Für kaum ein Thema sind empirische Daten so wichtig wie für die Inflation. Ohne Daten zum Verbraucherpreisindex oder der daraus resultierenden Inflationsrate ist es nicht möglich eine Inflation zu erkennen und zu analysieren. Eine empirische Einordnung ist daher das Ziel dieser Publikation.
Die Arbeit liefert zunächst eine inhaltliche Einordnung von Inflation und Geldpolitik. Im empirischen Teil werden darauf folgend die Inflationsraten von Deutschland, Österreich sowie den EU-Ländern als Ganzes kurz analysiert. Im Rahmen dieser Arbeit wird ein kurzer Überblick über den Verlauf der europäischen Inflation der letzten Jahre gegeben und insbesondere die Verläufe der Inflation der EU-Zone mit der aus Deutschland verglichen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Empirische Daten und ihre Bedeutung
2.2 Inflation
3 Analyse empirischer Daten zur Inflation
3.1 Zusammenhang Verbraucherpreisindex und Inflationsrate
3.1.1 Preisindex Deutschland
3.1.2 Inflationsrate Deutschland
3.2 Vergleich Inflationsrate Deutschland und Österreich
3.2.1 Inflationsrate Österreich
3.2.2 Gegenüberstellung Inflationsraten DEU - AUT
3.3 Zusammenhang Inflationsraten Deutschland und EU
4 Fazit
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, mittels deskriptiver statistischer Methoden den Zusammenhang zwischen der Inflationsrate in Deutschland und anderen europäischen Ländern zu analysieren. Die Forschungsfrage untersucht dabei, inwieweit die deutsche Inflationsrate von den Inflationsraten anderer europäischer Staaten beeinflusst wird und ob parallele Trends erkennbar sind.
- Grundlagen der deskriptiven Datenanalyse
- Definition und Einflussfaktoren von Inflation
- Analyse des Zusammenhangs zwischen Verbraucherpreisindex und Inflationsrate
- Vergleichende Betrachtung der Inflationsraten zwischen Deutschland und Österreich
- Untersuchung der Inflationsdynamik im EU-Kontext
Auszug aus dem Buch
2.2 Inflation
Es gibt viele verschiedene Definitionen von Inflation, eine sehr passende ist folgende: Bei einer Inflation steigen die Preise stetig an, beziehungsweise der Wert des Geldes fällt kontinuierlich. Eine Inflation ist also durch eine Geldentwertung gekennzeichnet, welche dafür sorgt, dass die Preise unabhängig von anderen Faktoren ansteigen. Eine Preiserhöhung eines einzelnen Produktes ist folglich kein Zeichen für eine inflationäre Entwicklung, es sei denn andere Produkte/Dienstleistungen steigen durchschnittlich auch im Preis. Inflation bedeutet also nicht, dass einzelne Produkte teurer werden, sondern dass das allgemeine Preisniveau dauerhaft ansteigt.
Aber wie kommt es zur Inflation? Die Ursachen für eine Inflation sind vielfältig, es gibt eine große Menge an Faktoren, die eine Rolle spielen. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass Inflation durch eine fehlerhafte Wirtschaftspolitik und ein verkehrtes wirtschaftliches Verhalten der Menschen verursacht wird. Weil Inflation überwiegend als eine Reduktion des Geldwertes auftritt, macht es Sinn, dass die Auslöser der Inflation abhängig vom Geld sein müssen.
Eine Erhöhung der Geldmenge durch die Zentralbank eines Landes führt beispielsweise zu einer Geldentwertung. Dies geht alleine schon aus der wirtschaftlichen Theorie von Angebot und Nachfrage hervor: Durch eine erhöhte Geldmenge im Umlauf gibt es ein größeres Geldangebot und folglich fällt der Wert des Geldes. Auch die Quantitätstheorie zeigt diesen Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflation. Stellt man die Quantitätsgleichung M·V = P·Y nach dem Preisniveau P um, so erhält man P = M·V / Y. Steigt die Geldmenge M, so erhöht sich auch das Preisniveau, es kommt also zur Inflation.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Bedeutung empirischer Daten für die Inflationsanalyse und stellt die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich des Einflusses internationaler Inflationsraten auf Deutschland.
2 Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die methodischen Grundlagen der deskriptiven Datenanalyse und erklärt theoretische Konzepte der Inflation sowie deren Bestimmungsfaktoren.
3 Analyse empirischer Daten zur Inflation: Hier erfolgt die praktische Untersuchung des Verbraucherpreisindex und der Inflationsraten, wobei Deutschland, Österreich und die EU-Länder vergleichend betrachtet werden.
4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt einen positiven Zusammenhang der Inflationsentwicklungen und ordnet diese in den geldpolitischen Kontext ein.
Schlüsselwörter
Inflation, Deskriptive Statistik, Verbraucherpreisindex, Geldmenge, Geldentwertung, Preisniveau, Quantitätstheorie, EZB, Empirische Analyse, Deutschland, Österreich, EU-Inflationsrate, Wirtschaftsentwicklung, Datenanalyse, Preisentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der deskriptiven Analyse von Daten zur Inflation und untersucht den Zusammenhang zwischen der Inflationsrate in Deutschland und anderen Ländern der Europäischen Union.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Inflation, die Funktionsweise von Preisindizes sowie den Vergleich der Inflationsverläufe verschiedener Regionen.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie empirische Daten zur Darstellung von Inflation genutzt werden können und ob regionale Ähnlichkeiten in den Inflationsraten existieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor verwendet Ansätze der deskriptiven Datenanalyse, um vorhandene Datenreihen grafisch und statistisch auszuwerten und miteinander zu vergleichen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Inflation und Statistik sowie einen umfangreichen Analyseteil, der deutsche Daten mit österreichischen und EU-weiten Werten in Beziehung setzt.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Wichtige Begriffe sind Inflation, Verbraucherpreisindex, Geldmenge, deskriptive Statistik und europäische Inflationsraten.
Welche Rolle spielt die Quantitätstheorie bei der Erläuterung der Inflation?
Die Quantitätstheorie dient zur theoretischen Begründung, warum eine Erhöhung der Geldmenge bei gleichbleibender Produktionsleistung direkt zu einem Anstieg des Preisniveaus und damit zur Inflation führt.
Was zeigt der Vergleich zwischen Deutschland und Österreich?
Der Vergleich verdeutlicht, dass beide Länder innerhalb des untersuchten Zeitraums (2008-2018) ähnliche Trends in ihren Inflationsraten aufweisen, obwohl die absoluten Werte leicht voneinander abweichen.
- Arbeit zitieren
- Samuel Mainberger (Autor:in), 2019, Der Zusammenhang zwischen deutscher und europäischer Inflationsrate, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1382667