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Sozialpolitik und Verteilung mit besonderem Augenmerk auf die österreichische Empirie

Title: Sozialpolitik und Verteilung mit besonderem Augenmerk auf die österreichische Empirie

Seminar Paper , 2003 , 12 Pages , Grade: 2

Autor:in: Andreas Grafl (Author)

Business economics - Economic Policy
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Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis:
1 EINKOMMENSUMVERTEILUNG AUS THEORETISCHER SICHT
1.1 ZIELE DER VERTEILUNGSPOLITIK
1.2 VERTEILUNGSWIRKUNGEN VON TRANSFERZAHLUNGEN AN PRIVATE HAUSHALTE
1.3 VERTEILUNGSPOLITISCHE PROBLEME BEI TRANSFERS
1.4 KONZEPT DER NEGATIVEN EINKOMMENSSTEUER
1.5 VERTEILUNGSWIRKUNGEN DER EINKOMMENSBESTEUERUNG
1.6 VERTEILUNGSWIRKUNGEN DER UMSATZBESTEUERUNG
1.7 ANALYSE DER UMVERTEILUNGSWIRKUNGEN
2 SOZIALPOLITIK UND VERTEILUNG IN ÖSTERREICH
- Familienförderung
- Arbeitslosenversicherung
- Gesundheitssystem
- Bildungssystem
- Wohnbauförderung
2.1 ZUSAMMENFASSENDE BEMERKUNGEN

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINKOMMENSUMVERTEILUNG AUS THEORETISCHER SICHT

1.1 ZIELE DER VERTEILUNGSPOLITIK

1.2 VERTEILUNGSWIRKUNGEN VON TRANSFERZAHLUNGEN AN PRIVATE HAUSHALTE

1.3 VERTEILUNGSPOLITISCHE PROBLEME BEI TRANSFERS

1.4 KONZEPT DER NEGATIVEN EINKOMMENSSTEUER

1.5 VERTEILUNGSWIRKUNGEN DER EINKOMMENSBESTEUERUNG

1.6 VERTEILUNGSWIRKUNGEN DER UMSATZBESTEUERUNG

1.7 ANALYSE DER UMVERTEILUNGSWIRKUNGEN

2 SOZIALPOLITIK UND VERTEILUNG IN ÖSTERREICH

2.1 ZUSAMMENFASSENDE BEMERKUNGEN

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit analysiert die Mechanismen der Einkommensumverteilung durch den öffentlichen Sektor aus theoretischer Sicht und untersucht deren praktische Anwendung sowie Auswirkungen in Österreich.

  • Theoretische Grundlagen der redistributiven Wirkungen von Steuern und Transfers.
  • Problematiken wie Armutsfallen und Leistungskumulation im Sozialleistungssystem.
  • Analyse österreichischer Sozialpolitik-Maßnahmen in Bereichen wie Familie, Arbeit, Gesundheit und Bildung.
  • Empirische Untersuchung der Verteilungseffekte auf Haushaltsebene.

Auszug aus dem Buch

1.3 VERTEILUNGSPOLITISCHE PROBLEME BEI TRANSFERS

Wenn man auf das Zusammenspiel der Transfers näher eingeht, wird es sehr schwer die Verteilungseffekte einzuschätzen und zu kontrollieren. So besteht die Möglichkeit einer Leistungskumulation, dass heißt wenn bei ein- und derselben Person Forderungen geltend werden, die in mehreren Teilbereichen des Sozialleistungssystems erfüllt werden, ohne dass eine gegenseitige Abstimmung oder Anrechnung erfolgt. Aber auch bei der Betrachtung einzelner Transfers kann es zu Missständen kommen:

• Schwellenphänomen: Bei diesem verteilungspolitischen Problem sind Transfers betroffen, welche einer Gruppe von Personen gewährt werden, die unter ein bestimmtes Arbeitseinkommen fallen und in Folge alle Betroffenen die gleich hohe Transferleistung beanspruchen können. Zur Vereinfachung die folgende Grafik:

Durch die Transferleistung wird eine Arbeitsdauer zwischen M und T bzw. ein Einkommen zwischen D und B unattraktiv, da durch den Transfer unterhalb der kritischen Grenze von T bzw. B ein mindestens gleichwertiges Einkommen erzielt werden könnte.

• Armutsfalle: Weiters eine Möglichkeit zur Vergabe von Transfers ist ebenfalls die Auswahl von Personen, die unter ein bestimmtes Arbeitseinkommen fallen, jedoch dieses Einkommen nur bis zu diesem Wert aufzustocken. Dies entspricht einem Mindesteinkommen wie es in Österreich z.B. bei den Pensionen angewendet wird.

Das Problem hierbei entspricht wiederum einem Verlust des Anreizes, so existiert kein Grund, wenn man einmal in die Armutsfalle getappt ist oder sich darin befindet, eine Arbeitsdauer knapp unter T auf sich zu nehmen, da mit einer Arbeitsdauer von A dasselbe Einkommen erzielt werden könnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINKOMMENSUMVERTEILUNG AUS THEORETISCHER SICHT: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Ansätze der staatlichen Umverteilung, einschließlich verschiedener Transferformen und Steuermechanismen sowie der methodischen Analyse von Verteilungswirkungen.

2 SOZIALPOLITIK UND VERTEILUNG IN ÖSTERREICH: Hier werden konkrete österreichische Sozialleistungsbereiche wie Familienförderung, Arbeitslosenversicherung und Gesundheitssystem auf ihre empirische Umverteilungswirkung hin untersucht.

2.1 ZUSAMMENFASSENDE BEMERKUNGEN: Dieses abschließende Kapitel synthetisiert die Ergebnisse und stellt fest, dass staatliche Leistungen in Österreich abseits der progressiven Arbeitslosenversicherung überwiegend regressiv wirken.

Schlüsselwörter

Einkommensumverteilung, Verteilungspolitik, Sozialtransfers, Armutsfalle, Gini-Koeffizient, Lorenzkurve, negative Einkommenssteuer, österreichische Empirie, Familienförderung, Arbeitslosenversicherung, Gesundheitssystem, Bildungssystem, Wohnbauförderung, soziale Gerechtigkeit, öffentliche Haushalte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle des öffentlichen Sektors bei der Umverteilung von Einkommen innerhalb einer Volkswirtschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Instrumente der Umverteilung (Steuern und Transfers) sowie deren empirische Anwendung in der österreichischen Sozialpolitik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu analysieren, wie öffentliche Ausgaben verteilt werden und ob diese tatsächlich zu einer Umverteilung zugunsten bedürftiger Bevölkerungsschichten führen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Herleitung der Umverteilungseffekte, kombiniert mit einer empirischen Analyse anhand existierender Studien und Datenquellen wie dem Mikrozensus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (z.B. Armutsfalle, negative Einkommenssteuer) und die Analyse spezifischer österreichischer Politikfelder (Bildung, Gesundheit, Wohnbau, Familie).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Einkommensverteilung, Sozialtransfers, Armutsfalle, Gini-Koeffizient und österreichische Sozialpolitik.

Welche Probleme entstehen bei Transfers laut der Arbeit?

Die Arbeit identifiziert insbesondere das Schwellenphänomen und die Armutsfalle als verteilungspolitische Probleme, da diese Arbeitsanreize negativ beeinflussen können.

Wie wirkt das österreichische Sozialsystem laut der Analyse?

Mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung, die progressiv wirkt, zeigt die Analyse, dass die meisten staatlichen Leistungen regressiv wirken, da höhere Einkommensschichten diese überproportional beanspruchen.

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Details

Title
Sozialpolitik und Verteilung mit besonderem Augenmerk auf die österreichische Empirie
College
University of Vienna
Grade
2
Author
Andreas Grafl (Author)
Publication Year
2003
Pages
12
Catalog Number
V138296
ISBN (eBook)
9783640465149
ISBN (Book)
9783640462230
Language
German
Tags
Sozialpolitik Verteilung Umverteilung Transferleistungen Österreich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Grafl (Author), 2003, Sozialpolitik und Verteilung mit besonderem Augenmerk auf die österreichische Empirie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138296
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