten die Vorkenntnisse der Teilnehmer?

Die Studie differenzierte zwischen Teilnehmern mit und ohne Statistikkenntnisse, konnte jedoch bei beiden Gruppen keinen signifikanten Vorteil durch die regelmäßig abwechselnde Lernreihenfolge nachweisen.

Welche Bedeutung hat das Alter der Probanden für die Ergebnisse?

Mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren unterscheidet sich die Studie deutlich von bisherigen Arbeiten, die sich meist an jüngere Zielgruppen richten; die Autoren betonen die Notwendigkeit, diesen Faktor in zukünftigen Studien stärker zu berücksichtigen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Optimierung durch induktives Lernen. Anwendung inferenzstatistischer Verfahren in regelmäßig abwechselnder Reihenfolge
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Psychologie)
Veranstaltung
Modul 6b
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
19
Katalognummer
V1382123
ISBN (PDF)
9783346927729
ISBN (Buch)
9783346927736
Sprache
Deutsch
Schlagworte
optimierung lernen anwendung verfahren reihenfolge
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Optimierung durch induktives Lernen. Anwendung inferenzstatistischer Verfahren in regelmäßig abwechselnder Reihenfolge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1382123
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Leseprobe aus  19  Seiten
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