Ich werde das Freispiel gemeinsam mit der Gruppe vorher miteinplanen und einleiten. Außerdem werde ich den Tagesablauf mitstrukturieren. Während des Freispiels beobachte und begleite ich, indem ich für die Kinder z. B. ein Angebot anbiete, ansprechbar bin, als Spielpartnerin zur Verfügung stehe oder auch auf eine Konfliktsituation reagiere. Außerdem habe ich mit meiner Praxisanleiterin abgesprochen, dass ich öfters Angebote vorher mit ihr plane und dies durchführe. Sie hat mich drum gebeten, eher mit den U3-Kindern ein Angebot durchzuführen, weil die Vorschulkinder meistens ein Angebot bzw. Projekte haben. Zum einen habe ich, immer ein Auge darauf, dass die Kinder während des Freispiels beim Verlassen ihres gespielten Bereichs immer aufräumen. Ich werde dienstags und donnerstags im pflegerisch-hauswirtschaftlichen Bereich das Frühstück (07:30 – 09:00) und das Mittagessen (12:00 – 12:30) übernehmen und die Kinder dabei begleiten, d.h. gemeinsam mit den Kindern die Tische decken und abräumen. Ich werde beobachten, dass die Kinder sich am Tisch benehmen und richtig am Tisch sitzen. Sind alle Kinder mit dem Frühstück fertig, werde ich den Tisch abputzen und einmal den Boden fegen. Außerdem werde ich die Kinder beim Zähneputzen, beim Hände waschen und beim An- und Ausziehen begleiten und unterstützen. Ich werde darauf achten, dass in den Nebenräumen wie Schlaf- und Spielraum sich nur vier Kinder aufhalten können.
Inhaltsverzeichnis
1 Erwartungsgespräch
1.1 Aufgaben im Freispiel
1.2 Meine tägliche Arbeitszeit
1.3 Erwartungen an meine Praxisanleiterin
1.4 Erwartungen von meiner Praxisanleiterin an mich
1.5 Erweiterung der beruflichen Handlungskompetenzen
2 Reflexion des Bildungsangebots
2.1 Reflexion der pädagogischen Absichten/Kompetenzerweiterungen
2.2 Reflexion der verwendeten Methoden
2.3 Reflexion des Erzieherinnenverhaltens
2.4 Überlegungen zum eigenen Lernstand und Absprachen
3 Reflexion der Freispielführung
3.1 Reflexion der pädagogischen Absichten/Kompetenzerweiterungen
3.1.1 Freispielimpuls I
3.1.2 Freispielimpuls II
3.1.3 Materialimpuls
3.2 Reflexion der verwendeten Methoden
3.2.1 Freispielimpuls I
3.2.2 Freispielimpuls II
3.2.3 Materialimpuls
3.3 Reflexion des Erzieherinnenverhaltens
3.4 Überlegungen zum eigenen Lernstand und Absprachen
4 Abschlussreflexion
4.1 Reflexion des erzieherischen Handelns im Freispiel
4.2 Reflexion der eigenen professionellen Haltung
4.3 Entwicklung meiner beruflichen Handlungskompetenz
4.4 Zukünftige Ziele/Handlungsperspektiven für das dritte Praktikum
Zielsetzung & Themen
Dieser Praxisbericht dokumentiert die Erfahrungen und Reflexionsprozesse während des zweiten Blockpraktikums im Elementarbereich, mit dem Ziel, die eigene pädagogische Rolle zu festigen, Handlungskompetenzen gezielt zu erweitern und das professionelle Erzieherinnenverhalten in der Praxis kritisch zu hinterfragen.
- Erwartungsmanagement und Zusammenarbeit mit der Praxisanleitung
- Reflexion zielgerichteter Bildungsangebote und Freispielimpulse
- Förderung der Partizipation und Selbstständigkeit der Kinder
- Analyse des eigenen Erzieherinnenverhaltens und der Konfliktlösungsstrategien
- Entwicklung der persönlichen beruflichen Identität und Handlungskompetenz
Auszug aus dem Buch
1.1 Aufgaben im Freispiel
Ich werde das Freispiel gemeinsam mit der Gruppe vorher miteinplanen und einleiten. Außerdem werde ich den Tagesablauf mitstrukturieren. Während des Freispiels beobachte und begleite ich, indem ich für die Kinder z. B. ein Angebot anbiete, ansprechbar bin, als Spielpartnerin zur Verfügung stehe oder auch auf eine Konfliktsituation reagiere. Außerdem habe ich mit meiner Praxisanleiterin abgesprochen, dass ich öfters Angebote vorher mit ihr plane und dies durchführe. Sie hat mich drum gebeten, eher mit den U3-Kindern ein Angebot durchzuführen, weil die Vorschulkinder meistens ein Angebot bzw. Projekte haben. Zum einen habe ich, immer ein Auge darauf, dass die Kinder während des Freispiels beim Verlassen ihres gespielten Bereichs immer aufräumen.
Ich werde dienstags und donnerstags im pflegerisch-hauswirtschaftlichen Bereich das Frühstück (07:30 – 09:00) und das Mittagessen (12:00 – 12:30) übernehmen und die Kinder dabei begleiten, d.h. gemeinsam mit den Kindern die Tische decken und abräumen. Ich werde beobachten, dass die Kinder sich am Tisch benehmen und richtig am Tisch sitzen. Sind alle Kinder mit dem Frühstück fertig, werde ich den Tisch abputzen und einmal den Boden fegen. Außerdem werde ich die Kinder beim Zähneputzen, beim Hände waschen und beim An- und Ausziehen begleiten und unterstützen. Ich werde darauf achten, dass in den Nebenräumen wie Schlaf- und Spielraum sich nur vier Kinder aufhalten können.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Erwartungsgespräch: Hier werden die Aufgabenbereiche, die Arbeitszeiten sowie die gegenseitigen Erwartungen zwischen der Praktikantin und der Praxisanleiterin definiert und Ziele für die Kompetenzerweiterung festgelegt.
2 Reflexion des Bildungsangebots: Dieses Kapitel analysiert die pädagogischen Absichten, die angewendeten didaktischen Methoden sowie das eigene Verhalten während eines angeleiteten Bildungsangebots.
3 Reflexion der Freispielführung: Der Fokus liegt auf der Reflexion der Freispielimpulse und der Materialangebote, insbesondere hinsichtlich der Interaktion und Lernfortschritte einzelner Kinder.
4 Abschlussreflexion: Abschließend wird der gesamte Praktikumsverlauf bewertet, das eigene professionelle Handeln sowie die Entwicklung der beruflichen Handlungskompetenz reflektiert und Perspektiven für das dritte Praktikum abgeleitet.
Schlüsselwörter
Praxisbericht, Erzieherausbildung, Elementarbereich, Reflexion, Freispiel, Bildungsangebot, Handlungskompetenz, Pädagogik, Praxisanleitung, Partizipation, Konfliktlösung, Sozialkompetenz, Selbstständigkeit, Selbstkompetenz, Sachkompetenz
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Bericht grundsätzlich?
Der Bericht dokumentiert das zweite Blockpraktikum in einer Kindertageseinrichtung und umfasst die Planung, Durchführung und Reflexion von pädagogischen Aktivitäten und Freispielphasen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die pädagogische Begleitung von Kindern, die Planung von Bildungsangeboten, die Reflexion des eigenen Lehrer- bzw. Erzieherinnenverhaltens sowie die Entwicklung der eigenen beruflichen Kompetenzen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen praktischen Handeln im Berufsalltag, um durch gezielte Selbstreflexion professionelle Handlungskompetenzen als angehende Erzieherin auszubauen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird die Methode der pädagogischen Reflexion angewendet, bei der eigene Beobachtungen am Kind, die Planung von Impulsen und das anschließende Erzieherinnenverhalten in Bezug auf gesetzte Lernziele hinterfragt werden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Reflexion von zwei spezifischen Bereichen: gezielte Bildungsangebote und die Begleitung der täglichen Freispielzeit, jeweils unterteilt in Reflexion pädagogischer Absichten, Methoden und des eigenen Verhaltens.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Freispiel, Reflexion, Handlungskompetenz, Partizipation, Sozial- und Selbstkompetenz sowie Praxisanleitung und professionelle Haltung.
Welche Rolle spielt die Praxisanleiterin in diesem Bericht?
Die Praxisanleiterin dient als Mentorin, mit der konkrete Lernziele vereinbart, Feedback-Gespräche geführt und das erzieherische Handeln in herausfordernden Situationen reflektiert wird.
Welche spezifischen Lerndefizite oder Herausforderungen werden angesprochen?
Die Praktikantin reflektiert kritisch Herausforderungen bei der Zeitplanung von Vorbereitungen sowie Schwierigkeiten, während des Freispiels die richtige Distanz zu wahren und bei Konflikten angemessene, selbstsichere Lösungen zu finden.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2023, Planung einer Freispielführung (Praktikumsbericht Kindergarten), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1388033